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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Herder, Johann Gottfried



»Ein rundes Gesicht, eine bedeutende Stirn, eine etwas stumpfe Nase, ein etwas aufgeworfener, aber höchst individuell angenehmer Mund. Unter schwarzen Augenbrauen ein paar kohlschwarze Augen, die ihre Wirkung nicht verfehlten.« So schildert Johann Wolfgang von Goethe H., der ihm 1770 in Straßburg begegnet. Diese Begegnung ist für den einundzwanzigjährigen Goethe ein zentrales Erlebnis; denn H. treibt ihm mit Macht allen Leipziger Rokokogeist aus und gibt zentrale Anstöße für seine Entwicklung zum ersten der Sturm-und-Drang-Dichter - so die Einsicht, »daß die Dichtkunst überhaupt eine Welt- und Völkergabe sei, nicht ein Privaterbteil einiger feinen gebildeten Männer«.



      1773 faßt H. seine Moral in einem Brief an seine spätere Frau Caroline Flachsland zusammen: »Jeder handle nur ganz aus sich, nach seinem innersten Karakter, sei sich treu.« Sein Versuch, so zu leben, scheitert immer wieder an der Enge der Ständegesellschaft, was H. in seiner eher antifeudalen Grundeinstellung bestärkt. Seine Wunschbiographie zeichnet er im Journal meiner Reise 176g, das er nach seinem freiwilligen Weggang aus Riga aufgrund von »Kontrarietäten« zwischen sich und seinen Ämtern schreibt: »Ich habe nichts auf der Welt, was ich sehe, das Andere haben: Eine Ader für die Beqeumlichkeit, wenige für die Wollust, nichts für den Geist. Was bleibt mir übrig als Wirksamkeit und Verdienst? Dazu brenne ich und krieche durch die Welt.« In hochgespanntem Ehrgeiz entwirft sich H. als »Genius« und sozialer Reformer des zurückgebliebenen Livlandes. »Was in einem solchen Geiste für eine Bewegung, was in einer solchen Natur für eine Gärung müsse gewesen sein, läßt sich weder fassen noch darstellen. Groß aber war gewiß das eingehüllte Streben« .
      Das Studium in Königsberg von 1762 bis 1764 wird die prägende Chance für den in eine »dunkle«, aber nicht dürftige Mittelmäßigkeit« hineingeborenen Sohn eines Moh-runger Küsters und Mädchenschullehrers. Hier wird er nach dem Wort eines Zeitgenossen zu einem »Jüngling.. .für die große Welt«. Er beschäftigt sich über die Theologie hinaus mit Literatur und Literaturkritik. Vor allem hört er mit Enthusiasmus den vorkritischen Immanuel Kant, an dessen Position er im Prinzip zeit seines Lebens festhält. Er freundet sich mit Johann Georg Hamann an, dessen Theologie-, Sprach-und Poesieverständnis ihn tief beeinflussen. 1764 wird er aufgrund seines pädagogischen Talents an die Domschule in Riga berufen, später auch zum Prediger. Wie viele Intellektuelle seiner Zeit sieht er im Pfarrerberuf ein Forum und Medium, um »Kultur und Menschenverstand unter den ehrwürdigen Teil der Menschen zu bringen«, »den wir Volk nennen«. Den Gestus des volksbezogenen Predigers und Erziehers behält H. auch in seinen Schriften bei. Nach Reisen nach Frankreich, Holland, Hamburg, Eutin, Darmstadt und Straßburg wird H. 1771 Konsistorialrat beim Grafen zu Schaumburg-Lippe in Bückeburg. Während dieser durchaus ehrenvollen Tätigkeit erlebt er die Enge und den Despotismus in einem kleinen Fürstentum.
