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Schöpfungsgeschichten



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Neue Welten und das Fantastische
So beginnt die Schöpfungsgeschichte: »Da war Eru, der Eine, der in Arda genannt wird Iluvatar; und er schuf als Erstes die Ainur, die Heiligen, die Entsprungenen seines Geistes, und sie waren mit ihm, ehe irgend anderes erschaffen wurde. Und er sprach zu ihnen, indem er ihnen musikalische Themen ein [ ... ]
Die langsame Entstehung von Mittelerde
Der Anfang dieses Kapitels aber zitiert aus »Ainulindale«, dem Beginn des Buches »Das Silmarillion«. Es ist die Schöpfungsgeschichte, wie sie sich John R. R. Tolkien ausgedacht hat. Aus Musik entsteht bei ihm eine Welt, die er Mittelerde nennt. Tolkien breitet im »Silmarillion« gleichsam die sagenha [ ... ]
Die Grenzen der Parallelwelt
Wie fiel Tolkien nur so viel ein? Wie kam er dazu, eine neue, ganz eigene Welt zu erschaffen? Bewundernswert war seine Leistung schon, doch weder erschuf er seinen Kosmos aus dem Nichts noch war er der Einzige, der so etwas tat. Im Gegenteil: Eigentlich ist jedes literarische Buch eine eigene Schöpf [ ... ]
Eine eigene Welt, doch ganz von dieser Welt
Der Franzose Honore de Balzac wurde eher aus Zufall ein literarischer Weltenschöpfer. Seine Romane entstanden, wie im Kapitel »Brotlose Kunst« zu lesen ist, sehr rasch. Nach einigen Büchern fiel ihm auf, dass die Figuren und Zustände, die er in seinen Romanen beschrieb, als Teile eines Zeitgemäldes [ ... ]
Ein eigenes Territorium von der Größe einer Briefmarke
Ein bisschen ähnlich arbeitete der Amerikaner William Faulkner, der freilich nicht die ganzen USA als Gegenstand wählte, sondern sein kleines Herkunftsgebiet, das er in veränderter Form neu und doch getreu erschuf: »Angefangen mit >Sartoris< [so heißt sein dritter Roman] entdeckte ich, dass es sich [ ... ]
Was der Leser wissen muss
In Faulkners Fantasie-Bezirk findet sich ein Leser schnell zurecht. Man muss nicht alle Bücher nacheinander lesen, um sie zu verstehen. Jedes ist für sich eine abgeschlossene Geschichte. Doch zusammen genommen bilden sie eine kleine Welt, die man immer besser versteht, je mehr man über sie liest. Es [ ... ]
Verkehrte Welten öffnen die Augen
Es gibt noch eine dritte Form von literarischen Schöpfungen, die Fantasiewelten sind, gleichwohl aber sehr viel mit unserer Welt zu tun haben: Satiren und Utopien, also Spottgeschichten und Nirgends-Le-genden. Am einfachsten gingen Autoren vor, die »verkehrte Welten« entwarfen. Dort gilt in allem ge [ ... ]
Zauberhafte Wirklichkeit und doch keine Fluchtwelt
In der zauberhaften Welt von Hogwarts ist es nicht anders. Joanne K. Rowlings Schöpfung hat sehr wenig mit der Welt von Internatsgeschichten in der Art von »Hanni und Nanni« zu tun und sehr wenig mit dem »Herr-der-Ringe«-Kosmos Tolkiens. Obwohl Basilisken vorkommen, Trolle, fliegende Besen und sprec [ ... ]


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