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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Forster, Johann Georg Adam



»Ich bin dreiunddreißig Jahre alt. ich bin gesund, und mein Äußeres hat, ohne mir zu schmeicheln, nichts Abstoßendes. Ich habe die zweite Reise Cooks um die Welt mitgemacht und sie beschrieben. Mit allen Zweigen der Naturgeschichte, einschließlich Physik und Chemie, habe ich mich beschäftigt. Ich zeichne Pflanzen und Tiere ziemlich gut. Ich habe einige Kenntnisse in der Philosophie, den schönen Wissenschaften und Künsten. Aber die Geographie, die Geschichte, die Politik, die öffentlichen Angelegenheiten haben für mich immer Reiz gehabt, und ihnen habe ich alle meine Mußestunden gewidmet. Ich schreibe Latein und verstehe auch ein wenig das Griechische. Ich spreche und schreibe mit Leichtigkeit Französisch, Englisch und Deutsch; ich lese ohne Schwierigkeiten das Holländische und Italienische, und mit ein wenig Ãœbung könnte ich mich in der Kenntnis des Spanischen. Portugiesischen und Schwedischen vervollkommnen, da die Anfangsgründe dieser Sprachen mir bekannt sind. Ich verstehe auch ein wenig Polnisch und Russisch, daher scheint es mir. daß man mich vorteilhaft in Verhandlungen und Korrespondenzen, die darauf Bezug haben, verwenden könnte.«