      Immerhin vermag H. als streitbarer Mann nach eigenem Bekunden »der gelehrten Republik von allen Seiten Stoß zu geben«. Er tritt zuerst als Literaturkritiker auf in Ãœber die neuere deutsche Literatur. Fragmente und in Kritische Wälder. Oder Betrachtungen die Wissenschaft und Kunst des Schönen betreffend . Hier und in dem preisgekrönten Aufsatz Ursachen des gesunkenen Geschmacks bei den Völkern, da ergebiahet entwickelt er — unter anderem an dem englischen Dramatiker William Shakespeare — den für die Sturm-und-Drang-Bewegung richtungweisenden Geniebegriff und das Postulat von der Freiheit des Schriftstellers: »Nun sollte aber die Zeit kommen, wo das Dichtergenie sich selbst gewahr werde, sich seine eigenen Verhältnisse selbst schüfe« -allerdings in Bezug auf die geschichtliche Lage. Später bezeichnet H. den Dichter als »Schöpfer eines Volkes um sich« . Zu dieser neuen Bestimmung des Autors tritt die historische Analyse. So versteht er in der Abhandlung Ãœber den Ursprung der Sprache , die von der Berliner Akademie preisgekrönt wurde, entgegen dem Verständnis der Aufklärung Poesie nicht als beruhend auf einem hohen Stand der Zivilisation, sondern als ursprüngliche Äußerungsform des Menschen, an die das Genie der Gegenwart allenfalls anknüpfen könne. In Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit , einem »großartigen Handbuch des Historismus« , zeigt H. entgegen der aufklärerischen Verachtung der Geschichte, daß jede Epoche ihre Glückseligkeit »in sich selbst« habe und doch die historische Entwicklung als wenn auch nicht geradliniger Weg von der Kindheit zum Mannesalter verstanden werden könne. Das freilich alles andere als antiquarische Interesse H.s gilt vor allem der eigenen Zeit, deren Errungenschaften er ablehnt. So habe der »policirte Staat« des Absolutismus die organische Gemeinschaft früherer Kulturen zerstört. Der abstrakte Kosmopolitismus der Aufklärung habe die nationalen Individualitäten vernichtet. Schon hier werden - für H.s Folgewirkung wichtig - die slawischen Kulturen in ihrer Eigenständigkeit aufgewertet.
      Durch Goethes Vermittlung erhält H. 1776 die Stelle eines Generalsuperintendenten, später eines Vizepräsidenten des Oberkonsistoriums in Weimar. Klagen über das »Wühlen im alten sächsischen Dreck« begleiten schon sehr schnell die umfangreichen Amtsgeschäfte, bei denen er oft die fehlende Unterstützung durch das Beamtentum und den Herzog, aber auch durch Goethe beklagt. H. ist Prediger, Kirchenrevisor, Aufseher über das Schulwesen und das Armen- und Waisenhaus. Neben seinem Amt entfaltet er eine umfangreiche Publikationstätigkeit — eingestandenermaßen auch aus Geldgründen. H.s theologische Schritten wollen Christentum und Humanitätsidee miteinander verbinden. So wird er zum Ahnherrn der »liberalen« Theologie. Seine geschichtsphilosophischen Hauptwerke sind die Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit und die Briefe zur Beförderung der Humanität . In ihnen verbindet er seine These vom Eigenwert der jeweiligen Kulturen mit der Idee vom Fortschritt als Entfaltung von »Vernunft und Billigkeit«. »Humanität« aufgrund »wachsender wahrer Aufklärung der Völker«. Diesen Prozeß sieht er aber von Rückschritten, auch von plötzlichen Durchbrüchen — zum Beispiel Revolutionen — geprägt. Seine Grundhaltung unterscheidet H. von Goethes Bevorzugung einer »antirevolutionären« langsamen Evolution. Entsprechend billigt H. die Französische Revolution bis zur Hinrichtung Ludwigs X

VI.

