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Widmer, Urs - Leben und Biographie



Urs Widmer wuchs in einem kunstsinnigen Elternhaus auf, sein Vater Walter Widmer war Gymnasiallehrer, Literaturkritiker und Ãobersetzer. Sein Studium der Germanistik und Romanistik absolvierte er an der Universität Basel, er beendete es mit einer einer Dissertation über die deutsche Nachkriegsliteratur. Bevor er selbst zum Autor wurde, arbeitete er als Verlagslektor, unter anderem einige Jahre lang in Frankfurt am Main.



      Widmers Erzählungen und Romane zeigen seine Vorliebe für überraschende Wendungen, Fantastisch-Surreales, Unheimlich-Hintergründiges und für oft parodistisch verwendete Motive aus der Trivialliteratur. Seine Texte, die oft einer eigenwilligen Logik folgen, stellen der Begriff der Normalität infrage, zeigen das Fremde im Alltäglichen.
      Vor uns die Sintflut
In dem Erzählband Vor uns die Sintflut breitet Urs Widmer seine literarische Palette vor dem Leser aus. Die hier versammelten Endzeitminiaturen weisen Geist und Humor als letzte Zufluchtsorte angesichts des Besorgnis erregenden Zustands der Welt aus, der eine neue Sintflut unbedingt erforderlich machte. Inhalt: In den Geschichten geht es um alles: um die Schöpfung, um das Paradies und um die
Apokalypse. Es geht um die Frage, wo Gott wohnt, was die Kaukasen falsch machen und wie sich die beiden letzten Menschen verhalten, wenn sie aufeinander treffen. Für die Menschen geht diese Begegnung nicht gut aus, die Natur allerdings beginnt gleich darauf zu sprießen und verlorene Welten zurückzuerobern. Der Autor hält allerdings eine letzte Chance für das verdammte Menschengeschlecht parat. Hoch oben in den Bergen des fernen Tibet haben einige wenige Exemplare überlebt, von den Vermessenen als Yetis bezeichnet. Nun ziehen sie hinunter in die menschenleere, paradiesische Ebene und beginnen von vorn.
      In diesem apokalyptischen Szenario, wo das Trostlose tröstlich daherkommt und die letzte Hoffnung zur Drohung gerät, führt Widmer den Leserin ferne Welten und Zeiten, konfrontiert ihn und seine respektable Personage mit aberwitzigen Situationen.
      Einer der exotischen Orte, die mit Erkenntnisgewinn bereist werden, ist die Schweiz. Am Gotthard geht der Erzähler dem Gerücht nach, dieser sagenumwobene Berg sei innen hohl. Ein Hinweis darauf lässt sich trotz ausgiebiger Inspizierung nicht finden. Den typisch widmer-schen Gottesbeweis gibt es im Bahnhofsbuffet von Göschenen, wo der Erzähler missmutig vor einem Bier sitzt, als der Herrgott persönlich eintritt, um einen verlorenen Sohn zurückzuführen. So wird die Vermutung zur Gewissheit: Im Gotthard ist das Paradies, und dort gibt es noch genügend Platz. Als der Erzähler fragt, wie man Einlass finde nach Eden, bekommt er zur Antwort, indem er die Zeche bezahle, und verschwindet. Ein Filou, meint die Wirtin, ein Betrüger. Sicherheitshalber übernimmt der Erzähler die Rechnung.
      In den zumeist sehr kurzen Geschichten wird eine Fülle von Themen und Ideen angerissen, die den Keim für prächtige literarische Projekte böten. So in der Skizze Wir sind das Volk, wenn der Autor anhebt, 4 559 285 Schweizer Landsleute mitjeweils einem Satz zu charakterisieren. Zwar kommt er nur bis 58 und es werden zuweilen auch zwei bis drei Sätze, doch bietet bereits dieser kleine Ausschnitt einen überraschend intensiven Einblick in die gesellschaftlichen Verhältnisse der Gegenwart. Für diese und viele andere Geschichten des Bandes gilt: Der Fantasie des Lesers sind wie der des Autors keine Grenzen gesetzt. Struktur: In den 21 Geschichten des Buches spielt l'rs Widmer mit den unterschiedlichsten literarischen Gattungen: Märchen, Parabeln und Fantasien, Grotesken, Mythen und Skizzen. Die Tonlage weist eine entsprechend große Spannbreite auf, von feiner Ironie und sanfter Wehmut bis hin zum Slapstick und Kalauer, nichts ist dem Autor fremd, wenn es darum geht, eine überra-sehende Antwort auf die letzten Fragen zu geben, die in diesen Geschichten in erstaunlicher Unnachgiebigkeit gestellt werden. Man kann diese klugen wie komischen Miniaturen kaum zusammenfassen, es sei denn mit der Frage: »Was nützt die Sintflut, wenn selbst der Dümmste seinen Kahn schon im Schuppen bereitstehen hat?«
Wirkung: Die Geschichten des Erzählbandes Vor uns die Sintflut bieten eine Art literarischer Essenz des bisherigen Werkes von Widmer. Dass man auf emste Fragen auch spielerisch leichte Antworten geben kann und diese gleichermaßen unterhaltend wie intelligent auf hohem sprachlichen Niveau geschrieben sind, haben Kritik und Leser an diesem Buch besonders geschätzt.
      Die wichtigsten Bücher von Urs Widmer
Schweizer Geschichten, 1975 Während einer Ballonfahrt berichtet der Erzähler über die Schweizer Kantone und ihre Bewohner.
      Derblaue Siphon, 1992 Ein Buch über das fantastische Reich der Kindheit, die große Macht des Kinos und den Glauben an die Zauberkraft der Dinge.
      Liebesbrief cm Mary, 1993 Die Geschichte dreier bebender erzählt Widmer auf ungewöhnliche Art und aus den unterschiedlichsten Perspektiven.
      Im Kongo 1996 Kuno, ein Schweizer Altenpfleger, gerät auf der Reise in seine eigenen Abgründe bis hinein ins tiefste Kongo.
      Vor uns die Sintflut,! 938 Mit Fantasie, Witz und hintergründiger Ironie werden überraschende Antworten auf schwierige, weil existenzielle Fragen gegeben.
      Der Geliebte der Mutter, 2000 Die unerwiderte Liebe einer Mutter zu einem Stardirigenten gerät für die Frau zurstummen Leidenschaft und Lebenstragödie.
      Das Buch des Vaters, 2004 Der Roman ist die Fortzetzung des Buches Der Geliebte der Mutter. Der Autor wirft einen distanzierten Blick auf das Leben eines Mannes, das nur aus Büchern bestand.

