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Wernher der Gartenaere - Leben und Biographie



Wernher der Gartenaere ist nur durch ein einziges Werk, den Helmbrecht, als Dichter greifbar. Ãober ihn selbst gibt es keine gesicherten biografischen Daten.
      Die zeilliche Einordnung des urkundlich nicht bezeugten Autors ergibt sich aus der Datierung seines Werkes, die sich aber in recht weiten Grenzen bewegt: 1237 ist das Todesjahr des in Vers 217 als verstorben erwähnten Liederdichters Neidhart, und 1299 soll derjenige Teil des so genannten Seifrid Helbling - eine Sammlung satirischer Gedichte - abgeschlossen sein, in dem auf den Helmbrecht Bezug genommen wird.



      Wernher kann, den in seinem Werk aufscheinenden theologischen, juristischen und literarischen Kenntnissen nach zu urteilen, nicht ungebildet gewesen sein, aber das impliziert noch keinen bestimmten Stand. Vermutet wurde, er sei Kleriker, fahrender Berufsdichter oder Angehöriger des niederen Adels gewesen; auch Kombinationen sind möglich . Der Name hilft nicht weiter, da er sowohl Berufsbezeichnung als auch dichterischer »Ãobername« sein kann. Als Heimat oder zumindest Wirkungsort Wernhers während der Arbeit am Helmbrecht kommt Ã-sterreich oder Bayern in Frage.
      Bauern in der deutschen Dichtung des Mittelalters
Die Rollen der Bauern: Da die schriftliche Literatur im deutschen Mittelalter überwiegend Standesliteratur war, Bauern aber weder produktiv noch rezeptiv an der Literatur teilhatten, erschienen sie in Gedichten und Epen zunächst allenfalls als Nebenfiguren. Von Anfang an konnten sie aber mehrere Rollen übernehmen: die des einfachen, lebensklugen, von den moralischen Gefär-dungen der Reichen und Mächtigen nicht Betroffenen, die des Ungebildeten und dadurch Komischen und im Spätmittelalter zunehmend auch die des triebhaft-krea-türlichen Menschen. Neidhart begründete in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts die »dörperliche Dichtung«, in der er das Modell des höfischen Minnesangs in eine bäuerliche Umgebung transponierte und damit das höfische Publikum parodierte. Die Charaktere: Ambivalente Charakterzüge literarisch dargestellter Bauern sind selten; meist handelt es sich um typisierende Darstellungen. Im Spätmittelalter und in früher Neuzeit gibt es zum Teil Verschmelzungen mit der Narrenfigur .

      Helmbrecht
Ãober den Sinn der Geschichte vom Bauernsohn, der über seinen Stand hinaus arrivieren will, dabei zum Verbrecher wird und ein schlimmes Ende findet, wird in der Forschung gestritten: Handelt es sich beim He/mbrec/itum eine allgemeine Zeitklage auf die »verwilderten« Zustände im Heiligen Römischen Reich nach 1250, speziell um eine Kritik an reichgewordenen bäuerlichen Parvenüs, die das Selbstwertgefühl des verarmenden niederen Adels beschädigen, oder - noch spezieller - um die Kritik an einem ganz bestimmten historischen Fall, in dem ein habsburgischer Landeshauptmann Bauern hatte bewaffnen und für sich kämpfen lassen? Völlig ausschließen müssen sich solche Deutungen nicht.
      Ãoberlieferung: Der Helmbrecht ist in zwei späten Handschriften des 15. und 16. Jahrhunderts überliefert. Sie unterscheiden sich gering-fügig im Umfang , teilweise auch im Inhalt, wovon die Haupthandlung aber nicht betroffen ist. In einer Handschrift wird in der Ãoberschrift der Vater, der Meier Helmbrecht, in der anderen der gleichnamige Sohn als Gegenstand der Erzählung bezeichnet. Nach neuzeitlichem Verständnis ist jedoch auf jeden Fall der Sohn der »Held«, weshalb der früher gängigen Titel Meier Helmbrecht aufgegeben wurde. Inhalt: Helmbrecht ist der Sohn eines gleichnamigen begüterten Bauern, der die Stellung eines Meiers bekleidet, also für seinen adligen Herrn Verwaltungsfunktionen ausübt. Sein Bauernleben gefällt ihm nicht mehr: Er will Ritter werden. Die Warnungen seines Vaters, der gegenüber dem gefährlichen Ritterleben den behaglichen Wohlstand der bäuerlichen Existenz preist, den Verfall der Hofsitten beklagt und durch die Schilderung seiner Träume schon das schlimme Ende seines Sohnes prophezeit, bleiben ohne Wirkung.
      Prächtig ausgestattet reitet der junge Mann zu einer Burg, wird dort als Kriegsknecht aufgenommen, profiliert sich als ebenso bedenkenloser wie erfolgreicher Beutemacher und hat damit ein Jahr lang Erfolg. Danach besucht er seine Eltern und begrüßt Familie und Gesinde mit einem angeberischen Kauderwelsch aus Wortbrocken verschiedener Sprachen, so dass sein Vater ihn erst einigen Identitätsprüfungen unterzieht, bevor er ihn beköstigt und beherbergt. Beim Abschied nimmt Helmbrecht seine SchwesteT mit, die ebenfalls die Sehnsucht nach einem feinen Leben ergriffen hat. Er verheiratet sie mit einem seiner Kumpane. Das Hochzeitsfest ist parodistisch angelegt, die Schilderung enthält aber auch schon Vorausdeutungen auf das schreckliche Ende. Während der Feier erscheint ein Scherge mit seinen Knechten und nimmt die ganze Gesellschaft fest. Neun werden hingerichtet, der zehnte - Helmbrecht -gemäß altem Brauch nach Blendung und Verstümmelung freigelassen. Er macht sich zum Hof seines Vaters auf, wird aber von diesem verjagt. Ein Jahr zieht er umher; dann wird er von Bauern, die er während seines Räuberlebens geschädigt hat, gelyncht. Wirkung: Anders als die erst späte und schmale Ãoberlieferung es nahelegt, muss deT Text - wie vor allem Erwähnungen bei anderen AutoTen zeigen - schon vorher zumindest regional gut bekannt gewesen sein; der Name »Helmbrecht« fand sogar teilweise als Bezeichnung für »Lebemann« o.a. Verwendung.
      In der Neuzeit gründet sich die Bekanntheit der mittelalterlichen Erzählung vor allem auf Ãobersetzungen, von denen seit 1854 rund 30 verfasst wurden, manche speziell als Jugend- und Schullektüre. Die Zahl dichterischer Bearbeitungenliegt bei über 40, wobei die dramatischen die erzählenden an Zahl leicht übertreffen. Aus historischen Gründen erwähnenswert ist die Verwendung des mittelalterlichen Textes als Vorlage für eine Parabel auf das »Dritte Reich« {MeierHelmbrecht, 1946 durch Fritz Hochwälder, 1911-86). Neben den dramatischen Bearbeitungen verweisen auch drei Hörspielfassungen und zwei Opern auf ein entsprechendes Potenzial des Stoffes.
     


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