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Philosophen biographisch

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Bergson, Henri Louis



Fotographien B.s. so protokollarisch steif und den strengen Regeln der Atelierkunst gehorchend die Fotografen den prominenten Laureatus auch in Szene gesetzt haben, besitzen eine eigentümliche Ausstrahlung. Sie zeigen ein graziles, fast altersloses Gesicht mit großen, tiefliegenden doch sanften Augen, die von buschigen Brauen mehr umrahmt als beschützt werden. Der Blick ist träumerisch und wachsam zugleich und vermeidet fast scheu, den Betrachter zu fixieren. Wie der Blick der Eule, die ja in der Mvthologie der Griechen die Klugheit verkörpert hat. Schemen auch diese Augen etwas von einer gespannten Aufmerksamkeit zu verraten, die weiß, daß der Verstand nicht immer und in jedem Augenblick, zumal nicht bei grellem Tageslicht, das zu finden vermag, wonach er sucht. |eder. der seinen eigenen Augen trauen mag. wird in diesen Porträts lesen können, daß dieser Intellektuelle weder den Typus des martialischen oder geschäftigen Meisterdenkers verkörpert hat. noch den des beamteten Ordinarius, der dröhnend die Prüfungsfragen des Tages bekannt gibt.



      Husscrl und B.. »die beiden einzigen originären Denker des 20. Jahrhunderts« . sind 1859 geboren, demselben Jahr, in dem John Stuart Mill Ãœber
- Gymnasiallehrer, zuerst in der Provinz, in Angers, hernach für einige Jahre in Clermont-Ferrand und schließlich dann in Paris. Er verfaßt in dieser Zeit kleinere Schriften, Reden für den Schulgebrauch , übernimmt Lehraufträge, übersetzt . zu dem ein junger Privatdozent namens Sigmund Freud an der Pariser »Salpetnere« die psychologische Dimension der Nervenpathologie entdeckt.
      Sein erstes Buch, das die Grundzüge dessen entfaltet, was als Spielart der »Lebensphilosophie« apostrophiert werden wird tein Ausdruck übrigens, der nur im deutschen Sprachraum zum philosophiegeschichtlichen Fachterminus wirD), erscheint 1889; der Beginn des Bergsomsmus datiert also auf das Jahr von Nietzsches Zusammenbruch zurück, dem Verstummen jener anderen, so viel glückloseren Lebensphilosophre. Das Buch heißt Essai sur !es donnees inimediates de la couscieuce . »Die ganz reine Dauer«, lautet seine Bestimmung, »ist die Form, die die Sukzession unserer Bewußtseinsvorgänge annimmt, wenn unser Ich sich dem Leben überläßt, wenn es davon absieht, zwischen dem gegenwärtigen und den vorhergehenden Zuständen eine Scheidung zu vollziehen«.
      B., ein glänzender und erfolgreicher Schrittsteller, hat immer »in besonders hohem Maße die Aufgabe erfüllt, im zeitgenössischen Wissenschaftsbetrieb vernachlässigte und inhaltliche Probleme selbständig zu fördern« . Dann ist er von den anderen sogenannten Lebensphilosophen am ehesten Georg Sim-mel verwandt, der engagierteste Propagandist dieser neuen französischen Philosophie im wilhelminischen Vorkriegsdeutschland. Auch in Mattere et memoire. Essai sur la relatiou du corps a esprit arbeitet er ein großes Material empirischen Wissens durch. Diese Untersuchung über die Beziehung zwisclieu Korper und Geist ist um die Kritik des szientistischen Theorems vom psveho-physischen Parallelismus zentriert, exemplifiziert an empirischen Funktionen des Gedächtnisses . Nach der Physiologie wird er sich in der Devolution crea-trice 11907: Die schöpferische EntwicklunG) der Biologie zuwenden, um dort die Blindstellen von Evolutionstheorien darwmscher Prägung bloßzustellen.
      Nach vergeblichen Bewerbungen auf eine Sorbonneprofessur - seine Kandidatur soll an Interventionen Durkheims gescheitert sein -. beginnt B. seine universitäre Karriere mit 41 Jahren: das ist verhältnismäßig spät. Andererseits beginnt sie sozusagen gleich auf einem Gipfel: Er wird 1900 Protessor für griechische und lateinische und später. 1904. für zeitgenössische Philosophie am »College de France«, dem Paradies der von jeglichen Lehr- und Prütungsverpfhchtungeu betreiten Hochschullehrer, dem Eliteinstitut der französischen Wissenschaft. Dort lehrt er bis zu seinem Rücktritt mit einigen Unterbrechungen 21 Jahre lang und durchläuft eine von Ehrungen überhäufte Karriere, in der ihm kein Erfolg versagt bleibt: 1901 wird er Mitglied der »Academie des Sciences Sociales«, wird zu Gastvorlesungen in Italien . England und Spanien eingeladen, in die »Academie Francaise« gewählt : er wird 1922 Präsident der »Völkerbundkommission für geistige Zusammenarbeit« und erhält 1927 für seine Schöpferische Entwicklung den Nobelpreis für Literatur.
