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Philosophen biographisch

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Strauß, David Friedrich



Für viele Leser der damaligen Zeit war Das Leben Jesu, Kritisch bearbeitet ein Werk, das mit dem Wunderglauben aufräumte und die mythische Deutung in ihr Recht einsetzte. Aus heutiger Sicht vermittelt dieses Werk ein Bild von einem vergangenen eschatologischen Denken und von Jesus als historischer Persönlichkeit. Wie provokativ das Leben Jesu damals war, erlebte St. am eigenen Leib: Als das Buch erschien, verlor er seine Repetentenstelle am Tübinger Stift. Vier Jahre später wurde er auf den Lehrstuhl für Dogmatik an der Universität Zürich berufen, doch als konservative Kreise davon erfuhren, löste dies eine Krise aus, die mit dem Sturz der Regierung endete. Vor dem Amtsantritt wurde St. pensioniert und verlor seine letzte Chance auf eine akademische Karriere. Das Buch, welches ihn berühmt machte, wurde ihm beruflich zum Verhängnis.



      Schon früh begann seine Vorbereitung auf die theologische Laufbahn. Mit dreizehn Jahren ging er an das »niedere Seminar« der Klosterschule Blaubeuren, die seit dem 16. Jahrhunden zur Heranbildung künftiger Theologen in Württemberg diente. Vor allem durch seinen Lehrer Ferdinand Christian Baur wurde er mit den neueren Methoden der modernen BibeKvissenschaft bekannt gemacht. Hier dürfte er auch mit der neuen, von Schelling und Baur praktizierten Mythenforschung konfrontiert worden sein. Das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler wurde bald danach fortgesetzt, als Baur 1825 einen Rut nach Tübingen erhielt und St. gleichzeitig in das evangeüsch-theologische Seminar eintrat. In Tübingen verbrachte er eine glückliche Studienzeit, ging aber 1831 nach Berlin, um bei Schleiermacher und Hegel zu studieren. Hier kam er zum erstenmal mit Schleiermachers Vorlesungen über das Leben Jesu in Berührung. St. srudierte jetzt intensiv Hegels Schriften, und als er 1832 die Repeten-tenstclle am Tübinger Stift übernahm, machte er die Tübinger mit dem ehemaligen und dort noch weitgehend unbekannten Stiftler Hegel bekannt. Statt aber in die philosophische Fakultät überzuwechseln oder seine geplante Arbeit über die Genese der christlichen Dogmen zu schreiben, verfaßte er eine kritische Untersuchung über das Leben Jesu. Mit dem Erscheinen dieses Werks kam der schon lange schwelende Konflikt zwischen Althegelianern und lunghegelianern zum offenen Ausbruch. Im linkshegelianischen Sinne löste St. nicht nur die Evangelien zum größten Teil in Mythen auf. sondern er faßte auch den historischen Jesus als die real gewordene Idee der Menschheit. Gott pantheistisch als das Unendliche und die Unsterblichkeit als bloße Idee auf. Die Evangelien sind »nicht anders als geschichtsartigc Einkleidung urchristlicher Ideen, gebildet in der absichtslos dichtenden Sage, zu verstehen.« St. unterscheidet zwei Arten von Mvthen: philosophische und mythische. Philosophische Mythen sind solche, die einen »bloßen Gedanken, ein Philosophem oder eine Zeitidee in Geschichte einkleiden«. Die zweite Art von Mythos bezeichnet St. als Sage, weil sie durch die kollektive Umgestaltung und Weitererzählung eines historischen Ereignisses entstanden ist. Das Sagenhatte am erzählten Stoff ist also nicht das Produkt eines einzigen Individuums, sondern eine durch mündliche Tradierung entstandene Geschichte. Das Weitererzählen »entzieht sich eben um dieser Allmählichkeit willen dem Bewußtsein«. In der Entstehungsweise des Mythischen verbergen sich »ewige