Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt




Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Weerth, Georg Ludwig



Kein schöner Ding ist auf der Welt, als seine Feinde zu beißen — ein Gedichttitel, der — als Selbstaussage verstanden — vielfältigen Aufschluß über W.s Lebenshaltung, Schreibabsichten und literarische Technik zu geben vermag und zugleich Nähe und Differenz zu Heinrich Heine kennzeichnet: Negation der deutschen Verhältnisse und Religionskritik, Literatur als »Waffe« und Satire als Methode heißt bei W. nämlich seit den 40er Jahren politisches Engagement als Kommunist, sei es als Kurier, Redner oder Delegierter des Bundes der Kommunisten, sei es als Korrespondent, Redakteur oder Schriftsteller; heißt klassenkämpferischer Gestus seiner Literatur, heißt selbstbewußte und aggressive Adels- und Bürgersatire {Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphahnski, 1848/49; Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben, 1845-48). In diesem Kontext ist auch der viel zitierte Satz von Friedrich Engels zu verstehen: W. sei der »erste und bedeutendste Dichter des deutschen Proletariats«.



      Die antipietistische, soziale Atmosphäre im elterlichen Pfarrhaus, der Kaufmannsberuf mit seinen kapitalistischen Praktiken und die Tradition der Romantik, das Vorbild Heinrich Heine einerseits sowie Ludwig Feuerbach, die »wahren Sozialisten«, Karl Marx und Friedrich Engels als politische »Lehrmeister« andererseits, beeinflussen widersprüchlich W.s Werdegang; pointiert ausgedrückt: W. als romantisierender Realist {Fragment eines Romans, 1843-47) und als hedonistischer Kommunist {Proklamation an die Frauen, 1849).
     
