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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Anders, Günther (d. i. Günther Stern)



Geb. 12. 7. in Breslau
»Kraft aus dem Ursprung ziehen?... Aus der Fremde habe ich meine Kräfte gezogen« — jener Fremde, die nicht nur einen wechselnden geographischen, sondern auch den gesellschaftlichen Ort des während des Nationalsozialismus politisch und rassisch Verfolgten, seit den 50er Jahren des unerwünschten Warners vor der »atomaren Drohung« meint. Schon 1917 wurde A. in Frankreich als Zwangsmitglied eines paramilitärischen Schülerverbandes mit den Folgen des Ersten Weltkrieges konfrontiert und war als Sohn jüdischer Eltern, des Psychologenpaars Clara und William Stern, antisemitischen Quälereien ausgesetzt. Trotzdem folgte dem Abitur ein »politikfreies Intermezzo« mit vorwiegend philosophischen und künstlerischen Interessen. Nachdem er sein Studium der Philosophie in Freiburg bei Ernst Cassirer, Martin Heidegger und Edmund Husserl 1923 mit einer Dissertation über Die Rolle der Situationskategorien im Logischen abgeschlossen hatte, hielt er sich in Pans und Berlin auf. Er schrieb für Rundfunk und Zeitungen, arbeitete an einem Versepos über Berlin und trat als Herausgeber einer kurzlebigen Literaturzeitschrift Das Dreieck hervor. Gleichzeitig beendete A. in Paris sein erstes philosophisches Buch Ãœber das Haben. Sieben Kapitel zur Ontologie der Erkenntnis . Philosophisch früh von der Ausstrahlung der Person Heideggers beeindruckt, zählte er bald schon zu dessen Kritikern und entfaltete in einem Vortrag Ãœber die Weltfremdheit des Menschen seine eigenen Ãœberlegungen. A. sah den Menschen darin »zur Freiheit verurteilt« , weil er auf keine bestimmte Welt und keinen bestimmten Lebensstil festgelegt ist. sondern beide für sich erst schaffen muß. Auch die Literatur- und kunstkritischen Arbeiten der 30er und 40er Jahre zu Alfred Döblin, Franz Kafka, George Grosz u. a. beherrscht das Thema Mensch ohne Welt, wie ein zusammenfassender Essayband mit Schriften zur Kunst und Literatur von 1984 lauten wird, das A. unter dem Eindruck der politisch-sozialen Krisensituation hier auch als soziologisches Problem begriff. Nach vergeblichen Bemühungen, sich in Frankfurt a.M. bei Paul Tillich mit einer Musikphilosophie zu habilitieren, konnte A. durch Vermittlung von Bertolt Brecht in verschiedenen Berliner Tageszeitungen als »Knabe für alles« publizieren. In seiner literarischen Produktion der vierziger Jahre setzte A. sich nach der Lektüre von Hitlers Mein Kampj ausschließlich mit dem Faschismus und dem drohenden Krieg auseinander, wobei er sich unter dem Einfluß von Bertolt Brechts Fabeln und dessen »Mischung aus Weisheit und Frechheit« vielfältiger Formen, insbesondere des didaktischen Schreibens, bediente. So auch in dem 1930/31 begonnenen Roman Die molussische Katakombe über die innere Mechanik des Faschismus, aus dem am Tag nach dem Reichstagsbrand noch ein Vorabdruck im Berliner Tageblatt erscheinen konnte; 1933 ging A. zusammen mit seiner Frau, der Philosophin Hannah Arendt, ins Exil nach Paris. In Frankreich konnte der unbekannte Autor außer der mit dem Novellenpreis der Emigration 1936 ausgezeichneten Novelle Der Hungermarsch nur die Ãœbersetzung seines Vortrags von 1929 veröffentlichen. 1936 trennte sich A. von seiner Frau und ging in die USA, wo Kontakte zu Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Thomas Mann, Alfred Döblin u. a. bestanden. Neben einem Kapitel seines späteren Kafka-Buches erschienen auf der Basis eines Pariser Vortrags und einer Polemik gegen Martin Heidegger nun zahlreiche Gedichte in der deutschsprachigen New Yorker Zeitschrift Aufhau. Darüber hinaus blieben A. nur die »zahllosen Chancen der Misere« als Hauslehrer. Fabrikarbeiter in Los Angeles und Mitarbeiter des »Office for War Information« in New York, bis er nach längerer Zeit die Möglichkeit bekam, an der »New York School for Social Research« Vorlesungen über Ästhetik zu halten. 1950 kehrte A. »mit einem Koffer und tausend Manuskripten« nach Europa zurück. Er lebt seitdem in Wien und hatte mit seiner Streitschrift Kafka —Pro und Contra einen ersten anhaltenden literarischen Erfolg. Als Autor philosophischer Erzählungen liefert er Beispiele einer »fröhlichen Philosophie«, in der die Anstrengung der Phantasie die des Begriffs ergänzt, um so die Wirklichkeit einzuholen . Auf allgemeine Beispielhaf-tigkeit konzentrieren sich die erstmals 1967 veröffentlichten Tagebuchnotizen, indem sie solche exemplarischen Erfahrungen verzeichnen, »die sich auf die Zerstörung unserer Welt und auf die Verwüstung unserer heutigen Existenz beziehen« . Diese Gefahren stehen auch im Zentrum seiner Fabeln Der Blick vom Turm . In der Art, wie A. hier die eindeutigste Form moralischer Erzählung nutzt, um in einer an Gotthold Ephraim Lessing und Bertolt Brecht erinnernden Sprache in prägnanter Kürze und verallgemeinernder Verfremdung z.T. tatsächlicher Geschehnisse beispielhaft die Zerstörung des Humanen aufzuweisen, zeigt sich A. als »Moralist aus der Tradition der europäischen Aufklärung« . Einer weiteren Öffentlichkeit wurde A. gleichwohl weniger durch seine einzigartigen literarischen Werke als durch seine zeitkritischen Studien bekannt. In ihnen machte A., durch den Kampf gegen den Faschismus zum politischen Schriftsteller geworden, unter dem Schock der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki 1945 als dem »Null einer neuen Zeitrechnung« nunmehr die drohende Zerstörung der Humanität und physische Selbstauslöschung der Menschheit zu seinem Hauptthema und wird »der wahrscheinlich schärfste und luzideste Kritiker der technischen Welt« . Die Ergebnisse seiner sich aus konkreten eigenen Erfahrungen entfaltenden »Gelegenheitsphilosophie« faßt sein literarisch-philosophisches Hauptwerk Die Antiquiertheit des



