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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Lenz, Jakob Michael Reinhold



Wir werden geboren — unsere Eltern geben uns Brot und Kleid — unsere Lehrer drücken in unser Hirn Worte, Sprachen, Wissenschaften —... es entsteht eine Lücke in der Republik wo wir hineinpassen — unsere Freunde, Verwandte, Gönner... stoßen uns glücklich hinein — wir drehen uns eine Zeitlang in diesem Platz herum wie die andern Räder und stoßen und treiben - bis wir, wenn s noch so ordentlich geht abgestumpft sind und zuletzt wieder einem neuen Rade Platz machen müssen - das ist —... unsere Biographie.« L. fragt: »Heißt das gelebt? heißt das seine Existenz gefühlt, seine selbständige Existenz, den Funken von Gott?« Damit ist die zentrale Erfahrung benannt, die L. in seinen Werken ausdrückt. So läßt er in der Komödie Der Hofmeister oder die Vorteile der Privaterziehung einen jungen Hofmeister mit dem sprechenden Namen Läuffer die Anpassung an die Gesellschaft durch eine Selbstkastration vollziehen, nachdem er vorher trotz fast perfekt antrainierter Selbstverleugnung die Tochter des Hauses »versehentlich« geschwängert hat. L. deckt schonungslos die sozialen Widersprüche auf, welche die Institution des Hofmeisters als des bürgerlichen Erziehers adliger Kinder prägen und gestaltet diese Tätigkeit als Sinnbild für die abhängige und unterwürfige Rolle des Intellektuellen in der zeitgenössischen Ständegesellschaft. Für Bertolt Brecht ist diese Komödie ein »Standardwerk«, in dem die »deutsche Misere«, das Fehlen erfolgreicher Revolutionen, dargestellt sei. Brecht schätzt L. als »realistischen« und »poetischen« Dichter, weil er zum einen die tiefgreifenden gesellschaftlichen Widersprüche, insbesondere den Ständegegensatz und die unterdrückte Aufsässigkeit der Bürger komisch und tragisch gestaltet, zum andern weil er aufgrund der Dominanz der »Umstände« über die Personen seine Dramen antiaristotelisch ausrichtet. Mit dem Verzicht auf die drei Einheiten und der Tendenz zu einer »offenen« Dramenform entwickelt L. selbständig Anregungen weiter, die er von Volkstheater, Puppenspiel und vor allem von William Shakespeare bekommen hat, den er auch zum Teil übersetzt.



