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Sturm und drang epoche
Die Kntwicklung des Dramas im Sturm und Drang ist im Zusammenhang mit den Bemühungen des 1 8. Jahrhunderts um ein deutsches Nationaltheater, um die Schauspielkunst und die Theaterkultur zu sehen. Glei
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Im Hungerturm zu Pisa Heinrich Wilhelm von Gerstenberg: Ugolino



Analyse

Graf Ugolino della Gherardesca, ein namhaftes Haupt der ghibellinischen Partei in Pisa, schloß sich nach der Heirat seiner Schwester mit einem Guelfen deren Partei an, so daß er sich den Haß seiner ehemaligen Parteiganger zuzog. Er wurde gestürzt, des Verrats bezichtigt und eingekerkert, zusammen mit seinen Söhnen Gaddo und Uggocione sowie den Enkeln Brigata und Anselmuccio. In der Haft ließ man ihn mitsamt Söhnen und Enkeln verhungern.
      In der Göttlichen Komödie beschreibt Dante, wie er bei seiner Wanderung durch die Hölle im neunten Höllenkreis, wo sich die Qual der Verdammten auf das höchste gesteigert hat, dem Grafen Ugolino begegnet und seinem Widersacher, dem Erzbischof Ruggieri; sie sind miteinander verurteilt, Ugolino nagt am Haupte des Ruggieri, und Dante hört von ihm die Erzählung seines grausamen Todes im Hungerturm zu Pisa.
      Das ist der Stoff der Tragödie Ugolino, die 1768 bei Johann Hinrich Gramer in Hamburg und Bremen erschien. Gerstenberg läßt nur Ugolino und seine drei Söhne, den zwanzigjährigen Francesco, den dreizehnjährigen Anselmo und den sechs Jahre alten Gaddo auftreten. Die Handlung spielt während der letzten Nacht vor dem Tode Ugolinos und seiner Söhne, nachdem sie schon zwei läge gefangen sind. Indem Gerstenberg auf die Darstellung der politischen Auseinandersetzungen, die zu Ugolinos Gefangenschaft geführt haben, ebenso verzichtet wie auf einen Auftritt des Gegenspielers Ruggieri, verlegt er das Interesse auf die innere Handlung: auf die Gemütsbewegungen, die von der Hoffnung über Furcht und Verzweiflung zur Resignation führen. Ein Ausbruchsversuch Francescos und der mit äußerster Grausamkeit der Familie bekanntgegebene Tod von Ugolinos Gemahlin Gianneta - man bringt sie in einem Sarg zugleich mit dem bei seinem Fluchtversuch gefangenen Francesco auf die Bühne - sind die einzigen Momente einer Handlung, wie man sie von einem herkömmlichen Drama erwartet. Beide Geschehnisse sind in den dritten Aufzug gelegt, der im klassischen Drama die Peripetie enthält; hier aber ist es kein Umschlag der Handlung oder ein Wechsel des Glücks im Geschick des Helden, sondern der Höhepunkt der Verzweiflung: Ugolino und seine Söhne erfahren, daß ihre Gattin und Mutter durch einen Brief umgekommen ist, den ihr Ugolino gesandt und den Ruggieri vergiftet hat, so daß sie nach der Lektüre starb und Ugolino mittelbar, ohne es zu wollen, an ihrem Tode mitschuldig ist. Aber dies Motiv dient nicht zur Begründung einer tragischen Schuld, sondern zur Steigerung der Verzweiflung der dem Hungertod preisgegebenen Familie.
