Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Moderne / postmoderne literatur
Die europäische Soziologie, die als eigenständige Wissenschaft in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Emile Durkheim, Max Weber, Alfred Weber, Ferdinand Tönnies,
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Marxistische Kritik: Für und wider die »Postmoderne«



Die marxistischen Reaktionen auf die postmoderne Problematik sind heterogen, weil es keinen einheitlichen Marxismus gibt -ebensowenig wie einen einheitlichen Fxislentialismus oder Feminismus. Während ein Autor wie John O'Neill die von ihm drastisch simplifizierte Postmoderne zwar ablehnt, zugleich aber auf die postmoderne Problematik reagiert, indem er einen nichl-pro-metheischen, »orphischen« Marxismus entwirft, versuchen Fredric Jameson, vor allem aber Alex Callinicos und Terry Bagleton, die Postmoderne im Rahmen überlieferter marxistischer Argumenta-lionsmusler zu denken. Dabei kommt es immer wieder zu Verkürzungen und Verzerrungen, weil die Postmoderne nicht als Problematik, sondern als Ideologie oder als neues, relativ homogenes Wertsystem wahrgenommen wird.
      Daß die Postmoderne weder Ideologie noch einheitliches Weltsystem ist, sondern eine offene Problematik oder eine sich wandelnde sozio-lini>uislische Situation, läßt gleichsam malgre. hü John O'Neill erkennen, wenn er sie zunächst pauschal verurteilt, dann aber einem »orphischen Marxismus« das Wort redet, der insofern auf die Postmoderne reagiert, als er sich von der historischen und revolutionären Tcleologie der Moderne verabschiedet.
      Zunächst macht sich O'Neill einige der hier kommentierten soziologischen Zeitdiagnosen zu eigen, wenn er auf die globale Ambivalenz der spätkapitalistischen Gesellschaft hinweist, in deren Kultur widersprüchliche Kräfte wie Manipulation, Vereinnahmung des Einzelnen und Emanzipation zusammenwirken: »Eine solche Kultur wird durch die Einheit der Gegensätze gekennzeichnet, d.h. ihre Fähigkeit, Gegensätze miteinander verschmelzen zu lassen und Sentimentalität und Gleichgültigkeit, Ausbeutung und Emanzipation zu kombinieren, den politischen Prozeß zu psychologisieren und zugleich ihre disziplinierende Politisierung der Psyche und ihre therapeutische Kultur zu verliefen.«1" Diese Zweideutigkeit postmoderner Kultur, die, wie sich zeigen wird, auch ein Marxist wie Michael Ryan als emanzi-palorische Chance wahrnimmt, soll einem humanistischen Marxismus die Möglichkeit bieten, sein kritisches Potential zu entfallen.
      O'Neill, der der poslmodernen Kritik Eoucaulls und Lyotards an Rationalismus und Herrschaflsdenken weitgehend zustimmen kann, lehnt zusammen mit Althussers szientislischer Marx-Interpretation11" alle rationalistischen Varianten des Marxismus ab und leugnet sogar die von Habermas aufgezeigte szientistische Lind lechnizistischc Tendenz in Marxens Werk.11'' Seinen »orphi-schen« Entwurf leitet er mit einer Kritik am marxistischen Szien-lismus ein: »Der Marxismus selbst hat den Szientismus und einen krutlen Prometheismus praktiziert. Meine Neuformulierung des marxistischen Humanismus weilet seine Ciescllschaftlichkcit seinem Industrialismus gegenüber auf.«"" Trotz aller Absagen an die Poslmoderne, die er in O'Neills Schrillen findet, fallen dem informierten Leser zwei poslmoderne Gedanken auf: die Kritik am Szientismus und die Absage an den Industrialismus . Dieser Marxismus erscheint demnach nicht so sehr als Alternative zu einer poslmodernen Ideologie, sondern als inlergraler Bestandteil der poslmodernen sprachliehen Situation.
