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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Frisch, Max



An einer Stelle der Erzählung Montauk , in der er ausschließlich biographische Fakten verarbeitet, äußert sich F. auf folgende Weise über sein Verhältnis zu Frauen: »ich erfinde für jede Partnerin eine andere Not mit mir. Zum Beispiel, daß sie die Stärkere ist oder daß ich der Stärkere bin. Sie selbst verhalten sich danach, jedenfalls in meiner Gegenwart... Ob es mich peinigt oder beseligt, was ich um die gehebte Frau herum erfinde, ist gleichgültig; es muß nur überzeugen. Es sind nicht die Frauen, die mich hinters Licht führen; das tue ich selber.« Dergleichen mag mancher mißbilligen: Fehlt es F. an Lebensernst, gibt er sich als Spieler auf der Klaviatur fremder Existenzen aus, auch auf der seines eigenen Inneren? Jedenfalls zeigt sich hier eine komplizierte Persönlichkeit. Ein Mensch mit dem Bedürfnis nach Ich-Veränderung und Daseinsvariation im Leben wie auch durch die bloße Erfindung tritt uns entgegen, und wer sich schon einmal mit ihm beschäftigt hat, wird fragen, ob sich in dieser psychischen Disposition der Grund für seinen unruhigen Lebensgang, sein Verlangen nach beruflichem Wandel, seine stets neue Darstellung des menschlichen Fluchttriebs findet. Hängen Leben und Werk so eng zusammen? Macht F. einerseits aus seiner Existenz eine Fiktion, bilden seine poetischen Werke andererseits das Portrait seiner Biographie?



