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Wieland, Christoph Martin - Leben und Biographie



Christoph Martin Wieland gilt neben Gotthold Ephraim -»Lessing als einer der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung. Anders als Lessing ist Wieland jedoch weniger kritisch-analytischer Aufklärer als vielmehr ein sprach-und formgewandter Schöngeist. Seine Werke sind rokokohaft-graziös, spielerisch-ironisch und ahmen den amüsanten Plauderton adeliger Salons nach. Trotz seines unbestrittenen Stellenwerts, auch als Wegbereiter der deutschen Klassik, wird Wieland immer wieder als unzeitgemäßer Epigone abgetan, da er fast ausschließlich antike Stoffe bearbeitete.



      Wieland war der Sohn einer alteingesessenen Biberacher Familie. Sein Vater bekleidete das Amt des obersten Geistlichen. 1747 kam er in das Schulinternat von Kloster Berge . Unter dem Einfluss der pietistischen Erziehung las Wieland schon früh die klassischen römischen und griechischen Dichter im Original, aber auch deutschsprachige Autoren wie Albrecht von Haller und Friedrich Gottlieb ->Klopstock blieben ihm nicht fremd. Nach einem abgebrochenen Jurastudium in Tübingen arbeitete Wieland zunächst als Hauslehrer in Bern, übernahm dann die Stelle eines Kanzleiverwalters und Senators in Biberach. Später wurde er Professor für Philosophie in Erfurt und Prinzenerzieher am Weimarer Hof Anna-Amalias . Währenddessen verfolgte Wieland seine literarische Tätigkeit, übersetzte als erster Werke von -> Shakespeare ins Deutsche und gab mit dem Teutschen Merkur die erste wichtige literarische Zeitung Deutschlands heraus.
      Geschichte der AbderitenDie Geschichte der Abderiten gehört zu den bekanntesten Werken des Aufklärers Christoph Martin Wieland. Dieser hatte Teile des Romans, noch unter dem Titel Die Abderiten. Eine sehr wahrscheinliche Geschichte, schon zwischen 1774 und 1780 in seinem Teutschen Merkur veröffentlicht. Die Buchfassung folgte 1781.
      Der Roman ist sowohl Schildbürgergeschichte als auch Narrenspiegel in antikem Gewand. Durch die Verlegung der Geschichte in eine andere Zeit und an einen anderen Ort - nämlich dem antiken Abdera - gelingt es dem Dichter, harsche Kritik an seiner eigenen Gesellschaft zu üben und für die Zensur unangreifbar zu sein. Dabei lässt er kaum einen Bereich des menschlichen Lebens aus und präsentiert sich somit auch heute noch als aktuell. Scheinheilige Moral und religiöser Fanatismus, künstlerischer Enthusiasmus und politischer Eifer sind seine Haupt-themen.
      Inhalt: Der aufgeklärte Naturforscher Demokrit versucht die Abderiten zu toleranten und humanen Kosmopoliten zu erziehen. Die aber -besonders die so genannten Gelehrten - sind der bornierten Enge ihres Denkens und Handelns verhaftet. Also versuchen sie den unbequemen Mahner loszuwerden. Der Arzt Hippokrates soll dessen Geisteskrankheit konstatieren, doch dieser kann nur die Beschränktheit der Abderiten diagnostizieren. Euripides hingegen kämpft an anderer Front. Er will den antiken Schildbürgern mit seinem Drama ihren dilettantischen und verfehlten Kunstgeschmack vor Augen fuhren. Aber auch er scheitert; an der Schönheit seiner Kunst verlieren sie den Verstand. In einer weiteren Episode wird der sich ins Absurde steigernde politische Fanatismus der Abderiten thematisiert. So entzweien