Wahrheiten«, die durch philosophische und philologische Auslegung ans Licht gebracht werden können. Doch verbietet die kritische Vorgehensweise weitgehend ein wörtliches Verständnis der Evangelien. Das Matthäusevangekum ist als Geschichtsquelle am zuverlässigsten, das Johannesevangelium hingegen zweifelhaft. Alle mitgeteilten Reden von Jesus stellen verschiedene Ãoberlieterungsschichten dar. entsprechen also keineswegs der ursprünglichen Sprachgestalt. Noch problematischer sind die Gleichnisse, deren Echtheit in vielen Fällen angezweifelt werden muß. Was an der Entstehungsgeschichte des Jesus-Mythos übrig bleibt, ist die verborgene, ideelle Wahrheit: »Christi übernatürliche Geburt, seine Wunder, seine Auferstehung und Himmelfahrt bleiben ewige Wahrheiten, so sehr ihre Wirklichkeit als historischer Fakta angezweifelt werden mag.« St. setzte sich also sowohl mit den Supranaturalisten, die die Wundergeschichten für wahr hielten, als auch mit den Rationalisten, die sie uminterpretierten, auseinander.
      Der durch Das Leben Jesu ausgelöste Streit unter den Hegelianern dauerte über Jahre. In seinen Streitschriften und in einer Reihe anderer Schriften beteiligte sich St. an dieser Auseinandersetzung. Angesichts der heftigen Kritik arbeitet er die dritte Auflage um, kehrt aber in der vierten Auflage doch zum ursprünglichen Standpunkt zurück. St. klärt seine Position in der zweiten berühmten Schrift, Die christliche Glaubenslehre in ihrer geschichtlichen Entwicklung und im Kampje mit der modernen Wissenschaft dargestellt . Dabei spalten sich dieses Mal die Junghegelianer in Pantheistcn und Atheisten . St. stellt christliche Religion und moderne Philosophie einander gegenüber. Da sich Theismus und Pantheismus schon getrennt haben, fällt die Kritik der Dogmen mit der Darstellung der Geschichte dieses Prozesses zusammen: »Die wahre Kritik des Dogmas ist seine Geschichte.« Wie die Dogmengeschichte ihren Ursprung in der mythenbildenden Phantasie der Urge-meinde hat, wird der Zeriall durch die Unangemessenheit gegenüber dem modernen wissenschaftlichen Bewußtsein bedingt. Aus diesem Grund bekennt sich St. zum Pantheismus als dem »neuen Glauben«, da er dem modernen Bewußtsein entspricht. Es gibt also keinen anderen Gott als das Denken in allen Denkenden. In dieser Zeit entsteht Die Epiphanie der ewigen Persönlichkeit des Geistes , in der sich schon eine Tendenz zur wissenschaftlichen Erklärung des Glaubens abzeichnet, ohne daß St. aber auf seinen hegelianischen Pantheismus verzichtet. Gott kommt nicht nur in einem einzigen Menschen, sondern auch in der Menschheit zum Bewußtsein.
      Mit dem Verlust der Repetentenstelle und des Züricher Lehrstuhls wurde St. Privat-gelehrter, Gymnasiallehrer und freier Schriftsteller. Er heiratete 1842 eine bekannte böhmische Sängerin, doch wurde die me glückliche Ehe nach einigen Jahren wieder geschieden. Auch seine politische Tätigkeit scheiterte. Als die Ludwigsburger ihn 1848 als Vertreter nach Frankfurt in die Paulskirche schicken wollten, trugen konservative religiöse Kreise zu seiner Wahlniederlage wesentlich bei. Zur Kompensation erhielt er ein Mandat für die Liberalen der württembergischen Abgeordnetenkammer, doch auch hier waren die zum Teil persönlichen Auseinandersetzungen so hettig, daß er sein Mandat im selben Jahr niederlegte. Erst in den Jahren nach der Trennung von seiner Frau und der Beendigung der politischen Tätigkeit begann St. wieder regelmäßig zu schreiben. Er lebte zeitweilig in München, Weimar und Köln und seit Herbst 1854 in Heidelberg, wo er sechs Jahre blieb. Seine zweibändige Schubartbiographie und die biographischen Arbeiten über Märklin und Ulrich von Hütten entstanden in dieser Zeit.
