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Thematik, Problemstellung und Spielarten der dramatischen Dichtung



Ein- und Zuordnung der dramatischen Werke der Epoche 1890—1918 zu einem Gesamtbild werden durch die Vielzahl der vorliegenden Stücke und durch deren mangelnde künstlerische Reife erschwert. Trotzdem sei hier der Versuch gewagt, bemerkenswerte Leistungen im Bereich des dramatischen Schaffens za verzeichnen, um so einen allgemeinen Ãœberblick zu ermöglichen.

      Die neueinsetzende Periode bringt gerade auf dem Gebiet der Dramatik eine Vielzahl von Werken hervor, die sich mit den Stücken von Michael Albert, Traugott Teutsch und Friedrich Wilhelm Schuster — jener Männer, um die sich das literarische Geschehen vor der Jahrhundertwende konzentriert — nur noch in wenigen Fällen messen können. Trotz dieses wahrnehmbaren Niveauunterschiedes ist das Bewußtsein, einer literarischen Tradition anzugehören, bei fast allen Produzenten dramatischer Werke lebendig. Nachweisbar aber durch künstlerische Qualität wird dieses literarische Traditionsbewußtsein vor allem im Schaffen von Anna Schuller-Schullerus und Michael Königes. Ihr Werk veranschaulicht die Möglichkeit einer literarischen Synthese, verwirklicht durch die Rezeption deutscher und siebenbürgisch-sächsischer Literatur sowie durch die literarische Auswertung konkreter gesellschaftlicher Wirklichkeit.
      Im Hinblick auf die Gestaltung der sozialen Realität muß gleich eingangs gesagt werden, daß die Dramatiker der Zeit die soziale Schichtung innerhalb des sächsischen Dorfes — es handelt sich vorzüglich um die Gestaltung dörflicher Verhältnisse — als gegeben betrachten. Unzulänglichkeiten und soziale Mißstände werden allein durch mangelnde Sittlichkeit begründet. Durch diese Einstellung bedingt, wird der Dichtung vorzüglich eine belehrende und erzieherische Aufgabe zugesprochen. Was die Schreibenden in ihrem Berufsleben vom Katheder oder von der Kanzel herab verkündeten, wird jetzt anhand einer mehr oder weniger gelungenen dramatischen Handlung dem Publikum von der Bühne her mitgeteilt. Den äußeren Anlaß zur Entstehung vieler dramatischer Arbeiten bot das rege Vereinsleben. Die zahlreichen, in den achtzigerund neunziger Jahren gegründeten Frauenvereine beispielsweise machten es sich zur Aufgabe, 'edle und veredelnde Geselligkeit zu pflegen". Durch diese Vereinsveranstaltungen ist der Zweck-und Gelegenheitscharakter der dramatischen Literatur nur rein äußerlich festgelegt. Sucht man ihn tiefer zu ergründen, muß mcn ihn in den nationalen Bestrebungen einer kleinen Gemeinschaft suchen, die ihre Eigenheiten gegen die Magyarisierungspolitik des Staates verteidigen will und zu diesem Zweck alle ihre Glieder zur Wahrung der Eigenständigkeit aufruft. Dabei sind die Angriffe in den seltensten Fällen nach außen gerichtet. Die dramatische Dichtung macht es sich zur Aufgabe, in das Innenleben der Gemeinschaft einzugreifen und durch eine konsequente Er-ziehungspolitik den nationalen Stolz, die moralische Integrität, also jene Tugenden zu fördern, die ihr Fort- und Weiterbestehen sichern können. Somit weist sich die dramatische Dichtung dieser Zeitspanne als Literatur im Auftrag der Volkserziehung aus. Selbst die geringen ästhetischen Ansprüche, die an sie zu stellen wären, ordnet sie diesem Ziel unter. Dieser doppelte Zweckcharakter mag auch die Ursache dafür sein, daß recht viele sich berufen wähnten, sich mit Hilfe der Dramatik an ihre Mitbürger zu wenden, und daß 'die bäuerliche Schaubühne zur moralischen Anstalt" wird. Der Großteil der dramatischen Dichtung der Zeit ist mundartliche Kunstdichtung. Ihre Aufgabe formuliert Hans Lienert in einem Ratgeber für unsere Dorfbühne: 'Alle öffentliche Betätigung [...] kann bei uns nur ein Ziel haben, an der Erhaltung unseres Volkes zu arbeiten. Auch der Dorfbühne stellen wir diese Aufgabe."