1793 enthusiastisch. Dadurch isoliert er sich am Wei-marer Hof und von Goethe, mit dem er nur zeitweise - zum Beispiel bei der panen-theistischen Aneignung Baruch Spinozas - ein geistiges Bündnis eingehen kann.
      Die Jahre bis zum Tod 1805 sind geprägt durch den immer aussichtsloseren Kampf gegen die idealistische Philosophie seines früheren Lehrers Kant. Dieser will den Menschen zu einem radikal von der Natur getrennten Vernunftwesen machen, während H. zum Beispiel in den Ideen »Analogien« zwischen Mensch und Natur, natürlichen Abläufen und menschlicher Geschichte zieht. Ferner verwirft Kant den Individualitätsgedanken H.s; er sieht den Einzelnen, aber auch die einzelne Epoche nur in ihrer Funktion für Gattung und Gattungsgeschichte. Kant fehlt das Verständnis für die Vielfalt der Geschichte, die H. in den Ideen von den alten Kulturen — auch den nichteuropäischen - bis zur Gegenwart fasziniert und faszinierend vorführt. Ein w-eite-rer wichtiger Dissens betrifft die Kunstauffassung: gegen Kants Lehre vom interesselosen Schönen hält H. an der humanistisch-moralisch-lebenspraktischen Funktion der Kunst fest . Die Ablehnung der idealistischen Philosophie und der ästhetischen Autonomie verhindern eine Verständigung mit Friedrich Schiller und später mit den Romantikern. »Herder verfällt wirklich zusehends, und man möchte sich zuweilen im Ernst fragen, ob er, der sich jetzt unendlich trivial, schwach und hohl zeigt, wirklich jemals so außerordentlich gewesen sein kann« .
      H. ist der große Anreger seiner Zeit, in seinen zum Teü äußerst einflußreichen Ideen widersprüchlich, in seinen Formulierungen oft sprunghaft. Trotz der Breite und Weite ist häufig ein tragmentarischer Grundzug seines Werkes festgestellt worden. Ein Grund dafür hegt neben dem schon von Goethe festgestellten Mangel an Methode an dem zentralen Widerspruch, der seine Biographie prägt: zwischen seinem großen intellektuellen und praktischen Ehrgeiz und der Enge seiner Zeit, den geringen Entfaltungsmöglichkeiten trotz des gelungenen sozialen Aufstiegs.
      Dobbek. Wilhelm: J.G. Herders Weltbild. Wien 1969.
      Adler. Emil: Herder und die deutsche Aufklärung. Wien Frankfurt a.M./Zürich 1968.

      Hans-Gerd Winter


Herder, johann gottfried

Nur schwer läßt sich H.s geistesgcschichtliche Stellung beschreiben, weil sein Denken ohne offensichtlich einheitlicher. Grundriß blieb. Schon zu Lebzeiten wurde daher »der edle Geist. . . verkannt; doch nicht ganz ohne seine Schuld; denn er hatte den Fehler, daß er kein Stern erster oder sonstiger .....
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Johann gottfried herder - shakespeare

In Griechenland entstand das Drama, wie es in Norden nicht entstehen konnte. In Griechenland wars, was es in Norden nicht sein kann. In Norden ists also nicht und darf nicht sein, was es in Griechenland gewesen. Also Sophokles Drama und Shakespeares Drama sind zwei Dinge, die in gewissem Betracht k .....
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Johann gottfried herder - volkslieder. zweiter teil

[...] Endlich kann ich nicht umhin, noch mit ein paar Worten merken zu lassen, was ich für das Wesen des Liedes halte. Nicht Zusammensetzung desselben als eines Gemäldes niedlicher Farben, auch glaube ich nicht, daß der Glanz und die Politur seine einzige und Hauptvollkommenheit sei: sie ists nämli .....
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Johann gottfried herder - auszug aus einem briefwechsel über ossian und die lieder alter völker

Je wilder, d. i. je lebendiger, je freiwürkender ein Volk ist, desto wilder, d. i. desto lebendiger, freier, sinnlicher, lyrisch handelnder müssen auch, wenn es Lieder hat, seine Lieder sein. Je entfernter von künstlicher, wissenschaftlicher Denkart, Sprache und Letternart [1] das Volk ist, desto w .....
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Johann gottfried herder: volkslieder

Entstehung Im September 1773 kündigte Herder dem Verleger Hartknoch in Riga 'ein Bändchen alte Volkslieder" an. Es war eine Sammlung in zwei Teilen, deren jeder in zwei Bücher unterteilt war. Der erste Teil war überschrieben Englisch und Deutsch, der zweite Englisch-Nordisch und Deutsch. I. 1 enthi .....
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Johann gottfried herder - adrastea

