Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt




Philosophen biographisch

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Havemann, Robert



Ja, ich hatte Unrecht«. Mit diesem einfachen, aber persönlich
wie politisch weitreichenden Bekenntnis markierte H. im
Alter von 55 Jahren den tiefgreifenden Wendepunkt seines Lebens. Nur bei wenigen Zeitgenossen seiner Generation haben die Geschichte der Deutschen und die Widersprüche der beiden deutschen Staaten derart nachhaltige Spuren in einer zerrissenen Biographie hinterlassen und doch zugleich an der »Invariante der Richtung« nicht zu rütteln vermocht. Das Leben des leidenschaftlichen Philosophen, Naturwissenschaftlers und engagierten Marx-Anhängers fächert sich auf als Geschichte des Widerstandes und begründender Ermutigung, die er nicht zuletzt auch seinem »Freund in brüderlicher Verbundenheit« Ernst Bloch dankt: »Ich versuche, meine Augen mit dem Prinzip Hoffnung zu bewaffnen.« Der Weg seines »langen Marsches« bleibt bis zuletzt sowohl in Deutschland-W7est wie in Deutschland-Ost eine permanente Ruhestörung.



      Als Sohn akademisch gebildeter und linksbürgerlich denkender Eltern erwachsen bei ihm schon früh neugierige Interessen für Geschichte und Naturwissenschaften. Fragen der Biologie. Optik und Physik faszinieren ihn weit mehr als die politischen Spannungen der Weimarer Republik in den 20er Jahren. Während seines Studiums der Chemie an der Münchener Universität nimmt er langsam den Antisemitismus wahr, dem viele seiner jüdischen Freunde ausgesetzt sind. Er hört Hitler im Löwen-bräukeller und erkennt die Gefährlichkeit dieses Mannes. Doch erst der Wechsel nach Berlin verändert sein Weltbild und läßt ihn mit der Kommunistischen Partei in Kontakt geraten: »Nun war eine Frau da, die mir den Kommunismus beibrachte mit einem Buch von Friedrich Engels.« Er liest den Anti-Dühring, wird Parteimitglied und Aktivist im Apparat der Kommunistischen Internationalen. Der unpolitische Naturwissenschaftler wandelte sich zum unerbittlichen Kritiker der Sozialdemokratie. Am Kaiser-Wilhelm-Institut in Dahlem eröffnet sich seine wissenschaftliche Laufbahn. Er promoviert und habilitiert sich zwischen 1933 und 1943. H. schließt sich der antifaschistischen Widerstandsgruppe »Neu Beginnen« und später der »Europäischen Union« an. Durch Freisler wird er vom Staatsgerichtshof wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Da die Nationalsozialisten jedoch seine naturwissenschaftlichen Fachkenntnisse benötigen, sehen sie von einer Vollstreckung des Urteils ab. Aus dem Zuchthaus Brandenburg wird er im April 1945 von russischen Soldaten befreit.
      Seine Dankbarkeit der Sowjetunion und besonders der Person Stalins gegenüber kennt von nun an keine Grenzen mehr. Das Erlebnis der Todesangst macht aus dem Naturwissenschaftler mit analytischer Schärfe vorübergehend einen idcologisierten und gläubigen Stalinisten. Als Mitglied der SED läßt er sich in die Volkskammer wählen und rechtfertigt den Einsatz der Panzer gegen den Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953. Als aber auf dem XX. Parteitag der KPdSU die Verbrechen Stalins bekannt werden, bricht für H. eine Welt zusammen. Von nun an gilt mehr denn je der Grundsatz des Suchenden: »Ich bin im Zweifel, in Unruhe.