Die Sprache dieser Werke fußt grundsätzlich auf dem sie-benbürgisch-sächsischen Dialekt, selbst in jenen Stücken, die hochdeutsch geschrieben sind, ist der Mundartsprecher noch immer wahrnehmbar. Dieser Umstand kann den Autoren nicht zum Vorwurf gemacht werden, da ja die Träger der Handlung größtenteils Gestalten sind, die dem Bauernstand oder zumindest dem dörflichen Milieu angehören. Andererseits sind hochdeutsch geschriebene Werke gelegentlich mit der Empfehlung des Autors versehen, das Stück in der Mundart des betreffenden Ortes aufzuführen.
      Eine reiche Stoffquelle bietet den Verfassern dramatischer Werke die Geschichte. Historische Vergangenheit wird zur Rechtfertigung der Gegenwart und der Zukunft herangezogen. Mit dieser Thematik setzen die Dramatiker der Jahrhundertwende die Tradition der vorangegangenen Jahrzehnte fort. Johann Leon-hardt steht durch sein Drama Frau Balk der ausklingendenliterarischen Periode am nächsten. Er hat die Forderung sittlicher Bewährung im Dienste einer nationalen Gemeinschaft anhand eines historischen Stoffes dargestellt. Volksverbundenheit und Opferbereitschaft gestaltet Johann Wilhelm Litschel in Valentinus Greff , indem er auf die Geschichte Birthälms in der ersten Hälfte des 16. Jh. zurückgreift. Der Kampf der Hermannstädter gegen Gabriel Bäthory liefert den Stoff zu dem an komischen Situationen reichen Volksstück Valentin Bakosch von Friedrich Reimesch, das als heiteres Gegenstück zu Johann Leonhardts Frau Balk gelten kann. Eine ähnliche Thematik behandeln Reimeschs Oper Die hohe Koppe und eine dramatisierte Episode aus der Geschichte Honigbergs unter dem Titel Mannesmut und Frauenlist . Reimesch hat in den meisten seiner dramatischen Dichtungen der Gestaltung der Volksszenen eine besondere Beachtung geschenkt; er hat einen farbenprächtigen Hintergrund für den Handlungsablauf geschaffen und Musik und Text die gleiche Bedeutung in der dramatischen Gestaltung zugedacht. Den Weg Friedrich Reimeschs geht auch Hermann Kirchner; auch er verbindet in seinen dramatischen Werken Musik und Wort, auch er bemüht sich um eine lebendige Gestaltung großer Volksszenen. Seine dreiaktige Oper Der Herr der Hann und sein historisches Musikdrama Stephania sind in diesem Sinne repräsentativ. Gottfried Hennig d. Ä. hat durch sein Stück Johannes Honterus — gedacht als Vorspiel zur Szenenfolge Die Honterus-Schüler vor Marienburg — mehr dem nationalen Bewußtsein als seiner dichterischen Begabung Ausdruck verliehen. Um die Vielfalt der Spielarten innerhalb der historisch orientierten Dramatik zu veranschaulichen, sei noch Ernst Thullners dramatisches Werk Das Wort sie sollen lassen stahn , ein Volksstück aus der Vergangenheit der Großpolder, angeführt.
      Doch nicht nur historische Stoffe veranlaßten die Gestaltung einer volksverbundenen Haltung, die Veranschaulichung jener Rechte und Pflichten, die der einzelne der Gemeinschaft gegenüber hat. Auch Gegenwartsthematik wird in diesem Sinne ausgewertet. Oskar Wittstocks Festspiel Aus deutschem Frauenleben gestaltet gelegentlich der 25. Jahresfeier des sächsischen Frauenvereins die sozialen Aufgaben der Frau. Allerdings werden in dem Prolog zum Werk die nationalen Akzente überbetont.
      Seine eigentliche Thematik findet das siebenbürgisch-sächsi-sche Drama der Jahrhundertwende im dörflichen Milieu, in der Gestaltung ländlicher Lebensverhältnisse. Den meisten dieser Werke mangelt es nicht an realistischem Erfassen der Wirklich-keit. Was an ihnen befremdend wirkt, ist die Einstellung der Verfasser, die soziale Mißstände mit unzulänglichen moralischen Verhaltensweisen begründen und die Umerziehung bei gleichbleibenden sozialen Umständen zum Hauptanliegen der Stücke machen.
