Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Realisierungsformen des Literarischen
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Realisierungsformen des Literarischen



Probleme der Mündlichkeit und die Anfänge der deutschen Literatur
Im Jahre 797 mahnt Alcuin, führender Kopf der karolingischen Reformen, brieflich den Abt des Klosters Lindisfarne, darauf zu achten, daß während des gemeinsamen Priestermahls das Wort Gottes gelesen werde; es gehöre sich, dort den Lector, den Vorleser, zu hören und nicht den Harfenspieler, die Predi
Schriftlichkeit und Mündlichkeit im Hoch- und Spätmittelalter
Aus den vielen Wandlungen, die der kulturellen Renaissance des iz. Jahrhunderts zugrunde liegen, greife ich drei heraus, die zusammengenommen einer Revolution der Schriftlichkeit gleichkommen. Von grundsätzlicher Bedeutung ist die Bildungsrevolution: die Entstehung städtischer Kathedralschulen eines
Theater als szenische Darbietungsform
Aus philologischer Perspektive kann die Frage nach der szenischen Darbietung gleichbedeutend sein mit der Untersuchung impliziter Verweise im Schrifttext auf seine angestrebte szenische Darbietung. Theaterwissenschaftlich wird hingegen von den Inszenierungsformen her gedacht, die sich in relativer U
Vom Feuilletonroman zum Fernsehspiel
Untersuchungen zur Literatur in den Massenmedien bewegen sich leicht auf einen Punkt zu, an dem die Frage nicht mehr lautet «Was ist Literatur?» (Sartre; Adorno), sondern «Was ist nicht mehr Literatur?». Solange die gattungsspezifischen Bestimmungen nicht verändert werden, wird kaum Zweifel bestehen
Autor und Publikum
Literatur ist entweder interessant oder langweilig, nicht aber wahr oder falsch, teuer oder preiswert, gerecht oder ungerecht, gottgefällig oder blasphemisch. Wer solche Codierungen verwendet, der nimmt die Literatur aus der Perspektive anderer Kommunikationssysteme wahr, der Wirtschaft etwa, der Re
Verlag, Buchhandel, Bibliothek
« Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigne Hölle geben.»1 Das spannungsreiche Verhältnis zwischen Autoren, Verlegern und Buchhändlern ist selten so markant formuliert worden wie in diesem Ausspruch Goethes vom 21. Mai 1829 gegenüber Kanzler von Müller. Der Weimarer Staatsmini
Literaturkritik
«Literaturkritik», so schrieb Oscar Wilde, «könnte meiner Meinung nach in Form von Notizen gebracht werden: maßgeblich soll dabei nicht das Urteil des Gelehrten oder Pedanten sein, sondern nur die Lesbarkeit des Textes: wenn ein Buch fade ist, sollten wir es gar nicht erwähnen; wenn es geistvoll ist
Deutschunterricht
Aktuelle Erwartungen Unstrittig ist bislang die Aufgabe des Deutschunterrichts, die jungen Mitglieder der Gesellschaft zur aktiven Teilhabe an der Schriftkultur (Lese- und Schreibfähigkeit) zu qualifizieren. Als strittig erweist sich hingegen schon mit Blick auf unterschiedliche Schultypen und -stu
Literarische Gesellschaften, Verbände, Literaturhäuser
Akademien Weitsichtig hatte bereits an der Wende zum 19. Jahrhundert Friedrich Schlegel empfohlen: «Wie die Kaufleute im Mittelalter so sollten die Künstler jetzt zusammentreten zu einer Hanse, um sich einigermaßen gegenseitig zu schützen » ', was nur wenige Jahrzehnte später die ersten Schriftstel
Meinungsfreiheit, Zensur und Meinungslenkung
Zensur, abgeleitet ursprünglich vom Amt des Zensors der römischen Republik, hat im neueren juristischen Sprachgebrauch (insb. Art. 5 Abs. 1 Satz 3 des Grundgesetzes) eine präzise Bedeutung als «präventive Vorschaltung eines behördlichen Verfahrens (...), vor dessen Abschluß das Werk nicht publiziert



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