Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt




Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Broch, Hermann



Was verbindet die poetae docti des frühen 20. Jahrhunderts miteinander, jene Gruppe wissenschaftlich und philosophisch geschulter Autoren, zu der B. gezählt wird? Nicht allein spezifische Generationserfahrungen, wie die Entstehung der künstlerischen Avantgardebewegungen oder das Auseinanderbrechen der alten Ordnungen im Ersten Weltkrieg, denn diese wurden von vielen geteilt; entscheidend ist vielmehr deren theoretische Verarbeitung, der Versuch, eine Deutung der Epoche in der - selbst seinem Gehalt gegenüber — reflektierten Form des Romans zu geben. Dieses Bedürfnis wurde noch verstärkt, als sich in den zwanziger Jahren die Philosophischen Fakultäten in ein Ensemble von Humanwissenschaften aufzulösen begannen. Da eine Gesamterkenntnis der menschlichen Existenz von den einzelwissenschaftlichen Disziplinen, auch der Philosophie, nicht mehr zu erwarten war, konnte diese Aufgabe selbstbewußt von einer Literatur beansprucht werden, die sich von dem Pathos und dem antirationalistischen Affekt des Expressionismus gelöst hatte und unabhängig von jeder links- und rechtsintellektuellen Programmatik die Analyse der eigenen Zeit im erzählerischen Experiment verwirklichte. — Zu den hier angedeuteten Motiven seines Schreibens hat sich B. in zahlreichen Essays, Briefen und werkbegleitenden Schriften geäußert. In einem 1941 verfaßten Arbeitsprogramm, das ironisch als Autobiographie überschrieben ist, hat er sie zusammengefaßt: »Dies ist nur insoweit eine Autobiographie, als damit die Geschichte eines Problems erzählt wird, das zufälligmit mir gleichaltrig ist, so daß ich es - wie übrigens ein jeder aus meiner Generation, der es zu sehen gewillt gewesen war - stets vor Augen gehabt habe: es ist... das Problem des Absolutheitsverlustes, das Problem des Relativismus, für den es keine absolute Wahrheit, keinen absoluten Wert und somit auch keine absolute Ethik gibt... und dessen apokalyptische Folgen wir heute in der Realität erleben.« Der Prozeß des »Wertverlustes« hat mit dem Ersten Weltkrieg nur einen Höhepunkt, nicht seinen Abschluß erreicht. Die Gründe seiner Entstehung und die Schilderung seiner Wirkungen im menschlichen Denken und Handeln sind das Thema des dreiteiligen Romans Die Schlafwandler, der 1930/32 als erstes Werk B.s erscheint. Der Säkularisierungsprozeß der Neuzeit wird als Zerfall der überkommenen Wertordnungen gedeutet und »personifiziert«: die Figuren der Romane dokumentieren allein durch ihr Handeln, daß sie drei Generationen angehören, in deren Abfolge der »Zerfall der Werte« seine Endphase erreicht. B. wollte mit seiner Trilogie einen literarischen Beitrag zu der geschichtsphtlosophischen Debatte der zwanziger Jahre leisten, in deren Zentrum das Problem der Modernisierung, die historistische Infragestellung überlieferter Normensysteme und die Möglichkeit einer wertbezogenen Geschichtsdeutung stand . Im Huguenau-R.omm hat er in theoretischen Exkursen die formalen Voraussetzungen seiner Geschichtsphilosophie und damit die erkenntnistheoretischen Grundlagen