Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt




Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Mann, Klaus



»Immer schweifend, immer ruhelos, beunruhigt, umgetrieben, immer auf der Suche«, so hat M. sich selbst in seiner Autobiographic charakterisiert und hinzugefügt, sein Leben sei »die Geschichte eines Schriftstellers, dessen primäre Interessen in der ästhetisch-religiös-erotischen Sphäre liegen, der aber unter dem Druck der Verhältnisse zu einer politisch verantwortungsbewußten, sogar kämpferischen Position gelangt.« Zur entscheidenden Zäsur für diesen Entwicklungsweg wurde der Machtantritt der Nazis in Deutschland 1933. In der Bekämpfung des Faschismus fand M. die Aufgabe seines Lebens.



      Begonnen hatte er seine künstlerische Laufbahn iSjährig als Erzähler und Dramatiker, zugleich als Schauspieler: 1925 spielte er in Hamburg in seinem schwermütig-lasziven Bühnenerstling Anja und Esther neben seiner Schwester Erika, seiner Verlobten Pamela Wedekind und dem Regisseur Gustaf Gründgens. Gründgens schrieb damals, M. sei vielleicht berufen, der »Wegweiser der neuen Jugend« zu werden; Kritiker dagegen attackierten den jungen Bohemien als dekadenten Vielschreiber. Die frühen Werke M.s spiegeln das Dasein eines Teils seiner Generation, der sich an der Oberfläche lebensfroh und wie toll gebärdet, dabei im Grunde verzweifelt nach einem Lebenssinn sucht. Erst mit dem Roman Treffpunkt im Unendlichen , über den der Verleger Samuel Fischer urteilte, er sei dieses Autors »erstes richtiges Buch«, gelang es M., dem Bild der verlorenen Generation eine überzeugende Form zu geben. Der väterliche Ruhm hatte dem ältesten Sohn Thomas Manns den Weg in die Öffentlichkeit ohne Zweifel erleichtert, aber dies war doch ein problematisches Glück, denn unvoreingenommene Leser gab es für M. kaum. Er fand seinen Weg vorwiegend in Antithesen zum eigenen Vater: in einer extravaganten, exzessiven Lebensweise ohne festen Wohnsitz; den »künstlichen Paradiesen« der Rauschmittel zugeneigt; trotz aller äußeren Unruhe stets schnell, fast mühelos schreibend.
      Im März 1933 verließ M. Deutschland und wurde bald zu einem Repräsentanten der ins Exil getriebenen deutschen Schriftsteller. Dabei kam ihm zugute, daß er an Internationalität und den Status eines Reisenden seit langem und freiwillig gewöhnt war. Amsterdam wurde sein bevorzugter Aufenthaltsort; für den dort ansässigen Querido-Verlag gab er von 1933 bis 1935 eine Monatsschrift mit dem programmatischen Titel Die Sammlung heraus: M. gestaltete sie zu einem Forum der europäischen Literatur, in dem sich die ganze Vielfalt von Positionen der Faschismus-Gegner spiegelte. Er selbst warb mit Essays, Vorträgen und Aufrufen für die Einheit der Antifaschisten, unterstützte aktiv die Bemühungen um ein Volksfrontbündnis. Beeindruckt von einer Sowjetunion-Reise 1934, beeinflußt von seinen zu dieser Zeit maßgeblichen Vorbildern Andre Gide und dem Onkel Heinrich Mann, näherte er sich zeitweilig sozialistischen Ideen. In seinem Konzept vom großen Bündnis gegen die Barbarei blieb er auf Breite und Toleranz bedacht. Mit dem Roman Der Vulkan gelang ihm ein panoramatisches Epos der Emigration und zugleich ein poetisches Bekenntniszu den nach dem bürgerlichen Normenkatalog »Kaputten«: auch Drogensüchtige, Homosexuelle, Anarchisten und Selbstmörder finden in M.s Chronik von Exil-Schicksalen ihren Platz. Gerade im Exil mußte der Schriftsteller erleben, wie Homosexualität diskriminiert wurde. Diese Erfahrung gab den Anstoß für zwei Werke über homoerotische Figuren der Historie, den Tschaikowsky-Roman Symphonie Pathetique und eine Novelle über den Freitod des Bayernkönigs Ludwig IL, Vergittertes Fenster .