sich die Bürger tumultartig über einen Prozess, der dem Schatten eines Esels gemacht wird. Und am Ende droht der Staat schließlich im fanatischen Sumpf der Froschreligion zu versinken. Die Abderiten müssen ihre Stadt verlassen und zerstreuen sich über die gesamte Welt. Aufbau: Der auktoriale Erzähler der Geschichte derAbderitenbeteuert in seinem Vorbericht die historische Wahrheit seiner Erzählung. Damit entzieht er sich der Verantwortung für - natürlich rein zufällige - Parallelen mit seiner Zeit: Er sei nur der Chronist. Ein weiterer Vorteil der Rolle des Geschichtsschreibers ist die Möglichkeit, die Absurditäten der Abderiten zu kommentieren und zu ironisieren.
      Die Geschichte ist in fünf Bücher eingeteilt: Die Bücher eins bis drei schildern die vergeblichen Bemühungen des Demokrit, Hippokrates und Euripides. Buch vier weidet sich genüsslich am Gerichtsprozess um des Esels Schatten und Buch fünf schließt mit der verheerenden Froschreligion. Gemäß einer Geschichtschronik verfolgt Wielands Roman keinen durchgehenden Handlungsfaden, sondern orientiert sich an den Geschehnissen in Abdera. Wirkung: Wielands Zeitgenossen verstanden die Kritik des Aufklärers auf Anhieb. Bereits 1778 kam es zur Klage: Die Mannheimer bezogen das dritte Buch Euripides unter den Abderi-ten auf ihre desolate Theatersituation. Wieland reagierte gelassen auf dieses Ansinnen und konterte, dass Abdera und die Abderiten überall seien. In seinen Abderiten erwies sich der Aufklärer als fortschrittlich: Mit seinen Beschreibungen des kollektiven Wahnsinns griff er den erst viel später aufgestellten Gesetzmäßigkeiten der modernen Massenpsychologie voraus. Mit seinen absurden Episoden wirkte er aber auch auf nachfolgende Autoren. So verarbeitete etwa I.udwig Fulda den Stoff von Buch vier Der Prozess um des Esels Schatten 1920 zu einer Komödie; Friedrich -> Dürrenmatt benutzte denselben 1951 für ein Hörspiel.
Die wichtigsten Bücher von Christoph Martin Wieland
Die Abenteuer des Don Sylvia von Rosa Iva, 1764 Don Sylvio wird in diesem Roman Opfer seines übermäßigen Lesehungers. Besonders Feenmärehen haben es ihm angetan. Aus Motiven und Gestalten der Lektüre baut er sich ein Traumreich.
      Geschichte desAgathon 1766/67 Agathon ist in diesem Roman aus seiner Heimatstadt Athen verbannt worden. Nun ist er auf der abenteuerreichen Suche nach einem Ort der Tugend und Glückseligkeit.
      Musarion 1768 In der Versdichtung hat sich der Schwärmer Phanias mit seiner Freundin Musarion überworfen. Er entsagt jeglichen Sinnesfreuden. Erst als Musarion alle Reize einsetzt, lässt ersieh erweichen.
      Dergoldne Spiegel 1772 Wie in den Märchenerzählungen -» Tausendundeine Nacht lässt sich der Sultan Schach-Gabal in der Rahmenhandlung des Romans von dem Philosophen Danischmend und seiner Mätresse so lange Geschichten vortragen, bis er einschläft.
      Geschichte der Abderiten 1781 Der bekannteste Roman Wielands schildert in historischer Maske Kultur, Politik und Gesellschaft der Stadtrepublik Abdera und entlarvt damit die zeitgenössische Gesellschaft.
      Oberon 1784 In der Versdichtung erklärt sich der Elfenkönig Oberon bereit, dem Ritter Hüon zu helfen. Als Strafe soll er dafür Backenzähne und Barthaare des Kalifen von Bagdad erbeuten. Er verliebt sich unsterblich in dessen Tochter Rezia.

