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Arbeits-ZZeitplan von Paul Maar



Man entnimmt ihm, wie viele Seiten der Autor pro Tag schreiben muss, um rechtzeitig fertig zu werden. Am Anfang sieht es noch ganz gut aus, aber dann stockt die Arbeit und Maar macht gleichsam Seiten-Schulden, die er erst am Ende gerade noch ausgleichen kann.

     
Solche Arbeitspläne gibt es schon lange vor ihm, wie Friedrich Schiller beweist, der vor über zweihundert Jahren Listen erstellte mit Titeln von Theaterstücken, die er schreiben wollte. Besonders eindrucksvoll ist die oben zu sehende.
      Schiller kombinierte zu dieser Zeit seine literarischen Pläne mit einem Finanzplan. Er hatte ein Haus gekauft und überlegt, dass er zwisehen 1802 und 1808 jedes Jahr ein Drama vollenden müsse, um schuldenfrei zu werden. Insgesamt 32 geplante Stücke sind auf dem Papier mit Titeln aufgeführt. Zwischen 1797 und 1804 wurden fünf fertig, die Schiller datierte und durchstrich: Wieder etwas geschafft! Als er 1805 starb, hatte er von zwei weiteren schon viele Szenen ausgearbeitet.
     

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