Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Literaturtheorien
Jürgen Link / Rolf Parr Eine scmiotischc Analyse des literarischen Diskurses rekurriert auf zwei nicht notwendigerweise miteinander verbundene Theoriekonzepte: das der Semiotik, als deren Objekt in d
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Die 'Referenz' literarischer Zeichenkomplexe: Ikonizität, Autonomie, Fiktionalität



Literarische Diskurse wurden zum einen als Zeichen mit Besonderheiten in ihrer Referenz aufgefaßt, wobei der Ikonizitätscha-rakter von Literatur, die Frage der Abbildung eines Referenzobjektes, bzw. ihre Autonomie, das Fehlen einer Darstellungsfunktion des literarischen Zeichens, diskutiert wird. Das auf Peirce und Morris zurückgehende ternäre Zeichenmodell schien mit seiner Instanz des Referenten eine scharfe Definition fiktiver bzw. fiktionaler Diskurse anzubieten: als solcher ohne reale bzw. mit fiktiver oder imaginärer Referenz. Die vielen scharfsinnigen Versuche einer operativen Abgrenzung der Kategorien fiktiv, fiktional, imaginär, real endeten jedoch bei einer eher defensiven Konzeption von imaginärer Referenz. Konsens wurde darüber erzielt, daß Literarizität nicht auf Fiktio-nalität basiert , weil ansonsten wichtige literarische Genres aus der Literatur ausgeschlossen werden müßten.
     

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Die  'Referenz'  literarischer  Zeichenkomplexe:  Ikonizität,  Autonomie,  Fiktionalität    





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