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Philosophen biographisch

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Luxemburg, Rosa



Die Frau, deren Nachruhm als Märtyrerin des Sozialismus, als frühe Kritikerin Lenins und als faszinierende Persönlichkeit das Andenken fast aller ihrer Mitstreiter überstrahlt, sah sich selbst viel nüchterner, ja zweckbezogener: als marxistische Revolutionärin und als Theoretikerin der Politischen Ökonomie des Kapitalismus. Ihr wissenschaftliches Engagement begnft sie als unabdingbare Voraussetzung ihres politischen. Sie war mathematik-begeisterte Rationalistin und nicht Ge-fühls-Soziahstin. Von den meisten ihrer Genossen in der deutschen Sozialdemokratie - auch den Marxisten in ihr — unterschied sie sich durch ihr Postulat von der Möglichkeit und Notwendigkeit einer aktuellen sozialistischen Revolution.



      Geboren wurde L. als Tochter einer relativ wohlhabenden jüdischen Holzhändler-Familie. Ihr wissenschaftliches und politisches Werk ist zweisprachig: polnisch und deutsch. Politischer Verfolgung und einer drohenden Verhaftung konnte sie sich 1889 durch die Flucht nach Zürich entziehen. Nach der juristischen Promotion 1897 über Die industrielle Entwicklung Polens ging sie nach Deutschland und arbeitete dort in der sozialdemokratischen Presse sowie an der 1906 gegründeten Parteischule. Sofort nach ihrer Ankunft in Deutschland beteiligte sich L. an der Auseinandersetzung mit dem Revisionismus Eduard Bernsteins mit ihrer Schrift Sozialreform oder Revolution? . Bernsteins These von einer Dämpfung der innerkapitalistischen Widersprüche durch Aktiengesellschaften. Kartelle und Trusts stellte sie die Auffassung entgegen, diese müßten die krisenhafte Dynamik letztlich noch verschärfen. In der Begegnung mit dem Revisionismus geriet L. sofort in die Konfrontation, welche ihre gesamte politische Arbeit bestimmen sollte. Die Aufhebung des Kapitalismus mit Hilfe der institutionellen Verankerung der Arbeiterorganisationen im System, wie sie von den Reformisten verfochten wurde, erschien ihr als illusionär. Die entscheidende historische Tendenz sei stattdessen die systemsprengende Dialektik von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen, welche allerdings von einer klassenbewußten Arbeiterbewegung aktiv genutzt werden müsse. Gewerkschaftliche Erfolge, welche nicht am Ziel der Revolution orientiert seien, blieben reversibel, seien somit das Resultat von Sisyphusarbeit. Dabei konnte L. auf die Dauer nicht an der Tatsache vorübergehen, daß der gesamte Aufbau der Gewerkschaften und der deutschen Sozialdemokratie auf die Reiormarbeit abgestellt war. Dies führte sie in den folgenden jähren zu Ãœberlegungen zum Verhältnis von ökonomischer Entwicklung. Bewußtsein der Arbeitermassen und Organisation. Die revolutionären Aufgaben des Proletariats ergeben sich für sie aus den historischen Gesetzmäßigkeiten der Akkumulation des Kapitals, das Klassenhandeln ist also nur scheinbar spontan. Partei und Gewerkschaften haben der Durchsetzung dieser geschichtlichen Dynamik zu dienen, sind insofern in ihrer jeweiligen konkreten Ausformung nur Ãœbergangserscheinungen. Wo Orgamsation sich dagegen als Priorität setzt, welcher Massenverhalten untergeordnet sein müsse, wirkt sie hemmend. Dies war der Kern von L.s Kritik an Lenins Parteitheorie. Ihre Einwände trug sie in der Schrift Organisationsfragen der russischen Sozialdemokratie vor. In Deutschland war sie eine aktive Befürworterin des politischen Massenstreiks. Die Gewerkschaftsführer fürchteten von der Anwendung dieser Waffe eine Gefährdung der Orgamsation. L. antwortete in ihrer Schritt Massenstreik, Partei und Gewerkschaften . in der sie ihre eigenen Erfahrungen während der ersten russischen Revolution, an der sie teilgenommen hatte , auswerten konnte. Sie wies darauf hin, daß in Rußland und Polen während der revolutionären Kämpte Gewerkschatten nicht zerstört, sondern häufig erst aufgebaut worden seien.
      Innerhalb der Arbeiterbewegung war sie vor allem als Rednerin und Publizistin bekannt. Doch das theoretische Fundament, auf dem sie ihre politische Arbeit aufbaute, blieb die Kritik der Politischen Ökonomie. Hier gewann sie auch ihre Einsichten über die krisenhafte Zuspitzung der gesellschaftlichen Situation und das Herannahen eines Weltkriegs. 1913 erschien ihr wissenschaftliches Hauptwerk: Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus. Ausgangspunkt ist die Kritik an Marx Schema der erweiterten Reproduktion im zweiten Band des Kapital. Hier werde mcht geklärt, wie der neu erzeugte Mehrwert angesichts beschränkter Konsumtionsmöglichkeit der Massen realisiert werden könne. Diese Schwierigkeit überwinde der Kapitalismus durch ständige Ausdehnung in vorkapitalistische Bereiche hinein - als Imperialismus, den L. so definiert: »Der Imperalismus ist der politische Ausdruck des Prozesses der Kapitalakkumulation in ihrem Konkurrenzkampf um die Reste des noch mcht mit Beschlag belegten nichtkapitalistischen Weltmilieus«. Das letzte Kapitel trägt die Ãœberschrift: »Der Militarismus als Gebiet der Kapitalakkumulation«. Damit hatte L. auch die in der Kritik der Politischen Ökonomie begründete Voraussetzung für ihre Prognose wachsender Kriegsgefahr und für ihren Kampt um den Frieden geschaffen. Diesem widmete sie einen wachsenden Teil ihrer Agitation am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Justiz und Müitärapparat in Deutschland beantworteten L.s Kampf gegen den Militarismus und für eine Reorganisation der Linken mit mehrjähriger Haft .
      Die russische Oktoberrevolution 1917 hat sie - in einem aus ihrem Nachlaß veröffentlichten Text: Die russische Revolution - grundsätzlich begrüßt und in Einzelheiten kritisiert. Ihr Einwand gegen die Beschränkung der Meinungsfreiheit: »Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden« - war mcht liberal-parlamentarisch, sondern revolutionär-sozialistisch: L. ging davon aus, daß Erkämptung und Verteidigung des Sozialismus der vollen Entfaltung aller Kräfte und Positionen - auch derjenigen der Dissidenz. die von den Revolutionären nur in offener politischer Auseinandersetzung überwunden werden sollten - bedürften. An der Jahreswende 1918:19 beteiligte sie sich an der Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands. Nach der Niederschlagung des Januar-Aufstandes wurde L. von Freikorps-Mitgliedern am 15. Januar 1919 ermordet.
     