Besonders geprägt wird W.s politisch-literarische Entwicklung durch seinen Aufenthalt in England , dem damaligen ökonomischen Zentrum der Welt. In Bradford wurde W. in seinem Beruf als Kaufmann in einem Textilunternehmen mit der hochentwickelten industriellen Produktion konfrontiert und erwarb zugleich mit Hilfe seines Freundes Engels umfangreiche Kenntnisse in der ökonomischen Theorie. Durch den engen Kontakt zu einem Armenarzt sowie zu den Chartisten, mit deren Führer Robert Owen er ebenfalls befreundet war, erlebte er sehr direkt die soziale Not, aber auch das politische Bewußtsein und die Kampfbereitschaft des englischen Proletariats. Er lernte »alles Elend, aber auch alle Mittel, es zu heben«, kennen . W. zählte sich selbst zu den »Lumpen-Kommunisten« , wurde Mitglied im »Bund der Gerechten« und später im »Bund der Kommunisten«.
      England bedeutet für W. auch einen Neuanfang in der literarischen Produktion: Neben mythologischer Gedankenlyrik stehen mit zunehmender politischer Erfahrung volksliedhafte soziale Gedichte , in denen soziale Mitleidshaltung, aber auch klassenkämpferische Töne anklingen — die englischen Arbeiter als »wilde, zorn ge Kerle« in revolutionärer Haltung und internationaler Solidarität mit dem schlesischen Weberaufstand . In den Skizzen aus dem sozialen und politischen Leben der Briten legt W. eine literarisch-wissenschaftliche Mischform vor, in der sich Stilformen von Heinrich Heines Reisebildern und Friedrich Engels Lage der arbeitenden Klasse, die mit ihrer Montage von feuilletonistischen Reiseberichten, Großstadtschilderungen, erzählenden Abschnitten, dokumentarischen Reportagen, Geschichtsschreibung und soziologischer Analyse am Anfang der literarischen Moderne und zugleich der sozialistischen Literatur steht, miteinander verbinden. Die Vielschichtigkeit von subjektiven Eindrücken, proletarischer Perspektive und wissenschaftlicher Untersuchung entspricht der Vieldimensio-nalität der entwickelten kapitalistischen Gesellschaftsformation und verweist zugleich auf einen besonderen Leserbezug.
      1846 verlegte W. seine Kaufmannstätigkeit nach Brüssel und arbeitete dort eng mit Marx und Engels zusammen; 1847 hielt er »im Namen der Arbeiter« eine vielbeachtete Rede auf dem Brüsseler Freihandelskongreß und nahm am zweiten Kongreß des Bundes der Kommunisten teil. Als dessen Delegierter ging er im Februar 1848 nach Paris — »Diese Revolution wird die Gestalt der Erde ändern — und das ist auch nötig!« —, im März eilte er nach Köln. Seine Erfahrungen mit der kapitalistischen Produktionsweise und den proletarischen Lebensverhältnissen sowie sein enger Kontakt zur englischen Arbeiterbewegung bilden die Basis für sein politisches Verhalten in der 48er Revolution und für seine Arbeit als Feuilletonredakteur zusammen mit Marx, Engels und Ferdinand Freiligrath an der Neuen Rheinischen Zeitung . Mit seinen spöttischen Gedichten ; den ca. dreißig Feuilletons und den Gesellschaftssatiren gegen Adel und Bürgertum kommentiert er parallel zu Marx politischen Artikeln die Revolutionsereignisse, indem er seine politischen Gegner der Lächerlichkeit preisgibt und scharfe Kritik an den Halbheiten der Revolution übt.
      Mit ihrer Verfremdungstechnik und ihrer offenen Form sind W.s Feuilletons, Essays und
Reiseberichte, seine Skizzen und der erste deutsche Feuilletonroman Schnapphahnski frühe Beispiele einer politisch eingreifenden Literatur, die »robuste Sinnlichkeit und Fleischeslust« , »frivoles Lachen« gegen Bigotterie, Sexualtabus und Körperfeindlichkeit stellt, im Blick »ein Zeitalter der Menschlichkeit und des Genusses«.
      Als sich W.s Hoffnungen mit der Niederlage der Revolution nicht erfüllten, resignierte er: »An Revolutionen in Deutschland glaube ich nun einmal nicht« . Angewidert wandte er sich von dem Deutschland der Restauration ab und gab, entsprechend seinem engagierten Literaturverständnis, seine Schriftstellertätigkeit auf; als Kaufmann auf weiten Reisen schrieb er nur noch Briefe - allerdings sehr ausführlich und anschaulich. In einer Zeit, in der »Gelb-Veiglein, Rosen und Tränen... wieder an der Tagesordnung« waren , zog er es vor, in der Öffentlichkeit zu schweigen: »Jetzt schreiben! Wofür? Wenn die Weltgeschichte den Leuten die Hälse bricht, da ist die Feder überflüssig« .
      1856 starb W. im Alter von 34 Jahren während einer Geschäftsreise nach den westindischen Inseln in Havanna am Gelbfieber.
     


Weerth, georg

Arbeite! Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 16 - 20. Das Hungerlied Bräutigam, Kurt. In: Zugänge, 1977, S. 43 - 46. Der Kanonengießer Hermand, Jost. In: Geschichte im Gedicht, 1979, S. 128- 135. Die hundert Männer von Haswell Hermand, Jost. In: Geschichte im Gedicht, 1979, S .....
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Frühlingsglaube - ludwig uhland

Vergleich Ludwig Uhland, Frühlingsglaube, mit Eduard Mönke, Er ist s Charakteristisch für Uhlands Gedicht ist die in jeder Strophe durchgeführte Wendung vom Außen zum Innen . Die beiden Strophen sind gleich in den Reimvokalen, bei den klingenden Reimen auch in den Reimwörtern. Feinfühlig ist vermi .....
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Vogelschau - stefan george

Weisse schwalben sah ich fliegen Schwalben schnee- und silberweiss • Sah sie sich im winde wiegen • In dem winde hell und heiss. 5 Bunte häher sah ich hüpfen • Papagei und kolibri Durch die wunder-bäume schlüpfen In dem wald der tusferi. Grosse raben sah ich flattern • 10 Dohlen schwarz un .....
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Komm in den totgesagten park - stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb • das weiche grau 5 Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten rosen welkten noch nicht .....
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April - georg heym