      Der Geliebte der Mutter
Die Geschichte erzählt von einer stummen Leidenschaft, von heimlicher Liebe und unendlichem Schmerz. Sie wird aus einer ungewöhnlichen Perspektive erzählt - der des Sohnes der liebenden Mutter. Gleichsam betroffen wie unbeteiligt, ist er derjenige, der die Lebenstragödie der Mutter rückblickend zu verstehen versucht und somit großen Anteil an ihrem Leben nimmt.
      Inhalt: In seinem Roman Der Geliebte der Mutter erzählt Urs Widmer eine ungewöhnliche l.ie-besgeschichte: die Geschichte einer Frau, die ihr ganzes Leben lang besessen ist von einem Mann, den sie verehrt, mit dem sie schläft, der ihre Liebe aber nicht erwidert, weil er niemanden mehr liebt als sich selbst. Als sie ihn kennen lernt, ist sie jung, schön und reich, einzige Tochter eines Fabrikbesitzers. Edwin dagegen ist arm, mittellos und besessen von der Musik. Die historischen Ereignisse der späten 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts aber bringen es mit sich, dass die Mutter verarmt - eine Zeit lang finden sich Edwin und die Mutter zumindest in materieller Hinsicht auf dem gleichen Niveau. Dann beginnt Edwins Aufstieg -am Ende seines Lebens ist er reich und berühmt. Dazwischen aber liegen viele Jahre - Jahre, in denen die Mutter des berichtenden Sohnes ein Kind von Edwin erwartet und es abtreibt, Jahre, in denen sie dann den VateT kennen lernt, ein Kind bekommt, den Zweiten Weltkrieg erlebt, in denen sie Edwin aber nie aus den Augen verliert.
      Aufbau: Rückblickend, vielleicht als Versuch, das eigene Leben und die eigene Gefühlswelt zu verstehen, erzählt der Sohn die Liebesgeschichte seiner Mutter. Dabei kommt es in der Erzählung immer wieder zu Zeitsprüngen, sodass sich dem Leser die chronologische Abfolge der Ereignisse nicht auf Anhieb erschließt. Und während deT Tod des Geliebten deT Mutter der Liebesgeschichte bereits im ersten Satz des Romans ein Ende setzt, gelingt es Urs Widmer, ein Interesse zu schaffen für die Geschichte und das Leben einer bemerkenswerten Frau. Wirkung: Stilvoll, wortgewandt, einfühlsam und mit einem Hauch von Melancholie erzählt Urs Widmer eine Geschichte von einseitiger Liebe und sehnsuchtsvollem Begehren. Die Liebe der Mutter zu Edwin ist einseitig, aber von solcher Macht, dass sie rätselhaft erscheint - und neugierig macht auf die Figur des Vaters, dessen Existenz der Leser ahnt, dessen Verhalten und Gefühle aber ausgespart werden und dessen Geschichte ein anderes Buch erzählt -Das Buch des Vaters .
     