Bis auf die Charakterisierung seines Äußeren, das seine Frau als außerordentlich »unschön« bezeichnete, hat F. in dieser Selbsteinschätzung von 1787 bei der Aufzählung seiner intellektuellen Vorzüge eher untertrieben als hochgestapelt. Er gehörte zu den wenigen universal gebildeten Männern seiner Zeit, deren Wissen nicht nur angelesen, sondern das Ergebnis umfassender eigener Erfahrung war. Bereits als zehnjähriger Knabe hatte er zusammen mit seinem Vater Johann Reinhold, einem hochgebildeten und erfahrungshungrigen Mann, im Auftrag von Katharina IL eine Rußlandreise unternommen, die ihn fast ein Jahr lang über viertausend Kilometer quer durch das damalige russische Reich führte. Als Gehilfe des Vaters bei Bodenuntersuchungen und kartographischen Aufnahmen erwarb sich F. das praktische und theoretische Rüstzeug für seine späteren naturwissenschaftlichen und ethnologischen Untersuchungen. Die finanziellen und beruflichen Hoffnungen, die der Vater an die Reise geknüpft hatte, realisierten sich jedoch nicht, so daß Vater und Sohn schließlich 1766 nach England fuhren, um dort, in der Heimat ihrer Vorfahren, eine neue berufliche Existenz aufzubauen. Die Mutter und die sechs jüngeren Geschwister blieben vorerst zurück. F. mußte den Vater bis an die Grenze der Belastbarkeit unterstützen. Bereits mit 13 Jahren trat er mit einer Ãœbersetzung von Michail Wassiljewitsch Lomonossows Kurzer russischer Geschichte ins Englische hervor und half dem Vater mit seinen Einnahmen, die Familie, die 1767 nach England nachgekommen war, über Wasser zu halten. Obwohl der Vater die Grundlagen von 17 Sprachen beherrschte und ein bedeutender Naturwissenschaftler war, gelang es ihm nicht, eine angemessene und einträgliche Position in England zu erhalten. Sein Sohn Georg sollte später ganz ähnliche Erfahrungen machen. Erst das Angebot des berühmten Weltreisenden James Cook an Johann Rein-hold Forster, als Naturforscher an seiner zweiten Expedition in die Südsee teilzunehmen, veränderte die desolate Situation der Familie. Wiederum nahm der Vater den Sohn als Gehilfen mit. Diese Reise, die größte bis dahin durchgeführte Expeditionssegelfahrt, dauerte drei Jahre und führte über das Kap der Guten Hotfnung durch den Pazifischen Ozean bis hin nach Neuseeland, Tahiti und den Tonga-Inseln. Sie wurde für F. zu einem entscheidenden Bildungserlebnis. Anstelle des Vaters, der sich mit der englischen Admiralität überworfen hatte, erhielt F. die Gelegenheit, einen Bericht über die Reise zu verfassen . Mit diesem Werk begann, wie Alexander von Humboldt später in seinem Kosmos anmerkte, »eine neue Ära wissenschaftlicher Reisen, deren Zweck vergleichende Völker- und Länderkunde ist«. Die Anerkennung der Zeitgenossen war enthusiastisch. Sie galt nicht nur dem universalen Gelehrten und Wissenschaftler, sondern auch dem Schriftsteller F., dessen weltbürgerliche Gesinnung und dessen geistvoller Stil von Johann Wollgang von Goethe, Friedrich Schiller, Johann Gottfried Herder, Georg Lichtenberg, Martin Wieland u.a. Schriftstellern in Deutschland lebhaft bewundert wurde.
      Während es F. gelang, dem Vater eine Stelle in Halle als Professor der Naturkunde und Mineralogie zu beschaffen, wo dieser bis zu seinem Tode wirkte, waren F. s eigene Bemühungen um eine Stelle weniger erfolgreich. Die Professur am Collegium Caroli-num in Kassel war schlecht bezahlt, ebenso die Professur, die er in Wilna erhielt. Sie bot ihm jedoch die Möglichkeit, Therese Heyne, die Tochter des berühmten Altphilologen aus Göttingen, zu heiraten . Therese, die später nach dem frühen Tod F.s unter dem Namen ihres zweiten Mannes Huber eine eigene schriftstellerische Karriere begann, schätzte F. zwar, Hebte ihn aber nicht und hatte während der Ehe zwei leidenschaftliche Beziehungen zu anderen Männern, die F. freundschaftlich ans Haus zu binden suchte. Ein Angebot der russischen Regierung, die wissenschaftliche Leitung einer vierjährigen Weltumsegelung mit Forschungen in der Südsee und im nördlichen Pazifik zu übernehmen, riß F. aus der Wilnaer Misere heraus. Zusammen mit Therese kehrte er nach Deutschland zurück, um die Reise vorzubereiten und seine Frau und die 1786 in Wilna geborene Tochter in der Obhut der Schwiegereltern in Göttingen zu lassen. Die russische Expedition zerschlug sich jedoch, und so mußte F. froh sein, als ihn 1788 der Kurfürst als Universitätsbibliothekar nach Mainz berief.
      Hier nun begann jene neue Etappe in F.s Leben, die ihn, den hochgelobten und vielbewunderten Gelehrten und Schriftsteller, politisch isolieren sollte. Zunächst war F. wie viele seiner Zeitgenossen von dem Ausbruch der Revolution im Nachbarland begeistert. Zusammen mit dem jungen Alexander von Humboldt machte er sich auf eine Reise nach England, die ihn auf dem Rückweg auch durch Frankreich führte. Seine Fragment gebliebene Reisebeschreibung Ansichten vom S iederrhein , von Georg Christoph Lichtenberg für »eins der ersten Werke in unserer Sprache« gehalten und als »Buch über den Menschen« gelesen, gab der Gattung wesentliche Impulse. Die dann vorherrschende Sympathie mit den Idealen der Französischen Revolution machte den Autor jedoch verdächtig. Sem praktisches Engagement in der Revolution in Mainz schließlich machte ihn in Deutschland zur unerwünschten Person: »Sie können einen Menschen nicht begreifen, der zu seiner Zeit auch handeln kann, und finden mich verabscheuenswert, wenn ich nach den Grundsätzen wirklich zu Werke gehe, die sie auf dem Papier ihres Beifalls würdigen.« F. gehörte zu denjeni-gen Mainzer Intellektuellen, welche die französischen Revolutionstruppen, die am 21. Oktober 1792 in Mainz einmarschierten, nicht als Eroberer, sondern als Befreier begrüßten. In der »Gesellschaft der Freunde der Freiheit und Gleichheit« spielte er zusammen mit anderen Professoren der Mainzer Universität eine führende Rolle. Mit volkstümlich gehaltenen Flugschriften, brillanten Reden und der Zeitung Der Volks-jreund versuchte er, die Bevölkerung für die Revolution zu gewinnen: »Ich habe mich für eine Sache entschieden, der ich meine Privatruhe, meine Studien, mein häusliches Glück, vielleicht meine Gesundheit, mein ganzes Vermögen, vielleicht mein Leben aufopfern muß.« Als Abgeordneter des Rheinisch-Deutschen Nationalkon-vents, dem ersten modernen Parlament auf deutschem Boden, ging F. nach Paris, um das Anschlußgesuch der gerade ausgerufenen Mainzer Republik zu überbringen. Wenige Tage später begann die mehrmonatige Belagerung von Mainz durch die preußischen Truppen, die schließlich zur Rückeroberung durch die Koalitionstruppen führte. Damit war F. die Rückkehr nach Mainz abgeschnitten. Krank und verarmt arbeitete er im Pariser Exil an seiner Darstellung der Revolution in Mainz und seinen Parisischen Umrissen , die von Friedrich Schlegel als das »einzige verständliche und verständige Wort über jene große Epoche« bezeichnet wurden. Friedrich Schlegel war übrigens der einzige, der F. nicht wie einen »toten Hund« behandelte, sondern in einem mutigen Essay als »vortrefflichen gesellschaftlichen Schriftsteller« würdigte.
      Steiner, Gerhard: Georg Forster. Stuttgart 1977.