[â– â– â– ] Gibt es feste Formen des Schönen, die allen Völkern und Zeiten gemein sind? Verfeint sich mit dem Fortgang der Zeiten das Ideal der Schönheit? Man hat den beliebten französischen Ausdruck: 'Nachahmung der schönen Natur" als unbestimmt und unzureichend getadelt; der Tadel ist begründet, .....
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Das vorbild des genies johann gottfried herder: shakespeare

Analyse Von Herders Shakespeare-Aufsatz, den er 1773 in dem Bändelten Von deutscher Art und Kunst zusammen mit dem Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian veröffentlichte, gibt es zwei frühere Fassungen: einen ersten Entwurf vom Juni 1771, der als Antwort auf Gerstenbergs Versuch über Shakespeare .....
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Die entdeckung der naturpoesie johann gottfried herder: auszug aus einem briefwechsel über oßian und die i jeder alter völker

Herder wurde 1 764 mit den Gesängen Ossians bekannt, als in Deutschland die ersten Übersetzungen erschienen. Es waren Gesänge in rhythmisierter Prosa: die F.pen Vingal und Tetnora sowie einundzwanzig kürzere Prosagedichte. Teils waren es Funde altgälischer Volksdichtungen aus dem schottischen Hoch .....
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Herder, johann gottfried

An den Kaiser Daun, Otto. In: Aufklärung und Restauration, 1989, S. 215-217. Auf Katharinens Thronbesteigung Schneider, Martin. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 105- 110. Der deutsche Nationalruhm Daun, Otto. In: Aufklärung und Restauration, 1989, S. 217 - 222. Der Genius der Z .....
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Seume, johann gottfried

Sein Reisebericht Spaziergang nach Syrakushat zu Beginn des 19. Jahrhunderts den bislang unbekannten Lyriker, Privatdozenten, Solda- ten, Lektor und Korrektor Johann Gottfried Seume mit einem Schlag berühmt gemacht. Seume hatte bereits ein abenteuerliches und schweres Leben hinter sich; er stammte .....
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Johann wolfgang goethe - 'lyrische gedichte von johann heinrich voß

[...] Und hier ist wohl der Ort, zu bemerken, welchen Einfluß auf Bildung der unteren deutschen Volksklasse unser Dichter haben könnte, vielleicht in einigen Gegenden schon hat. Seine Gedichte bei Gelegenheit ländlicher Vorfälle stellen zwar mehr die Reflexion eines dritten als das Gefühl der Geme .....
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Schnabel, johann gottfried

Johann Gottfried Schnabel war ein »Bestsellerautor« des frühen 18. Jahrhunderts; die Verbreitung seines Hauptwerks wurde in einigen Landstrichen nur noch von der->ß/öe/übertroffen. Ãœber Schnabel gibt es wenige gesicherte Daten. Er wurde in Halle erzogen und eignete sich in Leipzig die Grundlagen d .....
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Gottfried benn (i886-i956): gedichte - die dinge mystisch bannen durch das wort

Gedichte Im Namen dessen, der die Stunden spendet, im Schicksal des Geschlechts, dem du gehört, hast du fraglosen Aug s den Blick gewendet in eine Stunde, die den Blick zerstört, die Dinge dringen kalt in die Gesichte und reißen sich der alten Bindung fort, es gibt nur ein Begegnen: im Gedichte die .....
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Die idylle: maler müller und johann heinrich voß

Einleitung Die Gattungsbezeichnung Idylle wurde aufgrund eines fruchtbaren philologischen Irrtums als 'kleines Bild" verstanden. Man leitete das Wort etymologisch vom griechischen Kidyllion - Bildchen - her. Renate Böschenstein und andere vor ihr haben darauf aufmerksam gemacht, daß das Stammwort F .....
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Die stillen im lande - johann heinrich jung: henrich stillings jugend

Entstehung Johann Heinrich Jung , der seine I.ebensgeschichte unter dem Pseudonym Henrich Stilling veröffentlichte, kam 1770 nach Straßburg, um dort Medizin zu studieren. Im Kreise der Tischgesellschaft bei Johann Daniel Salzmann wurde er mit Goethe bekannt, der im neunten Buch von Dichtung und Wah .....
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Johannes r. becher (i89i-i958): spreewald -bertolt brecht (i898-i956): der rauch

