Vorbemerkungen |
| Die prominenteren Arbeiten, die unter dem Etikett »Dekonstruktion« im Umlauf sind, präsentieren sich auf den ersten Blick als eine gewisse Praxis der Genauigkeit im Lesen, die in bislang kaum gekannter Präzision den komplexen Verfahren der Sinnkonstitution in literarischen Texten nachgeht. Die Arbei [ ... ] |
Das problematische »Objekt« der Dekonstruktion |
| 2.1 Die Thematik des Zeichens
Metaphysik-Kritik über den Weg einer Neubewertung des Begriffs des sprachlichen Zeichens stellt die allgemeinste Form dieser Auseinandersetzung von Textualität und Philosophie im Werk Derridas dar. Es ist wichtig, sich die charakteristische Wendung dieses Vorgehens bei [ ... ] |
Derridas Saussure-Lektüre |
| Den Ort der bekanntesten dieser Dekonstruktionen bildet das Gründungswerk der modernen Sprachwissenschaft, methodologi-
sches Fundament zugleich des -» Strukturalismus, der »Cours de linguistique generale« (1916) des Genfer Sprachwissenschaftlers Ferdinand de Saussure (1857-1913). Es ist wichtig, [ ... ] |
Dekonstruktion und Literaturwissenschaft |
| 4.1 Den Strukturalismus erschöpfen: Roland Barthes Die so angedeutete unmittelbare literaturtheoretische Relevanz dieses Denkens, vor allem in seiner spezifischen Art und Weise, das Phänomen und den Daseinsmodus von Sinn in Texten zu beschrei-
ben, läßt sich besser fast noch als an Derridas eigen [ ... ] |