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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Busch, Wilhelm



»In Dankbarkeit für fröhliche Stunden« - so endet ein Telegramm von Wilhelm

II.

zu B.s 70. Geburtstag. Ahnliche Reaktionen aus Bürgerhausem und Arbeiterfamilien belegen B.s klassenübergreifende Stellung als populärster Autor und Zeichner seiner Zeit: eine Popularität zu verstehen aus der Spezifik des von B. entwickelten Genres Bildergeschichte, zu verstehen aber auch aus der deutschen Misere, sprich der gescheiterten Revolution von 1848 und dem »deutschen Spießbürgertum« als dem »allgemeinen deutschen Typus« . Die begeisterte Rezeption B.s - neben wenigen negativen, vor allem moralisch empörten Stimmen - basiert auf einem Mißverständnis: die scheinbare Harmonie und Idylle des Humoristischen Hausschatzes verdeckt B.s »Nachtseite« - Tod und Gewalt, das Böse, das Dämonische und die Unveränderbarkeit der Welt.



      Eine Spannung zwischen äußerer Ruhe und scheinbarer Gelassenheit einerseits und innerer Unruhe und tiefsitzender Angst andererseits bestimmt auch B.s Leben, das von immer wiederkehrenden Liebesenttäuschungen und künstlerischen Identitätskrisen bestimmt wird. Seit frühester Kindheit getrennt von seinen Eltern in protestantischer Pfarrhaus-Atmosphäre aufgewachsen, hat er schon mit seiner Berufswahl Schwierigkeiten. B., der im Gegensatz zu vielen malenden Schriftstellern und schreibenden Malern eine wirkliche Doppelbegabung ist. ging nach dem abgebrochenen Maschinenbaustudium in Hannover an die Kunstakademien in Düsseldorf , Antwerpen und München . Gerade weil er in der Malerei seine eigentliche künstlerische Berufung sah, bedeutete für ihn die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts ein Schlüsselerlebnis, das ihn grundsätzlich verunsicherte. In der Folge scheiterte er dreimal als Maler: 1856 in München, 1869 in Frankfurt a.M. und 1877 wieder in München.
      In der ersten Münchner Zeit von 1854 bis 1868 begann B., neben der Malerei Gedichte, Opernlibretti, Märchen- und Singspiele, z.T. als Gelegenheitsarbeiten für Feste und Feiern, zu schreiben und Karikaturen zu zeichnen. 1858 lieferte er die ersten Beiträge für die Fliegenden Blätter, 1859 den ersten Münchner Bilderbogen: Die kleinen Honigdiebe.
      Schon in dieser frühen Zeit ist es typisch für B., daß er im Gegensatz etwa zu den Malern Moritz von Schwind und Ludwig Richter Geschichten erzählt - in Bild und Wort. Beide Teilbereiche stehen für sich und sind doch eng aufeinander bezogen; nahezu gleichwertig, dominiert letztlich doch der Körper im Bild gegenüber der Sprache im Text. Ist der graphische Ausdruck B.s zunächst noch starr und zugleich sehr detailliert, die Sprache noch erzählende Prosa, so wird sein Strich mit der Zeit klarer und auf das Wesentliche reduziert , der Text in Versform zumeist als Knittelvers wird lakonisch prägnant. Er erhält »Schliff und Form«, so daß er sich sentenzenhaft ins Gedächtnis einprägt: »Dieses war der erste Streich, / Doch der zweite folgt sogleich.« Seine Sprachkomik erzielt B. vor allem durch inhomogene, ironisch trivialisierte Reimwörter. B.s Bildergeschichten, beeinflußt von volkstümlicher Literatur stehen in der Traditionslinie des komischen Epos, der Verserzählung und der »litterature en estampe« des Karikaturisten und Rhetorikers Rodolphe Töpffer. Auffällig ist dabei die spezifische Verbindung von Schematismus und Stereotypie mit einem grotesken, z.T. surrealen Spielcharakter, sichtbar vor allem in den Körperdetormanonen, den spöttischen Karikaturen und den grausamen Deper-sonalisierungen . Die Dynamik der Bilder verweist eher auf spätere filmische Techniken, besonders sichtbar in den Bildergeschichten ohne Worte, als auf die Comic strips.
      Berühmt wurde B. jedoch erst - und ist es bis heute - mit Max und Moritz . Von dieser Bildergeschichte existieren über hundert Übersetzungen, zahlreiche Bearbeitungen. Vertonungen, Parodien und audiovisuelle Fassungen - sie ist neben dem Struwwelpeter von Heinrich Hoff mann das erfolgreichste und bekannteste deutsche Kinderbuch, dennoch nicht unumstritten; zeitweise wurde es sogar wegen seines »höchst verderblichen Einflusses« auf die Kinder verboten. B.s triebhafte Kindergestalten stehen in scharfem Gegensatz zum unschuldigen Kinderbild des 19. Jahrhunderts, seine bösen Buben sind letztlich nicht erziehungsfähig, zumal die Erwachsenen als »Erzieher« ebenso negativ gezeichnet werden: sie sind selbstzufriedene, hinterhältige, rücksichtslose Spießer, denen jedes Mittel recht ist, um ihre heiligsten Güter -Ruhe. Ordnung und Besitz - wiederherzustellen bzw. zu sichern. Dieses »kleine Kinder-Epopöe« ist demnach weniger ein Kinderbuch als Erziehungsmittel, denn Ironisierung einer unheilvollen Kinder- und Erwachsenen-Welt.
