Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Literatur & sprache

Index
» Literatur & sprache
» Persönlichkeiten
» Friedrich Schiller (I759-I805)

Friedrich Schiller (I759-I805)



Friedrich Schiller gilt bis heute als der klassische Dichter und Denker, der die deutsche Kultur und Sprache nachhaltig mit geprägt hal. Kr wuchs im würtlembergi-schen Marbach in ärmlichen Verhältnissen auf. Im strengen Umfeld einer Mililärhochschule studierte erzunächsl Jura, dann Medizin, ab 1780 arbeitete er als Uegimenlsarzt in Stuttgart unter totaler Abschirmung von der Außenwelt. Während seiner Studien hatte er Shakespeares Werke und die neuen Dramen des Sturm und Drang gelesen, die ihn zur Arbeit an seinem Drama >Die Käuber< inspirierten. Die Uraufführung 1782 war ein sensationeller Flrfolg.

      Prompt folgten Schikanen: Wegen seiner Abwesenheit wurde Schiller mit Arrest bestraft, der württembergische Herzog Carl laugen fühlte sich offenbarvon den gcscllschaftskrilischen Elementen des Stückes angegriffen und erlegte Schillerauch noch ein Schreibverbot auf. Noch im selben Jahr flüchtete dieser auf Umwegen nach Mannheim - unter falschem Namen, denn der Herzog halte ihn zum Deserteur erklärt.
      Schiller musste für die Aufführung seiner Stücke »Klinken putzen«, bis ihm als mäßig bezahltem Theaterdichter in Mannheim die Aufführungen des >Fieseo von Genua< und >Kabale und Liebe< . Als sich der klassisch gewandelte Goethe, der von Schillers frühem >RäuberDie Horen< gewinnen ließ, begann die berühmte Dichlerfreundschafl. Mit seinen ästhetischen und geschichtsphilosophischen Untersuchungen prägte Schiller die klassische Kunsttheorie Weimars, die noch lange Zeit nachwirken sollte.
      Nun begann auch die literarische Produktion der beiden »Dichterfürsten« zu sprudeln. Schiller gab den >Musenalmanach< heraus, sehrieb Balladen wird Tyrannenmord im republikanischen Freiheitskampf thematisiert. Die Familientragödie in >Braul von Mcssina< modernisier! antike Thcatcrelemcnle, indem sie Chöre das Geschehen kommentieren lässt.
      1805 starb Schiller, erhalte sich buchstäblich tolgearbeitel. Bei der Obduktion seines Körpers fand der Leibarzt des Herzogs kein gesundes Organ mehr und kommentierte: »Bei diesen Umständen muss man sich wundern, wie der arme Mann so lange hat leben können.

     

 Tags:
Friedrich  Schiller  (I759-I805)    





Impressum | Datenschutz

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com