Die wachsende Bedeutung der Städte im Spätmittelalter |
| Die Träger des kulturellen und geistigen Lebens im Hochmittelalter waren die kirchlichen Zentren und die Adelshöfe. Die politische und wirtschaftliche Macht der höfischen Gesellschaft beruhte auf Grundbesitz und Naturalwirtschaft. Ein ganz anderes Wirtschaftssystem entwickelte sich in den Städten: d |
Geistliche Dichtung im Spätmittelalter |
| Die cluniazensische Reform, zunächst auf das Klosterleben beschränkt,
hatte sich schon im Hochmittelalter auch auf den Weltklerus und die Gläubigen ausgedehnt. Bettelorden (Franziskaner, gegr. 1210) und Predigerorden (Dominikaner, gegr. 1216) lehrten eine neue Religiosität der Armut. Eine ihrer Hau |
Die Wiederentdeckung der Antike (Renaissance - Humanismus) |
| Die bestimmende philosophische Richtung und Wissenschaftsmethode durch das ganze Mittelalter war die Scholastik. Sie war kein Weg, um neue Erkenntnisse zu finden; ihre Aufgabe war es, die geoffenbarten Wahrheiten der Kirche, die in Dogmen festgelegt waren, nachträglich auch durch Vernunftgründe zu b |
Das Jahrhundert der Reformation |
| Die herausragende literarische Leistung des 16. Jahrhunderts war die Übersetzung des Alten und Neuen Testaments durch Martin Luther (1483-1546). Sie war nicht die erste und zu ihrer Zeit auch nicht die einzige Übersetzung der Bibel, aber die erfolgreichste; und dies aus mehreren Gründen.
Zu Luthe |