      Mit dem Leben Jesu für das deutsche l olk bearbeitet kommt er seiner Neigung zum Biographischen ebenfalls entgegen, indem er eine allgemeinverständliche, aber auch kritische, d.h. auf historische Wahrscheinlichkeit bedachte Darstellung über die Persönlichkeit, das Leben, die Lehre und die Wirksamkeit von Jesus schreibt: »Das Religiöse ist der Natur der Sache nach ganz untrennbar vom Historischen.« Als zwei Jahre später die Vorlesungen von Schleiermacher über das Leben Jesu posthum erschienen, setzte sich St. in Der Christus des Glaubens und der Jesus der Geschichte mit der Schleiermacherschen Darstellung auseinander. Wie im Leben Jesu jür das deutsche Volk sind Glaube und Geschichte untrennbar, denn es ist der Jesus der Geschichte, an den man glauben soll. Die Absolutsetzung der empirischen Wissenschaft tritt jetzt als Lebensphilosophie in den Vordergrund. Im selben Jahr siedelte St. mit seiner Tochter nach Darmstadt über, wo er bis 1872 blieb. In diese Zeit gehören die letzten Schriften, die sich vor allem durch seine Bekehrung zum Darwinismus und seinen Glauben an die Wissenschaft auszeichnen. Voltaire gilt als Höhepunkt seiner biographischen Kunstfertigkeit. Bezeichnend ist die Faszination, die dieser skeptische Philosoph und große Aufklärer in jener Zeit auf ihn ausübte. In dem politischen Autsatz Krieg und Frieden, geschrieben unter dem Vorzeichen des deutsch-französischen Krieges, verteidigt der zunehmend konservative, immer noch scharfsinnige St. Deutschlands Recht auf Elsaß-Lothringen, aber auch das Recht auf ein von fremden Einmischungen unabhängiges nationales Dasein. Auch der späte St. blieb schwierig emzuordnen. Das große Alterswerk, Der alte und der neue Glauben, ein Bekenntnis , ist ebenfalls eine Biographie, dieses Mal über das eigene Leben. Hier kritisiert er seinen alten Glauben, indem er die Geschichte der Entstehung seines neuen Glaubens darstellt. Das Christentum wird ebenso entschieden abgelehnt, wie die christlichen Dogmen und die ihnen zugrundehegenden Erzählungen einer wissenschaftlichen Kritik unterzogen werden. St. stellt vier Grundfragen auf, die er dann zu beantworten versucht: »Sind wir noch Christen?«: »Haben wir noch Religion?«; »Wie begreifen wir die Welt?« und »Wie ordnen wir unser Leben?«. Mit gutem Gewissen kann er sich nicht mehr einen Christen nennen, weil die Widersprüche und supranaturalistischen Teile der Bibel sich nicht mehr mit den Ergebnissen der modernen Naturwissenschaft vereinbaren lassen. Doch glauben kann er weiterhin: Die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der Natur und ein Vertrauen auf ihre Gesetze ist ihm gebheben. Als Anhänger Darwins begreift er die Welt evolutiomstisch. Aus der Materie entstand Leben, das sich immer weiter bis zum hochentwickelten menschlichen Gehirn entfaltete, welches das Denken und die Kultur ermöglicht. Was die letzte Frage, das Leben, anbelangt, so legt St. Wert auf Menschlichkeit, die entweder im Menschen selbst oder zwischen den Menschen verwirklicht werden soll.
      Löwith. Karl: Von Hegel zu Nietzsche. Der revolutionäre Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts. Stuttgart 198S . Harris. Horton: David Friedrich Straß and his Theology. Cambridge 1973. Sandberger. Jörg F.: David Friedrich Strauß als theologischer Hegelianer. Göttingen 1972. Barth. Karl: David Friedrich Strauß als Theologe 1S39-1939. Zollikon 1939.
      Steven Gillies


