Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Weltfeindliche und weltfreundliche dichtung im ii. und i2. jahrhundert

Gegen Ende des 10. Jahrhunderts erlitt die christliche Welt durch die Erwartung des nahen Weltendes eine Erschütterung, mit der sich eine tiefgehende geistige Wandlung vollzog: Abkehr von allem Irdischen und völlige Hinwendung an das Himmlische. Aus diesem Geiste wurde in Südfrankreich das Kloster .....
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Index » GERMANISCHES ERBE

Eine eigene welt, doch ganz von dieser welt

Der Franzose Honore de Balzac wurde eher aus Zufall ein literarischer Weltenschöpfer. Seine Romane entstanden, wie im Kapitel »Brotlose Kunst« zu lesen ist, sehr rasch. Nach einigen Büchern fiel ihm auf, dass die Figuren und Zustände, die er in seinen Romanen beschrieb, als Teile eines Zeitgemäldes .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Schöpfungsgeschichten

Kotzebue, august von

Selten in der Literaturgeschichte hat ein Autor so viel Anerkennung und Abneigung zugleich auf sich gezogen wie K. Er war mit Abstand der populärste deutsche Bühnenschriftsteller seiner Zeit. In den letzten Direktionsjahren August Wilhelm Ifflands am Berliner Nationaltheater, von 1809 bis 1813, wurd .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Eduard mörike (i804-i875): gesang zu zweien in der nacht - die tönende welt

Gesang zu Zweien in der Nacht Sie: Wie süß der Nachtwind nun die Wiese streift, Und klingend jetzt den jungen Hain durchläuft! Da noch der freche Tag verstummt, Hört man der Erdenkräfte flüsterndes Gedränge, Das aufwärts in die zärtlichen Gesänge Der reingestimmten Lüfte summt. Er: Vernehm ich d .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Der weg aus der welt

Zahlreiche adlige Frauen, die nicht heiraten konnten oder nicht heiraten wollten, gingen ins Kloster oder schlössen sich einer religiös lebenden Frauengemeinschaft an. Das war in vielen Fällen eine Versorgungsfrage; aber offenbar sind immer mehr Frauen diesen Weg gegangen, um einer inneren Bestimmun .....
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Index » Das höfische Gesellschaftsideal

Hugo von hofmannsthal (i774-i929): was ist die welt? - schönheit als droge

Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht, Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre f .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Feier später Schönheit

Die ausbildung eines geregelten schriftbetriebs an den weltlichen höfen

Der analphabetische Laienadel hat durchaus nicht in vollkommener Schriftlosigkeit gelebt. An jedem Hof gab es Kapläne und Kleriker, die mit Büchern umgingen, und jede Adelsfamilie stand in engen Beziehungen zu Klöstern und Stiften in ihrem Herrschaftsbereich, deren Schreibstuben sie in Anspruch nehm .....
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Index » Der Literaturbetrieb der höfischen Zeit

Jakob van hoddis (hans davidsohn, i887-i942): weltende - die wilden meere hupfen

Weltende, im ersten Monat des Jahres 1911 erschienen, war ein Fanal. Das Gedichtwurde zum Erkennungszeichen des Frühexpressionismus, für Johannes R. Becher wie für Gottfried Benn. Und nicht von ungefähr eröffnete Kurt Pinthus seine berühmte Anthologie Menschheitsdämmerung mit den beiden Strophen di .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der Sturm ist da

August stramm (i874-i9i5): sturmangriff- kriegsgrab - welt im extrakt

August Stramm, seit 1913 Mitarbeiter in Herwarth Waldens avantgardistischer Zeitschrift Der Sturm, fiel im Ersten Weltkrieg als Reserveoffizier in den russischen Rokitnosümpfen . In beiden Gedichten suchen Erfahrungen des letzten Lebensabschnitts ihren Ausdruck, und zwar in einer äußerst reduzierten .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der Sturm ist da

Christian hofmann von hofmannswaldau (i6i7-i679): die welt - alles ist blendwerk

Die Welt Was ist die Welt, und ihr berühmtes Gläntzen? Was ist die Welt und ihre gantze Pracht? Ein schnöder Schein in kurtz-gefaßten Grenzen, Ein schneller Blitz bey schwartz-gewölckter Nacht; Ein buntes Feld, da Kummer-Disteln grünen; Ein schön Spital, so voller Kranckheit steckt. Ein Sclav .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Unter dem Damoklesschwert der Zeit

Punktuelle welterfahrung

Keinesfalls presst, auch das zeigt der Vierzeiler, das Gebot der Kürze den lyrischen Text in eine Zwangsjacke. Selbstverständlich kann eine lyrische Langform legitim sein. Sie ist es im Lehrgedicht, im philosophischen oder im Erzählgedicht. Aber für Lyrik im engeren Sinne gilt immer noch der Grundge .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Gedicht: Entschlackte Sprache

Zauberhafte wirklichkeit und doch keine fluchtwelt

In der zauberhaften Welt von Hogwarts ist es nicht anders. Joanne K. Rowlings Schöpfung hat sehr wenig mit der Welt von Internatsgeschichten in der Art von »Hanni und Nanni« zu tun und sehr wenig mit dem »Herr-der-Ringe«-Kosmos Tolkiens. Obwohl Basilisken vorkommen, Trolle, fliegende Besen und sprec .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Schöpfungsgeschichten

Verkehrte welten öffnen die augen

Es gibt noch eine dritte Form von literarischen Schöpfungen, die Fantasiewelten sind, gleichwohl aber sehr viel mit unserer Welt zu tun haben: Satiren und Utopien, also Spottgeschichten und Nirgends-Le-genden. Am einfachsten gingen Autoren vor, die »verkehrte Welten« entwarfen. Dort gilt in allem ge .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Schöpfungsgeschichten