     


Wieland, christoph martin

»Freuen Sie sich mit mir! Herr Wieland hat die ätherischen Sphären verlassen, und wandelt wieder unter den Menschenkindern.« Gotthold Ephraim Lessings ironische Bemerkung im 63. Literaturbrief , den er W.s Trauerspiel Lady Johanna Gray , dem ersten deutschen Drama in Blankversen, widmet, bezieht sic .....
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Wieland, christoph martin

Geb. 5.9.1733 in Oberholzheim bei Biberach; gest. 20.1.1813 in Weimar »W. war in der Nähe von Biberach, einer kleinen Reichsstadt in Schwaben, 1733 geboren. Sein Vater, ein evangelischer Geistlicher, gab ihm eine sorgfältige Erziehung und legte bei ihm den ersten Grund der Schulkenntnisse. Hierauf .....
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Wieland, christoph martin

Doch auch die Weisheit kann Unsterblichkeit erwerben Vollmann, Rolf. In: Jb DSG 14, 1970, S. 580 - 583. Ein bürgerliches Schicksalslied Hinderer, Walter. In: Reiz der Wörter, S. 106 - 109. 1978, Idris und Zenide Menhennet, Alan. In: GLL 18, 1964/65, S. 91 100. .....
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Martin, hansjörg

Biografie: 1.11.1920 Leipzig, tll.3.1 Mallorca. H. Martin studierte an der Leipziger Kunstakademie Gebrauchsgrafik und angewandte Kunst. Nach dem Krieg zog er als Maler und Zirkusclown durch Norddeutschland, arbeitete als Leiter des Volksbildungswerks in einer norddeutschen Stadt, war Schaufensterde .....
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Güsken, christoph

Biograhe: *1 in Mönchengladbach. Chr. Güsken studierte Theologie, arbeitete als Museumswärter, Aktenabhänger und Buchhändler. Seit 1995 lebt er als freier Autor in Münster. In seinen Kriminalromanen erzählt er die Abenteuer der beiden Privatschnüffler Bernie Kittel und Henk Voß. Kriminalromane: 199 .....
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Gottwald, christoph

Biografie: *1 in Köln. Chr. Gottwald studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und arbeitete zunächst von 1978 bis 1981 als Taxifahrer. 1980 inszenierte er an der Studiobühne der Universität Köln sein Theaterstück He-phaistos oder Die Geburt der Halbgötter. Im gleichen Jahr erschien sein ers .....
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Fiess, martina

Biografie: T7.10.1 in Pforzheim. M. Fiess studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Politologie und promovierte in Philosophie. Sie war als Journalistin, Sachbuchautorin und Re- dakteurin tätig; heute arbeitet sie als Konzeptionerin und Texterin für Presse und Werbung. Sie ist Mitglied bei den Büc .....
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Bick, martina

Biografie: *1 in Bremen. M. Bick studierte Philosophie, Musikwissen- schaft und Germanistik in Münster und Hamburg. Anschließend war sie in verschiedenen Berufen tätig. Bevor sie sich dem Krimigenre zuwandte veröffentlichte sie Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und im Rundfunk. Im Som .....
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Barr, christopher

Pseud. für: Gamber, Hans und Fischer, Claus Cornelius Christopher Barr, so kündigte eine der ersten Verlagsinformationen an, signalisiere »das Auftreten eines neuen deutschen Autors. Seine Romane sind der harten amerikanischen Schule verpflichtet und haben internationales Thrillerflair«. Hinter de .....
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Barkawitz, martin

Biograhe: *1 in Hamburg. M. Barkawitz studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung und Berufstätigkeit in diesem Fach Germanistik und Soziologie. Mit seiner Abschlussarbeit über John Sinclair stellte er sich beim Bastei Verlag vor und bewarb sich gleichzeitig als Autor. Seit 1997 hat er ca. 50 Jer .....
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Kurtmartin magiera in den sand geschrieben

Analyse Die Geschichte ist nur auf dem Hintergrund der europäischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse zu verstehen. Die Industriestaaten brauchen mehr Arbeitskräfte, als ihre eigene Bevölkerung stellen kann. Einige Staaten haben einen Ãœberschuß an arbeitsfähigen Menschen, die nu .....
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Christoph meckel drusch, der glückliche magier

Christoph Meckel, der nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Graphiker einen guten Namen hat, erweist sich hier als ein überaus phantasiebegabter Erzähler. Die meisten Schüler werden seine Geschichte mit großer Begeisterung lesen, da sie sprachlich sehr lebendig und einfach formuliert ist. D .....
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Ludwig christoph heinrich hölty (i748-i776): ihr freunde ... fragment, dem keine zeile fehlt

Ihr Freunde hänget, wann ich gestorben bin, Die kleine Harfe hinter dem Altar auf, Wo an der Wand die Totenkränze Manches verstorbenen Mädchens schimmern. Der Küster zeigt dann freundlich dem Reisenden Die kleine Harfe, rauscht mit dem roten Band, Das, an der Harfe festgeschlungen, Unter den golde .....
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Der liebsten augenschein - martin opitz (i597-i639): jetzund koempt die nacht herbey

Jetzund kompt die Nacht herbey / Vieh und Menschen werden frey / Die gewünschte Ruh geht an; Meine Sorge kompt heran. Schone glänzt der Mondenschein; Und die güldnen Sternelein; Froh ist alles weit und breit / Ich nur bin in Trawrigkeit. Zweene mangeln überall An der schonen Sterne Zahl; Diese Ste .....
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Martini, manuela