Menschen zusammen. Dessen weitverzweigte Auseinandersetzungen mit dem technischen Fortschritt und dem daraus resultierenden Totahtaris-mus der gesellschaftlichen Verhältnisse variieren im Grunde »ein einziges Thema: das der Diskrepanz der Kapazität unserer verschiedenen Vermögen«. Durch sie sieht A. die Gegenwartssituation des Menschen geprägt, da dieser nun in der Lage ist, mehr Produkte und Etfekte herstellen als sich vorstellen und verantworten zu können. Die Kluft, die zwischen der Kapazität der Technik und der Phantasie sowie dem Vermögen des Menschen besteht, sich deren Konsequenzen vorzustellen, läßt den Menschen als antiquiert erscheinen. Er fühlt sich der seelenlosen Vollkommenheit und Perfektion der von ihm selbst geschatfenen Welt der Maschinen und Produkte nicht mehr gewachsen — und verliert infolge dieses Gefühls der »prometheischen Scham«, wie es sich beim ersten Atombombenabwurt gezeigt hat, auch die Hemmung vor den katastrophalen Folgen ihres Einsatzes, einer möglichen »Welt ohne Menschen «.
      A. war u.a. als Mitinitiator und -Organisator der internationalen Anti-Atombewegung und Juror beim Russell-Tribunal gegen den Vietnamkrieg bereit, politisch-praktische Konsequenzen zu ziehen. Das mag mit dazu beigetragen haben, daß man ihm, der auch weiterhin »bei geöffneter Tür philosophiert«, erst spät für sein Werk im offiziellen Kulturbetrieb die ihm gebührende Anerkennung gezollt hat.
      Wuthenow, Ralph-Rainer: Count-down. Günther Anders: Philosophie der Technik als Alptraum und Apokalypse. In: Frankfurter Rundschau. Wochenendbeilage 12./13. 7. 1980, S.

II.