Die grenzen der parallelwelt

Wie fiel Tolkien nur so viel ein? Wie kam er dazu, eine neue, ganz eigene Welt zu erschaffen? Bewundernswert war seine Leistung schon, doch weder erschuf er seinen Kosmos aus dem Nichts noch war er der Einzige, der so etwas tat. Im Gegenteil: Eigentlich ist jedes literarische Buch eine eigene Schöpf .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Schöpfungsgeschichten

Neue welten und das fantastische

So beginnt die Schöpfungsgeschichte: »Da war Eru, der Eine, der in Arda genannt wird Iluvatar; und er schuf als Erstes die Ainur, die Heiligen, die Entsprungenen seines Geistes, und sie waren mit ihm, ehe irgend anderes erschaffen wurde. Und er sprach zu ihnen, indem er ihnen musikalische Themen ein .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Schöpfungsgeschichten

Schreibt man fürs publikum, für sich oder für die nachwelt?

Wenn jemand einfach Spaß an der Literatur hat, könnte er auch nur für sich allein schreiben: Kein Lektor, kein Verleger, kein Kritiker, kein Leser beschwerte sich über seine Zeilen. Er hätte sogar noch die Hoffnung, dass vielleicht die Nachwelt seine Werke zufällig finden könnte und er nach seinem T .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Brotlose Kunst

Ein fischer im netz der weltliteratur: hemingways »der alte mann und das meer«

Die besondere Aufmerksamkeit der Autoren beschränkt sich nicht nur auf das eigene Leben. Sie nehmen die Welt um sich herum und die Menschen darin oft sehr genau wahr. Das eine wie das andere steckt voller Geschichten. Bei Ernest Hemingway verlief die Stoffsuche oft sehr glücklich. Er fand das Sujet .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Hans carossa (i878-i956): der alte brunnen - heilende welt

In den Volksliedern, so heißt es in Heines Schrift Die Romantische Schule zur Sammlung Des Knaben Wunderhorn, fühle man den Herzschlag des deutschen Volkes. Das Lied Der Lindenbaum in der von Franz Schubert vertonten Winterreise stammt vom Dichter Wilhelm Müller, aber wohl nur in wenigen Liedern gla .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Magie der Natur

Hermann kasack (i896-i966): grabschrift - gottes welt in menschenhand

Grabschrift Wenn du mich beweinen willst, beweine: Was vergeblich in mir sang. Denn ich schlug, wie du, auf Steine, Daß der Quell daraus entsprang. Das Vermächtnis unsrer Tage Ist ins Schattenreich verbannt. Wenn du klagen mußt — beklage Gottes Welt in Menschenhand. Dieses Gedicht hat der Sohn, d .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Lyrik in Henkerszeit

In der traumwelt der aufklärung: kausalität, totalität, religionsersatz

Kriminalistische Geschichten, in deren Verlauf ein Verbrechen aufgedeckt und ein Täter gestellt wird, entsprechen somit ganz dem Selbstverständnis eines aufgeklärten Zeitalters und der Ideologie einer aufgeklärten Gesellschaft; alles Rätselhafte findet eine Erklärung und läßt sich im Rahmen der Täte .....
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Index » Sichtweisen der Moderne III: Vernunft und Logik

Johann wolfgang goethe - Ãœber weltliteratur

Le Tasse, drame historique en cinq Sctes, par M. Alexander Duval [•••] Ãœberall hört und liest man von dem Vorschreiten des Menschengeschlechts, von den weiteren Aussichten der Welt- und Menschenverhältnisse. Wie es auch im Ganzen hiermit beschaffen sein mag, welches zu untersuchen und näher .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Versuch, eine fremde (text-)welt zu verstehen

«Liebeswerk; auch das war ein Name für den Gräl; er hatte der Namen viele. Der Gebräuchlichste war: Das Ding. So nannten ihn die Frauen, die ihn auf- und abtrugen. Sie hätten am besten sagen können, was für ein Ding er war: Kessel, Kelch, Stein oder Zaubertisch. Doch gerade sie wußten es nicht. Fast .....
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Index » Analyse literarischer Texte

Elisabeth simons - der sozialistische realismus — eine neue weltkunst

[...] Die junge Sowjetmacht war als Heimat des Weltproletariats Ziel der Hoffnungen und der Aufmerksamkeit der fortschrittlichen und revolutionären Werktätigen aller Länder. Die sozialistischrealistische Literatur und Kunst der Sowjetunion gestaltete als erste das neue Menschenbild des revolutionär .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Fremde, in die pflicht der vernunft und der idee der welteinheit genommen

Seit dem 13. Jahrhundert gibt es in Europa zahlreiche faktenorientierte Berichte über den Nahen, einige sogar über den Fernen Osten. Zu nennen sind besonders die Schriften Plan de Carpinis und Rubrucks, das IIMilione des Marco Polo, die ethnographischen Darstellungen von Hyton und Pordenone. Aus so .....
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Index » Literatur als Vermittlung » Utopie und Allotopie

Heideggers »welt«-begriff

Was meinen wir, wenn wir das Wort >Welt< benutzen? Da ist zunächst jene Bedeutung, die der Begriff annimmt, wenn er das All des Seienden bezeichnet, das innerhalb der Welt vorhanden sein kann, - so, wenn wir etwa vom höchsten Berg der Welt sprechen, vom Weltfrieden oder vom Weltkrieg. Des Weiteren k .....
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Index » Sonstige





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