Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt




Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Klinger, Friedrich Maximilian



»Ich habe, was und wie ich bin, aus mir gemacht, meinen Charakter und mein Inneres nach Kräften und Anlagen entwickelt, und da ich dieses so ernstlich tat, so kam das, was man Glück und Autkommen in der Welt nennt, von selbst.« Seine Karriere als »Weltmann und Dichter« ist K. jedoch nicht in die Wiege gelegt. Er ist nämlich der Sohn eines armen Frankfurter Stadtartilleristcn. Nach dem frühen Tod des Vaters ernährt die Mutter die Kinder durch Nähen und Waschen. Durch Vermittlung von Gönnern erhält der Sohn freien Unterricht am Gymnasium. Von 1774 bis 1776 studiert er in Gießen Jura, Theologie und Literatur. In dieser Zeit beginnter, Dramen zu veröffentlichen. Schreiben ist für K. Forum und Medium einer Flucht aus drückender Enge, eines Aufstiegs durch Anerkennung in der literarischen Öffentlichkeit, deren aufklärerischen Konsens über das Theater er zugleich aufkündigt. Darin sieht er sich durch die Freundschaft mit dem jungen Johann Wolfgang von Goethe bestärkt, mit dem er auch die Begeisterung für William Shakespeare, den Kultautor der Sturm-und-Drang-Generation, teilt. In den eigenen Texten radikalisiert er die vermeintliche »Regellosigkeit« Shakespeares und seine intensive Darstellung von Leidenschaften und Gefühlsumbrüchen. Die Dramen schildern Leidenschaften, die bis zur Zerstörung des Ichs reichen, unbedingtes Geltungsverlangen, zugleich Sucht nach Liebe und Empfindsamkeit, gewaltsames Handeln, lähmende Melancholie und selbstzerstörerische Reflexion. Die dargestellten Widersprüche sind Widersprüche des Autors, der einen Platz innerhalb der Ordnungen anstreben muß, die er in seinen Dramen bestreitet. Alle genannten Elemente finden sich in den Zwillingen , mit denen Klinger einen Preis der Ackermannschcn Theatertruppe gewinnt . Sie schildern die Rache eines zurückgesetzten Erstgeborenen an seinem scheinbar erfolgreicheren Bruder. Nicht zufällig empfindet der ebenfalls aus ärmlichen Verhältnissen stammende Karl Philipp Moritz eine tiefe Sympathie mit der Hauptfigur: »ihm fielen dabei alle die Kränkungen ein, denen er von seiner frühesten Kindheit an, fast so lange er denken konnte, beständig ausgesetzt gewesen war« .



      Ein Besuch K.s in Weimar führt 1776 zur Distanzicrung Goethes, der zum geheimen Rat aufsteigt - eine schmerzliche Erfahrung, die K. radikal seine eigene unsichere Stellung in der Gesellschaft vor Augen führt. Zwei Jahre lang ist K. dann Theaterdichter und Schauspieler bei der Seylerschen Truppe . Später gelingt K., der nach Goethe über »Festigkeit« und »Beharrlichkeit« verfugt, trotz seines »brausenden Eifers gegen den Zwang des Hofes« eine beispiellose Karriere in Rußland. Sie übertrumpft sogar den Aufstieg Goethes und findet zunächst in der Militärhierarchie statt: »Als Soldat studier ich mein Metier. Wart auf den entscheidenden Tag, wo ich alles werden kann, wenn ich Kopf gezeigt habe, zeige Herz und Mut und brav bin«. Diese Karriere bedeutet den endgültigen Abschied von der Sturm-und-Drang-Position. K. wird 1780 Gardeoffizier und Vorleser beim Großfürsten Paul in Petersburg, Ausbilder, schließlich Direktor des ersten Kadettenkorps und Pagenkorps . Schließlich wechselt er in die Hauptschulverwaltung beim Ministerium für Volksbildung, wird Kurator des Schulbezirks und der Universität Dorpat . K.s Aufstieg fällt in die Zeit, als Katharina