Harmonie in Ãœberfülle Als Rebell betrat Johannes R. Becher die literarische Arena. »Der Dichter meidet strahlende Akkorde. / Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. / Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen.« So beginnt das berühmt gewordene Gedicht Vorbereitung, das 1916 in Beche .....
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Johannes bobrowski (i9i7-i965): dorfmusik - umarmung durch den reim

Beim ersten Lesen des Gedichts Dorfmusik meldeten sich in meiner Erinnerung sofort die Verse von Detlev von Liliencrons Die Musik kommt. »Klingling, bum-bum und tschingsdada, / Zieht im Triumph der Perserschah? / Und um die Ecke brausend bricht s / Wie Tubaton des Weltgerichts, / Voran der Schellent .....
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Der „magus in norden johann georg hamann

Johann hörte sich gern mit dem von Friedrich Karl v. Moser geprägten Übernamen den „Magus in Norden" nennen, der an die Weisen aus dem Morgenland erinnert. Ein Gemeinplatz literatur-und ideengeschichtlicher Forschung nennt sein Denken irrational und ihn seihst den Begründer des Irrationalismus. In .....
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Goethes größter bucherfolg - johann wolfgang goethe: die leiden des jungen werthers

Entstehung Die Handlung des Romans fußt z.T. auf Erlebnissen Goethes in Wetzlar und Ehrenbrcitstein; die Hauptfiguren sind nach historischen Personen beschrieben. Goethe war nach Beendigung seines Jurastudiums in Straßburg 1771 in Frankfurt als Anwalt tätig. Hierzu war, wie sich bald herausstellte .....
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Die magna charta des sturm und drang - johann - journal meiner reise im jahre i769

Analyse Johann , nach dem Studium der Theologie in Königsberg 1764 an die Domschule nach Riga berufen, bald auch Prediger dort, ist mit fünfundzwanzig Jahren bereits ein bekannter Autor. Seine Sammlungen von Fragmenten Ãœber die neuere deutsche Literatur, ein Nachruf auf Thomas Abbt und die Kritis .....
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Die 'erlebnisdichtung johann wolfgang goethe: lyrik

Entstehung In den sieben Jahren zwischen der Abreise aus Leipzig am 28. August 1768 und der Ankunft in Weimar am 7. November 1775 hat Goethe nur etwa siebzig Gedichte geschrieben, wenn man 'die beiläufigen Stammbuchverse, Gelegenheitssprüche, Widmungen, die versifizierten Tagebucheintragungen und g .....
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Spreitler, johanna

Biografie: ^25.10.1 in München. J. Spreitler wuchs in München auf. Sie studierte Amerikanistik und Germanistik in Regensburg und ist seit 1977 Gymnasiallehrerin. Seit 1990 kanalisiert sie die schulischen Literaturdefi- zite durch die aktive Produktion, bevorzugt die kurze Form mit erotischen, fant .....
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Johann wolfgang goethe: von deutscher baukunst

Analyse Zu den Neubewertungen, die in Kunsttheorie und Sprachgebrauch der 1770er Jahre die Bedeutung vieler Worte veränderten, gehört auch der Bedeutungswandel, den das Wort gotisch erfuhr: Goethe verband zunächst Vorstellungen von 'unbestimmtem, ungeordnetem, unnatürlichem, zusammengestoppeltem, a .....
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Die tragödie des großen menschen - geschichte gottfriedens von berlichingen mit der

Analyse Im November und Dezember 1771 schrieb Goethe in Frankfurt, ermuntert von seiner Schwester Cornelia, die erste Fassung des Götz innerhalb von sechs Wochen, 'ohne Plan und F.ntwurf, bloß der Hinbildungskraft und einem innern Trieb" folgend und 'ohne weder rückwärts, noch rechts, noch links z .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Johann heinrich voß: die pferdeknechte, der Ährenkranz, der siebzigste geburtstag

Analyse Die Pferdeknechte und Der Ährenkranz, die bei der Erstveröffentlichung 1775 nebeneinander standen, wurden in späteren Ausgaben voneinander getrennt. Die Ausgabe von F.va D. Becker, auf die sich diese Analyse stützt, bringt den Text der Erstausgabe ohne die späteren Veränderungen und Erweit .....
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Herder,  Johann  Gottfried    





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