      In den folgenden, von 1865 bis 1884 publizierten Bildergeschichten greift B. teils die Erziehungsthematik wieder auf , teils ersetzt er das böse, triebhafte Kind durch vital-aggressive Tierfiguren . Mit dem Heiligen Antonius von Padua beginnen B.s Tendenz-Bildergeschichten. Kritik an Frömmelei und moralischer Heuchelei sowie weltischem Partikularismus steht neben dem politisch problematischen Pater Filucius , einer Auftragsarbeit im Kontext des Kultur-kamptes. Diese und die nationalistische Bildergeschichte Monsieur Jaques a Paris während der Belagerung im Jahre 1S70 machten B.s geringes politisches Bewußtsein deutlich. Trotz Kritik am Militarismus, an Pomp und Pathos des Wilhelminismus - bei gleichzeitiger Bismarck-Verehrung -. trotz Lektüre des sozialdemokratischen Vorwärts und Sentenzen wie »Der Eine fährt Mist, der Andre spazieren; / Das kann ja zu nichts Gutem führen« hält B. Distanz zu jeder Art von Politik.
      In den meisten Bildergeschichten konzentriert sich B. auf das alltägliche Leben, häutig in Form einer ländlichen oder kleinstädtischen Idylle, örtlich fixiert auf Haus und Garten, zeitlich fixiert auf Feierabend und Freizeit. Soweit überhaupt der Arbeitsprozeß thematisiert wird, ist es ein handwerklicher oder bäuerlicher; weder Adel und Großbürgertum noch Arbeiter, weder Großstadt noch Industrialisierung haben einen Platz in dieser engen Welt. Doch die Idylle trügt. Die menschlichen Beziehungen, insbesondere die intimsten in Ehe und Familie, sind extrem entfremdet, und der Mensch unterliegt der »Tücke des Objekts«, d.h. in einer verdinglichten Welt gewinnen die Produkte Gewalt über die Produzenten. Besonders typisch für B.s Philister Lebensläufe ist die Knopp-Trilogie . an deren Ende der Tod, »die schwarze/ Parze mit der Nasenwarze«, steht.
      Grauen und Verzweiflung bilden letztlich auch den Ausgangspunkt für B.s Humor: trotz aller Versöhnlichkeit beinhaltet er Schadenfreude - es ist ein böses Lachen. Durch seine Schopenhauer-Studien fühlte sich B. in seinen Ansichten bestärkt und philosophisch gerechtfertigt. Dessen Primat des Willens über den Intellekt, der Wille als das Böse verbindet sich bei B. mit dem Gedanken der Erbsünde, der im Zentrum seiner asketisch-pietistischen Moral steht. Erst im Alter trat bei B. der Erlösungs- und Versöhnungsaspekt der christlichen Religion stärker in den Vordergrund.
      Nach Balduin Bählamm und Maler Kleckse! . deren Thematik nicht zufällig B.s eigene Künstlerproblematik kommentiert, bncht er radikal mit den Bildergeschichten - er trennt wieder diese in Erfolg und ästhetischer Konstitution einmalige Verbindung von Bild und Wort und schreibt stattdessen Lyrik und Prosa, er zeichnet und malt. Den Traum von einer Künstlerexistenz als Maler hatte B. sich trotz seiner ca. eintausend Ölbilder nicht erfüllen können. Aber im Privaten verstärkte er seine Maltätigkeit bis zu deren Ende 1895 und entwickelte in der Porträt-. Genre- und in der zum Schluß dominierenden Landschaftsmalerei eine nichtnaturalistische, fragmentarisch-moderne Maltechnik.
      Während B.s Gedichtbände Kritik des Herzens . Zu guter Letzt und Schein und Sein in ihrer Mischung aus Gelegenheitsgedichten und Gedankenlyrik, aus sentenzhafter Nüchternheit und satirischer Respektlosigkeit, aus Banalität und Grübelei bei gleichzeitiger poetischer Konventionalität bis heute wenig Beachtung fanden, ragen die Prosaerzählungen Eduards Traum und Der Schmetterling bei aller Parallelität zu den Bildergeschichten aus dem literaturgeschichtlichen Kontext von Realismus und Naturalismus heraus; in der Tradition der Romantik stehend und auf Symbolismus und Surrealismus vorausdeutend, sind sie in ihrer Radikalität - Eduards Traum z.B. als eine der ersten deutschsprachigen Antiutopien -einmalig in ihrer Zeit. Im Schmetterling erfährt man mehr über B.s Lebensgefühl von Vergeblichkeit als in seinen kurzen anekdotenhaften autobiographischen Texten Was mich betrifft und Von mir über mich . Er zeigt »die Weste und nicht das Herz« - gerade diese Abwehrhaltung und Verhüllungstechnik führte zu der bekannten verklärenden Rezeption, sie enthüllt aber auch die Krise des bürgerlichen Zeitalters, die Person B. mit einbezogen; eine Krise, die in den Bildergeschichten ihren adäquaten, heute noch lebendigen Ausdruck fand.
      Pape, Walter: Wilhelm Busch. Stuttgart 1977.
      Ueding, Gert: Wilhelm Busch. Das 19. Jahrhundert en miniature. Frankfurt a.M. 1977.
      Bohne, Friedrich: Wilhelm Busch. Leben, Werk. Schicksal. Zürich/Stuttgart 1958.