Rosa luxemburg - franz mehring — schiller â–  ein lebensbild für deutsche arbeiter

'Ein Lebensbild" hat Mehring seine Schillerbroschüre genannt, und das ist sie im wahren Sinne des Wortes. Nicht eine Biographie, eine landläufige chronologische Sammlung von Daten aus einem Leben, sondern ein wirkliches Bild, ein plastisches, harmonisches Gemälde, das durch die klare Zeichnung und e .....
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Erzählprosa für jüngere kinder

Die nach wie vor geschätzte Umweltgeschichte prägt verschiedene Muster aus. Den sozialkritischen Typus repräsentiert Schnacks Erzählung Klick aus dem Spielzeugladen , die bedrückende Bilder proletarischer Großstadtkindheit zeichnet. Als Wunderwelt erscheinen die Insignien der Großstadt dagegen der k .....
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Mit dem 'Kriegserlebnis" Der Wanderer zwischen beiden Welten , in dem der Krieg als Bewährungsprobe einer jungen, neuen Generation heroisiert wird, schuf Flex das Kultbuch der national gesinnten Jugendbewegung, die in ihm ihr Denken und Empfinden ausgedrückt sah. Flex schildert in seiner millionen .....
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Thesen zu einer didaktik der volksprosa

1. Grundsätzlich sollte die Behandlung populärer Literaturformen von einer philologisch-kritisch gesicherten Textgrundlage ausgehen. Dazu gehören z.B. auch mundartliche Fassungen von Texten. Diese Voraussetzungen sind gerade bei Märchen und Sagen aber oft nicht gegeben, da sie vielfach überarbe .....
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Wandlungen im formenarsenal von prosatexten der kjl

