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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Graf, Oskar Maria



Zwei Tage nach der Bücherverbrennung erschien in der Wiener Arbeiterzeitung ein Artikel G.s unter dem Titel »Verbrennt mich!«, der danach durch die Weltpresse lief. In die erste Liste verbotener Bücher hatten die Nazis von den 13 selbständigen Titeln G.s nur seine Autobiographie Wir sind Gefangene aufgenommen. Zurecht fragte sich G., womit er die »Unehre« verdient habe, daß sein übriges Werk nicht »der reinen Flamme des Scheiterhaufens« übergeben worden sei.



      G., als neuntes Kind eines bayrischen Bäckers geboren, floh 1911 nach dem Tode seines Vaters aus dem brutalen Regiment seines ältesten Bruders nach München, um Schriftsteller zu werden. Hier geriet er in die anarchistische Boheme und ans Hungertuch. Er debütierte mit expressionistischer Lyrik, brachte sich aber nur schlecht und recht mit Gelegenheitsarbeiten durch und wurde Ende 1914 zum Militär einberufen. Einer alten Familienchronik hatte G. entnommen, daß die Herrschenden »unser Geschlecht wegen nichts ausgesogen, geschunden, verkrüppelt und zerstückelt haben, solange erinnerlich ist.« G.s Vater reagiert auf jede Uniform allergisch, und an seiner Mutter schätzt G. ihre Respektlosigkeit. Bei G. selbst verdichtet sich diese jahrhundertelange Erfahrung der Unterdrückung zu einem antimilitaristischen Widerstand, dessen Form einzigartig ist: Auf dem Exerzierplatz verfällt er in unbändiges Gelächter, tritt in Hunger- und Sprechstreik, wird in Gefängnisse und Irrenhäuser eingewiesen, wo er nah an den Rand des Wahnsinns und des Todes gerät, bis er 1916 aus dem Kriegsdienst entlassen wird. Noch 1938 weigert sich G. als Exilierter in New York zu unterschreiben, daß er bereit sei, für die Freiheit Amerikas die Waffe in die Hand zu nehmen, sodaß er Staatenloser bleibt und die US-Staatsbürgerschaft erst zwanzig Jahre später erhält.
      G. nimmt an der Münchener Oktober-Revolution 1919 teil, schreibt nach deren Scheitern, nun wisse er, wo er hingehöre, und wird 1920 Dramaturg eines kleinen sozialistischen Arbeitertheaters, das bis in die Inflationszeit durchhält . In den zwanziger Jahren ist der ehemalige Tölpel vom Lande Mittelpunkt der Münchener Boheme. Seine Künstler- und Atelierfeste sind weit über die bayrische Grenze hinaus berühmt oder berüchtigt. Als Hofnarr der Gesellschaft entdeckt er seine Fähigkeit des mündlichen Erzählens und beginnt, »Bayrisches« zu schreiben. Besonders mit dem Bayrischen Dekameron ist er so erfolgreich, daß er von seiner Schriftstellerei hätte leben können, wenn er nicht völlig unfähig gewesen wäre, mit Geld umzugehen. Außerdem will G. weder ein neuer Ludwig Ganghofer noch ein Ludwig Thoma werden. Gegen seine »Firmierung« als bayrischer Heimatdichter läßt er sich Visitenkarten drucken: »O.M. Graf, Provinzschriftsteller, Spezialität: ländliche Sachen«, d.h.: er kann an die Tradition bayrischer Heimatliteratur nur ironisch anknüpfen, weil er ja aus eigener Erfahrung weiß, wie wenig »Heimat« in den halbfeudalen Verhältnissen des Landes zu finden ist und daß alle Vergoldung des Dörflichen bloße Illusion städtischer Heimatlosigkeit ist.
      Ãœber die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt wird G. mit seiner Autobiographie Wir sind Gefangene . Mit diesem Buch hat er sich freigeschrieben vom dumpfen Druck des Landlebens, vom Nachahmen eines ihm fremden expressionistischen Pathos und von der Gefahr, ein bloß drolliger Unterhaltungsautor zu werden. Das Zu-sich-selbst-Gelangen seines Talents geschieht nur wenige Jahre vor Beginn der Herrschaft des Faschismus . Auf der Flucht über Wien, Brunn und Prag schreibt G. gegen das Dritte Reich an. Sein erster antifaschistischer Roman Der Abgrund , der das Schicksal einer süddeutschen Arbeiterfamilie behandelt, die vor Hitler nach Wien flieht und dort ein zweites Mal dieselben politischen Fehler erleben muß, will eine Diskussion über die vermeidbaren Ursachen dieser entsetzlichen Niederlage eröffnen. Der Druck des Buches in der Sowjetunion wird von deutschen kommunistischen Exilfunkrionären behindert, der Roman selbst nach Erscheinen von sozialdemokratischen Funktionären im Exil als »rein kommunistisch« verunglimpft. 1937 erscheint Anton Sittinger. Darin behandelt G. das zweite politische Hauptproblem des Antifaschismus. Wie konnte der Nationalsozialismus die Kleinbürger an sich binden? Es gibt kein zweites Buch des Exils, das kleinbürgerlicher Hinwendung zum Faschismus so genau von innen nachspürt.
      In New York bemüht sich G. mit aller Kraft um Hilfe für europäische Künstler, die vom Faschismus bedroht sind. Er lebt im deutschen Milieu, lernt kaum Enghsch und muß seine z.T. im Selbstverlag gedruckten Bücher eigenhändig unter die Leute bringen. Von den Werken, die er nach 1945 schreibt, gelingen ihm vor allem die biographisch gefärbten .
      Wenn G. zeitlebens daraut beharrt, nicht bloß ein internationaler Sozialist, sondern auch ein bayrischer Katholik zu sein, so meint er damit die Unterseite halbfeudalkatholischer Herrschaft: das Unbeherrschte, den sinnlich-derben Widerstand eines ungleichzeitigen sozialen Unten, der sich bei ihm selbst in einem großen Gelächter kristallisierte. Was diesen Schriftsteller fruchtbar machte, war das Festhalten an zwei widersprüchlichen Protestformen. dem orgamsierten Widerstand der Beherrschten und dem unmittelbaren Protest unbeherrschter, »katholischer« Sinnlichkeit.
      Dietz, Wolfgang und Pfanner, Helmut F.: Oskar Maria Graf. Beschreibung eines Volksschriftstellers. München 1974. Reclcnagel, Rolf: Ein Bayer in Amerika. Berlin 1974.