      L. wird als Sohn eines Pastors geboren, geht in Dorpat zur Schule und studiert in Königsberg unter anderem beim jungen Immanuel Kant. 1771 geht er als Begleiter von zwei Adligen nach Straßburg. Damit mißachtet er den ausdrücklichen Willen des Vaters, der für ihn eine Hofmeister- und Pfarrerlaufbahn vorgesehen hat. Diesen Ungehorsam verzeiht ihm der Vater nie.
      In Straßburg wird L. zum Sturm-und-Drang-Dichter. Jean-Jacques Rousseau und
Johann Gottfried Herder beeindrucken ihn stark. In rascher Folge entstehen die wichtigsten Werke: Gedichte, Plautusbearbeitungen, die gesellschaftskritischen Dramen Der Hofmeister, Die Soldaten , Der neue Menoza , die wichtigste gattungstheoretische Schrift Anmerkungen übers Theater , die Erzählung Zerbin oder die neuere Philosophie , die autobiographischen Schriften Tagebuch und Moralische Bekehrung . Die Begegnung mit dem »Bruder Goethe« prägt L. tief. Unglückliche Lieben, unter anderem zu Friederike Brion, der verlassenen Freundin Johann Wolfgang von Goethes, fesseln seine Phantasie. Der Alltag ist hingegen ausgefüllt durch die Pflichten als Bursche der beiden Adligen, die Offiziere in einem französischen Regiment werden. Am Ende der Straßburger Zeit muß L. nach Kündigung dieser Stelle »wie ein Postgaul« hinter dem Geld hinterherlaufen und ernährt sich durch Stundengeben.
      L. wird zunehmend in der literarischen Öffentlichkeit als eine zentrale Figur des Sturm-und-Drang-Kreises beachtet. In Straßburg beteiligt er sich 1775 maßgeblich an der Gründung der »Deutschen Gesellschaft«, deren Sekretär er wird. In ihr liest er aus seinen Werken und setzt er sich für den Gebrauch der deutschen Sprache und gegen eine unselbständige Ãœbernahme der französischen Kultur ein. Trotz der Erfolge prägt die Erfahrung mangelnder Freiheit sein Leben und Selbstverständnis von Anfang an. So erstrebt er mehr als andere Schriftsteller seiner Zeit praktische Wirkungen in der Gesellschaft und ist von ihnen weiter als andere entfernt, da er in seiner produktiven Phantasie die Unheilbarkeit der gesellschaftlichen Widersprüche ausformuliert. Ein Beispiel ist Der Hofmeister, in dem Lenz über den geheimen Rat für öffentliche Schulen plädiert, andererseits aber in der Dorfschule Wenzeslaus den beklagenswerten Zustand des öffentlichen Schulwesens vorführt. Entgegen seinem Drang nach Taten kann er keines seiner zahlreichen, von Johann Wolfgang von Goethe als »phantastisch« eingestuften Reformprojekte verwirklichen. So will L. die fürstlichen stehenden Heere durch eine Aufhebung des Eheverbots für Soldaten reformieren. Damit verbindet er die Einführung eines Volksheeres und setzt — ganz realistisch — als Voraussetzung einer solchen Reform das Ende der fürstlichen Ausplünderung der Untertanen an . Bezeichnenderweise wird diese »Reform« in den französischen Revolutionsheeren realisiert.
      1776 folgt L. Goethe nach Weimar. Dort erlebt er vorübergehend die Erfüllung seiner Wünsche nach Geselligkeit und Anerkennung. Sein zunächst nur belachtes exzentrisches Gebaren, seine Unfähigkeit, Regeln und Etikette einzuhalten, machen aber auf Dauer seine Stellung am Hof unhaltbar. Er flieht in die Einsiedelei nach Berka. Nach seiner Rückkehr führt eine »Eselei«, eine in ihrem Inhalt von allen Beteiligten geheimgehaltene Beleidigung Goethes zu seiner von diesem bewirkten Ausweisung aus Weimar am 29. 11. 1776. Was immer der Anlaß für diesen radikalen Bruch gewesen ist, Goethe und L. entwickeln sich zu diesem Zeitpunkt menschlich und literarisch in unterschiedliche Richtungen. Goethe grenzt die Werther-Stimmung aus, die L. in seinem Verhalten und in dem zum größeren Teil in Berka entstandenen Briefroman Der Waldbruder kultiviert. L. bleibt den subjektivistischen und gesellschaftskritischen Positionen des Sturm und Drang verbunden, während Goethe die Chance nutzt, als Bürger am Weimarer Hof eine reformorientierte Verwaltungstätigkeit zu beginnen.
      »Ausgestoßen aus dem Himmel als ein Landläufer, Rebell, Pasquillant« irrt L., aus der Bahn geworfen, bei südwestdeutschen und Schweizer Freunden herum. Am Wendepunkt seines Lebens treten die Symptome seiner »Krankheit« zutage, welche die Zeitgenossen als »Manie« und »Melancholie« diagnostizieren. Die Symptome äußern sich besonders deutlich während eines Aufenthaltes bei dem Pfarrer Johann Friedrich Oberlin in Waldbach , dessen Tagebuchaufzeichnungen Georg Büchner als Vorlage für seine Lenz-Erzählungen benutzen wird. Für Oberlin wie für den Vater, zu dem der Sohn 1779 als Gescheiterter zurückkehrt, sind seine Wahnvorstellungen und Selbstmordversuche Folge eines verfehlten Lebens, gezeichnet durch Verschwendung und Nichtstun. Später scheitern Bemühungen um feste Anstellungen in Riga, Petersburg und Moskau. Immerhin gelingt es L., sich der reformorientierten Moskauer Freimaurerbewegung anzuschließen. Bis zuletzt entwirft er—jetzt auf Rußland bezogen — gesellschaftsreformerische Projekte und setzt zugleich seine Freunde durch »poetische Ideen«, »Gutherzigkeit« und »Geduld« in »Erstaunen«. 1792 findet man Lenz tot auf einer Moskauer Straße. Für Goethe ist er in Dichtung und Wahrheit nur ein »vorübergehendes Meteor«; die Zeitgenossen haben ihn weitgehend vergessen. Doch nach Büchner wird L. zuerst im Naturalismus aufgrund der Bezüge seines Werkes zur Moderne zunehmend anerkannt und gewürdigt — vor allem nach Brechts Bearbeitung des Hofmeisters .
     


Lenz, jakob michael reinhold

Geb. 12.1.1751 in Seßwegen ; gest. 23. oder 24.5. 1792 in Moskau »Wir werden geboren - unsere Eltern geben uns Brot und Kleid - unsere Lehrer drücken in unser Hirn Worte, Sprachen, Wissenschaften ... es entsteht eine Lücke in der Republik wo wir hineinpassen - unsere Freunde, Verwandte, Gönner ... .....
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Lenz, jakob michael reinhold

Ach bist Du fort? Aus welchen güldnen Träumen Vonhoff, Gert. In: Subjektkonstitution, 1990, S. 62 - 67. An ** Daunicht, Richard. In: Unaufhörlich Lenz gelesen, 1994, S. 109- 117. An ** Vonhoff, Gert. In: Subjektkonstitution, 1990, S. 68 - 70. An die Sonne Ueding, Gert. In: Fr .....
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