Fanden also zunächst die thematischen, weithin als Enttabuisierung empfundenen Aspekte Interesse, drängte sich nach und nach, stärker dann in den 80er und 90er Jahren, auch die literarästhetische Dimension in den Vordergrund. Bezogen auf den realistischen Kinder- und Jugendroman . stellt sich diese .....
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Schichten des prosatextes

Bei der Untersuchung von Erzähltexten ist es hilfreich, sie zu Untersuchungszwecken in Schichten zu gliedern. Die russischen Formalisten unterschieden bereits Fabel und Sujet , d.h. chronologisch geordneten Geschehensablauf und von ihm abweichende künstlerische Geschehensordnung. Analog trennte Gen .....
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Index » Analyse literarischer Texte

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Während genuine Lyrik standpunktfrei ist , setzt klassische Prosa im Unterschied auch zur ursprünglichen Epik immer einen Fokus voraus, von dem aus wahrgenommen, geurteilt und gesprochen wird. Schon der erste Satz von Kafkas Erzählung entwirft in der sprachlichen Formulierung «überblickte mit einem .....
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Redeformen in der prosa

Bei der Analyse von Redeformen der Prosa ist auf das Wechselspiel zwischen Erzähler- und Personenrede zu achten, die oft gegensätzliche Sprecherstandpunkte verkörpern. Die Rede des Erzählers kann sich zu ihrem Gegenstand verschieden verhalten, indem sie beschreibt, schildert oder kommentiert. Anders .....
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Wie jede andere Form von Literatur bezieht sich die Prosa stets auf andere Texte. Diese Intertextualität bei der Prosa zu rekonstruieren, lehrt, den Bezug des Erzählens nicht auf fiktive Wirklichkeit, sondern auf reale Texte zu erfassen. Prototypen der Intertextualität sind Zitate und Namen, doch ka .....
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Die komposition von prosatexten

Wie bei allen anderen umfangreicheren Texten macht es auch für Prosatexte Sinn, auf eine Dreiergliederung in Anfang, Mitte und Ende zu achten. Die Binnengliederung lässt sich bei großen Texten wie den Romanen oft durch Kapitel und Abschnitte erfassen, die auch eigene Ãœberschriften tragen können. De .....
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Poesie vs prosa

Sangbarkeit und/oder Tanzbarkeit fordern von der Sprache metrische, rhythmische und allgemein rekurrente Strukturen. Nun wäre es aber ein Irrtum, diese Bedingungen auf lyrische Texte zu beschränken. Auch alte Epen wurden, auf Sangbarkeit angelegt, in einer Art rezitativartigem Singsang vorgetragen. .....
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Index » Grundbegriffe der Texterschließung

Erzählprosa bis in die sechziger jahre

Bis weit in die fünfziger Jahre waren antifaschistischer Widerstand, Exil und Krieg noch wichtige Themen der Erzählprosa: die Hinwendung zu Themen der Aufbau-Phase in der DDR begann sehr zögernd, wenn man von der trivialen Beifallsliteratur absieht. Neben Anna Seghers und Arnold Zweig sind zu nennen .....
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Index » Exkurs über die Literatur der DDR (1949-1990)

Erzählprosa

1913 schrieb der Berliner Nervenarzt Alfred Döblin in der expressionistischen Programmzeitschrift 'Der Sturm", die er 1910 mitbegründet hatte, An Romanautoren und ihre Kritiker: Man lerne von der Psychiatrie, der einzigen Wissenschaft, die sich mit dem seelischen ganzen Menschen befaßt; sie f...] .....
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Index » Expressionismus (ca. 1910-1925)

Erzählprosa

In der Erzählprosa des deutschen Naturalismus sind zwei Richtungen zu beobachten, die sich sowohl formal wie auch inhaltlich unterscheiden. Arno Holz und Johannes Schlaf haben ihre Erzählskizzen im Papa Hamlet als Werk eines norwegischen Autors ausgegeben. In der Betonung des Dialogs und in der psyc .....
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Index » Naturalismus (ca. 1880-1900)

Die prosa und die literarischen strömungen der zeit

In Siebenbürgen stieß die naturalistische Stilrichtung wie auch sonst auf Widerstand. Das war nicht anders zu erwarten, da auf radikale Art versucht wurde, ihr in der Kunst Daseinsberechtigung zu verschaffen. Doch dauerte es hierzulande länger, bis diese Widerstände zumindest soweit beseitigt werden .....
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Index » Sonstige