      Gerstenberg zeigt keinen Kampf um Macht und Recht, sondern stellt die Empfindungen seiner Personen dar. Das ist das Neue an diesem Drama, das im übrigen den herkömmlichen Regeln der drei Einheiten des Ortes, der Zeit und der Handlung folgt. Es hätte sich die Möglichkeit geboten, die politischen Auseinandersetzungen, die zum Sturz und zur Gefangenschaft Ugolinos geführt haben, in Gesprächen mit Vertretern der Gegenpartei darzustellen oder sie in Erzählungen Ugolinos zu berichten. Gerstenberg verzichtet darauf, um den Blick des Zuschauers auf die inneren Vorgänge zu lenken. Da berichtet im zweiten Aufzug Gaddo dem Bruder

Anselmo von seinem Traum, in dem er sich gesättigt hat, und Anselmo antwortet mit Beschreibungen der schönen freien Natur; im vierten Aufzug bittet Gaddo um ein einziges Vogelei, das er von Anselmo kaufen will; es kommt zu Streitigkeiten zwischen den beiden um eingebildete Besitztümer und um die ebenso eingebildeten Geschenke, die sie einander machen möchten oder verwehren wollen. Einen Höhepunkt findet diese Darstellung des Leidens in dem großen Monolog Ugolinos zu Beginn des vierten Aufzugs, in dem er sich die Schuld am Tode seiner Frau vorwirft und sich selbst der Vermessenheit bezichtigt. Er ist ein "großer Mann"; nannten ihn im ersten Aufzug seine Söhne Anselmo und Francesco edel, erhaben und sogar "göttlich", so zeigt er selbst diese Größe, indem er, durchaus im . Und der äußerste Gegensatz dieser erhabenen Haltung des großen Ugolino ist der Monolog Anselnios im fünften Aufzug nach dem Tode Francescos, in dem er sich entschließt, allen Bedenken zum Trotz, vom Fleisch seiner toten Mutter zu essen und deshalb von seinem Vater verflucht wird.
      Es geht Gerstenberg im ugolino nicht um die Entwicklung einer Handlung, sondern um die Darstellung dieser Affekte: in der Sprache der Zeit sind das alle Leidenschaften und Gemütsbewegungen von den sanften und rührenden bis zu den rohesten und grausigsten. Und entgegen einer verbreiteten aufklärerischen Haltung sind gerade die äußerst schaudererregenden Leidenschaften der Gegenstand dieses Dramas; indem die erhabene Größe von Ugolinos Entsagung am Sarge seiner Frau dem tierisch rohen Verhalten seines Sohnes entgegengestellt wird, werden zugleich die äußersten Grenzen der menschlichen Möglichkeiten ermessen. Anstelle der sich steigernden Spannung durch eine lebhaft bewegte und vielfach motivierte Handlung tritt die Steigerung der Affekte. Damit ist, mindestens andeutungsweise, der Begriff "tragisch" verändert: nicht das selbstverschuldete Leiden des Helden soll Furcht und Schrecken erregen, sondern die Leiden des Helden und seiner unschuldigen Kinder sollen den Schauder und das Mitleid des Zuschauers bewirken. Ebenso wenig wie es im Ugolino um Macht und Recht geht, geht es um tragische Schuld und Sühne oder um poetische Gerechtigkeit, vielmehr um Wahrheit der F.mpfindungen und ihre natürliche Stärke. Damit unternimmt Gerstenberg den Versuch, sein Shakespeare-Verständnis dichterisch zu verwirklichen. Im 14. bis 18. seiner Briefe über Merkwürdigkeiten der Literatur, in denen er sich mit Shakespeare auseinandersetzte, hatte er 1766/67 geschrieben:
"Aber merken Sie sich, daß ich ihm die Erregung der Leidenschaften nicht streitig mache, sondern sie nur einer höhern Absicht unterordne, welche ich durch die Zeichnung der Sitten, durch die sorgfältige und treue
Nachahmung wahrer und erdichteter Charaktere, durch das kühne und leicht entworfne Bild des idealischen und animalischen Lebens andeute. [...] ich nenne sie lebendige Bilder der sittlichen Natur." Kein Dichter, so Gerstenberg, sei ihm bekannt, der die "Leidenschaft tiefer überdacht und frappanter gemalt hätte als Shakespeare".
