Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Vom naturalismus Über die jahrhundertwende

Index
» Vom naturalismus Über die jahrhundertwende
» Der Impressionismus
» Max Dauthendey (I867-I9I8)

Max Dauthendey (I867-I9I8)



rechnen. Aus Einsamkeit und Schwermut strahlt ihm oft die Welt, und nun trinken alle seine Sinne von ihrem Ãoberfluß und er singt:
Die Amseln haben Sonne getrunken, aus allen Gärten strahlen die Lieder, in allen Herzen nisten die Amseln, und alle Herzen werden zu Gärten und blühen wieder.
      Mit der 'Ewigen Hochzeit" und dem 'Brennenden Kalender" kommt auch etwas Volksliedhaftes in Dauthendeys Dichtung. Sein letztes Wort aber ist immer Liebe, und so singt er sein schönes 'Abendlied":
Heut' es kein Abend werden will,in alle Gassen hineinsteht noch der Frühlingstag still.
      Und der Laternen funkelnde Reihnziehen im letzten Tagesscheinwie in die Halle des Himmels ein.
      Seht auch, es glänzen im Graudie Steine der Straßen noch blau.
      Der Tag will den Stein nicht verlassen;er will ihn als Edelstein fassen,weil die Menschen darüber gegangen,die Menschen zu zwein und mit glühenden Wangen.
      Heimwehkrank nach Deutschland starb der Dichter während des ersten Weltkrieges auf Java. Von seiner Prosa ist vor allem der Band 'Die acht Gesichter am Biwasee" farbensprühend und von feinnerviger Sinnenkunst erfüllt.
      Im Zusammenhang mit der impressionistischen Lyrik steht auch die Bücke-burgerin

 Tags:
Max  Dauthendey  (I867-I9I8)    


Impressum

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com