« Nach dem Bau der Mauerstellt er sein naturwissenschaftliches Werk auf eine neue philosophische Grundlage. Der ehemals linientreue Kommunist, der nach Kriegsende von der amerikanischen Verwaltung in Berlin mit Berufsverbot belegt wurde, weil er im Seiten Deutschland die bislang geheimen Anleitungen zum Bau der Wasserstorfbombe veröffentlichte, um gegen den Rüstungswahnsinn zu protestieren, beginnt mit seinen Vorlesungen an der Berliner Humboldt-Universität über »Naturwissenschaftliche Aspekte philosophischer Probleme« eine Generalabrechnung mit dem stalinistischen Dogma des Marxismus-Leninismus. Die in freier Rede gehaltenen Kritiken erscheinen im Westen unter dem Titel Dialektik ohne Dogma und machen aus dem mit hohen DDR-Auszeichnungen geehrten Professor eine politische Unperson.
      H. entfaltete in jenen Jahren seine leidenschaftliche Verteidigung und Neubestimmung einer konkreten Dialektik. Sie war ihm wichtiges Handwerkszeug und Instrument seiner »wissenschaftlichen Ergründung der objektiven Dialektik in allen Bereichen der Wirklichkeit«. Um im Gefolge der Erkenntnisse der Quantenmechanik die »Wandlung des Begriffs Kausalität« prozeßhaft fassen zu können, um »von dem mechanischen, metaphysischen Denken hinweg zu einem mehr und mehr bewußten dialektischen Denken zu gelangen«, sollten sich die Naturwissenschatten von ihrem Ansatz und von ihren Denktraditionen her für philosophische Kategorien der »Klassiker« wie Hegel, Spinoza. Marx. Engels u.a. öffnen. Seme aufklärerische Forderung gilt zu Anfang den Intellektuellen und Wissenschaftlern selbst, für die er unerbittlich interdisziplinäres Denken und Suchen einklagt.
      Hatte H. in der Stalinzeit noch die Ausgrenzung mißliebiger bürgerlicher Ansätze aus der Wissenschaft hingenommen, so forderte er jetzt eine radikale Öffnung und Pluralität, eine Wissenschaftsfreiheit, die dennoch ihren parteilichen Standpunkt nicht aufzugeben braucht: »Die moderne Gesellschaftswissenschaft bedart unaufhörlich des Einfließens der Ideenwelt der Naturwissenschaft. .. Eine Gesellschaftswissenschaft, die sich vor solchem Zustrom von Gedanken und Ideen abschließt, ist zum Austrocknen, zum Erstarren verurteilt.«
H.s Plädover für die Befreiung der Wissenschaft verknüpft sich mit der Forderung nach Befreiung des Individuums, denn »diese Art von real existierendem Sozialismus ist nicht lebensfähig«. Der philosophierende Chemiker greitt die offizielle Philosophie-und Wissenschaftsgeschichte der DDR nicht minder hart an wie die Zensur. Der neue Anti-Stalinist sah seinen Tagtraum nach Verschmelzung von Demokratie und Sozialismus im Prager Frühling kurz vor der Erfüllung. Zum Einmarsch der Truppen in die CSSR vermerkt er: »Der 21. August 1968 war der schwärzeste Tag in der Geschichte des Sozialismus seit Stalin.«
Hatte H. zu Blochs Vertreibung aus der Leipziger Universität noch vornehm geschwiegen, so ragt er im Fall Biermann und im Fall der beginnenden jungen Friedensgemeinde der DDR als schärfster Kritiker der staatlichen Praxis heraus. Seine Isolation und der Hausarrest in Grünheide durch den Staatssicherheitsdienst bestätigen zynisch seine philosophische Grundsatzkritik an der gesellschaftlichen Entfremdung des Menschen.
      In seinem Spätwerk Morgen - Die Industriegesellschaft am Scheideweg erweitert er die ökonomische Sozialismusdiskussion um den Begriff der »ökologischen Krise«. Bis zu seinem Tod hat er sich geweigert, die DDR. die er hebte und haßte, zuverlassen. Er hatte die Hoffnung, daß sein ehemaliger Zellennachbar im Zuchtha
Brandenburg. Ench Honecker, auch zu dem Bekenntnis gelangen könnte: »Ja. hatte Unrecht.
      Wilke Manfred : Robert Havemann - Em deutscher Kommunist. Hamburg 1978.
     