      Aus dieser Grundeinstellung erwächst auch eine ganz bestimmte dramatische Struktur, die in den meisten Stücken das Gerüst für den Handlungsablauf liefert. Die Gegensätze zwischen den begüterten Bauern und den Dorfarmen werden zu einem Konflikt um den Ehebund, den gewöhnlich die Tochter des Dorfreichen mit einem armen, dafür aber klugen, fleißigen, ehrlichen, an menschlichen Qualitäten reichen jungen Mann eingehen möchte. Der wohlhabende Bauer aber hat den künftigen Schwiegersohn bereits ausgesucht, u. zw. entsprechend dem Grundsatz Boden zu Boden, Vermögen zu Vermögen. Der arme, aber tüchtige Bewerber schlägt, dank seinen moralischen und geistigen Vorzügen, schließlich den Nebenbuhler aus dem Felde. Gewöhnlich kommen ihm dabei auch sonst noch günstige Umstände zu Hilfe, so daß zuletzt das junge Paar mit dem Segen der Eltern die Ehe schließt. Auf diese Art werden die sozialen Gegensätze ins Sittliche transponiert und verharmlost, Erziehung, Bildung aller Fähigkeiten werden zur verpflichtenden Aufgabe für den, der gesellschaftliche Anerkennung erringen will. Diesem Strukturschema entsprechen etwa Hermann Kirchners Oper Der Herr der Hann , Johann Leonhardts Die Werberin , die Mundartstücke Der Hanklichrand von Wilhelm Morres, Der Rekrut von Michael Semp, En vereitelt Kommassation von J. W. Litschel, teilweise Georg Meyndts Singspiel Äuß aser Gemin u. a.
      Neben der überspielten Hauptproblematik kommen in der dramatischen Dichtung der Zeit auch andere Aspekte des dörflichen Lebens zur Gestaltung. Konflikte im Zusammenhang mit der Eheschließung werden auch ausgelöst durch menschliche Irrtümer, durch Fehlurteile oder kleinliche Mißgunst. Im Lustspiel sind solche Gründe Anlaß zu komischen Situationen und zur Darstellung überwindbarer Gegensätze. So in Johann Plattners Lustspiel Der Weinhändler und im Singspiel Sangtig am Ären von Georg Meyndt. Michael Semp gestaltet in den beiden zusammengehörenden Mundartstücken Verspillt und Bezuelt in heiterer Form Fragen des ehelichen Zusammenlebens. Auch in W. Morres' Schön Röschen und in J. W. Litschels Lisi , beides Mundartstücke, geht es um die Frage der Eheschließung. Beide Autoren vertreten — zur Wahrung der dörflichen Interessen — den Stand-punkt, daß die beiden Ehepartner aus derselben Gemeinschaft hervorgehen sollten, da nur so die Ehe bestehen könne. Ein Ausbruch aus den eigenen Verhältnissen, wie ihn Lisi und Röschen versuchen, führt beide Male zum Verderben.
      Die Vielzahl der Stücke, die sich mit dem Problem der Eheschließung und der Ehe selbst beschäftigen, beweist, daß die Familie als kleinste Zelle sozialer Gemeinschaft einen besonderen Platz innerhalb dieser so didaktisch ausgerichteten Literatur einnimmt. Die gesellschaftlich anerkannte Vorstellung von der Liebe führt notwendigerweise zur Ehe; Liebe außerhalb der Ehe gibt es nicht, und dort, wo es sie trotzdem gibt, vernichtet sie die Partner. Die Liebe und damit selbstverständlich auch die Ehe gründen sich auf den freien Entschluß und auf die freie Wahl der Partner; ausschlaggebend sind allein sittliches Verhalten und menschliche Qualitäten; doch erst mit dem Segen der Eltern kann die Ehe gedeihen. Solche Ãœberlegungen nehmen der Darstellung der Liebe jeden Affekt, ja sie führen zu einer für diese Werke geradezu typischen Leidenschaftslosigkeit und inneren Zurückhaltung, die sich oft in Bedächtigkeit und breiter Darstellung äußert. Heiratsund Eheproblematik geben in vielen Fällen Anlaß zur Gestaltung von Brauchtum und Sitte; vorzüglich Hochzeitsbräuche werden von mehreren Autoren auf die Bühne gebracht. Die deskriptive Darstellung verbindet sich dabei mit der mahnenden Geste, alte Gepflogenheiten in Ehren weiterzuführen .
      Einen breiteren Wirklichkeitsausschnitt des dörflichen Lebens bieten die dramatischen Werke von Anna Schuller-Schullerus, die mit Am zwin Krezer das erfolgreichste mundartliche Lustspiel geschrieben hat. Gelungene Gestaltung bäuerlicher Typen und echte Situationskomik zeichnen dieses Stück aus. Da Olden , ein Bauerndrama, wurde lange Zeit als das reifste Werk der Autorin eingeschätzt.
      Michael Königes, der durch seine beiden ersten dramatischen Werke, Gewalt und Recht und Der hochehrwürdige Herr , die Fragwürdigkeit der gegebenen sozialen Verhältnisse innerhalb der sächsischen Bauernschaft und des Bürgertums beleuchtet, hat durch seine Haltung in der siebenbürgisch-sächsischen Dramatik der Jahrhundertwende neue sozialkritische Akzente gesetzt. Erwähnung verdient in diesem Zusammenhang — der breiteren Erfassung der Wirklichkeit und des nuancierten Darstellungsvermögens — der Stolzenburger Johann Plattner. Mit Die Müßigen hat er ein bäuerliches Lustspiel geschaffen, in dem echtes Dorfleben heiter dargestellt wird.