      Wie sehr sich O'Neill Bestandteile postmoderner Theorien und Ansichten zu eigen macht, zeigt auch seine Offenheit für dekonstruktivistische und feministische Ideen, die er für seinen orphischen, d.h. nicht-herrschaftlichen, nicht-szientistischen Marxismus reklamiert. Marx erscheint ihm als ein Dekonstruklivist civinil hi lettre, der lange vor der Dekonstruktion binäre Gegensätze wie Geist/Körper, mannlich/weiblich oder Individuum/Gesellschaft anzweifelte. Es fragt sich allerdings, ob hier nicht auf recht oberflächliche Art eine materialistische Dialektik des 19. Jahrhunderts den nietzscheanischen Dckonstruklionen des 20. Jahrhunderts angeglichen wird.

     
Ahnliches geschieht in Michael Ryans Marxism and Decon-struetion , wo versucht wird, Marxens und Derridas Kritik der Metaphysik als ein gemeinsames Anliegen erscheinen zu lassen, und wo behauptet wird, die Dekonstruktion ermögliche eine radikale Krilik der kapitalistisch-patriarchalen Institutionen im Rahmen des Marxismus.1"
O'Neill faßt nicht so sehr eine Allianz mit der Dekonstruktion, sondern eher mit der Phänomenologie und der phänomenologischen Soziologie von Alfred Schütz ins Auge. Es überrascht kaum, daß der Begriff der Lebenswclt, den schon Habermas kritisch gegen die entfremdenden Systeme »Macht« und »Geld« wandle, im Mittelpunkt der Betrachtungen steht. Denn es geht primär darum, im Anschluß an die ethnomelhodologische Tradition und die Sprachphilosophie Peter Winchs den szientistischen Anspruch der Soziologie, timfassende Metasprache zu sein, zurückzuweisen und den common setise zusammen mit der Alllags-sprache zu rehabilitieren. Es sei eine der Grundaufgaben der Wissenssoziologie, sagt O'Neill, »über die Kointnunikationsgrund-lagen zwischen Alltagsvernunft und wissenschaftlicher Rationalität nachzudenken«.I4J Dies geschieht mit dem Ziel, die Ãobersetzbarkeit der Alltagssprachc und des common sense in Wissen-schaftssprachen zu erforschen und zu erleichtern.
      Von einer solchen Kommunikation zwischen Wissenschaft und Alllagswissen verspricht sich O'Neill eine bessere demokratische Kontrolle von Expertengruppen 14', die Umwandlung der Gesellschaft in eine »kommunikative Gemeinschaft« und die »Entkolonialisierung« der Lebenswelt durch kommunikative Demokratisierung. Dieser postmodern-marxistische Entwurf erinnert einerseits an die Demokratisicrungs-vorschlägc bei Touraine und Beck , läßt andererseits aber die Frage offen, wie sich angesichts der mächtigen Rationalisierungs- und Bürokratisie-rungstenden/en in der zeitgenössischen Gesellschaft demokratische Kontrollen dieser Art entfalten können. Es kommt hinzu, daß O'Ncill - in angelsächsischer Tradition stehend - den common sense völlig unkritisch betrachtet und nicht bedenkt, daß er ein bewährtes und von Politikern reichlich genutztes Vehikel für Doxa, Stereotypen und andere Ideologeme ist, die eine kritische Soziologie reflektieren sollte.
      Im Gegensatz zu O'Ncill und Ryan ist der amerikanische Marxist Fredric Jameson nicht bereit, seinen Diskurs mit lebens-welllichen und anderen »orphischen« Theoremen zu versetzen. Hr gehl seil seinem 1984 erschienenen Artikel »Postmodernism or the Cultural Logic ol Latc Capilalism« im Anschluß an den Marxisten Lines! Mandel von der These aus, daß der marktwirtschaftliche Kapitalismus der liberalen Ã"ra vom Monopolkapitalismus der Jahrhundertwende abgelöst wird und sich nach dem /weilen Weltkrieg in eine multinationale Konzernwirtschalt verwandelt. Jameson lehnt Beils Begriff der »postindustriellen Gesellschaft« ab und versucht, seine Auffassung vom multinationalen Kapitalismus zu konkretisieren.
