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Schreiberlust und dichterfrust

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Von einflussreichen Schreibwerkzeugen, unentbehrlichen Hilfsmitteln und erschöpften Arbeitsräumen



Den Geruch der Tinte mag ich sehr. Fast riecht sie so nachtschwarz, wie sie schimmert, da im Tintenglas, aus dem ich meinen Füller fülle. Ob das die Worte, die ich gerade hinschreibe, beeinflusst? Ich weiß es nicht. Vielleicht merkst du ja einen Unterschied: Die eine Hälfte dieses Buches entstand an zwei verschiedenen Computern, einem Notebook für unterwegs und einem großen auf dem Schreibtisch. Die andere Hälfte schrieb ich handschriftlich mit Füller oder Kugelschreiber. Eine Sehnenscheidenentzündung hatte mich gezwungen, zur alten Technik zu greifen. Für das nun kommende Kapitel ist das ideal. So kann ich die Eigenheiten der »tintenklecksenden« Jahrhunderte und die unserer elektronischen Zeit besser vergleichen.


      Die Schreibwerkzeuge sind Autoren so wichtig wie einem Koch seine Messer oder einem Uhrmacher seine Präzisionsschraubenzieher-chen. Ob aus Aberglauben oder aus Anhänglichkeit - viele Schriftsteller weisen ihren Bleistiften, Füllern, Schreibmaschinen einen Anteil an ihren Werken zu. Dazu gehören sogar Hilfsmittel wie Notizbücher, Zettelkästen, Hängeregister, Pinnwände, ja Schreibtische und Arbeitszimmer. Die englische Autorin Virginia Woolf nannte einen ihrer Aufsätze deshalb »Ein Zimmer für sich allein«, ist es doch für sie Vorbedingung, um in Ruhe schreiben zu können.
      All das soll sich auf den literarischen Prozess auswirken! Aber wie kann man sich das konkret vorstellen?

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