Den Roman Stiller , der seinem Autor nach und nach den Durchbruch als Erzähler brachte, läßt F. mit dem Satz »Ich bin nicht Stiller« beginnen: Ein Mensch kann sich mit seiner Vergangenheit mcht identifizieren und will daher auch äußerhch als ein anderer erscheinen. Der Roman Mein Same sei Gantenbein gibt bereits durch seinen Titel zu verstehen, daß nicht von Fakten, sondern von Vorstellungen die Rede ist: Ein Ich erzählt nicht von seinem wirklichen Leben, sondern von seinen Lebensmöglichkeiten, die allesamt unrealisiert bleiben, aber in ihrem Zusammenspiel ahnen lassen, was es mit dem redenden Ich auf sich haben könnte. Wer ist dieser Erzähler? Eine erfundene Figur oder der Autor selber? — Das ist nicht zu entscheiden, wir erfahren buchstäblich nichts von der Identität dieses Erzähler-Ichs. Drei Jahre später erschien das Theaterstück Biografie: Ein Spiel , in dem der Protagonist sogar Gelegenheit erhält, seine Vergangenheit zu verändern, sich über alle Lebensfakten hinwegzusetzen und sich in dieser Welt neu und anders zu etablieren. Schon in seinem ersten Theaterstück Santa Cruz begegnen wir der Konsteüation, daß zwei Männer jeweils von dem Leben träumen, das der andere fuhrt: »Solange ich lebe«, sagt der eine über den anderen, »begleitet ihn meine Sehnsucht... Ich möchte ihn noch einmal kennenlernen, ihn, der mein anderes Leben führt.« Abermals getragt: Kommt hier die oft beschworene Identitätsproblematik des modernen Menschen zum Ausdruck oder lediglich die des problematischen Individuums Max F.? — In Montauk lesen wir den Satz: »My greatest fear: Repitition«. Das klingt nun wahrhaftig wie ein persönliches Bekenntnis. Doch selbst in diesem Fall kann man nicht sicher sein, daß es sich nicht doch um pure Literatur handelt, denn wir haben die Ãœbersetzung eines Satzes aus Stiller vor uns: »Meine Angst: die Wiederholung —!«
Es läßt sich wohl tatsächlich nicht leugnen, daß bei F. Lebensgang und intellektuelle Entwicklung, Werkgeschichte und persördiche Daseinserfahrung eng miteinander verknüpft sind. Kaum häufiger als bei anderen Autoren lassen sich biographische Fakten als Textdetails wiederfinden - wenn man von Montauk absieht. Aber klarer als bei den meisten Dichtern läßt sich zeigen, daß die Lebensgeschichte in derselben persönlichen Disposition fundiert ist wie die Entwicklung des poetischen Werks. F.s beruflicher Werdegang, der ihn über die Matura zum Germanistik-Studium > von dessen vorzeitiger Beendigung zum Journalismus, von dort zum Zweitstudium als Architekt , schließlich zum Angestellten und endlich zum selbständigen Architekten fuhrt, bevor der Dichter 1954 das eigene Büro aufgibt und es mit dem freien Schriftstellerleben versucht, weist ebenso auf ein Bedürfnis nach Verwandlung hin wie der häufige Ortswechsel. In Zürich geboren und dort zunächst wohnhaft, kauft F. später eine Wohnung in Berlin, dann auch in Zürich; in Berzona baut er ein Haus, nachdem er von i bis 1965 in Rom gelebt hat, wohnt jedoch nicht nur dort, sondern auch in Zürich, später häufig in New York, wo er ebenfalls eine Wohnung erwirbt. Die meisten Ortswechsel markieren innere Krisen und deren Lösungen. Seit 1942 mit Constanze von Meyenburg, einer Kollegin, verheiratet, trennt er sich von seiner Frau 1954, zur Zeit der Auflösung des Architektenbüros, und zieht nach Männedorf bei Zürich. Es ist zudem das Jahr, in dem Stiller erscheint. 1959 lebt F. in Zürich mit Ingeborg Bachmann zusammen, dann wieder getrennt: erst die Ãœbersiedlung nach Rom bringt eine vorübergehende Beruhigung in diese verzehrende Beziehung. Als 1964 Mein Same sei Gantenbein erscheint, sind die Spuren dieses Erlebnisses wohl zu erkennen, aber das Erlebnis selbst ist bewältigt. F. lebt inzwischen mit Marlies Oellers, die er 1968 heiratet und für die er das Haus in Berzona baut: »Jetzt möchte ich ein Haus haben mit Dir«, heißt es in Montauk. jenem Werk, das am Ende dieser Beziehung steht und in dem von diesem Ende die Rede ist. Dabei konfrontiert F. seine Vergangenheit, gerade auch die wesentlichen Begegnungen, mit der Wochenendbeziehung zu einer Verlagsmitarbeiterin namens Alice Locke-Carey, die in der Erzählung Lynn genannt wird; allein, auch hieraus ergibt sich, gänzlich unvermutet, eine Lebensveränderung: Nach vielen Jahren sieht F. die junge Mitarbeiterin wieder und lebt fortan mit ihr zusammen. Manchmal, so will es scheinen, nimmt nicht nur die Biographie auf die Poesie, sondern — umgekehrt — auch das Werk auf das Leben seines Verfassers Einfluß.
      Dabei hatte F. schon 1937 einen ernsthaften Versuch unternommen, sein Leben aus dem Zusammenhang mit der Literatur zu lösen. Wiewohl er zu diesem Zeitpunkt außer einigen Kurzgeschichten mit dem Roman Jürg Reinhart und der Erzählung Antwort aus der Stille bereits zwei umfänglichere Prosaarbeiten vorgelegt hatte, glaubte er nicht an sein literarisches Talent: »Mit 25 Jahren war ich fertig mit der Schriftstellerei: Ich wußte, daß es mir im letzten Grund nicht reicht, und verbrannte alles Papier, das beschriebene und das leere dazu, fertig mit falschen Hoffnungen.« Solches Mißtrauen hatte zur Folge, daß F. zunächst nichts Poetisches produzierte, sondern ein Tagebuch. Die Blätter aus dem Brotsack bilden die Aufzeichnungen eines vom Krieg verschonten eidgenössischen Soldaten. Diese Form hat nachgewirkt.
     