      Der alle Lebcnsbcrciche umfassende zeitgenössische Kapitalismus vereinnahmt auch die letzten »Enklaven vorkapitalistischer Organisationsformen«, die er bislang zwar toleriert, aber ausgebeutet hat: »Man kann in diesem Zusammenhang von einer neuen und historisch einmaligen Durchdringung und Kolonialisierung der Natur und des Unbewußten sprechen, die sich sowohl in der Vernichtung der vorkapitalistischen Landwirtschaft durch die ökologische Umwälzung als auch im Aufstieg der Medien und der Werbeindustrie manifestiert. Deutlich geworden ist wohl, daß meine eigene Periodisicrung der Kulturentwicklung in >RealismusModernc< und >Postmodcrnc< von Mandels dreistufigem Modell inspiriert ist und bestätigt wird.«'
Ls zählt sicherlich zu Jamesons Verdiensten, daß er sich nicht auf ein vereinfachendes chronologisches Schema verläßt, sondern die postmoderne Kulturform als ein Ensemble von kulturellen Phänomenen auffaßt, das im Laufe der 50er und 60er Jahre zu einer Dominanten wird. Es handelt sich also um eine Konzeption, in der die Postmoderne weder auf eine Ideologie noch auf eine Slilrichlung unter vielen reduziert, sondern als eine sich allmählich durchsetzende Konstellation von verwandten Kulturmustern verstanden wird: »eine Konzeption, die es ermöglicht, die Präsenz und die Koexistenz eines Spektrums ganz verschiedener, jedoch einer bestimmten Dominanz untergeordneter Elemente zu erfassen.«1"' Diese Dominanz ist die Vermittlung durch den Tauschwert, die Jameson ohne die ideologischen Reaktionen denkt.
      Im Vergleich zu dem hier vorgeschlagenen Problematik-Bc-griff hat zwar Jamesons Konzept der Epoche mit einer Dominanten den Vorteil, daß es die Poslinoderne auf Anhieb als einheitliches Gebilde erscheinen läßt: als verdinglichte Konstellation. Es hat zugleich aber den Nachteil, daß es die heterogenen ideologischen Antworten auf die postmoderne Problematik nicht erfaßt. Weshalb kann ein bestimmter Feminismus zugleich mit Kos-lowskis konservativer Ideologie und O'Ncills »orphischem Marxismus« als Antwort auf postmoderne Probleme aufgefaßt werden? Diese Frage ist kaum im Rahmen eines Ansatzes zu beantworten, in dem etwa behauptet wird, daß die Postmoderne von einem Verlust der historischen Dimension gekennzeichnet wird. Denn diese Diagnose trifft weder auf die konservative noch auf die orphisch-marxistische Position zu.
      Allerdings kann Jameson nicht vorgeworfen werden, er lasse es bei Ncgativurleilen wie »Verlust des historischen Bewußtseins« bewenden. Denn er faßt die »postmoderne Konstellation« als eine ambivalente Situation auf, in der verdinglichendc und affirmative mit emanzipatorischen Tendenzen konkurrieren. Aus der Sicht der Kritischen Theorie kristallisiert sich trotz des ambi valenten Gesamtbildes eine Ãobermacht der verdinglichenden Faktoren heraus.
      Zu ihnen gehört das, was Jamcson als »die neue Oberflächlichkeit« bezeichnet, die sich, wie er meint, »sowohl auf die zeitgenössische Theorie als auch auf die gesamte neue Kultur des Bildes oder des Simulakrums erstreckt«.14' Diese These, die einerseits Baudrillards Vision von einer eindimensionalen, rein phänomenalen Medicngcsellschaft , andererseits das hier entwickelte Indifferenz-Theorem bestätigt, wird von Jamcson später konkretisiert, wenn er bemerkt, daß »die Kultur des Simulakrums in einer Gesellschaft entsteht, in der der Tauschwert sich in dem Maße durchgesetzt hat, daß sogar die Erinnerung an den Gebrauchswert getilgt wird«.""
