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Wirkungsästhetik



Vorbemerkungen
Mit >Wirkung< kann man sowohl den Vorgang der durch e
ine verursachende Kraft bewirkten Veränderung bezeichnen - das Wirken oder Bewirken - als auch das Resultat dieses Vorgangs selbst, das bewirkte Ergebnis. »Wirkungsästhetik« wäre demnach die kunsttheoretische Unternehmung, in deren Mittelpunkt die [ ... ]
Entfaltung und Ausdifferenzierung der Rezeptionsforschung
Die Rezeptionsforschung entfaltete sich stürmisch gegen Ende der sechziger Jahre, hat aber in die dreißiger Jahre zurückreichende vielfältige Wurzeln vor allem im Umkreis des Prager -> Strukturalismus, in der phänomenologischen Literaturtheorie Roman Ingar-dens und in der -> Hermeneutik Hans-Georg G [ ... ]
Wolfgang Isers wirkungsästhetische Konzepte
Innerhalb des Theorienbündels der Rezeptionsästhetik grenzt Iser selbst seine Ãoberlegungen ab nach der Blickrichtung, aus der er die Rezeption betrachtet: Die Rezeptionsforschung setzt beim Rezipi-enten und beim Resultat eines Lesevorgangs an, sammelt Daten und Zeugnisse darüber, wie Texte tatsächl [ ... ]
Zur kritischen Diskussion von Isers Konzepten
Schon Hans Ulrich Gumbrecht fragte 1977 in seiner Rezension von »Der Akt des Lesens«, ob es nun möglich werde, die Wirkungsstruktur einzelner Texte verbindlich zu beschreiben (vgl. Gumbrecht 1977, S. 524^). Eine solche universal gültige Beschreibung des Wirkungspotentials eines Textes wäre aber kaum [ ... ]
Versuch eines Ausblicks
In einem Diskussionsbeitrag zur Frage des Theorienpluralismus in der Literaturwissenschaft hat Manfred Engel kürzlich resümiert, wie es der Theorien-Avantgarde im gewöhnlichen Wissenschaftsbetrieb ergeht, im »Maelstrom des mainstream«: daß nämlich »ihre stolzen Schiffe unerbittlich in seinen theorie [ ... ]

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