Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Literaturwissenschaft und Systemtheorie
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Literaturwissenschaft und Systemtheorie



Das Studium der Germanistik
Die Beschäftigung mit Literatur ist zuallererst eine der vergnüglichsten Ar
ten, die Zeit zu verbringen - auch und gerade dann, wenn man Literatur für keine nebensächliche Äußerungsform der menschlichen Existenz hält. Es hat allerdings den Anschein, als sei aus der an unseren Universitäten betriebene
Die Gegenstände der Literaturwissenschaft
Schon mit dem Wort 'Literatur' verbinden sich mehrere divergierende Begriffe. Ebenso unterschiedlich sind die Vorstellungen, die sich mit dem Ausdruck 'Literaturwissenschaft' verbinden. Literatur wird bald als die Gesamtheit alles Geschriebenen, bald als das Fachschrifttum zu einem Spezialgebiet (s
Geschichte der Germanistik
Die italienischen Humanisten verstanden seit Francesco Petrarca (1304—1374) ihre philologische Arbeit an den Texten römischer Autoren unmittelbar als Rückgriff auf die große Vergangenheit des eigenen Volkes. Auch die hohe Schätzung, der sich neben den Dichtern die wiederentdeckten römischen Geschi
Thematologie
Der Ausdruck Thematologie, der aus der französischen Kompärati-stik stammt, löst allmählich auch in Deutschland die ältere Bezeichnung Stoff- und Motivgeschichte ab. Die ältere Stoff- und Motivgeschichte hatte ihre wichtigste Wurzel in den Untersuchungen der Volksmärchen durch die Brüder Grimm und i
Allgemeines und Dramentheorie
Das Drama (griech., 'Handlung') ist nach moderner Auffassung eine der drei großen „natürlichen" (Goethe) literarischen Gattungen; in der Poetik des Aristoteles (384-322 v.Chr.) die zweite neben dem Epos. Sein griechischer Ursprung liegt im Dionysos-Kult, in dem maskentragende Tänzer von Musik beglei
Tragödie
Mehr als jede andere literarische Form ist die Tragödie (griech., 'Bocksgesang', nach dem Fell der Verkleideten) seit Aristoteles Gegenstand literaturtheoretischer Erörterung geworden. Vor allem hat die aristotelische Definition der Tragödie durch 'produktive Mißverständnisse' in der Neuzeit die Pro
Komödie
Als Komödie wird ein Drama bezeichnet, dessen Handlung und Gehalt komische Elemente aufweisen und das im Gegensatz zur Tragödie einen guten Ausgang nimmt. Man kann Komödien nach den bestimmenden Figuren oder der Struktur der Handlung unterteilen in Typen-, Charakter-, Situations- oder Intrigenkomödi
Audiovisuelle Formen
Andere dramatische Formen, die im Rahmen dieser Einführung nicht behandelt werden können, sind z. B. Geistliche Spiele, Fastnachtspiele, das Kabarett. Das gilt auch für die jüngeren dramatischen Formen, die aus der Verbindung von Literatur und audiovisuellen Medien hervorgegangen sind, wie Hörspiel,
Allgemeines und Lyriktheorie
Das griechische Wort Lyrik ('zur Leier' [Gesungenes]) läßt erkennen, daß die so bezeichneten Texte gesungen worden sind. In der Antike wurde der Ausdruck Lyrik daher nicht als Oberbegriff für zahlreiche lyrische Formen verwandt, sondern nur für die Lieder von neun kanonisierten alten Lyrikern, zu de
Gedichte als strukturierte Texte
Unter Lyrik werden solche Texte verstanden, die man, wenn sie als einzelne vorkommen, Gedichte zu nennen pflegt. Einen weiteren Begriffsinhalt hat das abgeleitete Wort lyrisch', das als literaturwissen- schaftlicher Terminus vorkommt (' lyrisches Drama ") oder ohne Bezug zur Literatur, etwa in de
Verslehre (Metrik)
Die metrischen Formen gehören neben der Bildlichkeit der Sprache und spezifischen Aussagefunktionen zu den wichtigen Strukturelementen der traditionellen Lyrik, bestimmen aber auch noch viele 'moderne' Gedichte. Die Metrik der deutschen Literatur der Neuzeit wurde stark beeinflußt von der bis weit
Die einzelne Verszeile
Verse unterscheiden sich zunächst durch die Anzahl der Hebungen je Zeile: zweihebig: Feiger Gedanken Bängliches Schwanken dreihebig: Komm, lieber Mai, und mache fünfhebig: Der Morgen kam. Es scheuchten seine Schritte Den leisen Schlaf, der mich gelind umfing Zweitens unterscheiden sie sich
Die Strophe
Bis zum 18.Jahrhundert bestanden Strophen (griech., wiederkehrende 'Wendung') oft aus acht, zehn oder mehr Zeilen. In der neueren Lyrik haben kürzere Strophen die Ãœberhand. So besteht die Volksliedstrophe aus vier Volksliedzeilen, die durch das Reimschema ab ab verbunden sind. Die sogenannte Chev
Gedichtformen
Wo in der deutschen Lyrik verbindliche Strukturen oberhalb der Ebene der Strophe vorkommen, handelt es sich durchweg um Adaptionen von Vorbildern aus anderen Literaturen. Am wichtigsten sind das von den Romantikern geschätzte, aus dem italienischen Singspiel stammende Madrigal, eine geschlossene Gru
Ausgewählte Zeitschriften
Fachzeitschriften Ein seriöses Studium der Germanistik ist nur möglich, wenn man von den Fachzeitschriften regelmäßig Kenntnis nimmt. Die jeweils neuesten Hefte liegen in der Seminarbibliothek und im Zeitschriftenlesesaal der Universitätsbibliothek aus. Schon als Anfänger sollte man sich angewöhnen

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