Das erste Grün der Saat, von Regen feucht, Zieht weit sich hin an niedrer Hügel Flucht. Zwei große Krähen flattern aufgescheucht Zu braunem Dorngebüsch in grüner Schlucht. Wie auf der stillen See ein Wölkchen steht, 5 So ruhn die Berge hinten in dem Blau, Auf die ein feiner Regen niedergeht .....
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Columbus - georg heym

12. Oktober 1492 Nicht mehr die Salzluft, nicht die öden Meere, Drauf Winde stürmen hin mit schwarzem Schall. Nicht mehr der großen Horizonte Leere, Draus langsam kroch des runden Mondes Ball. Schon fliegen große Vögel auf den Wassern 5 Mit wunderbarem Fittich blau beschwingt. Und weiße R .....
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Der winter - georg heym

Der Sturm heult immer laut in den Kaminen Und jede Nacht ist blutig-rot und dunkel. Die Häuser recken sich mit leeren Mienen. Nun wohnen wir in rings umbauter Enge, Im kargen Licht und Dunkel unserer Gruben, 5 Wie Seiler zerrend grauer Stunden Länge. Die Tage zwängen sich in niedre Stuben, Wo .....
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Im winter - georg trakl

Der Acker leuchtet weiß und kalt. Der Himmel ist einsam und ungeheuer. Dohlen kreisen über dem Weiher Und Jäger steigen nieder vom Wald. Ein Schweigen in schwarzen Wipfeln wohnt. 5 Ein Feuerschein huscht aus den Hütten. Bisweilen schellt sehr fern ein Schlitten Und langsam steigt der graue Mond. E .....
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Die schöne stadt - georg trakl

Alte Plätze sonnig schweigen. Tief in Blau und Gold versponnen Traumhaft hasten sanfte Nonnen Unter schwüler Buchen Schweigen. Aus den braun erhellten Kirchen 5 Schaun des Todes reine Bilder, Großer Fürsten schöne Schilder. Kronen schimmern in den Kirchen. Rösser tauchen aus dem Brunne .....
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Drachen - georg britting

Die Drachen steigen wieder Und schwanken mit den Schwänzen Und brummen stumme Lieder Zu ihren Geistertänzen. 5 Von wo der knallende Wind herweht? Von Bauerngärten schwer! Jeder Garten prallfäustig voll Blumen steht, Die Felder sind lustig leer. Der hohe Himmel ist ausgeräumt, 10 Wasserblau, ohne R .....
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Raubritter - georg britting

Zwischen Kraut und grünen Stangen Jungen Schilfes steht der Hecht, Mit Unholdsaugen im Kopf, dem langen, Der Herr der Fische und Wasserschlangen, 5 Mit Kiefern, gewaltig wie Eisenzangen, Gestachelt die Flossen: Raubtiergeschlecht. Unbeweglich, uralt, aus Metall, Grünspanig von tausend Jahren. Ein .....
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Fröhlicher regen - georg britting

Wie der Regen tropft, Regen tropft, An die Scheiben klopft! Jeder Strauch ist naß bezopft. Wie der Regen springt! In den Blättern singt 5 Eine Silberuhr. Durch das Gras hin läuft, Wie eine Schneckenspur, Ein Streifen weiß beträuft. Das stürmis .....
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Ludwig tieck (i773-i853)

Tieck, der gleich Wackenroder aus Berlin stammte und mit diesem gemeinsam in Erlangen studierte, ist der fruchtbarste und vielseitigste unter den Frühromantikern. Ein Mensch der Phantasie, der Stimmungen und Träume und zugleich mit einem scharfen Verstände begabt, ist es ihm zeitlebens nicht gelunge .....
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Ludwig achim von arnim (i78i-i83i)

In 'Des Knaben Wunderhorn" sammelten Brentano und Arnim eine Fülle von Liedern, die sowohl aus dem Volke stammten wie auch für das Volk gedacht waren. Gerade die Tatsache, daß sie selbst auch einige Strophen und ganze Gedichte einstreuten, verlieh der Sammlung ihr eigenes Gepräge. Goethe, dem die be .....
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Ludwig uiiland (i787-i862)