Diese globale Entwicklung hat in Jamcsons Modell mindestens drei weitere negative Folgen: Es macht sich ein Verlust des historischen Bewußtseins bemerkbar, wobei die historische Perspektive tendenziell von einer räumlichen verdrängt wird, weil vor allem die Medien dazu neigen, das historische Nacheinander durch Fragmentierung und ein unvermitteltes Nebeneinander 14' zu ersetzen. Diese mediale Einwirkung auf das Bewußtsein hat wiederum zur Folge, daß Empfindungen und Gefühle sehr labil geschichtet und nicht mehr personengebunden sind, weil sie in dem von den Medien geschaffenen Raum der »Weltereignisse« und der »Weltkultur« frei flottieren. Dies führt zu dem Schluß, daß das postmoderne Bewußtsein in einem von modernen Technologien beherrschten Raum gefangen ist, aus dem es nicht auszubrechen vermag.
      Jamcsons Gesamturteil hört sich wie eine Synthese aus Mar-cuse und Baudrillard an: »Die Bilderkultur bringt, indem sie die alten Wunschbilder, Stereotype und Texte transformiert, praktisch jeden Glauben an eine bestimmbare Zukunft und ein kollektives Ziel zum verschwinden.«IS Anders ausgedrückt: Die Verdingli-chung des Bewußtseins durch die kommerzialisierten Medien läßt die »zweite Dimension«, die Fähigkeit, das verdinglichte Sein zu durchschauen und Alternativen ins Auge zu fassen, verschwinden. Diese Entwicklung läuft auf eine Entmachlung und Entmündigung individueller und kollektiver Subjekte hinaus, die Jameson ebenso fürchtet wie Tourainc, Beck und Etzioni.
      Trotz dieser negativen Aspekte der Poslmoderne hält Jameson an der Marxschen Dialektik fest, derzufolge der Kapitalismus »als Katastrophe und als Fortschritt« zu denken sei. Der Fortschritt scheint in der noch nicht ausgeschöpften Möglichkeit zu bestehen, die Medien durch Demokratisierung und Didaktisierung »umzufunktionieren«, so daß sie zumindest teilweise eine orientierende und kritische Funktion erfüllen. Daher plädiert Jameson für »eine Ã"sthetik nach dem Muster einer für unsere Wahrnehmung und Erkenntnis orientierenden Kartographie - eine pädagogisch-politische Kultur, die das Subjekt mit einem neuen und erweiterten Sinn für seinen Standort im Weltsystem ausstattet «.'" Eine solche Ã"sthetik dürfe nicht auf traditionelle oder nationale Produklionsstufen regredieren, sondern müsse der postmodernen Wirklichkeit des multinationalen Kapitalismus Rechnung tragen.
      Insgesamt wird klar, daß auch hier- trotz aller Ablehnung der Postmoderne - marxistische Antworten auf postmoderne Probleme gesucht werden: Ã"hnlich wie Tourainc und Beck geht Jamcson der Frage nach, wie die Subjekte angesichts einer global werdenden Verdinglichung gestärkt werden könnten; anders als der französische und der deutsche Soziologe verknüpft er das Projekt der Demokratisierung nicht so sehr mit dem Begriff der sozialen Bewegung, sondern mit dem in Anlehnung an Brecht entwickelten Konzept einer pädagogisch-politischen Kultur im postmodernen Maßstab. So wohlgemeint Vorschläge dieser Art auch sein mögen, sie klingen angesichts der postmodern perfektionierten »psycho-technischen Behandlung der Massen«, von der Adorno sprach, eher harmlos.