1950 erschien das Tagebuch 1946-1949, ein allerdings schon als literarisch zu klassifizierender Text, der keineswegs nur Zeit- und Lebensbeobachtungen, sondern auch Reflexionen und poetische Passagen bündelt. Und das 1972 publizierte Tagebuch ig66~ig/i besitzt eine noch weitaus artistischere Form. F. montiert vier in unterschiedlichen Schrifttypen gesetzte Textarten miteinander: Nachrichten, persönliche, literarische und fiktive Aufzeichnungen. Dergleichen war das Ergebnis der längst wieder aufgenommenen rein poetischen Produktion.
      Sieht man von dem an Jürg Reinhart anknüpfenden RomanJ adore ce qui me brüle oder Die Schwierigen ab, so versuchte es F. nach der literarischen Selbstverbrennung zunächst mit dem Theater. In rascher Folge erschienen und wurden aufgeführt Nun singen sie wieder , Die Chinesische Mauer , Als der Krieg zu Ende war , Graf Öderland , Dramen, in denen F. sein Augenmerk erstmals auf gesellschaftliche Tatbestände richtete. Dies ist - wenn auch nicht allein - dem Einfluß Bertolt Brechts zuzuschreiben, mit dem F. seit dem Herbst 1947 in engem Kontakt stand. Die dramaturgischen Wirkungen dieser Begegnung machten sich jedoch erst später bemerkbar, in den nachgerade zur Pflichtlektüre für deutsche Schüler avancierten Stük-ken Biedermann und die Brandstifter und Andorra . Nichts hat F.s Erfolg bei Lesern und Käufern von Büchern und bei jenen, die Uterarische Preise zu vergeben haben, so beiordert wie diese beiden Stücke.
      Dabei wurde F. schon vorher von der Kritik höchst wohlwollend behandelt und mit Preisen reichlich geehrt. Außer dem Nobel-Preis, für den er alljährlich vorgeschlagen werden soll, fehlt kaum ein wichtiger Preis oder eine große Ehrung. Unter ihnen rindet man den Charles-Veillon-Preis ebenso wie den Georg-Büchner-Preis , den Schillerpreis des Landes Baden-Württemberg ebenso wie den Friedenspreis des deutschen Buchhandels , und zum Dr. h.c. ernannte ihn die Philipps-Universität Marburg bereits 1962. In den 60er Jahren der wohl prominenteste Autor deutscher Sprache, ist F. heute stärker in den Hintergrund getreten. Sein spätes Drama Triptychon wurde - auch wegen entsprechender Bestimmungen des Autors — kaum aufgeführt. Seine gesellschaftskritische Stimme, die sich noch 1971 in Wilhelm Teil für die Schule und 1974 im Dienstbüchlein artikulierte und in der Schweiz auf bieder-zornige Ablehnung stieß, erhebt sich kaum noch, und die beiden Erzählungen Der Mensch erscheint im Holozän und Blaubart fanden nicht jene Resonanz, auf die Arbeiten des Autors F. früher zählen konnten. Allerdings wurde Blaubart 1983 von Krzystof Zanussi verfilmt. Gegen Ende des Streifens findet sich ein Gag, den der Regisseur zwar von Hitchcock entliehen hat, der aber gut auf F. paßt, auf den Dichter also, dessen Leben seine Kunst und dessen Kunst sein Leben prägt: Für einen Augenblick kann man F. leibhaftig im Publikum des Blaubart-Prozesses sehen. So wurde denn der Dichter schließlich zu einem Kunstelement seines eigenen Werkes.
      Knapp. Gerhard P. : Max Frisch. Aspekte des Prosawerks. Bern, Frankfurt a.M., Las
Vegas 1978. Petersen. Jürgen H.: Max Frisch. Stuttgart 1978.
      Jürgen H. Petersen


Frisch, max

Geb. 15.5.1911 in Zürich; gest. am 4.4.1991 in Zürich An einer Stelle der Erzählung Montauk , in der er ausschließlich biographische Fakten verarbeitet, äußert sich F. auf folgende Weise über sein Verhältnis zu Frauen: »Ich erfinde für jede Partnerin eine andere Not mit mir. Zum Beispiel, daß sie d .....
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Max frisch (geb. i9ii)

Mit sicherem Zugriff geht er die ethischen Probleme unserer Gegenwart an. Vor allem das Problem der Schuld und der aus ihr erwachsenden persönlichen Verantwortung wird in den Dramen 'Die chinesische Mauer" und ...Als der Krieg zu Ende war" dichterische Gestalt. Mit 'Don Juan oder die Liebe zur Geo .....
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Max frisch burleske

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Max frisch: »homo faber« (i957) - roman am schnittpunkt zweier kulturen