      Obwohl er sich auf Shakespeare beruft, scheint er im Ugolino den Regeln des klassizistischen Dramas zu folgen; das Stück ist eine Tragödie in fünf Akten, es spielt nur eine Handlung an einem Ort während einer Nacht. Dieser Widerspruch deutet die geschichtliche Stellung des Dramas wie seines Dichters an: er steht am Kreu/.ungspunkt von moralisierender Aufklärung und dramatischem Klassizismus und an der Schwelle der von Goethe wenig später formulierten Tragödientheorie, die den tragischen Konflikt als Zusammenstoß des Individuums mit dem Gang der Geschichte versteht. 1737 geboren, steht er auch biographisch zwischen der Generation Klopstocks und Lessings auf der einen und den jüngeren Stürmern und Drängern Herder , Goethe , Lenz , Klinger und Leisewitz auf der anderen Seite. 1762 noch gab er eine Moralische Wochenschrift heraus, Der Hypochon-drist, zu einer Zeit, als diese literarische Gattung zu veralten begann . Sein Ugo-lino steht auch zeitlich an der Schwelle zum Sturm und Drang: das Stück erschien ein Jahr vor der Niederschrift von Herders Journal, im selben Jahr, als in Triest Winckelmann ermordet wurde, als Goethe noch in Leipzig studierte, und ein Jahr vor dem Tode Gellerts.
      Diese geschichtliche Stellung am Schnittpunkt der literaturgcschichtli-chen Epochen zeigt sich auch in der Unsicherheit Gerstenbergs hinsichtlich des Ausgangs seiner Tragödie. In der Buchfassung von 1768 sieht Ugolino inmitten der Leichen seiner Familie am Kndc in christlich-stoischer Gefaßtheit dem Tode entgegen. Ursprünglich hatte Gerstenberg vorgesehen, ihn in völliger Verzweiflung enden zu lassen, verfluchend, daß er geboren ist. Und in der Ausgabe der Vermischten Schriften folgte Gerstenberg dem Rate Lessings, der ihm am 25. Februar 1768 geschrieben hatte:
"Wenn ich in dem Kerker des Ugolino wirklich zugegen gewesen wäre, würde ich mich wohl gehütet haben, ihn zu etwas andern, als zur Geduld zu ermahnen; denn ich hätte mich mit ihm in gleicher Ungewißheit befunden: aber vor der Bühne kann ich den Augenblick kaum erwarten, da er endlich den Entschluß faßt, seiner und meiner Marter auf die kürzeste die beste Art ein F,ndc zu machen."
Ugolino endet in dieser späten überarbeiteten Fassung durch eigene Hand.
      Obwohl - trotz der erfolgreichen Aufführung durch Doebbelin 1769 in Berlin - Ugolino keinen Platz auf dem Theater gefunden hat, ist die Tragödie von großer literaturgeschichtlicher Bedeutung. Das zeigen v. a. die zwei Kritiken von Lessing und Herder.
      Lessing rühmt in seinem ausführlichen Brief an Gerstenberg vom 25. Februar 1768 zunächst das "Genie seines Verfassers". Der Dramatiker, der das Handwerk beherrschte wie kaum einer, schreibt:
"Sie haben Schwierigkeiten überstiegen, die mich zur Verzweiflung gebracht hätten. Der körperliche Schmerz ist unstreitig unter allen Leiden am schwersten zu behandeln: und Sie haben die schrecklichste Art desselben mit so großer Wahrheit, und mit so mannichfaltiger Wahrheit behandelt, daß meine Rührung mehr als einmal durch das Erstaunen über die Kunst unterbrochen worden."