      Rainer Stollmann


Graf, oskar maria

Mit Büchern wie Bayrisches Lesebücherl. Weißblaue Kulturbilder oder Bayrisches Deka-meron erwarb sich Oskar Maria Graf in den 1920er Jahren einen Ruf als Spezialist für bäuerliche Derbheiten. Seine eigentliche Stärke waren aber Romane und Erzählungen, in denen er das wenig idyllische Landleben mit .....
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Oskar loerke: »leitspruch. november i940«

Oskar Loerkes »Leitspruch«, datiert auf November 1940, wurde von Peter Suhrkamp aus dem Nachlass des Dichters veröffentlicht: Jedwedes blutgefügte Reich Sinkt ein, dem Maulwurfshügel gleich. Jedwedes lichtgeborne Wort Wirkt durch das Dunkel fort und fort. Die vier Zeilen sind Widmungsverse, die .....
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Rainer maria rilke: »die aufzeichnungen des malte laurids brigge« (i9i0) - roman des einsamen ich

Der Weg nach innen »Daß man erzählte, wirklich erzählte, das muß vor meiner Zeit gewesen sein.« Auch wenn dieser Satz in den »Aufzeichnungen« auf Makes Erfahrungen mit den Personen in seiner Kindheitswelt gemünzt ist, verweist er doch zugleich auf das künstlerische Problem. Nie zuvor in der deuts .....
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Erich maria remarque (i898-i970)

schildert in seinem vielgelesenen und vielgeschmähten Buch 'Im Westen nichts Neues" mit bitterem Sarkasmus die Sinnlosigkeit des Krieges. Im Banne der Geschichte Das Erlebnis des gigantischen Völkerringens hatte die Fragen nach Sinn und Ziel der Geschichte neu aufgerissen. Und so wird nun in der F .....
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Rainer maria rilke (i875-i926).

