Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt




Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Nicolai, Christoph Friedrich



»Das Genie ist der wahre Probierstein eines schönen Geistes, nicht Regeln und eine übel angebrachte Gelehrsamkeit«. Der dies in jungen Jahren äußerte, sollte gleichwohl als einer der größten Philister und Poesiefeinde in die deutsche Geistesgeschichte eingehen.



      Nicht streitsüchtig, aber doch recht streitbar -wie sein Freund Gotthold Ephraim Lessing und Autodidakt wie Moses Mendelssohn, zu dessen Freundschaft er durch Lessing gekommen war, hatte er es gewagt, sich auf Auseinandersetzungen mit den größten Genies seiner Zeit einzulassen, unter ihnen Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte. Es begann mit seiner Parodie auf Goethes Werther, die sich jedoch nach seinem eigenen Bekunden nicht gegen das Werk selbst richtete, dessen Rang er vorbehaltlos anerkannte, sondern gegen die bekannten Auswüchse bei den Lesern der Selbstmordgeschichte . Und doch hatte er von nun an in Goethe einen Feind, der gut zwanzig Jahre später, zusammen mit Schiller, in den 39 auf N. gerichteten Xenien den für sein Bild bei der Nachwelt entscheidenden Schlag führen sollte: »Der Todfeind / Willst du alles vertilgen, was deiner Natur nicht gemäß ist, / Nicolai, zuerst schwöre dem Schönen den Tod!«
Auch den Buchhändler und Verleger, den Verfasser von inventarisierenden und wirklichkeitsgesättigten Rcisebeschreibungen attackierten die beiden Titanen der Weimarer Klassik, schließlich auch den Organisator der Allgemeinen deutschen Bibliothek. Doch gerade dieses Unternehmen war als eine der imponierenden Leistungen N.s hoch geschätzt von der Mehrzahl seiner Zeitgenossen. In den 268 Bänden dieses seines Rezensions- und Diskussionsorgans, die von 1765 bis 1806 erschienen, wurden insgesamt 80000 Neuerscheinungen besprochen. Durch ihre thematische Vielfalt und die weite Verbreitung konnte die Zeitschrift — erklärte Absicht ihres Gründers - einer zersplitterten deutschen Nation als Forum geistiger Einheit dienen. N. selbst betrachtete die ADB als seine wichtigste Lebcnsleistung; so jedenfalls deutete er es in seiner Abschiedsvorrede zum letzten Band an, wobei er noch einmal seine Ziele nannte: »Doch glaube ich nicht umsonst gelebt zu haben, da der beste Theil meiner Zeitgenossen erkennt, daß dieses Werk auf den Fortgang der Wissenschaften in Deutschland, zur Verminderung der Ketzermachcrey und des Köhlerglaubens, der seichten Schreibcrey, der Pedanterey und der gelehrten Anmaaßungen, hingegen zur Vermehrung einer vernünftigen Freyheit zu denken, und der Kultur des menschlichen Verstandes einen wohlthätigen Einfluß gehabt hat.« Dabei war es durchaus nicht von Anfang an vorgezeichnet, daß N. der einflußreichste Publizist und Verleger der Spätaufklärung werden sollte. Seine Anfänge zeigen ihn auf dem besten Wege zum Literaten und Literaturkritiker: Die Verteidigung John Miltons gegen dessen prosaisch-unfairen Kritiker Johann Christoph Gottsched durch den Zwanzigjährigen und vor allem die Abhandlung vom Trauerspiele , an die sich der für die Entwicklung der deutschen Tragödie wei-chenstellende Briefwechsel über das Trauerspiel zwischen N., Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn anschloß. Daß der »Literat« N. dann doch zeitlebens mit dem »Buchhändler« verbunden sein sollte, ist nicht zuletzt Folge eines Zufalls: Der Tod des Bruders, der das väterliche Verlagsgeschäft weitergeführt hatte, nötigte ihn 1758 zur Ãœbernahme des Unternehmens, aus dem er gerade ein Jahr zuvor nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung ausgeschieden war, um sich, von den Zinsen seines Erbteils lebend, ganz seinen Studien und literarischen Projekten widmen zu können. Die nun jedoch erzwungene Verbindung zur geschäftlichen Seite der Literatur mag N.s Nüchternheit, seinen Sinn für das Praktische, seine Vorliebe für eine Aufklärung der kleinen, aber weiterführenden Schritte, seine Ablehnung elitärer Konzepte gefördert haben. Auch sein satirischer Roman Das Leben und die Meinungen des Herrn Magisters Sebaldus Nothanker , ein großer Erfolg und bald in vier Sprachen übersetzt, ist von didaktischen Absichten, aber auch von lebendigem Detailrealismus geprägt, der ihn zum kulturgeschichtlichen Dokument und zur amüsanten Lektüre macht. Daß der Aufklärer N., der keinen Streit scheute, an seinen Grundsätzen auch dann noch konsequent festhielt, als die Geistesgeschichte längst weitergegangen war, als schon die Brüder Schlegel auf den Plan traten, hat ihm den Vorwurf eingebracht, verknöchert, platt, ein Feind aller Phantasie zu sein. Wenige Jahrzehnte später erfuhr der zeitlebens schwer arbeitende, nach Berichten von Freunden zwar humorlose, aber sehr gesellige, Hebenswürdige und in der Berliner Gesellschaft hochangesehene N. die bis heute treffende und gerechteste Würdigung - von Heinrich Heine: »Dieser Mann war sein ganzes Leben lang unablässig tätig für das Wohl des Vaterlandes, er scheute weder Mühe noch Geld, wo er etwas Gutes zu befördern hoffte, und doch ist noch nie in Deutschland ein Mann so grausam, so unerbittlich, so zernichtend verspottet worden, wie eben dieser Mann..., alter Nicolai, armer Märtyrer der Vernunft!«


