Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Roman chronik

Index
» Roman chronik
» Norbert Gstrein: »Die englischen Jahre« (I999) - Der Erzähler im Labyrinth der Finten

Norbert Gstrein: »Die englischen Jahre« (I999) - Der Erzähler im Labyrinth der Finten



Falschmünzer in der Emigration

Im Jahr 1999 räumte der Romanautor Daniel Ganzfried, Sohn jüdischer Ãoberlebender des Holocaust, endgültig mit der Legende eines Falschmünzers auf. Vier Jahre zuvor war unter dem Autornamen Benjamin Wilko-mirski ein Buch mit dem Titel »Bruchstücke. Aus einer Kindheit 1918-1945« erschienen, in dem in der Ich-Form die Geschichte eines Jungen erzählt wird, der, aus Lettland deportiert, die Lager Majdanek und Auschwitz überlebt, aus einem Krakauer Krankenhaus in die Schweiz gebracht und von einem Zürcher Ehepaar adoptiert wird. Als autobiographischer Text wurden die Aufzeichnungen zumal deshalb gelesen, weil der Autor im Nachwort versichert, mit dem Ich-Erzähler identisch zu sein: er habe mit dieser Darstellung von Selbsterlebtem traumatische Erinnerungen therapeutisch aufgearbeitet. Ganzfried nun ergänzte noch einmal Nachforschungen, die den Autornamen als Decknamen enthüllt hatten. Unter ihm verbarg sich ein in der Schweiz geborener Bruno Grosjean, den eine Zürcher Familie Doesseker als Pflegekind angenommen und adoptiert hatte, der Auschwitz nur als Tourist gesehen und sich im übrigen in jüdischer Erinnerungsliteratur kundig gemacht hatte.