auch seines Erzählens erläutert. Mit wertphilosophischen Fragestellungen hat sich B. seit Beginn des Ersten Weltkrieges eingehend befaßt. Nachdem er auf Wunsch seines Vaters, eines jüdischen Tcxtilgroßhändlers, ein Ingenieurstudium absolviert hatte , war er als Assistenzdirektor in die väterliche Fabrik eingetreten, die er ab 1915 als Verwaltungsrat leitet. Gleichzeitig beginnt er mit einem autodidaktischen Studium der neukantianischen Philosophie und Phänomenologie, publiziert erste literaturkritische und wertphilosophische Abhandlungen und verkehrt in den Literatenkreisen Wiens, wo er Franz Blei, Robert Musil und Georg Lukäcs kennenlernt. Allmählich zieht er sich aus dem Industriellenleben zurück und beginnt, 1925 an der Universität die Fächer Mathematik und Philosophie zu studieren, vor allem bei den Vertretern des »Wiener Kreises« . In die Zeit des Studiums fällt der Verkauf der Spinnfabrik und die Entscheidung für die Literatur — eine mehr als nur ideelle Entscheidung, da ihm die Einkünfte aus dem verbliebenen Vermögen kein sicheres Auskommen garantieren. Nach dem finanziell geringen Erfolg der Schlafwandler verfaßt B. einen kürzeren Roman für den S. Fischer-Verlag , ein Drama und mehrere Vorträge, die literaturtheoretische Themen behandeln . Die »Erkenntnisfunktion« der Dichtung und ihre »ethische Aufgabe«, die B. in seinen Essays reflektiert, bestimmen auch die Romanprojekte der 30er Jahre, die er - nach einer Verhaftung 1938 in die Emigration gezwungen - im amerikanischen Exil wieder aufgreift. Die Unsicherheit der äußeren Lebensverhältnisse, das Engagement für verschiedene Flüchtlingskomitees , häufige Wohnungswechsel und eine wachsende Arbeitsüberlastung, von der ein umfangreicher Briefwechsel Zeugnis ablegt, unterbrechen jedoch die Kontinuität der schriftstellerischen Produktion. Unterstützung erhält B. von Freunden und akademischen Stiftungen, die auch seine Forschungen zur Massenwahntheorie für einige Zeit finanzieren. Eine literarische Darstellung massenpsychologischer Phänomene findet sich in dem Romanfragment Die Verzauberung . Im Genre des Heimatromans beschreibt B. unter Verwendung mythischer und mythenkritischer Bilder in parabelhafter Form die zerstörerische, sich bis zum Ritualmord steigernde Wirkung einer regressiv-irrationalistischen Ideologie, den Mechanismus der Macht, mit der ein einzelner die Bewohner einer Dorfgemeinschaft seinem demagogischen Einfluß unterwirft. Gehört die Verzauberung zum Typ des antifaschistischen, die Zeitereignisse deutenden Romans , wendet sich die Frage nach Schuld und Verantwortung in Der Tod des Vergil auf die Literatur selbst zurück, auf ihren das Handeln hemmenden Ästhetizismus, über den der sterbende Vergil, auch er ein Dichter »am Ende einer Kultur«, nachdenkt. Durch die konsequente Verwendung des inneren Monologs, archetypischer Figuren und einer lyrisch-visionären, bisweilen rhetorisch überlasteten Sprache bei einer formal strengen Komposition des gesamten Werkes, zählt der Vergil, wie Thomas Mann urteilte, zu den »ungewöhnlichsten und gründlichsten Experimente, das je mit dem flexiblen Medium des Romans unternommen wurde«.