      1936 bereits war Mephisto erschienen, der satirisch gefärbte »Roman einer Karriere«. M. erzählt darin die Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen, der sich mit den Nazis nach deren Machtantritt arrangiert und zum gefeierten Star des neuen Reiches aufsteigt. Höfgen repräsentiert den Verrat des Künstlers an Schönheit und Moral. Die Figur war vom Autor als symbolischer Typus gemeint, aber sie trägt unverkennbare Züge Gustaf Gründgens — so wie M. häufig fiktive Figuren nach ihm vertrauten realen Figuren modellierte, ohne darum Porträts zu beabsichtigen. Mephisto wurde schon von den Zeitgenossen als Schlüsselroman mißverstanden. 1966 erfolgte ein Verbot der Verbreitung des Romans für die Bundesrepublik, 1971 verfassungsgerichtlich bestätigt, da die Figur Höfgen eine »Beleidigung, Verächtlichmachung und Verunglimpfung von Gründgens« darstelle. Erst 1981 konnte eine Neuausgabe erscheinen, wurde zum Bestseller und leitete eine Wiederentdeckung M.s ein.
      M. wurde 1938 als Reporter Augenzeuge des Spanischen Bürgerkriegs. Dann zwang ihn — wie viele andere Exilierte — die Expansion des Faschismus in Europa, nach Amerika auszuweichen. Durch Vortragstourneen war er mit den USA bereits vertraut; nun versuchte er, auch mit Artikeln, Büchern und einer eigenen Zeitschrift die Amerikaner mit dem nichtfaschistischen, anderen Deutschland und den freiheitlichen Traditionen Europas bekannt zu machen. Während dieser Zeit wird er vom FBI als ein »sehr aktiver Agent des Comintern« überwacht. Der Schriftsteller wechselte die Sprache; erfolgreich, aber um einen hohen Preis, denn fortan veröffentlichte er fast nur noch essayistische Bücher. Auch seine Autobiographie erschien zuerst in englischer Sprache: als The Turning Point . Der zentrale Topos »Wendepunkt« bezeichnet darin die Entscheidung des Autors am Ende dieses Lebensberichts, seine Rolle als bloßer »Kommentator, Warner, Propagandist und Kritiker« aufzugeben und in die amerikanische Armee einzutreten. Der Entschluß war sowohl ein Ergebnis politischer Ãœberzeugung als auch eine Reaktion auf persönliche Krisenstimmungen. 1944/45 nahm M. - in der psychologischen Kriegführung eingesetzt — an der Invasion der alliierten Streitkräfte teil, die, von Süden kommend, die deutschen Truppen aus Italien zurückdrängten. Bei Kriegsende sah er als Sonderberichterstatter der Army-Zeitung The Stars and Stripes seine Heimat wieder. »Die Zustände hier sind zu traurig«, berichtete er dem Vater und ahnte: »Diese beklagenswerte, schreckliche Nation wird Generationen lang physisch und moralisch verstümmelt, verkrüppelt bleiben« . Der im Exil so unermüdlich vom anderen Deutschland geschrieben hatte, fand davon allzuwenig vor bei seiner Rückkehr; und die Sehnsucht nach einer friedlichen Weltrepublik erwies sich mit dem bald ausbrechenden Kalten Krieg als Illusion. M. pendelte zwischen Europa und Amerika, besuchte auch die Sowjetische Besatzungszone und Prag; ein äußeres Lebenszentrumfand er so wenig wie eine geistige Heimstatt. Er übertrug seine Autobiographie ins Deutsche und erweiterte sie zu einer bedeutenden Epochenbilanz, mit vielen oft beiläufig entworfenen Porträts prominenter Zeitgenossen. Der Wendepunkt bewies noch einmal M.s hohe Kunst der Essayistik, und das Werk zeugt von politischer Weitsicht: »Die aufrichtige Verständigung zwischen Ost und West ist die conditio sine qua non: ohne sie geht es nicht.« Die Publikation des Buches erlebte M. nicht mehr. Er starb an den Folgen einer Ãœberdosis Schlaftabletten. Politische und persönliche Enttäuschungen hatten sich summiert, dem lebenslang abgedrängten Todeswunsch endlich nachzugeben. Sein Neffe Klaus, schrieb apodiktisch treffend Heinrich Mann, sei »von dieser Epoche getötet« worden.
     


