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Stationen der deutschen lyrik
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Feier später Schönheit



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Hugo von Hofmannsthal (I774-I929): Was ist die Welt? - Schönheit als Droge
Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht, Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre f [ ... ]
Stefan George (I868-I933): Komm in den totgesagten park ... - Kein Laufplatz für Jogger
Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes Blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe Gelb • das weiche grau Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten tosen welkten noch nicht ganz • [ ... ]
Rainer Maria Rilke (I875-I926): Herbsttag - Wer jetzt kein Haus hat
Das Gedicht Herbsttag entstand im Herbst 1902. Rilke hatte die Wohngemeinschaft mit seiner Frau, der Bildhauerin Clara Westhoff, und der gemeinsamen Tochter in Westerwede (unweit vom Künstlerdorf Worpswede) aufgegeben und war nach Paris gezogen, um an einem Rodin-Buch zu arbeiten. Der biographische [ ... ]
Georg Trakl (I887-I9I4): Der Herbst des Einsamen - Erfüllung und Abschied
Der Herbst des Einsamen Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Ein reines Blau tritt aus verfallener Hülle; Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen. Gekeltert ist der Wein, die milde Stille Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen. Und hier un [ ... ]

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