Foley, Grover: Die Paradoxien des Günther Anders. In: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken. 31. Jg.. 1977, Heft 7, S. 70sff.
      Matthias Schmitz


Anders, günther

Als Philosoph im traditionellen Sinn läßt sich der heute in Wien lebende A. schwerlich klassifizieren, obwohl er seine Lehrjahre m den Seminaren Martin Heideggers und Edmund Husserls erlebte und von letzterem promoviert wurde. A. Philosophie, die man als eine »Philosophie bei Gelegenheit« charakter .....
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Anders, günther

Günther Anders wurde als »Voltaire des 20. Jahrhunderts« gefeiert und ist für viele der »wahrscheinlich schärfste und luzideste Kritiker der technischen Welt«. Anders, Sohn eines Psychologenehepaars, studierte Philosophie u.a. bei Ernst -> Cassirer, Martin -» Heidegger und Edmund Husserl , bei dem .....
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Anders, günther

Sprachelegie Kunert, Günter. In: Frankfurter Anthologie 8, 1984, S. 189- 192. .....
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Ullmann, günther

Kein Gott spricht mehr Jegensdorf, Lothar und Geierhos, Wolfgang. In: Deutsche Studien 23, 1985, S. 144 - 147. .....
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Günther, johann christian

Abschied von seiner ungetreuen Liebsten Regener, Ursula. In: Stumme Lieder, 1989, S. 122- 129. Abschiedsaria Hellermann, Dietmar. In: Deutsche und rumäni-endt. Lyrik, 1981, S. 36 - 41. Stenzel, Jürgen. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 379 - 390. Regener, Ursula. In: Stumme .....
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Bleisch, ernst günther

Breslau Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 29-31. Maritime Feststellung Bleisch, Ernst Günther. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 19 - 23. .....
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Buchheim, lothar-günther

Mit Das Boot gelang Lothar-Günther Buchheim eine der nachhaltigsten und konsequentesten literarischen Auseinandersetzungen mit den Schrecken des Krieges. Trotz weltweiten Erfolgs bleibt das Werk jedoch umstritten und sein Autor ein streitbarer Zeitgenosse. Buchheim galt bereits mit 14 Jahren als »W .....
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Günther grass (geb. i927),

der ebenso wie Siegfried Lenz und Uwe Johnson aus dem Osten Deutschlands stammt . Sein erster Roman 'Die Blechtrommel" machte ihn mit einem Schlage bekannt. Die Blechtrommel, ein Kinderspielzeug, wird zum unentbehrlichen Requisit des buckligen, zwergenhaften Oskar Matzerath, der als Dreißigjähriger .....
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Günther weisenborn (i902-i969).

Trotz harter Anklage findet der Dichter Worte der Liebe in seinem wohl bekanntesten Bühnenstück 'Die Illegalen" , welches das Schicksal einer Gruppe von "Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus behandelt. In der viel gespielten dramatischen 'Ballade vom Eulenspiegel, vom Federle und der di .....
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Johann christian günther - abschiedsaria

Schweig du doch nur, du Hälfte meiner Brust; Denn was du weinst, ist Blut aus meinem Herzen. Ich taumle so und hob an nichts mehr Lust Als an der Angst und den getreuen Schmerzen, Womit der Stern, der unsre Liebe trennt, die Augen brennt. Die Zärtlichkeit der innerlichen Qual Erlaubt mir kaum, ein .....
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Günther weisenborn zwei männer

1. Textanalyse 1.1. Es handelt sich um einen Text, der Merkmale der Kurzgeschichte aufweist: Der Schriftsteller stellt eine kritische Situation dar, in der das Leben von Menschen durch ein Naturereignis bedroht wird. Unvermittelt wird der Leser in das Geschehen hineingeworfen, ohne daß .....
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Bentele, günther

Biografie: *24.3.1 in Bietigheim. G. Bentele ist Lehrer am Christoph-Schrempf-Gymnasium in Besigheim, wo er die Fächer Deutsch, Geschichte, Ethik und Philosophie unterrichtet. Seit einigen Jahren ist er vielfach ausgezeichneter Jugendbuchautor, der sich vor allem mit seinen historischen Jugendromane .....
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Morus, thomas (d.i. thomas more)

Es zählt zu den Paradoxa der Literaturgeschichte, daß das heutzutage bekannteste und meist diskutierte Werk in lateinischer Sprache nicht von einem alten Römer stammt, sondern von einem Londoner Sheriff. geschrieben nicht unter Caesar oder Augustus, sondern unter Heinrich VIII.. zehn Jahre nach dem .....
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Melanchthon, philipp (d.i. philipp schwarzerd)

In seiner Einleitung zu Luthers Psalmen-Kommentar schreibt M. 1519. es sei nutzlos zu wissen, daß Gott die Welt erschaffen hat, wenn dieser Gott mcht weise und barmherzig ist. Diese Art der Erkenntnis sei den Christen eigen, sie übersteige alle Philosophie. So sehr M. die Philosophie liebt, ihre Erk .....
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Nikolaus von kues, auch cusanus (d.i. nikolaus krebs)