      Lützeler. Paul Michael : Hermann Broch. Frankfurt a.M. 1986. Vollhardt, Friedrich: Hermann Brochs geschichtliche Stellung. Tübingen 1986. Lützeler, Paul Michael: Hermann Broch. Eine Biographie. Frankfurt a.M. 1985.
      Friedrich Vollhardt


Broch, hermann

Diejenigen, die im kalten Schweiß Lützeler, Paul Michael. In: Frankfurter Anthologie 13, 1990, S. 203 - 205. Geschichte des Heilsarmeemädchens in Berlin Cohn, Dorrit Ciaire. In: Sleepwalkers, 1966, S. 103 - 136. Helle Sommernacht Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963, S. .....
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'die schlafwandler von hermann broch

In dem dreibändigen Romanwerk von Hermann Broch 'Die Schlafwandler" wird der Weg von der Romantik über die Anarchie zur modernen Sachlichkeit dargestellt. Die Handlung endet mit dem Jahr 1918, in dem der Wertzerfall offen zu Tage tritt. Die Helden der Trilogie: Pasenow, Esch und Huguenau stehen für .....
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Hermann broch: »die schlafwandler« (i932) - häutungen der romanform

Lebenshaltungen des Wilhelminischen Zeitalters Mit einem Ãœberraschungscoup endet der erste Roman in Brochs Trilogie »Die Schlafwandler«. Nur vier Sätze umfaßt der vierte und letzte Abschnitt, Sätze, die den Leser zugleich brüskieren und herausfordern. An den ausführlichen und genauen Bericht übe .....
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Broch, hermann

Dichtung ist nach Hermann Broch ein Mittel zur Erkenntnis, mit dem sich der für die Moderne charakteristische Zerfall der Werte nicht nur darstellen, sondern in experimentellem Stil die Ausdrucksmöglichkeit der Ethik erproben lasse. Entgegen seiner musischen und wissenschaftlichen Interessen absolvi .....
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Hermann broch

Der Romancier Hermann Broch fügt sich nicht nur deshalb in den hier konstruierten Kontext ein, weil in seinem Werk ideologischer Manichäismus, Ambivalenz und Indifferenz zu Schlüsselbegriffen werden, sondern auch deshalb, weil er vor allem in seiner Tri-logie Die Schlafwandler den 'Zerfall der Wert .....
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Hermann broch (i886-i95i)

gestaltet den Zusammensturz der alten Werte insbesondere in seiner Romanfolge 'Die Schlafwandler". Gestalten der Jahrhundertwende treten auf, die in schlafwandlerischer Selbstzufriedenheit in eine Weltkatastrophe hineintaumeln. Brochs Hauptwerk entstand während der Zeit seiner Emigration in Amerika: .....
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Broch, hermann

Geb. 1.11.1886 in Wien; gest. 30.5.1951 in New Haven/Conn. Was verbindet die poetae docti des frühen 20. Jahrhunderts miteinander, jene Gruppe wissenschaftlich und philosophisch geschulter Autoren, zu der B. gezählt wird? Nicht allein spezifische Generationserfahrungen, wie die Entstehung der küns .....
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Hermann stehr (i864-i940) - die heimatdichtung

Ein anderer Literaturzweig, der zum mindesten seiner geistigen Herkunft nach im Naturalismus wurzelt, ist die Heimatdichtung. Zwar haben auch Dichter früherer Epochen ihre Heimat besungen ; die bewußte Gestaltung der heimatlichen Umwelt aber als schicksalhaftes Milieu ihrer Menschen setzte erst mit .....
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Stufen - hermann hesse

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. 5 Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In andre, neu .....
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Hermann sudermann (i857-i928).

Er verfügte zwar über ein prachtvolles technisches Können, doch fehlte seinen Stücken der dichterische Zug, den er in einigen seiner erzählenden Werke erreicht, in denen die reinen Quellen der Verbundenheit mit der ostpreußischen Heimat fließen. Zu Sudermanns erfolgreichsten dramatischen Werken zähl .....
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Im nebel - hermann hesse

Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, Kein Baum sieht den andern, Jeder ist allein. 5 Voll von Freunden war mir die Welt, Als noch mein Leben licht war; Nun, da der Nebel fällt, Ist keiner mehr sichtbar. Wahrlich, keiner ist weise, 10 Der nicht das Dunkel kennt, Das unent .....
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Weiße, christian hermann

In seiner alphabetischen Bibliographie der Hegeischen Schule von 1860/61 rechnet Karl Rosenkranz zwar die frühen Schriften W.s zur Philosophie des Hegelianismus, macht dabei allerdings die Einschränkung, daß mit dem System der Philosophie 11832) W. schließlich »Abschied von der Hegeischen Philosophi .....
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Reimarus, hermann samuel

Er ist ein wahrer gesetzter Deutscher, in seiner Schreibart und in seinen Gesinnungen. Er sagt seine Meinung gerade zu, und verschmähet alle kleinen Hülfsmittel, den Beifall seiner Leser zu erschmeicheln.« Mit diesen Worten charakterisierte Lessrng den Autor einer religionskritischen Schrift, die er .....
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Helmholtz, hermann von

Auf dem Innsbrucker Treffen der deutschen Naturforscher von 1869 verkündet H. das Programm eines kompromißlosen Phvsikalismus: »Endziel der Naturwissenschatten ist, die allen anderen Veränderungen zugrundeliegenden Bewegungen und deren Triebkräfte zu finden, also sie in Mechanik aufzulösen.« H. rich .....
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Schein, johann hermann

