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Romane der weimarer republik
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DIE WIEDERKEHR DES WELTKRIEGES


(Erich Măria Remarque: Im Westen nichts Neues)


" Knacks - A rbeitslosigkeit
Gegen Ende von .Fabian' erklărt die Mutter dem schwach und geistesabwesend dasitzenden Vater die Misere des Sohnes, sein Leiden am dilemmatischen, am handlungshemmenden melancholi-schen Blick: "Der Junge hat einen Knacks wegbekommen (. . .). Ihm fehlt der ruhende Punkt." Schlicht, aber nicht un [ ... ]
Symptome: Erfolg des Buches, Verbot des Films
Dabei hat Remarque zunÄfchst grofie Schwierigkeiten gehabt, sein Manuskript tiberhaupt unterzubringen. Als dann nach vielen vergeb-lichen Bemiihungen die ,Vossische Zeitung' - nicht ohne lÄfngere, vorsichtig VoraberklÄfrungen - Ende November 1928 den Roman des bis dahin weithin unbekannten Sportjour [ ... ]
Bilder eines verlorenen Paradieses
Hubert Riiter hat in sehr eingehender Analyse den Verlauf des Romans als 'eine Wellenbewegung (. . .), die am Ende langsam verebbt"25, charakterisiert: Der Roman setzt ein mit einem Moment der Ruhe nach der Zuriicknahme der Truppe hinter die Front. Der Ich-ErzÄfhler, Franz Baumer, vergegenwÄfrtigt d [ ... ]
Mutter, Erde, Kameraden . . .
Als BÄfumer nÄfmlich auf Urlaub in die Heimat zuriickkehrt, erlebt er dort nicht nur die ErbÄfrmlichkeit der phrasendreschenden VÄfter und Lehrer, sondern muft obendrein die Mutter sterbenskrank vorfinden. Zwar sagt er erklÄfrend, dai? wie '(iblich bei armen Leuten, die viei arbeiten miissen und Sor [ ... ]

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