Musil, robert

Geb. 6.11.1880 in Klagenfurt; gest. 15.4.1942 in Genf »Die Kurve meiner Geltung hat merkwürdige Spitzen und Senkungen. Mein Erfolg als Schriftsteller hat merkwürdige Begräbnisse und Auferstehungen enthalten«, resümiert der fast 60jährige M. eine nach außen hin gescheiterte Schriftstellerkarriere, d .....
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Johannes robert becher (i89i-i958).

Er steigert die Gewalt der Aussage durch Verstümmelung des sprachlichen Ausdrucks wie etwa in seinem Werk 'Ewig im Aufruhr": Vorbereitung Der Dichter meidet strahlende Akkorde. Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen . . . Die neue Welt .....
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Robert musil (i880-i942).

Auch er setzt sich sehr kritisch und sehr scharf mit der Umbruchsituation seiner Zeit auseinander. Sein Roman 'Der Mann ohne Eigenschaften" entwirft ein farbiges Bild vom Vorkriegsösterreich. Man spürt, daß vieles nicht mehr wahr ist, man fühlt, daß die Menschen das, was sie sagen, selbst nicht mehr .....
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Der erzählerische tabubruch - robert musil: »die verwirrungen des zöglings törless« (i906)

Fallgruben der Internatserziehung In demselben Jahr, in dem Musils Prosawerk »Die Verwirrungen des Zöglings Törless« herauskommt, 1906, erlebt endlich Frank Wedekind den Sprung seiner >Kindertragödie< »Frühlings Erwachen« auf die Bühnenbretter. Die Uraufführung, in Max Reinhardts Berliner Kammers .....
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Robert walser: »jakob von gunten. ein tagebuch« (i909) - bericht eines künftigen dieners

Von Vorschriften umstellt Den literarischen Rang des 1878 im schweizerischen Biel geborenen Robert Walser haben Autoren wie Robert Musil, Hermann Hesse, Walter Benjamin und vor allem Franz Kafka früh erkannt. Doch läßt sich Walser, bei seinem ständigen Rollenwechsel, in seinem Werk und im Wandel .....
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Robert gernhardt (geb. i937): ach - das abgeschnittene wort

Der frühere Redakteur der satirischen Zeitschrift pardon und Mitbegründer des Satiremagazins Titanic stand, auch als Zeichner, lange Zeit in dem Ruf des Komikers und Karikaturisten. Doch sind mittlerweile Komik und Satire, Witz und Nonsens in Robert Gernhardts Gedichten zurückgetreten. Ohnehin verst .....
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Johannes robert becher - neckar bei nÃœrtingen

Die Ufer sind so flach, daß auch die Wiesen Sanft mitzufließen scheinen mit dem Fluß. Ein uferloses grünes Ãœberfließen, Ein Ãœberfluß, drin alles mitziehn muß! Die Apfelbäume blühn. Ein weicher Schimmer Liegt überm Land. Es blüht aus dir heraus. Still. Nur der Fluß, das Blühn . .. Ich wünsch mir .....
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Robert wolfgang schnell letzte gedanken vor dem zitronenkauf

I. Vorschläge zum Verständnis des Textes Bei Schnells Erzählung handelt es sich nicht um eine Kurzgeschichte im traditionellen Sinn. Im Mittelpunkt steht nämlich nicht ein Mensch in einer Grenzsituation, an der er scheitert und die mehr oder weniger sein Leben verändert. Hier geht es vielmehr daru .....
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Brack, robert

Pseud. für: Ronald Gutberiet Biografie: *4.5.1 in Fulda, lebt seit 1981 in Hamburg. Nach dem Studium der Soziologie arbeitete R. Brack als freier Autor. Früher widmete er sich sehr viel dem Journalismus, heute fast ausschließlich Buchprojekten. Neben Romanen und Erzählungen schreibt Brack auch Sachb .....
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Hühner, robert

Biografie: *4.6.1 in Inzell. R. Hühner ist gelernter Schriftsetzer und hat an der Filmhochschule München studiert. Anschließend arbeitete er als Regieassistent, Dramaturg und Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, reiste mit einem Wanderkino durch kinolose Dörfer und rekonstruierte historisch .....
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Ruck, robert

Biografie: *1 in Herne, R. Ruck arbeitete jahrelang als Polizei- und Gerichtsreporter und schrieb zahlreiche Kurzkrimis und populäre Medizinserien für Publikumszeitschriften. Kriminalromane: 1959 Viele Frauen sind berechnend, Goldmann 222; 1959 Hör auf deine Frau, Goldmann 286; 1960 Meine Schwageri .....
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Robert weimann - literaturgeschichte und mythologie

Gegenüber der opportunistischen Annäherung an sämtliche Traditionen vergangener Menschheitskultur steht heute die ultralinke Absonderung von allen Traditionen im Namen zukünftiger Menschheitskultur. Entgegen dem eklektischen Pluralismus auf der einen Seite und der radikalen Reduktion großer vergange .....
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Robert welmann - zur tradition des realismus und humanismus -kontinuität und hauptentwicklungslinien des humanistischen und realistischen kunsterbes

Im Rückgriff auf die Volksüberlieferungen und unter Bezug auf die Naturphilosophie der Renaissance erfolgte eine dichterische Ãœberhöhung der zwischenmenschlichen Bezüge durch die Einbeziehung magischer und elementarer Kräfte in die Darstellung wie auch eine phantastisch übersteigerte Preisung der d .....
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Robert weimann - zur tradition des realismus und humanismus - kontinuität und hauptentwicklungslinien des humanistischen und realistischen kunsterbes

Kunst und Literatur unter den Bedingungen des Industriekapitalismus Mit der im Zuge der industriellen Revolution durchgreifenden Kapitalisierung des gesellschaftlichen Lebens der west- und mitteleuropäischen Länder und der Formierung des Kapitalismus zum Weltsystem bildet sich immer deutlicher jene .....
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Robert weimann - tradition als literargeschichtliche kategorie