      Literarische Fiktionen als wahr und selbsterlebt zu beglaubigen entspricht einer bekannten erzählerischen Praxis, dem Spiel des Erzählers mit den Erwartungen und dem Vertrauen des Lesers. Nicht um diese künstlerische Lizenz aber geht es im Fall Wilkomirski/Doesseker, sondern darum, daß hier emotionale Anteilnahme an den Leiden der Shoa- oder Holocaust-Opfer erschlichen wurde. Und vollends zur Anmaßung und zum zynischen Identitätsraub wurde der Schwindel, wenn Wilkomirski/ Doesseker und der Psychotherapeut Elitsur Bernstein bewegende Vorstellungen vor schweizerischen Schulklassen gaben.
      Norbert Gstreins 1999 erschienener Roman »Die englischen Jahre« nimmt somit ein Thema auf, das um diese Zeit mit der Entlarvung Doesse-kers die literarische Ã-ffentlichkeit alarmierte, für das aber auch die Zeit des Kriegsendes und der Nachkriegsjahre Beispiele genug bereithielt: Als Kriegsverbrecher Gesuchte hatten sich unter fremder Identität getarnt, mancher Heimkehrer mochte anderen Grund haben, mit der Biographie eines toten Freundes oder Kameraden ein zweites Leben zu beginnen. Vom ersten Augenschein her teilt Gstreins Roman mit diesen Fällen des Perso-nentauschs im Niemandsland chaotischer Situationen den Ereignisumriß.
      Gabriel Hirschfelder, jüdischer Herkunft, verläßt nach dem Selbstmord der Mutter und des Stiefvaters und auf Anraten seines eigentlichen Vaters Wien und reist nach London, wo er im Haus eines Richters unterkommt und den Kindern Deutschunterricht gibt. Nach dem Beginn des Frankreich-Feldzugs der deutschen Truppen wird er unter der Kategorie »Sicherheitsrisiko« eingestuft und am 17. Mai 1940 interniert. Ãober Liverpool transportiert man die unter sehr allgemeinem Spionageverdacht stehenden Fremden ins Internierungslager Douglas, auf der Isle of Man vor der nordirischen Küste. Gabriel Hirschfelder trifft hier mit zwei anderen Wiener Juden, Lomnitz und Ossovsky, zwei windigen Gestalten, und dem noch undurchsichtigeren Harrasser zusammen, dem Sohn eines Gastwirts am Traunsee im Salzkammergut, den der Krieg bei einem England-Aufenthalt überrascht hat, zu dem ihn seine Eltern überredet hatten. Als ein Transport Internierter nach Kanada zusammengestellt wird und Harrasser unter den Ausgewählten ist, inszeniert er ein nächtliches Kartenspiel, dessen Verlierer die Schiffsreise antreten soll. Der eingeschüchterte Hirschfelder, auch von Lomnitz und Ossovsky bedrängt, macht mit und wird Opfer des Komplotts. Da am Morgen beim Appell keine genaue Ãoberprüfung der Personalien mehr erfolgt, tritt Hirschfelder statt Harrasser die Ãoberfahrt nach Kanada auf einem ehemaligen Kreuzfahrtschiff an, der S.S. Arandora Star. Das Schiff wird im Nordatlantik, noch unweit der irischen Küste, torpediert, und Hirschfelder gehört zu jenem Teil der unfreiwilligen Passagiere, die in den Atlantikwellen umkommen. Harrasser lebt nach dem Bekanntwerden der Katastrophe unter dem Namen Hirschfelder weiter, wird ein gerühmter Schriftsteller und heiratet in England nacheinander drei Frauen, nur gelegentlich noch besucht von Lomnitz und Ossovsky, die Mitwisser sind und die er nach ihrer Abfahrt nach Wien gehässig Juden schimpft.
      Dies der Abriß des Geschehens, wie es sich vom Ende her darstellt. Die Doppelbiographie Hirschfelders, des wahren und des vorgetäuschten, wäre gewiß der Stoff für eine interessante, spannende Identitätstausch-Geschichte, die mit dem Fall Wilkomirski auch gemein hätte, daß ein nichtjüdischer Autor im Zeichen einer allgemeinen Erinnerungsbereitschaft schmarotzenden Gewinn zieht aus der kollektiven Achtung vor der Schwere jüdischer Schicksale. Aber wenn je im neueren Roman der Gedanke zutrifft, daß der Stoff erst durch die Form bedeutend werde, so in Gstreins »Die englischen Jahre«. Denn zum Ereignis wird hier nicht der Gegenstand des Erzählens, sondern die Weise des Erzählens selbst, ohne daß sich dabei das Eigengewicht des Stoffes verflüchtigt.
      Am Anfang stellt sich die recherchierende Erzählerin, die wir am besten Rahmenerzählerin nennen, vor: eine Assistenzärztin auf der Wiener Baumgartnerhöhe, deren früherer Freund und Gefährte Max, selbst Schriftsteller und enthusiastischer Verehrer Hirschfelders, sie auf die rätselhafte Erscheinung des österreichisch-englischen Schriftstellers neugierig gemacht hat. Sie möchte wissen, welche Person hinter dem »Mythos« Hirschfelder, der »Schriftsteller-Ikone« steckte, hinter dem großen »Einsamen« und »Monolithen«, der seit dem Krieg in England ausharrte und bis zu seinem Tod, wie es hieß, an seinem Meisterwerk schrieb . In London trifft sie sich mit Margaret, der letzten Frau Hirschfelders, und erfährt von Hirschfelders Selbstanklagen vor seinem Tod. Die Anspielung auf einen möglichen Mord alarmiert den Leser mehr als die recherchierende Besucherin, weckt die Erwartung einer handfesten Kriminalgeschichte.