      Außerhalb der bisher angedeuteten Problematik stehen zwei Dorfstücke von Hans Lienert: Im Kornsäen und Das dritte Kind . Sie beschließen nicht nur durch ihre Entstehungszeit die hier behandelte Periode; sie sprechen vielmehr durch die Art der Problemstellung für die neuen Themenbereiche und die neuartige Behandlungsweise dörflicher Stoffe, die durch den Einfluß des Naturalismus bedingt wurde. Der versöhnliche Geist der tur die Gestaltung des ländlichen Lebens bisher ausschlaggebend war,, das sichere Bewußtsein, daß das Dorfleben eine heile und harmonische Welt ist, trotz zeitweiliger Gegensätze, wird hier in Frage gestellt. Verjährte Schuld der Eltern, erbliche Belastung verstricken die Nachkommen in Widersprüche, denen sie nicht gewachsen sind und an denen sie schließlich zerbrechen. In solchen, für diese Zeitspanne nicht charakteristischen Erscheinungen ist nicht nur ein Umbruch in der künstlerischen Darstellungsweise, sondern gleichzeitig auch ein Suchen nach tieferem Wirklichkeitsverstandnis zu sehen.
      Jene Stücke, die weder dörfliche noch historische Problematik behandeln, zeichnet eine gewisse Unsicherheit .aus. Wo nicht der Stoff eine leicht konturierbare Fabel liefert, zeigt sich das Unvermögen in der Gestaltung und die Dürftigkeit der Aussage. Julius Waldens Dilettanten und Mathilde Roths Versprechen hängderm Hierd können in diesem Zusammenhang genannt
Die Aufnahme moderner Strömungen ist für die siebenbürgjsch-sächsische Bühnendichtung der Jahrhundertwende keine, typische Erscheinung. Hans Lienerts Dramen und Michael Königes dramatisches Frühwerk sind zwar vom Naturalismus beeinllulSt, doch die produktive Rezeption moderner literarischer Strömungen wird auf dem Gebiet der Theaterliteratur erst mit dem Abschluß dieser Periode bemerkbar. Die Zeitspanne 1890-1918 ist auf dem Gebiet dramatischer Dichtung in ihren wesentlichen Zügen durch die Auswertung eigener literarischer Möglichkeiten gekennzeichnet. Dadurch erreicht das einheimische Drama eine relative Selbständigkeit, die in der Entstehung des 'eigenartig-sächsischen Volksstuk-kes" 5 ihren Ausdruck findet. Die Dramatik der Zeit ist, wie es schon durch die Stoffwahl und Problemstellung nachgewiesen wurde, auf heimischem Boden gewachsen und hat, trotz künstlerischer Unzulänglichkeiten, eine Vielfalt an dramatischen Spielartenhervorgebracht. .
      Die Gelegenheitsdramen, geschrieben für Vereinstagungen, feierliche Anlässe, gestalten sich zum Festspiel Karl Römers Vorspiel zur sächsischen Schillerfeier m Agnetheln Oskar Wittstocks Aus deutschem Frauenleben , Anna Schuller-Schul-lerus' De Arbet sind dafür repräsentativ. Auch Friedrich Reimeschs Mannesmut und Frauenlist war als Festspiel zur Erinnerung an die Belagerung der Honigberger Kirchenburg durch Gabriel Bathory entstanden.
      Soll nun das Wesentliche und Charakteristische im dramatischen Schaffen der Zeit noch einmal zusammengefaßt werden, wäre zu sagen, daß die Zeitspanne 1890—1900 und darüber hinaus bis 1918 die Zeit des eigenständigen Bauerndramas ist, u. zw. in dem Sinne, daß vorzüglich Stoffe aus dem bäuerlichen Milieu in den verschiedensten dramatischen Spielarten für die Dorfbühne bearbeitet wurden. Das Volksstück mit Gesang und das historische Volksstück, das Musikdrama und die Volksoper, das Lustspiel in Mundart und Hochsprache sind für diese Periode kennzeichnend. Allerdings muß beachtet werden, daß die Benennung der einzelnen Spielarten von den Autoren verschieden verwendet wird und nur in seltenen Fällen den eigentlichen Anforderungen der entsprechenden Darstellungsart nachkommt. Das Drama 'in gehobenem Ton" — in klassischer deutscher Tradition stehend — gehört der vorangegangenen, das moderne siebenbürgisch-sächsische Drama der kommenden Epoche an.
     

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