Schult, friedrich

Du bist ein anhangloser Mann Atabay, Cyrus. In: Frankfurter Anthologie 4, 1979, S. 139- 143. .....
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Friedrich hölderlin

Die Rückkehr des Menschen zur ursprünglichen Einheit mit der Natur in einer freien Gesellschaft ist das große Thema in den Werken von Johann Christian Friedrich Hölderlin . Von der Mutter, die aus einem pietistischen Pfarrhaus stammte, für den geistlichen Beruf bestimmt, trat er zwar 1788 in das Tü .....
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Friedrich gottlieb klopstock (i724-i803): die frühen gräber - die sommernacht - mond, der gedankenfreund

Die frühen Gräber Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Weile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, U .....
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Nänie - friedrich schiller (i759-i805) - Ãober die sterblichkeit des schönen

Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, .....
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Sonnenuntergang - friedrich hölderlin (i770-i843) - götterlose gegenwart

In einer vierstrophigen Fassung, die Hölderlin Ende Juni 1798 mit weiteren Gedichten an Schiller schickte, hieß das Gedicht noch Dem Sonnengott. Schiller nahm zwar andere der übersandten Gedichte, nicht aber dieses in den Musenalmanach fiir das Jahr 1799 auf. Und Hölderlin arbeitete die vierstrophig .....
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Hälfte des lebens - friedrich hölderlin (i770-i843) - heilignüchtern

Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See. Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde? Die Mauer .....
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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863): sommerbild - herbstbild - wendepunkte

Friedrich Hebbel hat in der Geschichte des Dramas mehr in Bewegung gesetzt als in der Geschichte der Lyrik. Doch sind ihm Gedichte geglückt, in denen sich der Lyriker ganz aus dem Bann des Dramatikers und Tragikers löst, Gedichte wie Nachtlied, Abendgefühl oder Ich und Du. Auch Sommerbild und Herbs .....
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Friedrich nietzsche (i844-i900): abschied [vereinsamt] - winter-wanderschaft

Einsamkeit ist eines der Hauptthemen im Denken Nietzsches. »Mein ganzer Zarathustra«, erklärt er in Ecce homo, »ist ein Dithyrambus auf die Einsamkeit«. Dort allerdings wird Einsamkeit als Bedingung für Selbstfindung und Schöpfertum, für die Erneuerung des Menschen verstanden. Dagegen konzentriert s .....
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Jakob van hoddis (hans davidsohn, i887-i942): weltende - die wilden meere hupfen

Weltende, im ersten Monat des Jahres 1911 erschienen, war ein Fanal. Das Gedichtwurde zum Erkennungszeichen des Frühexpressionismus, für Johannes R. Becher wie für Gottfried Benn. Und nicht von ungefähr eröffnete Kurt Pinthus seine berühmte Anthologie Menschheitsdämmerung mit den beiden Strophen di .....
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Die literatur des kaiserhofs von konrad iii. bis friedrich ii.

Aus der Zeit Konrads III. , des ersten Stauferkö-nigs, ist über den literarischen Betrieb am Kaiserhof nicht viel bekannt. Das intellektuelle Klima am Hof wurde von den Geistlichen geprägt, die die leitenden Ã"mter innehatten: von dem Kanzler Arnold von Wied , dem Erbauer der für die Entwickl .....
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Index » Der Literaturbetrieb der höfischen Zeit

Friedrich schiller: die räuber

Analyse Die Arheit an den Räubern begann Schiller wahrscheinlich schon als Eleve der Karlsschule im Jahre 1 776. Die Vorbereitung seiner Prüfungen hinderte ihn dann an der Arbeit, so daß sein letztes Jahr auf der Akademie 1779/80 als Entstehungszeit anzusetzen ist. Im Frühjahr 1781 erschien die ers .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Adelssatire und bürgerliches ethos friedrich schiller: kabale und liebe

Analyse Schiller schrieb Kabale und Liebe /.wischen dem Herbst 1782 und Mitte Februar 1783; Ende April, Anfang Mai desselben Jahres überarbeitete er den Text auf Wunsch des Freiherrn von Dalberg für die Mannheimer Bühne. Dort wurde das Drama am 17. April 1784 nach der Frankfurter Uraufführung am 15 .....
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Die 'leichenöffnung des lasters - friedrich schiller: der verbrecher aus verlorener ehre.