Post für mademoiselle rosalba - Ãœber e. t. a. hoffmann

Theodor saß am Klavier und improvisierte. Es ging hervorragend. Kr hielt sich bewusst in K-Dur, denn dies war die Tonart, in welcher er seine peinliche Niederlage erlebt hatte. Zugetragen hatte sich dies: Seine Kitern waren geschieden, und die Wohnung in Königsberg, in die die Mutter und er umgezoge .....
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Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Erzählprosa

Die erzählende Literatur der Bewegung hat in der Forschung über Jahrzehnte hinweg nur geringes Interesse gefunden. Als paradigmatisches Argument dafür gilt eine Formulierung aus der ersten literarhistorischen Ãœberblicksdarstellung zur Epoche: 'Expressionismus ist lyrischer Zwang, dramatischer Dran .....
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Index » Literatur des Expressionismus » Aspekte und Geschichte der Literatur

Erkenntnis- theoretische reflexionsprosa

Ein bedeutender Teil der Erzählliteratur der Epoche wird von der Forschung mit dem Begriff der erkenntnistheoretischen Reflexionsprosa zu-sammengefasst, der zugleich eine der wichtigsten poetischen Innovationen der Bewegung markiert . Dabei handelt es sich um Texte, in denen auf einem schmalen Grat .....
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Index » Literatur des Expressionismus » Aspekte und Geschichte der Literatur

Prosa und lyrik

Die außerordentliche Vielseitigkeit der Lyrik im Zeitraum zwischen 1900 und der Gegenwart spiegelt auf mannigfache Weise die Krise der Individualität. Wir haben im vorigen Kapitel auf drei Stadien hingewiesen — Loslösung, Anarchie, Einheitsfügung —, die der moderne Roman bis zum Ende der dreißig .....
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Index » DIE DEUTSCHE LITERATUR » GRUNDSITUATION DER LYRIK

Pilcher, rosamunde

Rosamunde Pilcher ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Gegenwart. Ihre vorwiegend in der englischen Grafschaft Cornwall oder in Schottland angesiedelten Erzählungen und insbesondere Romane über das beschauliche Leben der ländlichen Mittelklasse neigen häufig zum Trivialen. Pilcher trat währen .....
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Rosa, joäo guimaräes

Das literarische Werk von Joäo Guimaräes Rosa wurzelt eindeutig im brasilianischen Regionalismus der 1940er Jahre. Seine Sprachexperimente, die Fremd- und Indianersprachen ebenso einbeziehen wie volkssprachliche Elemente aus dem Sertäo und einen asyntaktischen Telegrammstil, sind sein spezifischer B .....
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Thomas bernhard: »amras« (i964) - verstörungs-prosa

Der Mensch nur Bruchstück Starke Energien verdankt die Literatur, zumal in den Perioden des Sturm und Drang, des Expressionismus und der Achtundsechziger-Generation, dem Aufruhr gegen die Diktate der Väterwelt, wobei die Welt der Großväter wie selbstverständlich mitgemeint ist. Schillers Trauersp .....
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Index » Roman Chronik

Erzählprosa und epik

Der Roman Die Wahlverwandtschaften ist die Geschichte einer gefährdeten Ehe - und in seinem symbolischen Gehalt der Widerstreit zwischen Leidenschaft und Sittlichkeit oder Chaos und Ordnung. In diesem Roman führte Goethe wichtige Themen aus dem Werther weiter; aber das Geschehen weist .....
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Index » Klassik (1786-1805)

Erzählprosa

In der Erzählung Der Verbrecher aus verlorener Ehre{ 786), die er eine wahre Geschichte nennt, hat Schiller einen wirklichen Vorfall bearbei- tet. Im Vorspann sagt Schiller, daß es ihm nicht darum gehe, Neugier und Sensationslust des Lesers zu befriedigen; er wolle die Hintergründe aufdecken, die ei .....
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Index » Klassik (1786-1805)

Allgemeine tendenzen der prosaforschung

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Index » FABEL, ERZAHLUNG, ROMAN » Entwicklung des Romans zwischen 1740 und 1775

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Luxemburg,  Rosa    





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