      Tatsächlich tritt die Rahmenerzählerin in die Rolle einer Detektivin ein, indem sie die drei Frauen Hirschfelders, nach Margaret, der letzten, die erste, Catherine, und schließlich in Wien die mittlere, Madeleine, befragt. Der Versuch, mit seiner früheren Geliebten, der emigrierten, beim Londoner Richter als Hausgehilfin arbeitenden Jüdin ins Gespräch zu kommen, scheitert, weil die in einem Altersheim versorgte Clara nicht mehr ansprechbar ist. Weiterführende Hinweise erhält die Rahmenerzählerin bei Erkundungen auf der Isle of Man. Zunächst bleiben die Ermittlungen sehr unbefriedigend, aber die Vorstellungskraft schlägt Brücken zwischen den konkreten Szenen, von denen die >Detektivin< schon ein Bild hat. Es »erstaunt mich nach wie vor, wie leicht ich in meiner Phantasie die Leerstellen überbrückte, die trotz allem, was ich später über ihn erfuhr, bestehengeblieben sind«. Dieser Hinweis auf die Mitbeteiligung der Phantasie, der Erfindungen, will auch als Fiktionssignal des Romanautors verstanden werden, als Wink an den Leser: Was überhaupt ist Fiktion, was Tatsache?
Die Aufklärung des Falls Hirschfelder/Harrasser verläuft keineswegs geradlinig-zielstrebig. Die Kunst des Erzählers Gstrein besteht darin, den Aufklärungsprozeß nach Art der Echternacher Springprozession weiter-zuführen: jeweils drei Schritte vorwärts und zwei zurück. Die Annäherung an die Biographie des Schriftstellers Hirschfelder, die Einkreisung des rätselhaften Falls, bleibt zwar vorantreibendes Element des Erzählens, aber oft wird dann im Gegenzug das Bild wieder unschärfer. Aufklärung und Verdunklung des Falls zusammen schaffen eine Atmosphäre der Unsicherheit, zu der auch beiträgt, daß Zeugen im Zwielicht stehen oder ins Zwielicht geraten. Die Gewährsleute selbst konnten der Person Harrassers nicht habhaft werden, weil er sich immer wieder hinter neuen Geschichten versteckte, sich in einem Labyrinth der Finten verbarg. Selbst die letzte Zeugin, die Wiener Journalistin Madeleine, der die Rahmenerzählerin die letzten Informationen verdankt, hat zwar ein immenses Datenmaterial gesammelt, verrät jedoch ein eher flaches Interesse, gleitet beim Erzählen immer wieder ins Anekdotische ab. Sie gleicht einer »robusten Geschäftsfrau«, will eine Biographie, genauer Doppelbiographie über Hirschfel-der/Harrasser schreiben, aber erscheint nicht gerade als eine Autorin, die der komplexen Geschichte des Identitätstausches gerecht werden könnte. Immerhin hatte sich Harrasser mit der Vertauschung und der »versiegelten Erinnerung« auch »um seine eigene Existenz gebracht«.
      Gstreins erzählerische Technik, die Rahmenerzählerin auf eine Sphäre der Undurchsichtigkeit und des Zwielichts stoßen zu lassen, in der Personen nicht mehr zu fassen sind, erinnert entfernt an Uwe Johnsons Unbestimmtheitspoetik in »Mutmassungen über Jakob«, obwohl Gstrein im Unterschied zu Johnson die Spannung der Detektivgeschichte nutzt. In beiden Romanen begünstigt die historische Situation den Anschein, daß sich Teile der Wirklichkeit wie hinter einen Schleier der Tarnung zurückziehen. Dort ist es die Staatssicherheit der DDR, die mit ihrem Belau-schungssystem ein allgemeines Klima von Mißtrauen und Unsicherheit schafft, hier führen einerseits die Illegalität, in die verfolgte Juden getrieben werden, und andererseits die Zwänge des Krieges, die Furcht vor Spionage, zu Sanktionen auf bloßen Verdacht hin, so daß sich Personen unkenntlich machen, ihre Identität leugnen oder gar - wie Harrasser -austauschen. Doch beugt sich Gstreins Roman insofern dem Muster der Detektivgeschichte, als er zwar die Figur Harrassers im Zwielicht beläßt, aber den Fall des Identitätsraubs aufklärt .