Neumann, hermann kunibert

Kosciuszko Kozielek, Gerard. In: ZfS 12, 1967, S. 467 - 504. .....
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Mann, klaus

Klaus Mann, der sich in seinem Werk immer wieder mit der eigenen Person auseinander setzte und gegen den Faschismus kämpfte, gilt als wichtiger Vertreter der deutschen Exilliteratur. Der älteste Sohn von Thomas -> Mann litt zeitlebens darunter, sich schriftstellerisch gegen Vater und Onkel behaupt .....
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Die welt - christian hofmann von hofmannswaldau

Was ist die Welt und ihr berühmtes Glänzen? Was ist die Welt und ihre ganze Pracht? Ein schnöder Schein in kurzgefaßten Grenzen, Ein schneller Blitz bei schwarzgewölkter Nacht, Ein buntes Feld, da Kummerdisteln grünen, Ein schön Spital, so voller Krankheit steckt, Ein Sklavenhaus, da alle .....
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Joachim g. boeckh, gÜnter albrecht, kurt bÖttcher, klaus gysi, paul gÜnter krohn, hermann strobach

Geschichte der deutschen Literatur. Bd. 5: 1600-1700 [...] Die innerhalb der Literaturentwicklung des 16. und 17. Jahrhunderts - die sich insgesamt als Ãœbergangsepoche vom Feudalismus zum Kapitalismus darbietet - kurz vor 1600 gesetzte Zäsur bezeichnet den Anfang einer neuen gesellschaftlichen un .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Hermann sudermann (i857-i928).

Er verfügte zwar über ein prachtvolles technisches Können, doch fehlte seinen Stücken der dichterische Zug, den er in einigen seiner erzählenden Werke erreicht, in denen die reinen Quellen der Verbundenheit mit der ostpreußischen Heimat fließen. Zu Sudermanns erfolgreichsten dramatischen Werken zähl .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Naturalismus

Hermann sudermann

In den gleichen Umkreis des Naturalismus gehört auch die Novelle Sudermanns, dessen Schaffen zeitlich mit dem frühen Werk Gerhart Hauptmanns zusammenfällt. Der Dichter hat zu seinen Lebzeiten harte Kritik erfahren. Unter seinen Kritikern ist vor allem Alfred Kerr zu nennen. In einer Darstellung der .....
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Index » Die Geschichte der Novelle in der Epoche des Naturalismus

Christian hofmann von hofmannswaldau (i6i7-i679): die welt - alles ist blendwerk

Die Welt Was ist die Welt, und ihr berühmtes Gläntzen? Was ist die Welt und ihre gantze Pracht? Ein schnöder Schein in kurtz-gefaßten Grenzen, Ein schneller Blitz bey schwartz-gewölckter Nacht; Ein buntes Feld, da Kummer-Disteln grünen; Ein schön Spital, so voller Kranckheit steckt. Ein Sclav .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Unter dem Damoklesschwert der Zeit

Aug. heinrich hoffmann von fallersleben (i798-i874)

ließ 'Unpolitische Lieder" erscheinen, die ihn den Lehrstuhl für Germanistik kosteten, den er an der Universität Breslau innegehabt hatte. Als Verfasser der deutschen Nationalhymne 'Deutschland, Deutschland über alles", deren Text er am 26. 8. 1841 auf Helgoland schrieb und die er zuerst als Flugbl .....
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Einen jener klassischen - rolf dieter brinkmann

schwarzen Tangos in Köln, Ende des Monats August, da der Sommer schon ganz verstaubt ist, kurz nach Laden Schluß aus der offenen Tür einer dunklen Wirtschaft, die einem 5 Griechen gehört, hören, ist beinahe ein Wunder: für einen Moment eine Ãœberraschung, für einen Moment Aufatmen, f .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Der sandmann - das phantom unseres ichs

In seinem Aufsatz 'Das Phantom unseres Ichs " und die Literaturpsychologie: E.T.A. Hoffmann - Freud - Lacan in dem Band Urszenen - es handelt sich um die wohl komprimierteste und programmatischste aller Lacan-Applikatio-nen - erhärtet Kittler dieses Theorem. Kittler macht von Anfang an deutlic .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

Jakob wassermann (i873-i934)

setzte in seinen Erzählungen 'das Menschenherz gegen die Welt". Seine bedeutendsten Romane sind 'Caspar Häuser" , 'Das Gänsemännchen" , 'Fall Maurizius" und 'Etzel Andergast" . .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Hugo von hofmannsthal (i874-i929)

verbindet in bewundernswerter Weise die Kultur des alten Österreich mit weltmännisch-abendländischer Bildung. Achtzehnjährig schrieb er den 'Tod des Tizian" und ein Jahr darauf das dichterische Kleinod 'Der Tor und der Tod". Die Stoffe der späteren Werke entlehnte Hofmannsthal vielfach älteren Di .....
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Der westpreuße hermann löns (i866-i9i4)

entfaltet seine meisterhafte Erzählkunst an allem, 'was da kreucht und fleugt" vor der prächtigen Landschaftskulisse seiner heimatlichen Heidewelt. Insbesondere in seinen Tiergeschichten hat sich der Dichter als schöpferischer Sprachgestalter erwiesen. Tiefe Liebe zur Natur und die immer wache Beob .....
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Hermann stehr (i864-i940) - die heimatdichtung