      Inge Stephan


Gadamer, hans-georg

Die Bedeutung G.s zu würdigen heißt, von seinem epochalen Buch Wahrheit und Methode zu sprechen, das i erschien und in der Philosophie, aber auch in der Literaturwissen-schatt. den Soziahvissenschaften. der Theologie und der Rechtswissenschaft eine andauernde und beeindruckende Wirkung gezeitigt hat .....
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Johann wolfgang goethe - 'lyrische gedichte von johann heinrich voß

[...] Und hier ist wohl der Ort, zu bemerken, welchen Einfluß auf Bildung der unteren deutschen Volksklasse unser Dichter haben könnte, vielleicht in einigen Gegenden schon hat. Seine Gedichte bei Gelegenheit ländlicher Vorfälle stellen zwar mehr die Reflexion eines dritten als das Gefühl der Geme .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Gadamer, hans-georg

Hans-Georg Gadamer gehörte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den international beachteten Philosophen. Als Schüler von Martin -»Heidegger geriet er in Kontroversen mit Vertretern der kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Der Sohn eines Chemikers wuchs in Breslau auf. 1919 ging die .....
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Fischer, johann georg

Abend Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963. S. 20-27 und 33-39. .....
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Hamann, johann georg

In der Italienischen Reise schreibt Goethe, als er über seine Lektüre Giambattista Vicos berichtet, es sei »gar schön, wenn ein Volk solch einen Ältervater besitzt: den Deutschen wird einst Hamann ein ähnlicher Kodex werden«. Ein solcher »Ã„ltervater« ist H.. den Friedrich Karl von Moser den »Magus .....
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Jacobi, johann georg

Abends Hippe, Robert. In: Interpretationen, 1982, S. 29. An die Liebe Hippe, Robert. In: Liebe im Gedicht, 1971, S. 27 - 28. .....
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Der „magus in norden johann georg hamann

Johann hörte sich gern mit dem von Friedrich Karl v. Moser geprägten Übernamen den „Magus in Norden" nennen, der an die Weisen aus dem Morgenland erinnert. Ein Gemeinplatz literatur-und ideengeschichtlicher Forschung nennt sein Denken irrational und ihn seihst den Begründer des Irrationalismus. In .....
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Johannes robert becher (i89i-i958).

Er steigert die Gewalt der Aussage durch Verstümmelung des sprachlichen Ausdrucks wie etwa in seinem Werk 'Ewig im Aufruhr": Vorbereitung Der Dichter meidet strahlende Akkorde. Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen . . . Die neue Welt .....
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Johann wolfgang goethe (i749-i832): an den mond - im labyrinth der brust

Ein Kurzaufenthalt in Weimar, an einem Herbsttag des Jahres 1978. Da am anderen Morgen die Reise weitergeht, ein Abendrundgang durch den Stadtkern und hinaus in den Park an der Um, vorbei an Goethes Gartenhaus. Es ist längst dunkel geworden, Feuchtigkeit schlägt auf die Haut, leichte Nebelschleier h .....
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Johann peter hebel

Johann Peter Hebel , Lehrer und Pfarrer am Oberrhein, zählt zu den großen Volksschriftstellern. Sein christliches Weltbild kleidete er in die heimatliche Erfahrungswelt seiner Landsleute. Hebel hatte als einer der ersten das poetische Potential des Dialekts und des regionalen Kolorits entdeckt. In s .....
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Christian dietrich grabbe (i80i-i836) und georg büchner(i8i3-i837)

Grabbe, Sohn eines Detmolder Zuchthausverwalters, war eine unglückliche Natur. Er scheiterte sowohl als Schauspieler wie auch als Rechtsbeamter, verkam schließlich in Trunksucht und ging an Tuberkulose zugrunde. Er war ein genialer Nachfahre des Sturm und Drang und ein entschiedener Gegner der Roman .....
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Georg britting (i89i—i964)

bekennt sich wie Hausmann zur urgründigen Kraft der Erde, übertrifft diesen aber manchmal an Hintergründigkeit in der Leidenschaft zum Leben, die auch vor dem Dunkel nicht haltmacht. Sein barockes Lebensgefühl zeigt sich am unmittelbarsten in seinen Gedichten, deren bevorzugte Themen das Elementare .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Georg kaiser (i878-i945)