Weisse, christian friedrich

Klagen Kranefuss, Annelen. In: Wandsbecker Bote, 1973, S. 63-70. .....
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Friedrich hölderlin (i770-i843)

das Wesen des Dichters an sich verwirklichte. Er ist geradezu „der Dichter des Dichters" geworden, wie Martin Heidegger es ausdrückte. Jeder Vers und jede Zeile, die er schrieb, bezeugen die gerade an seinem Werk gewonnene Erkenntnis, daß Dichtung nicht nur das Ergebnis eines genialen und geschulten .....
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Jean paul friedrich richter (i763-i825)

Während Heinrich von Kleist an der Wirklichkeit zerbrach, hat sie Jean Paul gemeistert und überwunden. Aus der Enge des damaligen Bayreuth baute er sich das Weltall seiner sehnsüchtigen Träume und Ideale. Und was die Bereicherung der deutschen Sprache vom Dichterischen her angeht, muß Jean Paul nebe .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Novalis (friedrich von hardenberg, i772-i80i)

Der bedeutendste dichterische Geist der Frühromantik, ja der Inbegriff des Romantikers überhaupt, war der frühvollendete Novalis. Seine dichterische Begabung entzündete sich an dem frühen Tod seiner jugendlichen Braut, die er nur um wenige Jahre überlebte. In seinen 'Hymnen an die Nacht" rührt Noval .....
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Friedrich baron de la motte-fouque (i777-i843)

Fouque war zu seiner Zeit einer der beliebtesten Modeschriftsteller, der durch seine Dichtungen aus dem Mittelalter am meisten vor Richard Wagner zum Bekanntwerden der germanisch-deutschen Götter- und Heldensagen beige^ tragen hat. Ihm verdanken wir das heute noch am meisten gelesene Märchen der Rom .....
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Friedrich rückert (i788-i866)

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar. O wie liegt so weit, o wie liegt so weit Was mein einst war! Auch Rückert, gebürtig aus Schweinfurt, gestorben in Neuses bei Coburg, rief in seinen 'Geharnischten Sonetten" zum Kampf gegen Napoleon auf. In seinen sechs Bänden ly .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863)

Als Sohn eines Maurers in Wesselburen geboren, wuchs der junge Hebbel in drückender Armut auf. 'Die Armut hatte die Stelle seiner Seele eingenommen", sagte der Dichter später von seinem Vater, der die dichterischen. Pläne seines Sohnes unterdrückte und ihn zum Maurerhandwerk zwang. Als er starb, kam .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Friedrich nietzsche (i844-i900)

Der im gleichen Jahr wie Liliencron in Röcken bei Lützen geborene F. Nietzsche wurde noch vor Erwerbung des Doktorgrades sdion 1869 als Universitätsprofessor nach Basel berufen, machte den Krieg 1870/71 als Sanitäter mit, zog sich aber den Keim zu einer Krankheit zu, die ihn später aufzehren sollte. .....
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Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. „Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien „Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Friedrich hölderlin

Die Rückkehr des Menschen zur ursprünglichen Einheit mit der Natur in einer freien Gesellschaft ist das große Thema in den Werken von Johann Christian Friedrich Hölderlin . Von der Mutter, die aus einem pietistischen Pfarrhaus stammte, für den geistlichen Beruf bestimmt, trat er zwar 1788 in das Tü .....
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Friedrich gottlieb klopstock (i724-i803): die frühen gräber - die sommernacht - mond, der gedankenfreund