Ein anderer Literaturzweig, der zum mindesten seiner geistigen Herkunft nach im Naturalismus wurzelt, ist die Heimatdichtung. Zwar haben auch Dichter früherer Epochen ihre Heimat besungen ; die bewußte Gestaltung der heimatlichen Umwelt aber als schicksalhaftes Milieu ihrer Menschen setzte erst mit .....
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Ernst theodor amadeus hoffmann (i776-i822)

Der Ostpreuße E. T. A. Hoffmann war eine typisch romantische Doppelnatur: von Haus aus war er Jurist und verteidigte als Kammergerichtsrat in Berlin die Unabhängigkeit des Richterstandes gegen reaktionäre Ãœbergriffe, wobei er sich vor allem der freiheitlichen Studenten und des Turnvaters Jahn annah .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Gerhart hauptmann (i862-i946)

In Obersalzbrunn in Schlesien als Sohn eines Hotelbesitzers geboren, sollte er Landwirt werden, fühlte sich aber zum Künstler berufen und widmete sich zuerst der Bildhauerei. Auf einer Italienreise sah er das Elend der unteren Volksschichten, und dieses Erlebnis bewirkte den entscheidenden Umschwung .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Naturalismus

Thomas mann (i875-i955)

begründet seinen Ruhm 1901 mit dem Generationenroman 'Buddenbrooks", dem 'Verfall einer Familie", worin breit und peinlich genau der langsame Niedergang eines Lübecker Kaufmannsgeschlechtes geschildert wird. Die Entwicklung der Buddenbrooks läßt die Weltanschauung des Dichters deutlich werden, die à .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Hermann hesse (i877-i962).

Er begann mit Heimat- und Entwicklungsromanen, die Jugenderinnerungen enthielten: Mit 'Peter Camenzind" , dem Lebenslauf eines verträumten Vagabunden, und 'Unterm Rad" , der naturalistisch gehaltenen Geschichte eines gepeinigten Schülers, der in den Tod geht. Aus ihnen spricht, wie aus den meisten a .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Heinrich mann (i87i-i950)

Bruder von Thomas Mann , die Entwicklung des expressionistischen Romans stark vorangetrieben. „Im Schlaraffenland" ist eine Satire auf die „feinen Leute" der Berliner Börsen- und Zeitungswelt. Von 1914 an klingt aus seinen Romanen ein deutlicher kämpferischer und satirischer politischer Unterton, .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Roman und Novelle

Hugo von hofmannsthal (i774-i929): was ist die welt? - schönheit als droge

Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht, Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre f .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Feier später Schönheit

Ein fischer im netz der weltliteratur: hemingways »der alte mann und das meer«

Die besondere Aufmerksamkeit der Autoren beschränkt sich nicht nur auf das eigene Leben. Sie nehmen die Welt um sich herum und die Menschen darin oft sehr genau wahr. Das eine wie das andere steckt voller Geschichten. Bei Ernest Hemingway verlief die Stoffsuche oft sehr glücklich. Er fand das Sujet .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Aber, herr heinrich mann: eure zeit istjetzt vorbei.

Als fiir Friihjahr 1932 die Wahl des Reichsprăsidenten ansteht, schreibt Kurt Hiller in der ,Weltbuhne : „Takt und eine Notverordnung verbieten, des breitern darzulegen, warum der Generalfeldmarschall unsereinem nicht geeignet scheint, die Nation zu fiihren." Und um die Wiederwahl eben dieses .....
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Index » Romane der Weimarer Republik » VERACHTUNG UND GUTE

Der erfolgreichste dramatiker des naturalismus: gerhart hauptmann

Der erfolgreichste Dramatiker des Naturalismus war Gerhart Hauptmann . Er stammte aus Schlesien. Ursprünglich wollte er Bildhauer werden; er studierte auch einige Jahre an der Kunsthochschule in Breslau. Mitte der achtziger Jahre wechselte er aber nach Berlin und schrieb sich an der Universität für .....
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Index » Naturalismus (ca. 1880-1900)

Hermann broch: »die schlafwandler« (i932) - häutungen der romanform

Lebenshaltungen des Wilhelminischen Zeitalters Mit einem Ãœberraschungscoup endet der erste Roman in Brochs Trilogie »Die Schlafwandler«. Nur vier Sätze umfaßt der vierte und letzte Abschnitt, Sätze, die den Leser zugleich brüskieren und herausfordern. An den ausführlichen und genauen Bericht übe .....
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Index » Roman Chronik

Manfred hausmann (geb. i898)

begann mit anmutigen Romanen , stieg aber in seinen späteren Romanen zum Lob echter menschlicher Würde auf, wie etwa in 'Einer muß wachen" und 'Liebende leben von der Vergebung" . .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

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