Die begriffe »diskurs«, »diskursanalyse«, »diskursgeschichte«

Es gibt keine einheitliche oder gar verbindliche Definition des Diskursbegriffs. Der Begriff »Diskurs« - ursprünglich als Bezeichnung für eine systematische Abhandlung zu einem Thema verwendet - wird in verschiedenen Disziplinen als eingeführter Terminus mit unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht. .....
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Den unter Punkt 1. vorgestellten Modellen - den systemtheoretischen Ansatz einmal ausgenommen - ist ein Geschichtsverständnis gemeinsam, demzufolge Geschichte eine von den historischen Texten unabhängige, kohärente Wirklichkeit darstelle, die es auf dem Umweg über die Texte zu rekonstruieren gelte. .....
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Wie sieht diese praktikenintegricrcnde Weiterverarbeitung im Falle von Goethes 'Faust II" aus? Jede Lektüre wird mit einiger Wahrscheinlichkeit zunächst einmal einen deutlichen ästhetischen, stilistischen und dann auch ideologischen Bruch gegenüber 'der Tragödie erstem Teil" feststellen: Die Figuren .....
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Index » Sonstige

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Johann jakob bodmer - die diskurse der maler

[...] XX. Diskurs des ersten Teils. Die Natur ist in der Tat die einzige und allgemeine Lehrerin derjenigen, die recht schreiben, malen und ätzen; ihre Prefessionen treffen darinne genau überein, daß sie sämtlich dieselbe zum Original und Muster ihrer Werke nehmen, sie studieren, kopieren, nachahm .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Merkmale der historischen diskursanalyse

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Index » Kontextualisierung von Literatur

Stoffgebiete der historischen diskursanalyse

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Index » Kontextualisierung von Literatur

Historische diskursanalyse

Je weiter weg sich die Intertextualität vom Nachweis von spezifischen Bezügen zwischen einzelnen Texten oder kulturellen Phänomenen begibt, desto näher gerät sie an das, was in den letzten Jahrzehnten unter dem Stichwort der Diskursanalyse gefasst werden kann. Das Wort «Dis- kurs» kommt vom lateini .....
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Index » Kontextualisierung von Literatur

Literatur, intertextualität und historische diskursanalyse

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Index » Kontextualisierung von Literatur

Scheffler, ursel

Biograhe: *29.7.1 in Nürnberg. U. Scheffler studierte Sprachen und Literatur und schloss das Lehramtsstudium ab. Sie legte außerdem eine Ãober-setzerprüfung und das Magisterexamen ab. Seit 1970 veröffentlichte sie über 200 Kinderbücher, die z.T. auch im Ausland erschienen sind. U. Scheffler lebt se .....
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Dahm, ursula

Krim.-Erz.: 2000 Schwarze Bräute leben länger. 18 Autorinnen, 18 mal fiese Tricks und gnadenlose Rache, Hrsg. U. Dahm, zusammen mit Rainer Breuer, editions treves; 2001 Killing you softly. Wieder einmal lassen die Autorinnen beseitigen, was stört, Hrsg. U. Dahm, zusammen mit Rainer Breuer, editions .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

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