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Schreiberlust und dichterfrust
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Sex and Drugs and Rock'n'Roll



Wie Autoren sich von Rauschmitteln anregen lassen
Der eine hört Barockmusik, die andere raucht, der Nächste trinkt, die Übernächste braucht schlechtes Wetter, um schreiben zu können, jemand stimuliert sich mit faulen Äpfeln und ein anderer mit Verliebtheit. So viele Dichter es gibt, so viele Rezepte gibt es, sich in Schreibstimmung zu bringen oder [ ... ]
Treibstoff und Teufel Alkohol
Vor zweitausend Jahren behauptete Horaz: »Gedichte, die von Wassertrinkern geschrieben wurden, können nicht lange Gefallen erregen oder überleben.« Der römische Dichter zielte damit auf Nüchternheitsapostel, die nichts von Genuss verstehen und vom Rausch der Dichtkunst ebenso wenig. Anders als ein W [ ... ]
Bewusstseinserweiterung und Kontrollverlust
Mit ähnlich gefährlichen Drogen wie Alkohol gingen Opium-Esser, Laudanum-Trinker, Kokain-Schnupfer, Haschisch-Raucher und LSD-Benutzer wie Novalis, Charles Baudelaire, Gottfried Benn oder William S. Burroughs um. Sie konnten sich auf den Zeitgeist berufen, der unentwegt Drogenkonsum als uralte Kultu [ ... ]
Die mächtige Triebkraft der Psyche
Eines der wichtigsten literarischen Aufputschmittel ist freilich die Seele selbst: Trauer, Wut, Verzweiflung und die Liebe, ob glücklich oder unglücklich. Wie viele Gedichte, Romane und Dramen verdanken sich ihr! So inspirierte eine einseitige, unglückliche Liebe fantastische Werke wie E.T.A. Hoffma [ ... ]
Muschelgebäck und alte Ã"pfel
Zwei eigentümliche Mittel, die Fantasie anzuregen, will ich am Schluss noch erwähnen. Friedrich Schiller soll vergammelnde Ã"pfel in seinem Schreibzimmer gehabt haben. Wir wissen das aus dem Werk »Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens« von Johann Peter Eckermann (1792-1854), dem S [ ... ]

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