Die frühen Gräber Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Weile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, U .....
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Ludwig christoph heinrich hölty (i748-i776): ihr freunde ... fragment, dem keine zeile fehlt

Ihr Freunde hänget, wann ich gestorben bin, Die kleine Harfe hinter dem Altar auf, Wo an der Wand die Totenkränze Manches verstorbenen Mädchens schimmern. Der Küster zeigt dann freundlich dem Reisenden Die kleine Harfe, rauscht mit dem roten Band, Das, an der Harfe festgeschlungen, Unter den golde .....
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Nänie - friedrich schiller (i759-i805) - Ãœber die sterblichkeit des schönen

Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, .....
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Sonnenuntergang - friedrich hölderlin (i770-i843) - götterlose gegenwart

In einer vierstrophigen Fassung, die Hölderlin Ende Juni 1798 mit weiteren Gedichten an Schiller schickte, hieß das Gedicht noch Dem Sonnengott. Schiller nahm zwar andere der übersandten Gedichte, nicht aber dieses in den Musenalmanach fiir das Jahr 1799 auf. Und Hölderlin arbeitete die vierstrophig .....
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Hälfte des lebens - friedrich hölderlin (i770-i843) - heilignüchtern

Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See. Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde? Die Mauer .....
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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863): sommerbild - herbstbild - wendepunkte

Friedrich Hebbel hat in der Geschichte des Dramas mehr in Bewegung gesetzt als in der Geschichte der Lyrik. Doch sind ihm Gedichte geglückt, in denen sich der Lyriker ganz aus dem Bann des Dramatikers und Tragikers löst, Gedichte wie Nachtlied, Abendgefühl oder Ich und Du. Auch Sommerbild und Herbs .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Die Wirklichkeit der Landschaften

Friedrich nietzsche (i844-i900): abschied [vereinsamt] - winter-wanderschaft

Einsamkeit ist eines der Hauptthemen im Denken Nietzsches. »Mein ganzer Zarathustra«, erklärt er in Ecce homo, »ist ein Dithyrambus auf die Einsamkeit«. Dort allerdings wird Einsamkeit als Bedingung für Selbstfindung und Schöpfertum, für die Erneuerung des Menschen verstanden. Dagegen konzentriert s .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Riss im Dasein

Friedrich a. kittler

Im programmatischen Vorwort zu dem Band Urszenen proklamieren F.A. Kittler und H. Turk die 'Diskursanalyse": Den genealogischen Ursprüngen von Diskursverboten und Diskursivierun-gen neuer Diskurs-Ordnungen - resultierend aus veränderten Macht-, Begehrens- und Wisscns-Konstellationen - gelte es auc .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

Leicht - christoph meckel

Leicht sind Gespräche über den neuen Minister, die Partei, das Programm, die zweifelhaften Geschäfte weniger leicht vom Traum zu sprechen und von den Sachen der Liebe, unmißverständlich vom Glück und der Nacht in den Bergen. Lange schon ist mir das Selbstverständliche nicht mehr beantwortet worde .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Wieland, christoph martin

Doch auch die Weisheit kann Unsterblichkeit erwerben Vollmann, Rolf. In: Jb DSG 14, 1970, S. 580 - 583. Ein bürgerliches Schicksalslied Hinderer, Walter. In: Reiz der Wörter, S. 106 - 109. 1978, Idris und Zenide Menhennet, Alan. In: GLL 18, 1964/65, S. 91 100. .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Jacobi, friedrich heinrich

In der Vorrede zu seinem Hauptwerk Die Welt als Wille und I orstellung warnt Schopenhauer die Leser davor, seine »Art zu spekuliren« mit der »eines noch lebenden großen Philosophen« vergleichen zu wollen, »welcher wahrhaft rührende Bücher geschrieben und nur die kleine Schwachheit hat. Alles, was .....
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Engels, friedrich

Beide Eltern teile von M. stammten aus jüdischen Rabbmertamihen. Der Vater, ein Rechtsanwalt, trat jedoch. um seinen Beruf weiter ausüben zu können, mit seiner Familie zum Protestantismus über. Die Traditionen des Humanismus und der Aufklärung wurden im Elternhaus sorgsam gepflegt. Als M. in Trier d .....
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Nietzsche, friedrich

Ich kenne mein Loos. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, - an eine Knsis. wie es keine auf Erden gab, an die tiefste Gewissens-Gollision, an eine Entscheidung heraufbeschworen gegen Alles, was bis dahin geglaubt, gefordert, geheiligt worden war... L nuve .....
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Nicolai,  Christoph  Friedrich    





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