Abgesehen von dem Lob, das Lessing dem Dichter des Ugolino zollt, weist die Äußerung auf eine Aufgabe der Literatur hin, die zuvor kaum gesehen wurde: die natürliche Seite des Menschen, seine körperlichen, kreatürlichen Lebensbedingungen werden in Gerstenbergs Drama zum Thema. Nicht ein erhabenes Pathos, dessen Höhe allzu leicht ins Lächerliche abstürzen kann, beherrscht das Drama im Flungerturm, sondern die Natur in dem Sinne, der von der guten Gesellschaft nicht erörtert wird. Der Begriff Natur gewinnt in Cerstenbergs Drama eine Bedeutung, die er in der Literatur und Philosophie der Zeit bislang kaum hatte: die Abhängigkeit des Menschen in seinem moralischen Verhalten von seiner körperlichen Befindlichkeit wird krass und grausam dargestellt, z. B. wenn Anselmo, vom I lunger getrieben, sich mit knirschenden Zähnen dem Leichnam seiner Mutter nähert und ausruft: "Der Wolf ist in mir!"
Dem Lob jedoch, das Lessing dem "Genie" Gerstenbergs zollt, folgt seine Kritik. Die meisten Personen "leiden völlig unschuldig- Kinder müßten die Schuld ihres Vaters nie mit tragen -" , und Ugolinos Leiden ist so übermäßig, daß es in keinem Verhältnis zu seiner Schuld stellt. Sie ist zudem abstrakt - "völlig außer dem Stücke", wir erfahren "fast gar nichts" von ihr, so daß Ugolinos Leiden vom Zuschauer auch nicht als Sühne begriffen wird.
      Lessing begründet das mit der Wirkung dieses Leidens: "Mein Mitleid ist mir zur Last geworden: oder vielmehr, mein Mitleid hörte auf Mitleid zu sein, und ward zu einer gänzlich schmerzhaften Empfindung." . Wenige Wochen zuvor hatte er, in Übereinstimmung mit seinem Freund Moses Mendelssohn, im Vierundsiebzigsten Stück der Hamburgischen Dramaturgie vom 15. Januar 1768 das Mitleid als "eine vermischte Empfindung, die aus der Liebe zu einem Gegenstande, und aus der Unlust über dessen Unglück zusammengesetzt" sei, bestimmt. Bei der Lektüre des Ugolino habe er jedoch nur Schmerz empfunden, aber kein Mitleid. Obwohl Gerstenbergs Drama auf den ersten Blick scheinbar durchaus den Grundsätzen der aristotelischen Poetik folgt, indem es die Vorschrift der drei Einheiten befolgt, ist es in Wahrheit nach Lessings Überzeugung keine Tragödie mehr im aristotelischen Sinn, denn in der Erregung des Mitleidens erkennt er deren eigentliche Bestimmung.
     
Weshalb sein Mitleid ausbleibt, erklart Lessing mit dem "Wesen der Gattung". Dante habe die Geschichte Ugolinos erzählt, sie sei also zum Zeitpunkt der Erzählung abgeschlossen, während sie im Drama in ihrem Verlauf gezeigt werde. Daran knüpft Lessing die Überlegung, daß Ugolino als Gefangener wohlgetan habe, lieber zu verhungern, als sich das Leben zu nehmen, da er bis zuletzt ja noch habe hoffen können, befreit zu werden. Diese Hoffnung aber, die der historische Ugolino habe hegen können, verbiete sich "in den Nachahmungen der Kunst" .). Aus der Anlage des Dramas gehe das F.nde eindeutig von Anfang an hervor. Deshalb erteilt er Gerstenberg den Rat, Ugolino möge sich selbst das Leben nehmen - nicht um seine Qual zu beenden oder seine Größe zu zeigen, sondern um die Qual des Zuschauers zu beenden.
      Herders Rezension, die, im Januar 1769 geschrieben, in der Allgemeinen Deutschen Bibliothek, Bd. I I, 1770 erschien, geht von anderen Voraussetzungen aus. Kr will nicht als "Kunstrichter von Handwerk" urteilen, sondern der eigenen Empfindung folgen. Nur scheinbar sagt er damit das gleiche wie Lessing in seinem Brief an Gerstenberg. Denn Lessing begründet die Forderung, die Tragödie solle Mitleid erregen, aus seinem Aristoteles-Verständnis, Herder aber seine Ugolino-Kritik mit seinem persönlichen Ermessen: der Malsstab der Literaturkritik wird aus der philosophischen Erkenntnis in die Subjektivität des Kritikers verlegt, die in Lessings Kritik nur zu prüfen hatte, ob die der Gattung angemessene Wirkung auch erreicht werde.