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Frisch, max

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Max frisch: 'stiller

Der 'Stiller" von Max Frisch hätte kaum so viele Leser ge= f unden, wenn nicht die Grundkonzeption des Romans durch eine geschickte Inszenierung fast unsichtbar geworden wäre. Max Frisch hat ein Auge für das bezeichnende Detail, ver= steht sich aber zugleich auf seine konstruktive Verwertung. An ein .....
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Stirner, max (d.i. johann caspar schmidt)

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Weber, max

Geb. 21. 4. 1864 in Erfurt; gest. 14. 6. in München W. war - seinen Studien, semen akademischen Qualifikationen und Positionen, den Schwerpunkten seiner Forschung und seinem Selbstverständnis nach -Jurist. Historiker. Nationalökonom und Soziologe. Sehr bewußt beschränkte er sich mit seinen Forsc .....
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Max dauthendey (i867-i9i8)

rechnen. Aus Einsamkeit und Schwermut strahlt ihm oft die Welt, und nun trinken alle seine Sinne von ihrem Ãœberfluß und er singt: Die Amseln haben Sonne getrunken, aus allen Gärten strahlen die Lieder, in allen Herzen nisten die Amseln, und alle Herzen werden zu Gärten und blühen wieder. Mit der .....
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Frische fahrt - joseph von eichendorff

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Ein wirrwarr von komik und tragik eriedrich maximilian klinger

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Max von der grün das stenogramm

l. Erster Arbeitsschritt: Plenum 1.2. 1.3. 1.4. Lernziele: — Gliederungsabschnitte der Erzählung gegeneinander abgrenzen; — erkennen, daß es weniger auf den Unfall selbst als auf seine Impulsfunktion für bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen der Vorbeifahrenden ankommt; -— Indizi .....
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Adam, max

Pseud. für: Gerd Müller Biograhe: *2.8.1 in Chemnitz. M. Adam hat in Leipzig Journalistik studiert. Er schrieb für mehrere Zeitungen und war für verschiedene Pressestellen tätig. 1989 promovierte er zum Thema Öffentlichkeitsarbeit. M. Adam lebt in Berlin und Potsdam. Er arbeitet freischaffend publ .....
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Schaeffer, max pierre

auch unter dem Pseud.: Robert Williams Biografie: *1928in Essen. M. P. Schaeffer war Seekadett bei der Kriegsmarine und arbeitete als Journalist und Sachbuchautor. Er war jahrelang Chefreporter einer großen deutschen Zeitung. M. P. Schaeffer lebt als Journalist und freier Schriftsteller in München. .....
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Olga smoljan - friedrich maximilian klinger. leben und werk

[...] Der Sturm und Drang war eine Bewegung der Jugend. Die davon begeisterten jungen Menschen nannten sich selbst 'Kraftgenies". Demonstrativ ignorierten sie die 'öffentliche Meinung", demonstrativ lehnten sie allgemeingültige Regeln ab. Sie bemühten sich, frei und ungezwungen zu leben und zu han .....
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Maximilian harden - die wahrheit auf der bühne

[...] Was will der Naturalismus? Er fordert Abwendung von aller Konvention, Umkehr zur rücksichtslosesten Wahrheit ohne jedes Kompromiß, er will ein Stückchen Natur schildern, wie es sich in seinem Temperament zeigt, ohne das Bild mit dem Firnis der Schönfärberei zu überpinseln. Wie die Wissenschaf .....
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Das Fließband Greiner, Bernhard. In: Arbeitswelt, 1974, S. 28 - 38. .....
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Das Wort „Wertfreiheit" ist, wie so mancher andere Schlüsselbegriff der Soziologie, häufig mißverstanden worden. Obwohl Max Weber selbst und Autoren wie Hans Alben, Ernst Topitsch und Wolfgang Schluchter sich in der Vergangenheit große Mühe gaben, diese Mißverständnisse, die einem fruchtbaren theore .....
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Von max weber zum kritischen rationalismus: hans albert, karl r. popper, ernst topitsch

Bei Max Weber war die Forderung nach Werturteilsfreiheit nicht der Gleichgültigkeit allen Wertsetzungen und Werturteilen gegenüber entsprungen, sondern einem Engagement für Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Dieses Engagement setzt er selbst mit der Unmöglichkeit in Beziehung, sich als Wissenscha .....
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Index » Ideologie und Theorie » Ideologie und Wertfreiheit: Von Max Weber zum Kritischen Rationalismus

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