      B. ist der intellektuelle Star der Vorkriegsgeneration, zu dessen Freitagskollegs ein internationales Publikum strömt, und den zu ignorieren den zeitgenössischen Intellektuellen kaum möglich ist - von H. Rackert über G. W. Plechanow bis hm zu B. Rüssel. Noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist eine mehrbändige russische Werkausgabe erschienen: alle Hauptwerke B.s lagen kurz nach ihrem Erscheinen in deutscher und englischer Ãœbersetzung vor.
      Der Bergsonismus wird von einer ganzen Generation wie eine Befreiung aufgenommen, wie die Errettung des endlichen Menschen vor dem Zugriff der szientistischen Rationalisierung des Lebens. »Während. . . der Wissenschaftler immer darauf bedacht ist. die Wirklichkeit... so wie er es braucht aufzuspalten, um sie der technischen Einwirkung des Menschen zu unterwerten, um die Natur zu überlisten in einer Haltung des Mißtrauens und der Kampfbereitschaft, behandelt sie der Philosoph als Gefährtin. Die Richtschnur der Wissenschaft ist jene, die Bacon autgestellt hat: gehorchen um zu herrschen. Der Philosoph hingegen gehorcht weder, noch herrscht er. ihmist darum zu tun. einen Gleichklang zu finden.« Für einen historischen Moment lang scheint die Philosophie mit dem Bcrgsonismus ein längst verlorenes Prestige zurückzugewinnen. Wie wenig kontrollierbar diese überraschende Resonanz einer neuen Philosophie über die Fachgrenzen hinaus damals schien, mag daran zu ermessen sem. daß der katholische Klerus die Werke des Nichtkatholiken B. 1914 auf den Index Hbrorum prolubuorum gesetzt hat. So sehr sah sich eine Theologie von einer Philosophie bedrängt, die einerseits doch nachdrücklich dagegen protestierte, daß die neuzeitliche Wissenschaft sich ausschließlich »der Materie zugewandt« hat, aber andererseits so wenig zum Bundesgenossen geeignet war, daß sie wie eine Häresie verfolgt werden mußte.
      Daß der Bergsomsmus mit so großem Ertolg zur Alternative des szientistischen Weltbilds werden konnte, hängt wesentlich damit zusammen, daß er seine Grundbegriffe im Stoffwechsel mit kurrenten wissenschaftlichen Theoremen sowohl gewonnen wie reiormuhert hat.
      Das ist nicht unbedingt das klassische Verfahren einer Systemphilosophie. Nach seiner quasi bewußtseinsimmanenten Herleitung reformuliert B. in der Schöpferischen Entwicklung das Prinzip der »Dauer« mit dem neuen Zauberwort vom »elan vital« : diese Generalisierung auf die allgemeine Sphäre des Organischen ist zugleich, wenn man so will, eine neue >Fundierung< seiner Philosophie durch die Biologie. Der Irrationalismusvorwurf, der gegen B. so oft erhoben worden ist, unterschlägt bequemerweise diese wissenschaftskritische Seite des Bcrgsonismus. Es ist geradezu ein Grundzug dieser hellwachen Philosophie, ihre elementaren Theoreme der Irritation durch die zeitgenössische wissenschaftliche Diskussion auszusetzen. Der dreiundsechzigjährige B. veröffentlicht 1922 eine Auseinandersetzung mit der Relativitätstheorie Einsteins , in der er, wie Gilles Deleuze gezeigt hat, ganz unschulmäßig und wie selbstverständlich die Chance zur Selbstverständigung und Selbstkorrektur ergriffen hat.
      Die wissenschattskritische Seite des »toten Klassikers« B. hat sich historisch, so scheint es, nicht verbraucht. »Während Physik und Chemie uns helfen, unsere Bedürfnisse zu befriedigen und uns dadurch ermuntern, sie zu vermehren, kann man voraussehen, daß Physiologie und Medizin uns mehr und mehr offenbaren werden, wie gefährlich diese Vermehrung ist. und wieviel Enttäuschung sich in der Mehrzahl unsrer Befriedigungen birgt.« Der Philosoph des »elan vital« ist gewiß kein Ekstatiker. der die Verdinghchungen des Erlebnisstromes überspielen will. Nüchtern bezieht er die Beobachtung eines selbsterfahrenen Unbehagens an den Fortschritten der wissenschaftlich-technischen Welt ein: Er. der »ein gutes Fleischgericht sehr schätzt«, registriert, daß im Vergleich zum Vegetarier »meine Befriedigung auf Unachtsamkeit beruht und bei klarer Beleuchtung eher verblaßt«. So direkt können die Wege sein, die die Kritik der szientistischen Technikgläubigkeit, den Aufweis des ungeschmälerten Aufklärungspotentials naturwissenschaftlicher Emsicht und die Wahrnehmung emer prekär werdenden Genußfähigkeit miteinander verbinden.