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und Alexander I. scheinbar die Autokratie aus aufklärerischem Geist reformieren wollen. 1816 muß K. im Zuge der Restauration sein Kuratoramt, 1820 alle übrigen Ämter zurückgeben.
      In einem Zyklus von Romanen, welche die »Räder der politischen Maschine... entblößen« sollen, verarbeitet er sein Festhalten an den Prinzipien einer radikalen Aufklärung bei gleichzeitiger, als notwendig erkannter Anpassung an die engen Grenzen selbständigen Handelns als Beamter 111 einem streng autokratisch-hierarchischen Gesellschaftssystem. In dem Dialogroman Der Weltmann und der Dichter schreibt K. über die Unmöglichkeit, seiner Position eine Beurteilung gleich welcher Art zukommen zu lassen. Beide Gegenspieler, der erfolgreiche, gelegentlich zur Anpas-sung bereite Minister und der kritisch-moralisierende Dichter müssen am Ende die Lebensform des anderen anerkennen, obwohl ihre Prinzipien einander ausschließen. Folgerichtig verbietet der »Weltmann« K. als Direktor des Kadettenkorps seinen Schülern die Romane des »Dichters«, insbesondere des antikirchlichen und -feudalistischen Raphael de Aquillas über Kirche und Staat im Spanien Philipps

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und Philipps I

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Für den Schüler von Jean Jaques Rousseau stellt das feudalabsolutistische System den Höhepunkt einer geschichtlichen Fehlentwicklung dar, welche die ursprüngliche Gleichheit aller Menschen zerstört habe. An Stoffen unterschiedlicher Zeiten und Länder erörtert er dementsprechend die Herrschaft von Selbstsucht, Machtgier und Jagd nach Geld, der gerade auch die Klasse der »Bessergeborenen« unterHege. K. sieht hierbei auch deutlich, wie sich innerhalb der feudalen Gesellschaftsordnung Elemente bürgerlichen Profitstrebens durchsetzen, ohne das System als solches zu gefährden. Die Geschichte Giafars des Barmeeiden demonstriert, wie auch reformwillige Herrscher — hier Harun al Raschid — scheitern müssen, weil sie zur Aufrechterhaltung des Systems auf Korruption und Willkür angewiesen sind. Das Beharren des Großwezirs Giafar auf »Tugend« und sittlicher Autonomie gefährdet dagegen die auf absolutem Gehorsam basierende Alleinherrschaft. K. versucht hier zu belegen, wie Immanuel Kants kategorischer Imperativ, gegen die »Erfahrung« gehalten, zwangsläufig zur »giftigsten Satyre gegen die Menschen« werde. Die Französische Revolution beinhaltet für K. aus der Distanz Rußlands keine ernsthafte politische Alternative - zumal wegen des mit ihr verbundenen Terrors. Die unauthebbaren Widersprüche der eigenen Existenz formuliert K. zuletzt in der dreibändigen Sammlung von Aphorismen, Kurzessays, -dialogen und literarischen Kritiken, Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände der Welt und der Literatur .
      Als russischer Beamter hält sich K. streng an den Grundsatz, das »öffentliche Gute« nur auf die Weise »zu befördern..., die der Staat... vorzuschreiben für nötig gefunden hat« - eine Einstellung, die ihm nicht selten Kritik von Seiten der Intelligenz einbringt. 1820 gibt er mit der Ãœbersiedlung nach Petersburg endgültig den Wunsch auf, nach Deutschland zurückzukehren. Der deutschen klassisch-romantischen Literatur steht er als Aufklärer äußerst kritisch gegenüber, weil sie den Bezug auf die politisch-soziale Realität der Gegenwart aufgebe. Allerdings scheitern auch die Helden K.s mit ihrer abstrakten kritischen Moral an dieser Realität, über deren Geschichte eine »eiserne«, mit gutem Willen nicht zu brechende »Notwendigkeit« gebiete.
     


