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Stationen der deutschen lyrik
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Kain und Abel



Paul Celan (Paul Antschel, I920-I970): Tübingen, Jänner
Das Gedicht am Rande seiner selbst Tübingen, Jänner Zur Blindheit überredete Augen. Ihre - »ein Rätsel ist Reinentsprungenes« -, ihre Erinnerung an schwimmende Hölderlintürme, möwen-umschwirrt. Besuche ertrunkener Schreiner bei diesen tauchenden Worten: Käme, käme ein Mensch, käme ein Men [ ... ]
Nelly Sachs (I89I-I970): Ihr meine Toten ... Abschiede, Todeswunden
Jeder Mensch hat >seine< Toten, >sein< Gedenken an sie, >seine< Fragen nach dem Erbe, das weiterzugeben ist. Wenn aber eine Autorin, die erst im letzen Augenblick der Judenjagd entgehen und mit ihrer Mutter von Berlin nach Schweden fliehen konnte, um die anderen, um die in den Vernichtungslagern umg [ ... ]
Rose Ausländer (I90I-I988): Bukowina - Viersprachig verbrüderte Lieder
Die Bukowina, das ehemalige »Kronland« der österreichisch-ungarischen Monarchie, war das Stammland einer großen Zahl jüdischer Schriftsteller, seine Hauptstadt Czernowitz fast ein »Klein-Prag« am Pruth. In ihren Erinnerungen zählt Rose Ausländer sie auf: »Paul Celan, Alfred Margul-Sperber, Immanuel [ ... ]
Hilde Domin (geb. I909): Abel steh auf - Dennoch die Hoffnung
»Das A und O ist für mich«, sagt Hilde Domin in den Frankfurter Poetik-Vorlesungen (1987/88), »der immer mögliche Neuanfang: die zweite Chance«. Davon spricht auch das Gedicht Abel steh auf, das die Autorin als ihr »zentrales Wort« versteht. Abel steh auf Abel steh auf es muß neu gespielt werden [ ... ]

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