      Florian Vaßen


Busch, wilhelm

Wilhelm Busch wurde durch satirische Bildgeschichten weltberühmt. In seinen populären Verserzählungen entlarvte er lakonisch und mit bestechender Logik die Scheinheiligkeit des deutschen Spießbürgertums seiner Zeit. Er ist der letzte große Vertreter des komischen Heldengedichts und wurde mit schaden .....
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Bewaffneter friede - wilhelm busch

Ganz unverhofft, an einem Hügel, Sind sich begegnet Fuchs und Igel. Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht! Kennst du des Königs Ordre nicht? 5 Ist nicht der Friede längst verkündigt, Und weißt du nicht, daß jeder sündigt, Der immer noch gerüstet geht? Im Namen seiner Majestät Geh her und übergib dein .....
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Fink und frosch - wilhelm busch

Diese Reimfabel ist ganz auf die Gegensätzlichkeit der beiden Tiere aufgebaut. Darauf deutet jeder einzelne Gestaltungszug hin: die Ãoberschrift, die mit den stilistischen Mitteln der Artikellosigkeit und der Alliteration der beiden Tiernamen fest verspannt; die Anlage der Handlungslinie ; vor allem .....
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Busch, wilhelm

Der volle Sack Groß, Eugenie. In: Gedichtstunde, 1964, S. 132 - 134. Fink und Frosch Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 82 - 83. Fuchs und Igel Groß, Eugenie. In: Gedichtstunde, 1964, S. 134 - 135. Ich bringe die Haube / Der jungen Taube Haberland, Ingrid. In: Busch-Jb, 1970, S .....
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Exkurs: heinrich hoffmann und wilhelm busch

Das Werk zweier Autoren fällt - trotz aller Traditionsbezüge - aus diesem kinderliterarischen Mainstream völlig heraus: Es sind zunächst H. Hoffmanns unter dem Titel 'Struwwelpeter" berühmt gewordene Lustige Geschichten und drollige Bilder mit 15 schön kolorierten Tafeln für Kinder von 3 bis 6 Jahre .....
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Müller, wilhelm

Auf dem Fluße Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 176 - 186. Das Mühlenleben Haefeli-Rasi, Madeleine. In: Wilhelm Müller, 1970, S. 34 - 44. Das Wirtshaus Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 278 - 284. Der greise Kopf Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 234 - 239. D .....
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Raabe, wilhelm

Des Menschen Hand Fritz, Walter Helmut. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 103 - 105. Flüchtiges Glück Bienek, Horst. In: Zeit wie Ewigkeit, 1987, S. 42 - 45. Glockenklang Oppermann, Hans. In: Raabe-Jb, 1962, S. 78 - 85. Zwiesprache Schulz, Bernhard. In: Literarischer Unterrich .....
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Windelband, wilhelm

W. wurde als Sohn eines preußischen Beamten geboren und studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in seiner Vaterstadt an den Universitäten Jena, Berlin und Göttingen anfänglich Medizin und Naturwissenschaft, später Geschichte und Philosophie. Philosophisch war er gleichermaßen von Kuno Fischer wie v .....
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Schelling, friedrich wilhelm joseph

Die klassische deutsche Philosophie - in Verkennung der sie bestimmenden Dialektik von Idealismus und Materialismus auch als »Deutscher Idealismus« bezeichnet - ist im ausgehenden 18. und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Zeitzeugin eines Zyklus von Revolutionen und eines Anti-Zyklus von Restaurati .....
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Ockham, wilhelm von