Rilke wurde in Prag geboren und besuchte, von seinem Vater zum Offizier bestimmt, die Kadettenschule in St. Polten und die Militär-Oberrealschule in Mährisch-Weißkirchen . Da ihm aber der Soldatenstand nicht zusagte, wählte er den Beruf eines freien Schriftstellers, studierte an der Universität in .....
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August graf von platen-hallermünde (i796-i835)

Wer je die Schönheit angeschaut mit Augen, Ist dem Tode schon anheimgegeben, Wird für keinen Dienst auf Erden taugen, Und doch wird er vor dem Tode beben, Wer je die Schönheit angeschaut mit Augen! Gleich dem ihm befreundeten Rückert war Platen ein Sprach- und Formkünstler hohen Grades. Schon di .....
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Kleines ruhmesblatt für alexander graf von faber castell

Die seele hat ihren sitz in der nähe des herzens Mit jedem bäum, dessen wipfel s ausdünnt, treibt in der seele er angstnadeln In der nähe des herzens verschanzt er die tümpel seiner uferau, echos gewesener landschaft, 10 und steckt an den wald sich letztes reihersilber Das ergebnis des p .....
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Kleines ruhmesblatt für alexander graf von faber castell - reiner kunze

1 Als wir zu beginn der sechziger jähre nach Greiz in Thüringen gezogen waren, sagte eines morgens die briefträgerin: »Was die leute so reden, herr Kunze.« Sie wollte sich nicht nur der post entledigen, und ich ermutigte sie. »Sie hätten eine so tüchtige frau«, sagte sie. »Stimmt«, sagte ich. »Jed .....
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Der silberdistelwald - oskar loerke

Mein Haus, es steht nun mitten Im Silberdistelwald. Pan ist vorbeigeschritten. Was stritt, hat ausgestritten 5 In seiner Nachtgestalt. Die bleichen Disteln starren Im Schwarz, ein wilder Putz. Verborgne Wurzeln knarren: Wenn wir Pans Schlaf verscharren, 10 Nimmt niemand ihn in Schutz. Vielleicht, .....
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Der panther - rainer maria rilke

Im Jardin des Plantes, Paris Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, 5 der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz v .....
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Das karussell - rainer maria rilke

Jardin du Luxembourg Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand von bunten Pferden, alle aus dem Land, das lange zögert, eh es untergeht. 5 Zwar manche sind an Wagen angespannt, doch alle haben Mut in ihren Mienen; ein böser roter Löwe geht mit ihnen und dann und wa .....
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Fotografie

Die Kreuzungen von Literatur- und Mediengeschichte verdanken sich der Verschaltbarkeit ihrer Archive. Georg Büchner läßt den Lenz seiner gleichnamigen Erzählung, der zwei schöne Mädchen betrachtet, über das Ungenügen der seinerzeitigen Speichertechniken klagen: »Die schönsten, innigsten Bilder der a .....
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August graf von platen (i796-i835): venedig liegt nur noch im land der träume ... nur noch im land der träume?

Zur poetischen Ausbeute, mit der Platen von seiner ersten Italienreise im Jahre 1824 zurückkehrte, gehören die Sonette aus Venedig. Sie signalisieren schon Pla-tens Übersiedlung nach Italien im Jahre 1826. Der aus einer verarmten adligen Familie stammende Autor, der dem Bayerischen Königshaus vier .....
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Rainer maria rilke (i875-i926): herbsttag - wer jetzt kein haus hat