Entstehung Einzelheiten der Entstehungsgeschichte sind unbekannt. Schiller schickte das fertige Manuskript am 29. November 1785 an den Verleger Göschen. In einem Brief vorn 13. Eehruar 1786 schreibt er ihm, es sei gegen seinen 'Wunsch, daß einige Artikel dieses Hefts, wozu ich ausdrüklich fremde Ze .....
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Friedrich gottlieb klopstock - die frÃohen grÃ"ber

Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Eile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Mayes Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Thau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, Und zu dem Hügel .....
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Friedrich hölderlin - die eichbÃ"ume

_Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges! Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, pflegend und wieder gepflegt mit den fleißigen Menschen zusammen. Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel, Der e .....
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Friedrich hölderlin - lebenslauf

Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt All uns nieder, das Leid beuget gewaltiger, Doch es kehret umsonst nicht Unser Bogen, woher er kommt. Aufwärts oder hinab! herrschet in heiiger Nacht, Wo die stumme Natur werdende Tage sinnt, Herrschet im schiefesten Orkus Nicht ein Grades, ein Recht .....
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Friedrich hölderlin - brot und wein

An Heinze 1 Rings um ruhet die Stadt; still wird die erleuchtete Gasse Und, mit Fackeln geschmückt, rauschen die Wagen hinweg. Satt gehn heim von Freuden des Tags zu ruhen die Menschen, Und Gewinn und Verlust wäget ein sinniges Haupt Wohlzufrieden zu Haus; leer steht von Trauben und Blumen, Und .....
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Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. "Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien "Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Friedrich nietzsche (i844-i900)

Der im gleichen Jahr wie Liliencron in Röcken bei Lützen geborene F. Nietzsche wurde noch vor Erwerbung des Doktorgrades sdion 1869 als Universitätsprofessor nach Basel berufen, machte den Krieg 1870/71 als Sanitäter mit, zog sich aber den Keim zu einer Krankheit zu, die ihn später aufzehren sollte. .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Spee, friedrich von

Der Evangelisch Guter Hirt sucht das verloh-ren Schäfflein Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 289 - 294. Die gespons JESV sucht, vnd findet Jhn auff dem Creutzweeg Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 254 - 264. Die gesponß Jesu seufftzet nach jhrem Bräutigam .. .....
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Stolberg, friedrich leopold graf zu

An die Natur Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 62 - 65. An die Natur Sowinski, Bernhard. In: Sturm und Drang, 1992, S. 66 - 67. Der Mond Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 65 -67. Lied, auf dem Wasser zu singen, für meine Agnes Kranz, Gisbe .....
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Weisse, christian friedrich

Klagen Kranefuss, Annelen. In: Wandsbecker Bote, 1973, S. 63-70. .....
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Der handschuh - friedrich schiller

Vor seinem Löwengarten, Das Kampfspiel zu erwarten, Saß König Franz, Und um ihn die Großen der Krone, 5 Und rings auf hohem Balkone Die Damen in schönem Kranz. Und wie er winkt mit dem Finger, Auf tut sich der weite Zwinger, Und hinein mit bedächtigem Schritt 10 Ein Löwe tritt, Und sieht sich s .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Die bürgschaft - friedrich schiller

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Dämon, den Dolch im Gewände; Ihn schlugen die Häscher in Bande. 'Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!" 5 Entgegnet ihm finster der Wüterich. 'Die Stadt vom Tyrannen befreien!" 'Das sollst du am Kreuze bereuen." 'Ich bin", spricht jener, 'zu sterben bereit Und bit .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

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