Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Schreiberlust und dichterfrust
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Die zwölf Holzsoldaten


Bestimmte Werke können nur von jungen Leuten geschrieben werden. Georges Simenon Niemand wird als Schriftsteller geboren, allerdings auch niemand als Ingenieurin oder Erzieher oder Pilotin. Es wäre schon sehr merkwürdig, schickte der Kundendienst, wenn der Computer streikt, eine Fünfjährige, um ihn z

u reparieren.


Wunderkinder in den Künsten
Wenn aber eine sehr junge Pianistin oder ein kleiner Geiger die Konzertbühne betritt, applaudiert das Publikum begeistert. Solche »Wunderkinder« gibt es im Bereich der Musik schon lange. Das berühmteste ist Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Er zeigte bereits als Kleinkind ein hervorragendes Gehör [ ... ]
Schreiben spielen: Die Bronte-Geschwister
Man muss allerdings nur an Freunde und Verwandte denken, die unglaublich langweilige E-Mails schreiben oder beim Erzählen nicht auf den Punkt kommen. Oft weiß man auch schon vorher, was sie gleich sagen werden, und gähnt, bevor sie angefangen haben. Arthur Schopenhauer (1788-1860), der als erstklass [ ... ]
Literaten: Schlechte Schüler, die viel lernen
Branwells Beispiel beweist, dass es nicht Ãobung alleine ist, die zum Erfolg führt. Für seine literarisch erfolgreichen Schwestern aber galt Friedrich Schillers Sprichwort: »Früh übt sich, was ein Meister werden will.« Besonders leicht fällt einem das Ãoben, wenn man damit nicht allein bleibt. In de [ ... ]
Autoren als Werksspione oder Schreibenlernen durch Lesenlernen
Thomas Mann ist ein Meister langer, komplizierter, aber auch sehr heiterer Sätze, die sich manchmal über 15, 20 Zeilen erstrecken, so dass man bewundern muss, wie er sie überhaupt und dazu noch so sinnreich zu Ende bringt. Als Schüler formulierte er wesentlich einfacher. Um seinen Stil zu verbessern [ ... ]
Pflicht und Kür
Wie in einer Berufsausbildung oder im Sport hilft es auch in der Literatur, etwas immer und immer wieder zu tun, bis man es im Schlaf kann. Ist es so weit, sollte man ganz bewusst und bestens vorbereitet eigene Wege gehen. Im Eiskunstlauf nennt man »Pflicht«, wenn man vorgegebene Figuren möglichst e [ ... ]
Der Dichter arbeitet im Schlaf
Dass sie Talent haben, bemerken manche Autorinnen und Autoren schon in frühen Jahren, andere zweifeln lange und vertrauen erst sehr spät darauf. Einzelne, wie der Prager Schriftsteller Franz Kafka (1883-1924), glauben sogar nie an sich, obwohl sie großartige Bücher schreiben. Entsprechend unterschie [ ... ]
Ein Mädchen und die streikende Tod
Weil wir alle träumen, sind wir in gewisser Weise alle Dichter. Was für merkwürdige, wilde, schöne, erschreckende, unverständliche Dinge geschehen da im Schlaf! Wie stark empfindet man die Träume, wie lange gehen sie einem nach! Und fast immer gelingt es uns nicht, sie richtig aufzuschreiben oder je [ ... ]
Die eigene verrückte Geschichte
Das war bei Benjamin Lebert (geboren 1982) genauso. Sein Roman »Crazy« schildert aus der Sicht des 16-jährigen Benjamin Lebert den verrückten Schulalltag einiger Jugendlicher in einem Internat, den ge-hassten Unterricht, die Probleme mit dem ersten Sex, eine Spritztour nach München. Und immer wieder [ ... ]
Der wilde Literat
Ein Abenteurer hat vor über hundert Jahren vorgemacht, dass einmal Autor nicht immer Autor heißen muss: Arthur Rimbaud (1854-1891) fing mit etwa 15 an, Dichter zu sein. Diese Zeit endete nach nur acht Jahren. Dann war er kurz Mitglied der holländischen Kolonialarmee, desertierte aber in Djakarta, an [ ... ]



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