Das Gedicht Herbsttag entstand im Herbst 1902. Rilke hatte die Wohngemeinschaft mit seiner Frau, der Bildhauerin Clara Westhoff, und der gemeinsamen Tochter in Westerwede aufgegeben und war nach Paris gezogen, um an einem Rodin-Buch zu arbeiten. Der biographische Hintergrund, der sich im Gedicht an .....
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Reuther, marianne

Biografie: *11.10.1 in Ortenberg. M. Reuther wuchs in Frankfurt/Main auf. Sie besuchte die Lehrerbildungsanstalt in Königstein und die Werkkunstschule Offenbach. Als Entwurfszeich-nerin war sie in einem Architekturbüro tätig, später als Prokuristin im Außen- handel. Berufliche Reisen führten sie in .....
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Mudrich, eva maria

Biografie: *1927. E. M. Mudrich arbeitete bei einer Berliner Tageszeitung und für verschiedene Rundfunkanstalten. Seit 1970 schrieb sie vorwiegend Hörspiele. Sie gehört zu den deutschsprachigen Autorinnen, die sich mit dem Science-Fiction-Hörspiel befassten, das in den Achtzigerjahren besonders v .....
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Matray, maria und krüger, answald

auch unter dem Pseud.: Maria Solveg Biografie: Maria Matray, geb. Stern *14.7.1 in Niederschönhausen bei Berlin, +1993, Answald Krüger *1919, +1977. M. Matray absolvierte eine Ausbildung zur Tänzerin und arbeitete in Berlin als Schauspielerin. 1927 heiratete sie den Regisseur und Ch .....
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Heim, uta-maria

Biografie: "14.10.1 in Schramberg. U.-M. Heim studierte Literaturwissenschaft, Linguistik und Soziologie und veröffentlichte 1985 ihren ersten Gedichtband. Während ihres Studiums arbeitete sie als Kritikerin bei einer Stuttgarter Zeitung und schrieb erste Hörspiele und Rundfunkfeatures. 1991 veröffe .....
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Graf, roger

Biografie: *27.11.1 in Zürich. R. Graf schrieb bereits während seiner Ausbildung zum Sportartikelverkäufer erste Gedichte und Kurzgeschichten, erfand außerdem zwei Kartenspiele, ver-fasste Drehbücher und Filmkritiken und schrieb fürs Radio Satiren, Sketche, Spiele und Nonsense. Der Schöpfer von imme .....
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Rainer maria rilke - die erste elegie

Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, und wir bewundern es so, weil es gelassen v .....
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Rainer maria rilke - spanische tÄnzerin

Wie in der Hand ein Schwefelzündholz, weiß, eh es zur Flamme kommt, nach allen Seiten zuckende Zungen streckt —.• beginnt im Kreis naher Beschauer hastig, hell und heiß ihr runder Tanz sich zuckend auszubreiten. Und plötzlich ist er Flamme, ganz und gar. Mit einem Blick entzündet sie ihr Haar .....
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Oskar pastior (geb. i927): heißer abend im alten tulcea - das karussell

Das Gedicht gehört nicht zu den Texten Pastiors, die aus der lyrischen Tradition radikal ausbrechen ins experimentelle Spiel mit der Sprache und neue Sprachlegierungen erproben. Es steht noch im Vorfeld der Anagrammgedichte, der Umstellung von Buchstaben und Silben, oder der Gedichte in Palindromen, .....
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Oskar loerke (i884-i94i): brief-wilhelm lehmann (i882-i968): auf sommerlichem friedhof (i944)

Zwei Gränchen Staub im Wind Oskar Loerke, Träger des Kleist-Preises von 1913, war als Cheflektor des S. Fischer Verlags eine der Schaltstellen des literarischen Lebens in den zwanziger Jahren. In seinen Dichtungen bleiben Landschaftserlebnisse einer Kindheit im Osten prägend. Seine Naturlyrik str .....
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Herbsttag - rainer maria rilke

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, 5 dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren We .....
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Willemer, mariane von

Das Heidelberger Schloß Manger, Klaus. In: Heidelberg, 1987, S. 175 - 209. .....
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Graf,  Oskar  Maria    





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