      »Bergsons Ansehen und seine Wirkung«, schreibt Kolakowski, »lassen sich nur mit der modischen Beliebtheit vergleichen, deren sich Jean-Paul Sartre in den späten vierziger und frühen fünfziger Jahren erfreute.« Bei diesem Vergleich sind die Unterschiede vermutlich interessanter als das Gemeinsame. Gewiß, beide. Sartre und B.,verdankten ihren Erfolg wesentlich auch dem. daß sie Schriftsteller-Philosophen waren. Darm mag durchaus ein Allgemeingültiges liegen. Wenn in der Moderne die Philosophie dem Anspruch nicht mehr zu genügen vermag, "ihre Zeit in Gedanken erfaßt« zu sein, scheinen philosophische Svstementwürte Autorität nur dann erlangen zu können, wenn ihre Urheber bereit und in der Lage sind, zu intellektuellen Stars im Alltagsleben ihrer Epoche zu werden. - Solche, dann auch Nobelpreis-Komitees beschäftigende Stars sind beide gewesen, der Urheber des Bergsomsmus wie des Existentialismus. Bei B. freilich war die Philosophie nicht wie bei Sartre von der Aura der moralischen Integrität eines Davids in der literarischen oder politischen Opposition überstrahlt, sondern stützte sich - vorerst zum letzten Mal - aut ihr Gewicht als Institution. Die Autorität, die ihm zukam, war die Autorität einer Metaphysik in Amt und Würden. Der späte. La cause du Patple verteilende Sartre war über eine Verhaftung erhaben, weil man »einen Voltaire nicht ms Gefängnis steckt« . Die Politiker haben auf B.. wenn man so will, genau die entgegengesetzten Machtphantasien projiziert. Wurde diesem umgekehrt in das Licht des alten platonischen Mythos vom Philosophenkönig gerückt. B. wurde - ohne sich freilich zum apologetischen Haupt- und Staatsphilosophen machen zu lassen - im Laufe des Ersten Weltkriegs von zwei verschiedenen politischen Administrationen Frankreichs die diplomatisch-offizielle Mission übertragen. Präsident Wilson davon zu überzeugen, die Neutralität der USA zugunsten der Entente aufzugeben. Nach neueren Archivforschungen hat B. tatsächlich, und nicht nur als plaudernder Erfüllungsgehilfe des akreditierten französischen Botschafters, ein Stückchen Diplo-matiegeschichte geschrieben.
      Sozialen Fragen hat er sich erst lange nach Ende seiner Lehrzeit in Les deux sources de la morale ei de la religiou zugewandt. Zur Tagespolitik, etwa zur Dreytuß-Atfäre. in der sein Schulfreund Jaures eine so prominente Rolle spielte, hat sich B. in seinen veröffentlichten Werken nirgends geäußert. Die Anliegen des Henri B. zu Problemen des Bergsonismus zu machen, hätte er gewiß abgelehnt: keines seiner Bücher trägt irgend eine gedruckte Widmung oder Zueignung. Aber B.. dessen jüngste Publikationen Max Horkheimer in der Zeilschrift für Sozialtorschung gerade erst schonungslos rezensiert hatte, hat andererseits zu jenen gehört, mit deren Unterstützung im Jahre 1933 dem ms Exil gehenden Frankfurter Institut für Sozialforschung Räume für ein Pariser Büro zur Verfügung gestellt werden konnten, und die dafür sorgten, daß die Zeitschritt des Instituts ihr Erscheinen tortzusetzen vermochte.
      B. starb im Januar 1941. Der Achtzigjährige hatte vergeblich versucht, der deutschen Blitzkrieg-Invasion im Juli 1940 zu entkommen, und war in den Westen, in die Nähe von Bordeaux übersiedelt. Nach Proklamation der Vichy-Regierung kehrte er in das besetzte Paris zurück. Das Angebot, ihn von den sofort beginnenden Reglementierungen auszunehmen, denen die Juden unterworfen wurden, lehnte er ab. Er soll infolge einer Lungenentzündung gestorben sein, die er sich zuzog, als er sich, im Winter Schlange stehend, als Jude registrieren ließ.
      Bachelard. Gaston: La dialectique de la duree — Henri Bergson. Paris 1972. Ingarden. Roman: Intuition und Intellekt bei Henri Bergson. Darstellung und Versuch einer Kritik. Halle ] y2i.
     


Bergson henri

Henri Bergson brach in seinen Schriften mit den Denkmustern des 19. Jahrhunderts - insbesondere dem Positivismus - und widmete sich vor allem den unmittelbar gegebenen Tatsachen des physischen und psychischen Lebens, wie etwa der subjektiven Zeit . Dem Sohn eines jüdisch-polnischen Vaters und einer .....
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