      Die Gestalt Harrassers wird nicht dämonisiert, aber sein Identitätsraub wird auch nicht bagatellisiert. Er ist kein Mörder , doch sein Lebenswille führt ihn »über Leichen« hinweg. Eine besondere Rolle spielen in seiner Biographie die Ereignisse, die ihn zu seiner überstürzten Reise nach England unmittelbar vor dem Krieg bewogen. Ständige Feriengäste im Wirtshaus am Traunsee waren ein jüdischer Professor aus Wien und seine Tochter Rachel, die an einer Herzkrankheit litt. Nach der vorzeitigen Entlassung des Vaters aus dem Dienst bezogen beide Zimmer im Gasthaus, um hier zu überleben, solange das Geld reichte. Harrasser pflegte später seine Beziehung zu Rachel als Geschichte einer rührenden Jugendliebe und seine Reise nach England als Flucht vor der Verleumdung zu erklären. In Wahrheit, so jedenfalls berichtet Madeleine, habe man die kranke Rachel nach der Vernehmung und dem Verschwinden des Vaters einfach umkommen lassen und die Leiche am See abgelegt; Untersuchungen wurden nicht eingeleitet. Auf dem Hintergrund dieser Ereignisse erscheint die Vergangenheit des gerühmten Schriftstellers doppelt dubios.
      Zwei Pole sind es, von denen her die Perspektivführung des Romans bestimmt wird. Das eine Wahrnehmungszentrum bleibt der Rahmenerzählerin vorbehalten, die das Gespräch mit den drei Frauen und der Geliebten Hirschfelders sucht und über die Ergebnisse berichtet, aber dabei selbstverständlich auch ihre eigenen Ansichten vom Fall Hirschfelder und ihre Eindrücke von den Frauen, von der Zuverlässigkeit der Auskünfte ins Spiel bringt, so daß der Leser letztlich auf ihre Bewertung zurückverwiesen bleibt. Vier von den acht Kapiteln des Romans sind mit den Frauennamen überschrieben: Margaret, Catherine, Clara und Madeleine. Die anderen Kapiteltitel zeigen Ort und Datum der entscheidenden Ereignisse in der Biographie Hirschfelders während seines Aufenthalts in England an: London, 17. Mai 1940 , Douglas, Isle of Man, 21. Juni 1940 , 29. Juni 1940 , SS Arandora Star, Nordatlantik, 2. Juli 1940 .
      In diesen vier Kapiteln ist das Wahrnehmungszentrum in die Figur des jüdischen Auswanderers Hirschfelder selbst verlegt. Weder können die Erlebnisse und die Bewußtseinsvorgänge in ihren Einzelheiten recherchiert worden noch den Ehefrauen bekannt geworden sein. Dem »echten« Hirschfelder ist also gegenüber allen anderen ein erzählerisches Vorrecht eingeräumt. Damit zollt Gstrein der Opferrolle Hirschfelders seine Achtung. Zugleich aber sichert er dem Roman einen - bei aller literarischen Fiktion doch - »authentischen* Blick auf das konkrete Alltagsleben, demdie zeitgeschichtlichen Ereignisse ihren Stempel aufdrücken. Denn die Verzahnung von Wahrnehmungen und Bewußtseinsvorgängen, etwa durch assoziativ einsetzende Erinnerungen, holt auch Vergangenheit in die Gegenwart. So werden die vier im Romanaufbau hervorgehobenen Tage zu Einfallstoren für eine Wirklichkeit, die von Geschichte gesättigt ist.
      Die verzweifelte Lage der österreichischen Juden nach dem »Anschluß«, nach der Annexion Ã-sterreichs durch Hitler im Frühjahr 1938, genauer: der Selbstmord der in Panik geratenen Eltern wird als Auslöser der Romanhandlung, der Auslandskontakt des eigentlichen Vaters als Hebel der Emigration nach England erkennbar. Die Stadien englischer »Gastfreundschaft« wechseln mit der Zuspitzung der politischen Lage in Europa. Hirschfelder stößt auf Hilfsbereitschaft englischer Bürger, aber auch auf die selbstverständliche Erwartung, daß die Emigranten zu »dienenden« Tätigkeiten bereit sind . Bald aber schürt die Angst vor dem Krieg mit Deutschland ein Mißtrauen auch gegen jüdische Emigranten . Das Gespenst der »Fünften Kolonne«, die Furcht vor der Unterwanderung der jüdischen Emigrantengruppen durch Nazispione, schlägt sich während Hitlers Blitzkrieg gegen Frankreich in harten staatlichen Maßnahmen nieder. Der Luftkrieg bedroht London; der Bau behelfsmäßiger, bunkerartiger Unterstände auf Privatgrundstücken und andere Vorsorgeaktivitäten werden mit Hektik betrieben. Die Frau des Richters schickt ein übers andere Mal Hals über Kopf ihre Kinder aufs Land. Nachts blitzen »im Geringer der Suchscheinwerfer« die Sperrballone, die im Wind an ihren Seilen zerren, metallen auf »wie die Ãoberreste eines längst vergangenen Alptraums«.
      Während der Internierung frißt sich der schwelende Verdacht, der überhaupt erst zur Einrichtung der Lager geführt hat, nach innen in die Gemeinschaft der Lagerinsassen hinein weiter. Die Verhöre zielen weniger auf Selbstüberführung und Geständnis als auf Auskünfte über Mitgefangene. Wo keiner mehr dem anderen trauen kann, geht auch niemand aus seiner Deckung heraus, so daß in den wechselseitigen Beziehungen kaum jemals »Klartext« geredet wird und man sich gegenseitig belauert. Alles dies sind freilich nur Vorformen jenes Sprechens aus der Verschanzung heraus, zu dem der an Hirschfelders Identität schmarotzende Harrasser Zuflucht nimmt.
     