Olga smoljan - friedrich maximilian klinger. leben und werk

[...] Der Sturm und Drang war eine Bewegung der Jugend. Die davon begeisterten jungen Menschen nannten sich selbst 'Kraftgenies". Demonstrativ ignorierten sie die 'öffentliche Meinung", demonstrativ lehnten sie allgemeingültige Regeln ab. Sie bemühten sich, frei und ungezwungen zu leben und zu han .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Ein wirrwarr von komik und tragik eriedrich maximilian klinger

Sturm und Drang Analyse Im Herbst 1776 schrieb Klinger in Weimar 'eine Comocdic der Wirrwarr ", wie er am 4. September dem Freund Krnst Schleiermacher mitteilt. Er war damals schon ein bekannter Bühnenautor; im Jahre zuvor hatte er mit seinem Trauerspiel Die Zwillinge den Preis der Ackermannsch .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Novalis (friedrich von hardenberg, i772-i80i)

Der bedeutendste dichterische Geist der Frühromantik, ja der Inbegriff des Romantikers überhaupt, war der frühvollendete Novalis. Seine dichterische Begabung entzündete sich an dem frühen Tod seiner jugendlichen Braut, die er nur um wenige Jahre überlebte. In seinen 'Hymnen an die Nacht" rührt Noval .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Friedrich baron de la motte-fouque (i777-i843)

Fouque war zu seiner Zeit einer der beliebtesten Modeschriftsteller, der durch seine Dichtungen aus dem Mittelalter am meisten vor Richard Wagner zum Bekanntwerden der germanisch-deutschen Götter- und Heldensagen beige^ tragen hat. Ihm verdanken wir das heute noch am meisten gelesene Märchen der Rom .....
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Friedrich rückert (i788-i866)

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar. O wie liegt so weit, o wie liegt so weit Was mein einst war! Auch Rückert, gebürtig aus Schweinfurt, gestorben in Neuses bei Coburg, rief in seinen 'Geharnischten Sonetten" zum Kampf gegen Napoleon auf. In seinen sechs Bänden ly .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863)

Als Sohn eines Maurers in Wesselburen geboren, wuchs der junge Hebbel in drückender Armut auf. 'Die Armut hatte die Stelle seiner Seele eingenommen", sagte der Dichter später von seinem Vater, der die dichterischen. Pläne seines Sohnes unterdrückte und ihn zum Maurerhandwerk zwang. Als er starb, kam .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Friedrich nietzsche (i844-i900)

Der im gleichen Jahr wie Liliencron in Röcken bei Lützen geborene F. Nietzsche wurde noch vor Erwerbung des Doktorgrades sdion 1869 als Universitätsprofessor nach Basel berufen, machte den Krieg 1870/71 als Sanitäter mit, zog sich aber den Keim zu einer Krankheit zu, die ihn später aufzehren sollte. .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. „Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien „Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Friedrich hölderlin

Die Rückkehr des Menschen zur ursprünglichen Einheit mit der Natur in einer freien Gesellschaft ist das große Thema in den Werken von Johann Christian Friedrich Hölderlin . Von der Mutter, die aus einem pietistischen Pfarrhaus stammte, für den geistlichen Beruf bestimmt, trat er zwar 1788 in das Tü .....
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Friedrich gottlieb klopstock (i724-i803): die frühen gräber - die sommernacht - mond, der gedankenfreund

Die frühen Gräber Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Weile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, U .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Nänie - friedrich schiller (i759-i805) - Ãœber die sterblichkeit des schönen

Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, .....
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Sonnenuntergang - friedrich hölderlin (i770-i843) - götterlose gegenwart

In einer vierstrophigen Fassung, die Hölderlin Ende Juni 1798 mit weiteren Gedichten an Schiller schickte, hieß das Gedicht noch Dem Sonnengott. Schiller nahm zwar andere der übersandten Gedichte, nicht aber dieses in den Musenalmanach fiir das Jahr 1799 auf. Und Hölderlin arbeitete die vierstrophig .....
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Hälfte des lebens - friedrich hölderlin (i770-i843) - heilignüchtern

Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See. Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde? Die Mauer .....
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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863): sommerbild - herbstbild - wendepunkte

Friedrich Hebbel hat in der Geschichte des Dramas mehr in Bewegung gesetzt als in der Geschichte der Lyrik. Doch sind ihm Gedichte geglückt, in denen sich der Lyriker ganz aus dem Bann des Dramatikers und Tragikers löst, Gedichte wie Nachtlied, Abendgefühl oder Ich und Du. Auch Sommerbild und Herbs .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Die Wirklichkeit der Landschaften

Jean paul friedrich richter (i763-i825)

Während Heinrich von Kleist an der Wirklichkeit zerbrach, hat sie Jean Paul gemeistert und überwunden. Aus der Enge des damaligen Bayreuth baute er sich das Weltall seiner sehnsüchtigen Träume und Ideale. Und was die Bereicherung der deutschen Sprache vom Dichterischen her angeht, muß Jean Paul nebe .....
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Friedrich hölderlin (i770-i843)

das Wesen des Dichters an sich verwirklichte. Er ist geradezu „der Dichter des Dichters" geworden, wie Martin Heidegger es ausdrückte. Jeder Vers und jede Zeile, die er schrieb, bezeugen die gerade an seinem Werk gewonnene Erkenntnis, daß Dichtung nicht nur das Ergebnis eines genialen und geschulten .....
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Friedrich a. kittler

Im programmatischen Vorwort zu dem Band Urszenen proklamieren F.A. Kittler und H. Turk die 'Diskursanalyse": Den genealogischen Ursprüngen von Diskursverboten und Diskursivierun-gen neuer Diskurs-Ordnungen - resultierend aus veränderten Macht-, Begehrens- und Wisscns-Konstellationen - gelte es auc .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

Jacobi, friedrich heinrich

In der Vorrede zu seinem Hauptwerk Die Welt als Wille und I orstellung warnt Schopenhauer die Leser davor, seine »Art zu spekuliren« mit der »eines noch lebenden großen Philosophen« vergleichen zu wollen, »welcher wahrhaft rührende Bücher geschrieben und nur die kleine Schwachheit hat. Alles, was .....
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Engels, friedrich

Beide Eltern teile von M. stammten aus jüdischen Rabbmertamihen. Der Vater, ein Rechtsanwalt, trat jedoch. um seinen Beruf weiter ausüben zu können, mit seiner Familie zum Protestantismus über. Die Traditionen des Humanismus und der Aufklärung wurden im Elternhaus sorgsam gepflegt. Als M. in Trier d .....
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Nietzsche, friedrich

Ich kenne mein Loos. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, - an eine Knsis. wie es keine auf Erden gab, an die tiefste Gewissens-Gollision, an eine Entscheidung heraufbeschworen gegen Alles, was bis dahin geglaubt, gefordert, geheiligt worden war... L nuve .....
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Schelling, friedrich wilhelm joseph

Die klassische deutsche Philosophie - in Verkennung der sie bestimmenden Dialektik von Idealismus und Materialismus auch als »Deutscher Idealismus« bezeichnet - ist im ausgehenden 18. und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Zeitzeugin eines Zyklus von Revolutionen und eines Anti-Zyklus von Restaurati .....
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Schleiermacher, friedrich daniel ernst

»Alle Menschen sind Künstler.« Mancher mag vielleicht heute diesen Satz spontan mit einem Diktum Joseph Beuys identifizieren, dessen Auffassung: »Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden«, von der Ãœberzeugung lebt, daß in jedem einzelnen - wenn auch zumeist verschüttet — die Fähigkeit un .....
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Strauß, david friedrich

Für viele Leser der damaligen Zeit war Das Leben Jesu, Kritisch bearbeitet ein Werk, das mit dem Wunderglauben aufräumte und die mythische Deutung in ihr Recht einsetzte. Aus heutiger Sicht vermittelt dieses Werk ein Bild von einem vergangenen eschatologischen Denken und von Jesus als historischer .....
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