     
Die marxistische Auseinandersetzung mit der Postmoderne wird von Alex Callinicos in Against PosImoJernism auf den Punkt gebracht, wenn er den Erfolg postmoderncr Modeerscheinungen mit dem Scheitern des realen Sozialismus und der Revolution verknüpft: » Postmoderne und Revolution stehen aber in enger Beziehung zueinander. Nicht nur weil der Glaube an eine postmodernc Epoche mit der Ablehnung einer machbaren oder wünschenswerten Revolution einhergeht, sondern weil die Einsicht in das Scheitern der Revolution dazu beitrug, daß sich dieser Glaube weilgehend durchgesetzt hal.«nl Hier wird eine Ansicht bestätigt, die auch Christopher Norris'sl und Marxisten wie Terry Eaglelon vertreten: daß das Scheitern des sozialistischen Experiments im Laufe der 80er Jahre der Postmodernc zu jener Dominanz verhalf, die ihr Jamcson bescheinigt. Die verunsicherten und enttäuschten Intellektuellen des Jahres 68 hält Callinicos für die wichtigste treibende Kraft der Postmodernc: Ihre Abkehr vom revolutionären Marxismus, die er als eine Ircihi-son des clcrcs interpretiert'", erscheint ihm als die eigentliche Wende zur Postmodernc.
      Im Gegensatz zu O'Ncill und Jamcson, die durchaus Verständnis für die nachmoderne Kritik an der Aufklärung zeigen, hat Callinicos nur Hohn für liberale Kritiker wie Bauman übrig, die meinen, »daß jede Art von globaler sozialer Veränderung schnurgerade in den Gulag führt«.15'' Er selbst versucht, Beils Theorie der luiehinduslriellen Gesellschaft zu widerlegen, indem er einerseits behauptet, daß die Zunahme der »white-collar workers« nicht aus dem Anwachsen des Dienstleistungssektors ableitbar ist, andererseits die Ansicht vertritt, daß die wirtschaftlich benachteiligten »white-collar workers« durchaus der Arbeiterklasse zuzurechnen sind. Er fügt hinzu, daß im Zuge der Industrialisierung der Dritten Well eine »industrial working class on a global scale«15' ent-steht. Wir sind hier wieder bei den alten Fundamentalfragen angelangt, mit denen sich Marxisten seit fast 150 Jahren herumschlagen: Was macht eine soziale Klasse aus? Wann können wir von einer Klasse »für sich« und nicht nur »an sich« sprechen? Isl die neue Arbeiterklasse eine Klasse oder nicht etc.?
Nicht zu Unrecht merkt Callinicos kritisch zu Jamesons Theorie an, daß sie den multinationalen Kapitalismus zu pauschal behandelt und den »Boom« der 60er Jahre mit dem Beginn einer neuen Phase in der Entwicklung des Kapitalismus identifiziert, dabei aber die Rezession der Jahre 1974-75 ausblendet. Offensichtlich geht es Callinicos primär darum, die marxistische Zyklentheorie zu restaurieren. Daß er der postmodernen Problematik nicht ganz entgeht, obwohl er die Postmodernc als Ideologie ablehnt, zeigt er am Ende seiner Betrachtung, wo er sich - allerdings in einem anderen Kontext als Touraine oder Beck - auf »new labour movemenls« wie Solidamose, die Arbeiterpartei Brasiliens, die Arbeiterbewegung Südkoreas etc. beruft.
      Im Gesamlkontexl wird deutlich, daß einige Antworten der Marxisten durchaus im Rahmen der postmodernen Problematik zu verstehen sind, zumal dann, wenn sie sich gegen den abstrakten Universalismus und Historismus wenden, die einigen älteren Varianten des Marxismus eigen waren. Andere marxistische Reaktionen, vor allem die eines Callinicos, sind lediglich als Zeichen einer sprachlichen Bcharrungslendcnz zu deuten, von der sich der marxistische Diskurs nur mit Mühe zu befreien scheint.

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Marxistische  Kritik:  Für  wider  »Postmoderne«    




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