Obwohl aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen stammend, machte N.v.K. eine für damalige Verhältnisse erstaunliche Karriere im Dienste der Kirche: Nikolaus V. ernannte ihn 1450 gegen den Willen des Landesherrn, Sigismund von Österreich, zum Bischof von Brixen. Zu diesem Zeitpunkt war er schon päps .....
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Marc aurel (d.i. marcus aurelius antonius)

Zwei Jahrzehnte lang, von 161 bis 180. war in Roms Imperium der Wunsch Piatons in Erfüllung gegangen: Ein Philosoph war Kaiser und regierte das römische Weltreich. Ähnlich w le später Augustinus, so hatte sich auch der junge Prinz nach einer ersten - enthusiastisch der Rhetorik gewidmeten -Phase vo .....
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Peirce, charles sanders santiago

Der Geburtsort des Pragmatismus war der »Metaphysiker-Klub«. der Anfang der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts in der Nähe von Harvard in Alt-Cambridge alle zwei Wochen tagte. Hier legten vor allem P. und William James die Grundlage für eine neue Pachtung innerhalb der Philosophie. Während James einer .....
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Stirner, max (d.i. johann caspar schmidt)

Die Sammlung von St.s kleineren Schriften, die Bernd Laska 1986 unter dem Titel Parerga, Kritiken, Repliken herausgege- ben hat. trägt auf der Rückseite die folgenden Zitate über St.: »der hohlste und dürftigste Schädel unter .....
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Voltaire, fraticois marie (d.i. francis marie arouet)

Als V.s Lettres phihsophiques 1734 in Frankreich erschienen, wurden sie vom Pariser Parlament als »anstößig und der Religion, den guten Sitten und der Achtung vor der Obrigkeit zuwiderlaufend« verurteilt und verbrannt. Der Form nach ein Lob auf die fortschrittlichen Verhältnisse in England, waren di .....
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Alfred andersch: »sansibar oder der letzte grund« (i957) - existentialistische parabel

Entscheidung zur Selbstverantwortlichkeit Die Sehnsucht nach dem Abenteuer hat das erste Wort. »Der Mississippi wäre das Richtige«. Der sechzehnjährige Schiffsjunge, der dies denkt, hat sich auf dem Speicher einer alten Gerberei in der Ostsee-Hafenstadt Rerik ein Versteck geschaffen, in dem er se .....
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Index » Roman Chronik

Friedrich nietzsche (i844-i900): abschied [vereinsamt] - winter-wanderschaft

Einsamkeit ist eines der Hauptthemen im Denken Nietzsches. »Mein ganzer Zarathustra«, erklärt er in Ecce homo, »ist ein Dithyrambus auf die Einsamkeit«. Dort allerdings wird Einsamkeit als Bedingung für Selbstfindung und Schöpfertum, für die Erneuerung des Menschen verstanden. Dagegen konzentriert s .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Riss im Dasein

Der lange weg der fremden in die gemeinschaft: von 'till eulenspiegel über das volksbuch vom 'dr. faust bis zu 'irgendwie anders

Die ersten großen Außenseiter, die die Kinder- und Jugendliteratur bis in die Gegenwart begleiten - wenn auch in Adaptionen unterschiedlicher Art -, sind die Helden der klassischen Sagen des Altertums, wie Prometheus und Herakles. Sie stehen auf wider die Götter bzw. den Göttervater Zeus. Sie vollbr .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » GUDRUN SCHULZ

Maimonides, moses (d.i. moses ben maimon)

Der jüdische Schriftgelehrte und Hofarzt Sultan Saladins 111 Kairo mußte schon als kleiner Junge mit seiner Familie 1148 aus Cordoba vor seinen islamischen Verfolgern fliehen. Während viele Juden sich damals nach Norden wandten , führte sein Fluchtweg über Marokko und Palästina 1172 nach Kairo, wo e .....
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Holbach, paul-henri thiry d (d.i. paul heinrich dietrich)

Als H.s Hauptwerk, das Systeme de la naturc. 1770 unter falschem Namen und fingierter Angabe des Druckortes erschien, gingen die meisten aufklärerischen Philosophen, namentlich Voltaire, aut Distanz zu diesem streng materialistischen und kompromißlos atheistischen Buch. Bezeichnenderweise gehörte ge .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

Geb. 21.3.1763 in Wunsiedel; gest. 14.11.1825 in Bayreuth »Ich habe ihn ziemlich gefunden, wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimarer Klassike .....
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