Mit Frewden Weber, Albrecht. In: Deutsche Barockgedichte, 1967, S. 40 - 42. .....
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Rollett, hermann

Alarm Kämper-Jensen, Heidrun. In: Lieder von 1848, 1989, S. 155- 159. Was wir wollen! Kämper-Jensen, Heidrun. In: Lieder von 1848, 1989, S. 92 - 106. .....
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Joachim g. boeckh, gÜnter albrecht, kurt bÖttcher, klaus gysi, paul gÜnter krohn, hermann strobach

Geschichte der deutschen Literatur. Bd. 5: 1600-1700 [...] Die innerhalb der Literaturentwicklung des 16. und 17. Jahrhunderts - die sich insgesamt als Ãœbergangsepoche vom Feudalismus zum Kapitalismus darbietet - kurz vor 1600 gesetzte Zäsur bezeichnet den Anfang einer neuen gesellschaftlichen un .....
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Der westpreuße hermann löns (i866-i9i4)

entfaltet seine meisterhafte Erzählkunst an allem, 'was da kreucht und fleugt" vor der prächtigen Landschaftskulisse seiner heimatlichen Heidewelt. Insbesondere in seinen Tiergeschichten hat sich der Dichter als schöpferischer Sprachgestalter erwiesen. Tiefe Liebe zur Natur und die immer wache Beob .....
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Hermann hesse (i877-i962).

Er begann mit Heimat- und Entwicklungsromanen, die Jugenderinnerungen enthielten: Mit 'Peter Camenzind" , dem Lebenslauf eines verträumten Vagabunden, und 'Unterm Rad" , der naturalistisch gehaltenen Geschichte eines gepeinigten Schülers, der in den Tod geht. Aus ihnen spricht, wie aus den meisten a .....
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Hermanns, hen

Biografie; *4.2.1 in Düsseldorf. H. Hermanns ist gelernter Werbetexter. Mit einer seiner ersten literarischen Arbeiten wurde er 1992 für den Aspekte-Literaturpreis nominiert. Nach seinen ersten Erfolgen als Romanautor wandte sich Hermanns vorwiegend dem Fernsehen zu und verfasste neben Drehbüchern .....
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Hermann, peter

Biografie: *24.8.1 in Hadamar. P. Hermann studierte in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Soziologie. Danach arbeitete und jobbte er in den verschiedensten Branchen: vom Barkeeper bis zum angehenden Chefredakteur einer Anglerzeitung, über die Arbeit als Broker bei einer .....
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Hermann kasack mechanischer doppelgänger

1. Einleitende Bemerkungen zur Einordnung der Erzählung Das Motiv des Doppelgängers hat eine literarische Tradition. Den Schülern wird es aus Detektiv-, Grusel- und Abenteuergeschichten bekannt sein. Roboter oder künstliche Menschen sind in der Literatur ebenfalls in unterschiedlichen Ausprä .....
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Hermann kloß - im wiesenwinkel

Heut führst du mich zum kühlen Wiesenwinkel, Wo Sonnenblumen noch, umhegt vom Walde, In voller Blüte stehn, weil Sonnenstrahl Sie hier nicht welkt und heißer Mittagswind. Bald öffnen sich die Bäume und uns grüßt Das Licht, — nach langer Schattenwanderung Das milde Abendlicht. Aufatmend harr .....
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Hermann hesse - im nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, Kein Baum sieht den andern, Jeder ist allein. Voll von Freunden war mir die Welt, Als noch mein Leben licht war; Nun, da der Nebel fällt, Ist keiner mehr sichtbar. Wahrlich, keiner ist weise, Der nicht das Dunkel kennt, Das unentrinnb .....
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Hermann kasack (i896-i966): grabschrift - gottes welt in menschenhand

Grabschrift Wenn du mich beweinen willst, beweine: Was vergeblich in mir sang. Denn ich schlug, wie du, auf Steine, Daß der Quell daraus entsprang. Das Vermächtnis unsrer Tage Ist ins Schattenreich verbannt. Wenn du klagen mußt — beklage Gottes Welt in Menschenhand. Dieses Gedicht hat der Sohn, d .....
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Broch,  Hermann    





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