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Klassische Zeit der Elegien



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Matthias Claudius (I740-I8I5): An - als Ihm die - starb - Ehrenrettung für einen Dichter
An - als Ihm die - starb Der Säemann säet den Samen, Die Erd' empfängt ihn, und über ein kleines Keimet die Blume herauf - Du liebtest sie. Was auch dies Leben Sonst für Gewinn hat, war klein Dir geachtet. Und sie entschlummerte Dir! Was weinest Du neben dem Grabe, Und hebst die Hände zur Wo [ ... ]
Ludwig Christoph Heinrich Hölty (I748-I776): Ihr Freunde ... Fragment, dem keine Zeile fehlt
Ihr Freunde hänget, wann ich gestorben bin, Die kleine Harfe hinter dem Altar auf, Wo an der Wand die Totenkränze Manches verstorbenen Mädchens schimmern. Der Küster zeigt dann freundlich dem Reisenden Die kleine Harfe, rauscht mit dem roten Band, Das, an der Harfe festgeschlungen, Unter den golde [ ... ]
Johann Wolfgang Goethe (I749-I832): Trilogie der Leidenschaft, dritter Teil: Aussöhnung
Das Doppelglück der Töne wie der Liebe Mittel- und Hauptteil der Trilogie der Leidenschaf ist die »Elegie«, auch bekannt unter dem Titel Marienbader Elegie. Sie entstand Anfang September 1823 auf der Rückfahrt Goethes von Marienbad nach Weimar. Voraufgegangen war die große Enttäuschung einer Alte [ ... ]
Aussöhnung
Die Leidenschaft bringt Leiden! - Wer beschwichtigt, Beklommenes Herz, dich, das zu viel verloren? Wo sind die Stunden, überschnell verflüchtigt? Vergebens war das Schönste dir erkoren! Trüb ist der Geist, verworren das Beginnen; Die hehre Welt, wie schwindet sie den Sinnen! Da schwebt hervor Musik [ ... ]
Nänie - Friedrich Schiller (I759-I805) - Ãober die Sterblichkeit des Schönen
Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, [ ... ]
Sonnenuntergang - Friedrich Hölderlin (I770-I843) - Götterlose Gegenwart
In einer vierstrophigen Fassung, die Hölderlin Ende Juni 1798 mit weiteren Gedichten an Schiller schickte, hieß das Gedicht noch Dem Sonnengott. Schiller nahm zwar andere der übersandten Gedichte, nicht aber dieses in den Musenalmanach fiir das Jahr 1799 auf. Und Hölderlin arbeitete die vierstrophig [ ... ]
Hälfte des Lebens - Friedrich Hölderlin (I770-I843) - Heilignüchtern
Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See. Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde? Die Mauer [ ... ]


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