Der sprachlich-erzählerische Höhepunkt des Buches liegt im 7. Kapitel, in dem Hirschfelder die erste ernsthafte und gleich tödliche Begegnung mit dem Krieg hat. Alle vier Kapitel, die sich um die Wahrnehmung, Erinnerung und Reflexion Hirschfelders zentrieren, werden im »inneren Dialog« erzählt. Das Erzähler-Ich spaltet sich in ein Ich und ein Du, das Ich redet mit sich selbst. Die Person kann neben sich treten, sich nicht nur der gegenständlichen Umwelt, sondern auch sich selbst gegenüberstellen, also eine Position einnehmen, die der Philosoph, Soziologe und Anthropologe Helmuth Plessner die »exzentrische Position« des Menschen genannt hat. Sie schafft Selbstdistanz, die Möglichkeit kühler Selbstbeobachtung. Was diese Erzählform zu leisten vermag, zeigt der Bericht über den Untergang der SS Arandora Star und den Tod Hirschfelders.
      Hirschfelder hört vor dem Sprung vom sinkenden Schiff den Rat eines Mannes der Besatzung: »Wenn Sie kein Boot mehr erreichen, versuchen Sie so schnell wie möglich auf ein Floß zu kommen oder Sie sind in der Kälte nach wenigen Minuten verloren«. Hirschfelder schlägt hart aufs Wasser auf, ist mit dem Kopf gegen etwas gestoßen, was ein brennendes Stechen hervorruft, erreicht aber mit Not ein >Floß

 Tags:
Norbert  Gstrein:  »Die  englischen  Jahre«  (I999)  -  Der  Erzähler  Labyrinth  der  Finten    





Impressum | Datenschutz

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com