      Zunächst sieht Herder an der Handlung, die so einfach sei wie Klop-stocks Der Tod Adams und Lessings Philotas , wie Gerstenberg die "Simplizität der Griechen" nahezu erreiche. Das ist indes kein zweifelsfreies Lob, denn diese Simplizität beruhe auf dem Mangel einer Handlung, so daß ein "einfaches Gemäldc"., S. 725) entstehe, dessen Darstellung, "einartig und monotonisch"., S. 726), keine Spannung entstehen lasse, so dals sich das Stück "fortschleppet"., S. 727).
      Der zweite kritische Einwand betrifft die durch das Stück bewirkten Empfindungen: wenn Ugolino leidet, müsse man fragen, ob er unseres Mitleids würdig sei, denn durch sein Verhalten zeige er, daß er sich als Charakter wenig von seinem "hartherzigen, unversöhnlichen" Gegenspieler unterscheide. So sei nicht Sympathie und Mitgefühl das im Zuschauer erregte Empfinden, sondern "widerlicher Abscheu" ., S. 728). Auch die Zeichnung der Charaktere von Ugolinos Kindern tadelt Herder: man müsse mit ihnen "zu lange kindisch sympathisieren, um ihr Charaktergeschwätz auch nur zu ertragen" . Gleichwohl sieht er in dem Stück viele gelungene Szenen, die er "sanftrührend" nennt und die nur aus der "gesetzten holden Seele" dieses Dichters entsprungen sein können. Damit steht Herders Kritik im Zusammenhang sei-ner sich um 1770 entwickelnden Kunsttheorie: Rang und Qualität einer Dichtung bestimmen sich nach der Möglichkeit, die sie bietet, mit dem Dichter und seinen Geschöpfen zu empfinden.
      Herder hat Gerstenberg sehr geschätzt. Das wird auch im Journal deutlich, wo er seine Achtung vor dem Bardendichter, Anakreontiker, Literaturkritiker und Shakespearekenner zum Ausdruck bringt. Hier, in der Ugolino-Rezension, nennt er Gerstenberg einen "Dichter der ersten Gröise", "der unsrer Nation in der Folge was Außerordentliches zusagt." ., S. 723 f.) Die I loffnung sollte sich nicht erfüllen: Gerstenberg verfaßte noch ein zweites Drama, Minona oder die Angelsachsen, h'.in Melodrama, das 1785 erschien und von Ossian inspiriert ist. F.s war ein Mißerfolg. Dann verstummte er bis zu seinem Tod im Jahre 1823. Die letzten Jahrzehnte seines Lebens verbrachte er teilnahmslos und unproduktiv, obwohl er doch von 1759 bis zum Beginn der 1770er Jahre zu den wichtigsten Persönlichkeiten des literarischen Lebens in Deutschland gehört hatte. Sein Ugolino war ein Wurf, der im Jahrzehnt des Sturm und Drang ein anderes Drama anregte: Der Aufruhr zu Pisa, ein Trauerspiel in fünf Aufzügen , dessen Verfasser Ludwig Philipp Hahn sich im Vorwort zu dem Ansehen bekennt, das der Dichter des Ugolino genoß: "Der Odem des Originalgeists weht drinn", und obwohl das Werk keinen Platz auf der Bühne gefunden habe, sei Daß Rodins Plastik, die Ugolino schützend über seine Kinder gekauert zeigt - sie steht inmitten des Teiches im Garten des Musee Rodin zu Paris - von (ierstenbergs 'Frauerspiel angeregt wurde, ist kaum anzunehmen: Rodin hat Dante gewiß, Gerstenberg wohl kaum noch gekannt.
     

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