Pseudonym Biografie: *21.10.1 in Mainz. M. Martini studierte Literaturwissenschaft, arbeitete als Regieassistentin, drehte Werbe-, Industrie- und Dokumentarfilme . Zahlreiche längere Aufenthalte in Australien. M. Martini lebt in München und zeitweise in Australien. Ihr erster Kriminalroman Outback .....
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Martins, toby

auch unter dem Pseud.: Brian Aber-crombie Biografie: *22.3.1 in Freiburg i.Br. T. Martins studierte Jury, Psychologie und Geschichte in Tübingen, Freiburg i.Br. und Austin/Texas . Seit 1985 arbeitet er als Journalist in Hamburg und hat sich durch zahlreiche Fachpublikationen einen Namen gemacht. Na .....
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Muser, martin

Biografie: 20.7.1965 in Stuttgart. M. Muser studierte Kommunikationswissenschaften an der Hochschule der Künste Berlin und arbeitet als Stoffentwickler und Dramaturg für Film- und Fernsehen in Berlin. Kriminalromane: 1997 Granitfresse, Argument 2023; 2001 Das ohmsche Gesetz, Argument 2063 Kontakt .....
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Walser, martin

W. ist ein freundlicher Mensch mit einem unbestechlichen Blick, für den das Schreiben einem Mittel zum Ãœberleben gleichkommt. Wenn er nicht selbst redet, dann ist seine Hand fast immer in Bewegung, macht Striche, zeichnet Figuren, notiert Sätze, Gedanken, Beobachtungen. Dieses Sichbewegen — »wer .....
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Opitz, martin

Er müsse sich »hefftig verwundern«, schreibt O. in der Vorrede zu seinen Teutschen Poemata , »daß / da sonst wir Teutschen keiner Nation an Kunst und Geschickligkeit bevor geben/doch biß jetzund niemandt under uns gefunden worden/so der Poesie in unserer Muttersprach sich mit einem rechten fleiß und .....
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Nicolai, christoph friedrich

»Das Genie ist der wahre Probierstein eines schönen Geistes, nicht Regeln und eine übel angebrachte Gelehrsamkeit«. Der dies in jungen Jahren äußerte, sollte gleichwohl als einer der größten Philister und Poesiefeinde in die deutsche Geistesgeschichte eingehen. Nicht streitsüchtig, aber doch recht .....
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Luther, martin

Im Jahre 1521 trat L., ein 38jähriger Mönch, in Worms vor den Kaiser und die Reichsstände. Als Wortführer in eigener Sache verteidigte er seine Wirksamkeit und seine Schriften, dazu die Gewissensfreiheit, ohne zu widerrufen. Ein Akt öffentlichen Widerstands, der in der deutschen Geschichte seinesgle .....
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Lichtenberg, georg christoph

Der Sohn des nachmaligen Landessuperintendenten seiner Heimat und Enkel eines erweckten Pietisten sollte eigentlich nach dem Willen seines hessischen Landesherren Ludwig IX. von Darmstadt an der Universität Gießen unterrichten — und wurde in Göttingen Professor. Er wollte nach zwei zusammen fast z .....
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Georg christoph lichtenberg - aphorismen

Es ist ein Fehler, den der bloß witzige Schriftsteller mit dem ganz schlechten gemein hat, daß er gemeiniglich seinen Gegenstand eigentlich nicht erleuchtet, sondern ihn nur dazu braucht, sich selbst zu zeigen. Man lernt den Schriftsteller kennen und sonst nichts. So hart es auch zuweilen widergehen .....
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Johann christoph gottsched - versuch einer kritischen dichtkunst

Von den dreien Gattungen der poetischen Nachahmung und insonderheit von der Fabel 1 .§ Die Nachahmung der Natur [...] kann auf dreierlei Art geschehen. Die erste ist eine bloße Beschreibung oder sehr lebhafte Schilderei von einer natürlichen Sache, die man nach allen ihren Eigenschaften, Schönheit .....
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Johann christoph gottsched - der biedermann, 2. teil

Die Poesie ist eine Kunst, so der Wahrheit und der Tugend viele Dienste tun kann, wenn sie in den Händen eines verständigen und redlichen Bürgers ist und mehr nach den Regeln der Weltweisheit als nach dem verderbten Geschmacke des unverständigen Pöbels eingerichtet wird. Sie preiset die Tugend in Lo .....
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Wieland,  Christoph  Martin    





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