Tradition lebt aus der Einheit und dem Widerspruch von vergangener geschichtlicher Wirklichkeit und gegenwärtigem geschichtlichem Bewußtsein. Der Inhalt der Tradition, das überlieferte tradi-tum oder tradendum, stellt zwischen der geschichtlichen Schöpfung und ihrem gegenwärtigen Vollzug und Weiterw .....
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Musil, robert

»Die Kurve meiner Geltung hat merkwürdige Spitzen und Senkungen. Mein Erfolg als Schriftsteller hat merkwürdige Begräbnisse und Auferstehungen enthalten«, resümiert der fast 60jährige M. eine nach außen hin gescheiterte Schriftstellerkarriere, die selbst in den kurzen Phasen öffentlicher Aufmerksamk .....
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Neumann, robert

Daß man ihn wegen seiner Stilvielfalt mit Georg Büchners Valerio verglich - »bin ich das? oder das?«-, akzeptierte er. »Grellster Naturalismus... in manchmal archaisch gestelzter, manchmal gehetzter und keuchender Prosa« sei Sintflut , sein erster Roman, gewesen, »exuberant, disziplinlos, satirisch- .....
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Hans robert jauß: rezeptionsgeschichte und rezeptionsästhetik

Der wisscnschaftsgeschichtliche Ausgangspunkt der Rezeptionsästhetik lag in der Erkenntnis, daß die bisher vorherrschenden Dar-stellungs- und Produktionsästhetiken keine Lösung der Frage anzubieten hatten, 'wie die geschichtliche Folge literarischer Werke als Zusammenhang der Literaturgeschichte zu .....
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Walser, robert

Brausen Binder, Thomas. In: Robert Walser, 1976, S. 61 - 67. Die Bäume Binder, Thomas. In: Robert Walser, 1976, S. 113 - 116. Die Reiterin Weber, Werner. In: Frankfurter Anthologie 5, 1980, S. 155 - 158. Die schöne Frau von Thun Rothe, Wolfgang. In: Frankfurter Anthologie 3, 1978, .....
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Schindel, robert

Käferlied Obermüller, Klara. In: Frankfurter Anthologie 17, 1994, S. 231 -235. Leopoldstädter Tanzlied Hinderer, Walter. In: Frankfurter Anthologie 19, 1996, S. 231 - 235. Vineta I Kaukoreit, Volker. In: Frankfurter Anthologie 19, 1996, S. 237 - 240. .....
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Walser, robert

Geb. 15.4.1878 in Biel; gest. 25.12.1956 in Herisau/Aargau »Der Roman, woran ich weiter und weiter schreibe, bleibt immer derselbe und dürfte als ein mannigfaltig zerschnittenes Ich-Buch bezeichnet werden können.« W. wuchs in einer großen Familie als siebentes von acht Kindern auf. Kein Wunder, da .....
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Robert musil

In der Forschung fand Musils Roman ,Der Mann ohne Eigenschaften als sein eigentliches Lebenswerk - trotz des Umstandes, daß bis heute keine gültige Edition des Werkes vorliegt - breite Beachtung. Auch die übrigen Prosawerke ziehen seit Jahren immer stärker die Aufmerksamkeit an. Allerdings ist es b .....
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Eigenschaf tslosigkeit. robert musil

Robert Musil hat in seinem Roman 'Der Mann ohne Eigen= Schäften" die Persönlichkeit ihres Eigenschaftsinventars ent= kleidet. Er hat gezeigt, daß Eigenschaften mit den Zusam= menhängen verwechselt werden, in denen sie jeweils auf= treten und die ihren Kurswert bestimmen. So nennt man tatkräftig eine .....
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Robert walser

Wenn wir chronologisch verführen, hätten wir sein Werk schon an viel früherer Stelle erwähnen müssen. Denn Wal» ser, der 1878 zur Welt kam, hatte Christian Morgenstern und Hermann Hesse zu Generationsgefährten, die ihm ihre Liebe und Hochachtung bezeugten, er übte Einfluß auf Kafka und zog seine poe .....
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Robert musil

Im Gegensatz zu Brochs Trilogie, in der — vor allem im dritten Teil — die Indifferenz im Vordergrund steht, wird Musils Roman vom Diskurs der Ambivalenz und der Ironie beherrscht. Wie sehr diese beiden Elemente der Dialektik, der kritischen Theorie, zusammenhängen, zeigt ein Kommentar Musils aus .....
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