In der Nacht des 26. Mai 1328 floh der große franziskanische Ordensgelehrte O. zusammen mit dem Ordensgeneral Michael von Cesena und Marsiglio von Padua vor dem päpstlichen Inquisinonsgericht von Avignon, wo Papst Johannes XXII. residierte, nach Pisa zu Kaiser Ludwig dem Bayern, um dem Tod in der Un .....
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Leibniz, gottfried wilhelm

Wahrscheinlich war er der umfassendste Kopf, der an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert philosophisch dachte, in einer Zeit, die an philosophischen Köpfen nicht arm war. In Leipzig als Sproß einer Professorenianulie geboren, war er eines der Wunderkinder, mit denen seine Zeit zu renommieren versuc .....
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Humboldt, wilhelm von

Nein, als Philosoph hat er sich nicht gesehen. Auch kam ihm wohl niemals in den Sinn, seine Studien der wahren Philosophie zuzuordnen, wie er sie verstand und zeitlebens mit der Philosophie Kants und ihrer Aufgabenstellung der Bestimmung der Grenzen reiner Vernunfterkenntnis identifizierte. Von ihr .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Dilthey, wilhelm

Wie Schopenhauer. Kierkegaard. Marx und Nietzsche gehört D. zu den herausragenden Philosophen des nachidealistischen 19. Jahrhunderts. Doch anders als die genannten großen Außenseiter ist D. einer der wenigen akademisch erfolgreichen Philosophen seiner Zeit, deren Werk eine bis heute andauernde Bede .....
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Weber, wilhelm ernst

Hölderlin und Heinse Hock. Erich. In: Euphorion 76, 1982, S. 174 - 179. .....
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Waiblinger, wilhelm

Der Kirchhof Rennen, Hai H. In: ZDP 107, 1988, S. H., S. 85 - 100. .....
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Wackenroder, wilhelm heinrich

Siehe wie ich trostlos weine Vaget, Hans Rudolf. In: Frankfurter Anthologie 17, 1994, S. 63 - 67. .....
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Tkaczyk, wilhelm

Auf den Galapagos Heukenkamp, Ursula. In: WB 28, 1982, S. 91 - 100. .....
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Szabo, wilhelm

Dorfangst Kranz, Gisbert. In: Siebenundzwanzig Gedichte, 1972, S. 57-59. .....
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Wilhelm emrichs tohuwabohu

Der Germanist Wilhelm Emrich wurde vor einiger Zeit gebeten, eine Rundfunksendung über Büchner und seine Nachwirkungen in der modernen Literatur zu schreiben. Der Auftrag hatte Folgen, die der Auftraggeber nicht geahnt haben kann. Denn nach erneuter Beschäftigung mit Büchner und vielen Dramatikern u .....
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Wilhelm heinrich wackenroder (i773-i798)

Nur 25 Jahre alt wurde der zarte Wackenroder, in dessen 1797 erschienenen 'Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders" alles das enthalten ist, was das Wesen der Romantik ausmacht. In seinem Werk erscheint zum ersten Male die altdeutsche Kunst, die sich ihm auf gemeinsamen Wanderungen mi .....
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Kurella, abusch und der substantivismus

Der Leiter der Kommission für Fragen der Kultur beim Politbüro des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in der Deutschen Demokratischen Republik, Professor Alfred Kurella, zeigte sich in einem Interview, das er der Ostberliner Wochenzeitung >Sonntag < gewährt hat, nicht eb .....
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Wilhelm lehmann: »die signatur«

Wilhelm Lehmanns Gedicht »Die Signatur« erschien 1942 im Gedieh tband Der grüne Gott. Die Neue Rundschau hatte es im Februar 1940 unter dem Titel »Vögel am Wintermittag« veröffentlicht. Damastner Glanz des Schnees, Daraufliest sich die Spur Des Hasen, Finken, Rehs, Der Wesen Signatur. 5 In ihre A .....
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Index » Lyrik des 20. Jahrhunderts (1900-1945) » Lyrik in finsteren Zeiten 1930-1945

Wilhelm dilthey (i833-i9ii)

Der Mensch lebt nach Dilthey immer schon in einer irgendwie verstandenen Welt, und dies, weil er sich seines eigenen Lebens als eines sinnvollen Bedeutungszusammenhangs verstehend innezuwerden vermag. Dieser sinnvolle Bedeutungszusammenhang ist nicht wie der Kausalzusammenhang, den Scherer vorausset .....
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Wilhelm scherer (i84i-i886)

Als wichtigstes Merkmal des Positivismus gilt die naturwissenschaftlich-empirische Ausrichtung der geisteswissenschaftlichen Verfahren. Sie war die Konsequenz einer Krise, in die die Geisteswissenschaften in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gerieten: 1. Die germanistische Fachwissenschaft en .....
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