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Stationen der deutschen lyrik
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Lyrik in Henkerszeit



Herma
nn Kasack (I896-I966): Grabschrift - Gottes Welt in Menschenhand
Grabschrift Wenn du mich beweinen willst, beweine: Was vergeblich in mir sang. Denn ich schlug, wie du, auf Steine, Daß der Quell daraus entsprang. Das Vermächtnis unsrer Tage Ist ins Schattenreich verbannt. Wenn du klagen mußt - beklage Gottes Welt in Menschenhand. Dieses Gedicht hat der Sohn, d [ ... ]
Reinhold Schneider (I903-I958): Entfremdet ist das Volk mir ... -Albrecht Haushofer (I903-I945): Schuld
Selbstgericht Einige der Autoren, die dem Hitlerregime den Beifall versagt, aber das Land nicht verlassen hatten, erhoben nach dem Krieg in ihren Angriffen auf Exilschriftsteller die Literatur der sogenannten »Inneren Emigration« zur Literatur des »besseren« Deutschlands. Auf solche Anmaßung antw [ ... ]
Gertrud Kolmar (Gertrud Chodziesner, I894-I943): Ludwig XVI., I775
Begegnung mit dem künftigen Henker Das Gedicht konfrontiert zwei historische Gestalten miteinander, den auf einem Höhepunkt seines Lebens stehenden letzten französischen König vor der Großen Revolution, und einen noch unbekannten »Schüler aus Arras«, Ludwigs späteren großen Widersacher Robespierr [ ... ]
Gottfried Benn (I886-I956): Gedichte - Die Dinge mystisch bannen durch das Wort
Gedichte Im Namen dessen, der die Stunden spendet, im Schicksal des Geschlechts, dem du gehört, hast du fraglosen Aug's den Blick gewendet in eine Stunde, die den Blick zerstört, die Dinge dringen kalt in die Gesichte und reißen sich der alten Bindung fort, es gibt nur ein Begegnen: im Gedichte die [ ... ]

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