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Textsammlung zur deutschen literaturgeschichte

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FRIEDRICH SCHILLER - Aus: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?



Unser menschliches Jahrhundert herbey zu führen haben sich - ohne es zu wissen oder zu erzielen - alle vorhergehenden Zeitalter angestrengt. Unser sind alle Schätze, welche Fleiß und Genie, Vernunft und Erfahrung im langen Alter der Welt endlich heimgebracht haben. [...] Ein edles Verlangen muß in uns entglühen, zu dem reichen Vermächtniß von Wahrheit, Sittlichkeit und Frey-heit, das wir von der Vorwelt überkamen und reich vermehrt an die Folgewelt wieder abgeben müssen, auch aus unsern Mitteln einen Beytrag zu legen, und an dieser unvergänglichen Kette, die durch alle Menschengeschlechter sich windet, unser fliehendes Daseyn zu befestigen.
      Textvorlage: Friedrich Schiller: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? Akademische Antrittsrede vom 26. 5. 1789. In: Schillers Werke. Nationalausgabe. Bd. 17, 1. Teil. Hg. v. K.-H. Hahn. Hermann Böhlaus Nachf., Weimar 1970, S. 375-376.
     

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