Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Schreiberlust und dichterfrust
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In einem Zug oder »writer's block«?



Vom Rausch
und der Qual heim Schreiben
Wenn in einem Film ein Autor dargestellt wird, dann fast immer in zwei Situationen. Entweder unterbricht er eine Tätigkeit, lässt alles stehen und liegen, stürzt an den Schreibtisch, fängt an wie verrückt in die Tasten zu hauen, wobei er heftig und laut atmet. Oder er sitzt am Schreibtisch, rauft si [ ... ]
Eine fehlende Rubrik im Guinness-Buch der Rekorde
Seit einiger Zeit macht den Menschen das Anfertigen von Listen, am besten mit Rangfolge, besonderen Spaß. Darin ordnen sie Tiere nach ihrer Größe, Herrscher nach ihrer Regierungszeit oder Filme nach der Anzahl der Oscars, die sie gewonnen haben. Irgendwie scheinen auch alle ganz wild auf Rekorde zu [ ... ]
Das berauschende Glück des Schreibens in einem Zug
Weil es so unglaublich ist, wenn ein schöpferischer Rausch einen Autor hinreißt, dachte man im Altertum, es sei gar nicht der Mensch, der da ein Werk erschaffe. Er sei vielmehr nur von einem Gott besessen, der aus ihm spreche. Dichter galten in einem positiven Sinn als Wahnsinnige, die göttliche Wah [ ... ]
Der Schreibrausch als Wunder und als nüchterne Angelegenheit
Wie Kafka kennen viele Schriftsteller den wunderbaren Schreibrausch. Wer ihn erlebt hat, hofft dringend auf Wiederholung. Die fast geisterhaft rasche Entstehung von Werken wie bei Kafka oder mehr noch bei Karl May oder Georges Simenon inspirierte selbst zu abenteuerlichen Geschichten und zu vielen F [ ... ]
Wenn das weiße Blatt erschreckt
Alle Schriftsteller kennen diese Angst vor dem Moment, an dem man merkt: Plötzlich ist die Schaffenskraft verschwunden, plötzlich fällt einem nichts mehr ein, plötzlich versagt die Konzentration, plötzlich überfällt einen die große Leere und das Papier bleibt weiß. »Ist es vorbei?«, fragen sie sich [ ... ]
Möglichkeiten, Schreibblockaden zu überwinden
Zum Glück gibt es Tricks und Strategien, um sich und die Angst zu überlisten. Vielleicht können dir ja einige davon sogar nützlich sein. Wenn mir beim Schreiben eines Zeitungsartikels nichts einfällt, schreibe ich zum Beispiel schon mal meinen Namen hin, der normalerweise ans Ende kommt. Dann steht [ ... ]
Konzentration ist fast alles
Wichtig ist, sich von Ablenkungen fernzuhalten. Das schaffte Friedrich Schiller eine Zeit lang nicht und kam deshalb auch nicht »in poetische Stimmung«, also in Schreiblaune, es gab einfach zu viel »Ableitung« (ein altes Wort für Ablenkung). Deshalb schrieb ihm sein Freund Goethe in einem Brief: »Es [ ... ]

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