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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Drama

Stefan george (i868-i933)

ist wohl der entschiedenste Gegner der naturalistischen Dichtung. Er bemüht sich in fein empfundener Lyrik, dem Sprachkunstwerk von der Form her im Sinne Klopstocks und Hölderlins erneut Geltung und Gewicht zu verschaffen. Stefan George stammte aus einem Weinbauerngeschlecht und wurde 1868 in Büdes .....
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Georg trakl (i887-i9i4)

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Georg heym (i887-i9i2)

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Johann wolfgang goethe (i749-i832): trilogie der leidenschaft, dritter teil: aussöhnung

Das Doppelglück der Töne wie der Liebe Mittel- und Hauptteil der Trilogie der Leidenschaf ist die »Elegie«, auch bekannt unter dem Titel Marienbader Elegie. Sie entstand Anfang September 1823 auf der Rückfahrt Goethes von Marienbad nach Weimar. Voraufgegangen war die große Enttäuschung einer Alte .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Wink - johann wolfgang goethe (i749-i832) - aug in auge

Wink Und doch haben sie recht, die ich schelte: Denn daß ein Wort nicht einfach gelte, Das müßte sich wohl von selbst verstehn. Das Wort ist ein Fächer! Zwischen den Stäben Blicken ein Paar schöne Augen hervor. Der Fächer ist nur ein lieblicher Flor. Er verdeckt mir zwar das Gesicht aber das Mädc .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Wort

Johann wolfgang goethe: von deutscher baukunst

Analyse Zu den Neubewertungen, die in Kunsttheorie und Sprachgebrauch der 1770er Jahre die Bedeutung vieler Worte veränderten, gehört auch der Bedeutungswandel, den das Wort gotisch erfuhr: Goethe verband zunächst Vorstellungen von 'unbestimmtem, ungeordnetem, unnatürlichem, zusammengestoppeltem, a .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Die Genieästhetik

Das vorbild des genies johann gottfried herder: shakespeare

Analyse Von Herders Shakespeare-Aufsatz, den er 1773 in dem Bändelten Von deutscher Art und Kunst zusammen mit dem Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian veröffentlichte, gibt es zwei frühere Fassungen: einen ersten Entwurf vom Juni 1771, der als Antwort auf Gerstenbergs Versuch über Shakespeare .....
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Die magna charta des sturm und drang - johann - journal meiner reise im jahre i769

Analyse Johann , nach dem Studium der Theologie in Königsberg 1764 an die Domschule nach Riga berufen, bald auch Prediger dort, ist mit fünfundzwanzig Jahren bereits ein bekannter Autor. Seine Sammlungen von Fragmenten Ãœber die neuere deutsche Literatur, ein Nachruf auf Thomas Abbt und die Kritis .....
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Johannes bobrowski (i9i7-i965): dorfmusik - umarmung durch den reim

Beim ersten Lesen des Gedichts Dorfmusik meldeten sich in meiner Erinnerung sofort die Verse von Detlev von Liliencrons Die Musik kommt. »Klingling, bum-bum und tschingsdada, / Zieht im Triumph der Perserschah? / Und um die Ecke brausend bricht s / Wie Tubaton des Weltgerichts, / Voran der Schellent .....
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Johannes r. becher (i89i-i958): spreewald -bertolt brecht (i898-i956): der rauch

Harmonie in Ãœberfülle Als Rebell betrat Johannes R. Becher die literarische Arena. »Der Dichter meidet strahlende Akkorde. / Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. / Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen.« So beginnt das berühmt gewordene Gedicht Vorbereitung, das 1916 in Beche .....
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Georg heym (i887-i9i2): ophelia

Letzte Fahrt Bertolt Brecht : Vom ertrunkenen Mädchen - In einer der poetischsten Szenen von Shakespeares Hamlet berichtet die Königin über den Tod der von Hamlet zurückgestoßenen und in Wahnsinn gefallenen Ophelia. Ihr Bericht schließt mit den Versen Doch lange währt es nicht, Bis ihre Kleid .....
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Georg heym (i887-i9i2): berlin - mützen aus russ

Berlin Schornsteine stehn in großem Zwischenraum Im Wintertag, und tragen seine Last, Des schwarzen Himmels dunkelnden Palast. Wie goldne Stufe brennt sein niedrer Saum. Fern zwischen kahlen Bäumen, manchem Haus, Zäunen und Schuppen, wo die Weltstadt ebbt, Und auf vereisten Schienen mühsam schlepp .....
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