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Von der romantik zum realismus

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VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS



Trotz aller Gegensätzlichkeiten hatten Klassik und Romantik etwas sehr Wesentliches gemeinsam: die Bindung an bestimmte Ideen . In der Klassik dominierten die Ideen der Freiheit, der Menschlichkeit und der Sittlichkeit; in der Romantik traten die Ideen der Sehnsucht, der Frömmigkeit, der Vaterlandsliebe und des Übersinnlichen hervor. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts hören die Dichter damit auf, ihre Helden nach vorgefaßten Ideen zu zeichnen. Sie suchen vielmehr den "wirklichen" Menschen, den Menschen in seiner Alltäglichkeit mit all seinen Stärken und Schwächen zu begreifen und darzustellen. Auf diesem Wege "Von der Romantik zum Realismus" zeichnen sich drei Dichtergruppen ab:die Dichter des Biedermeier,das junge Deutschland unddie Dichter des poetischen Realismus.

      Die Dichter des Biedermeier
Unter dem "Biedermeier" verstehen wir die Zeit von 1815-1848, eine Zeit kleinbürgerlicher Kultur, in der sich das romantische Lebensgefühl in die verträumten Winkel und Plätze der Städte zurückzog. Der Mensch des Biedermeier ist unpolitisch, er liebt das Gemütlich-Stimmungsvolle, er spinnt sich in seine Träumereien ein, wohl wissend, daß Märchen und Wirklichkeit zwei völlig verschiedene Bereiche seien. Aus diesem Wissen erwächst der Grundton biedermeierlicher Dichtung: das Gefühl der Bescheidung, das Erlebnis des Entsagen-müssens.
      Vier große Namen ragen aus der Dichtung der Zeit hervor: der Dramatiker Grillparzer, der Erzähler Stifter, der Lyriker Mörikf. und die erste große deutsche Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.
     

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