Ludwig Uhland war der bedeutendste Vertreter der schwäbischen Romantik. Ursprünglich Jurist, widmete er sich später dem Studium der altdeutschen Sprache und Dichtung und erhielt eine Professur in Tübingen. Er gehörte der Frankfurter Nationalversammlung an, in der er als Vorkämpfer für ein mit einem .....
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Wittgenstein, ludwig

Im September 1920 nahm im abgelegenen Trattenbach in Niederösterreich ein Sonderling saue Tätigkeit als Volksschullehrer auf. Die ihm eigentlich zugewiesene Stelle in einem Wallfahrtsort hatte er ausgeschlagen: »Hier gibt es einen Park und einen Springbrunnen, ich wünsche aber gänzlich ländliche Ver .....
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Gadamer, hans-georg

Die Bedeutung G.s zu würdigen heißt, von seinem epochalen Buch Wahrheit und Methode zu sprechen, das i erschien und in der Philosophie, aber auch in der Literaturwissen-schatt. den Soziahvissenschaften. der Theologie und der Rechtswissenschaft eine andauernde und beeindruckende Wirkung gezeitigt hat .....
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Plechanow, georgi walentinowitsch

Materialismus militans - dieser 1908 von P. veröffentlichte Titel ist zugleich das Leitmotiv der intellektuellen Biographie P.s. des bedeutenden Phüosophiehistorikers, materialistischen Dialektikers, Theoretikers von Kunst und Literatur und politischen Revolutionärs der II. Internationale. Aus niede .....
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Strauss, ludwig

Land Israel Bayerdörfer, Hans-Peter. In: Ludwig Strauss, 1982, S. 50 - 66 und S. 123 - 127. .....
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Tieck, ludwig

An denselben Gnüg, Hiltrud. In: Entstehung, 1983, S. 96 - 98. Glosse Klussmann, Paul Gerhard. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 342 - 357. Melankolie Loquai, Franz. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 99- 113. O Wald, was sagst du? Naumann, Walter. In: Traum und .....
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Trakl, georg

Abend in Lans Lachmann, Eduard. In: Kreuz und Abend, 1954, S. 53 - 54. Krolow, Karl. In: Frankfurter Anthologie 10, 1986, S. 181 - 184. Abendländisches Lied Lachmann, Eduard. In: Kreuz und Abend, 1954. S. 109- 110. Finck, Adrien. In: Recherches Germaniques 4. 1974, S. 107- 119. Steinkamp, .....
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Uhland, ludwig

Am 18. Oktober 1816 Binder, Alwin und Scholle, 1975, S. 95 - 96. Dietrich. In: Ca ira, Das Glück von Edenhall Baumgärtner, Alfred Clemens. In: Erzählgedicht, 1979, S. 87 - 93. Ueding, Gert. In: Balladen / Interpretation, 1988, S. 212 - 225. Das Schloß am Meer Titzmann, Michael. In: .....
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Vring, georg von der

Aufgehender Mond Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 21 - 22. Aus einer Nacht Bondy, Barbara. In: Zehn Minuten, 1991, S. 75 - 80. Cap de Bonne-Esperance Piontek, Heinz. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 127 - 130. Der Bogenpfeil Eich, Günter. In: Mein Gedicht. 1961, S .....
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Weckherlin, georg rodolf

An das Teutschland Weber, Albrecht. In: Deutsche Barockgedichte, 1967, S. 42 - 43. Meid, Volker. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 148 - 158. Die Lieb ist Leben und Tod Hippe, Robert. In: Liebe im Gedicht, 1971, S. 20 -21. Ãœber den frühen Tod etc Beck, Adolf. In: Deutsche Lyr .....
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Hamann, johann georg

In der Italienischen Reise schreibt Goethe, als er über seine Lektüre Giambattista Vicos berichtet, es sei »gar schön, wenn ein Volk solch einen Ältervater besitzt: den Deutschen wird einst Hamann ein ähnlicher Kodex werden«. Ein solcher »Ã„ltervater« ist H.. den Friedrich Karl von Moser den »Magus .....
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Weerth,  Georg  Ludwig    





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