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Literaturvermarktung



Zu den expressionistischen Zeitschriften gehört in einer Reihe von Fäl- len ein größeres organisatorisches Umfeld, das den Texten der jungen Autoren eine breitere Ã-ffentlichkeit verschaffen und ihre Vermarktung unterstützen soll. Ein charakteristisches Beispiel dafür sind die vielfältigen Aktivitäten, die Herwarth Waiden rund um die Redaktion des Sturm entfaltet. Er ist ständig eifrig darum bemüht, seine Tätigkeit als Herausgeber in verschiedene 'Vereine, Förder- und Mitgliederorganisationen" einzubinden. Er geht dabei von der Ãoberzeugung aus, 'daß ein Einzelner keine Chance im herrschenden Kulturleben habe, speziell nicht, wenn er eine den herrschenden Kulturbetrieb bewußt ausschließende Richtung vertrete". Er gründet daher einen 'Verein für Kunst", ei... 0,"'hne, eine "alerieund einen Verlag, veranstaltet Kunstabende und ruft eine Kunstschule ins Leben . Franz Pfemfert versucht als führender 'Avantgarde-Kommunikator" eine ähnliche Art von 'Medienverbund" aufzubauen, gründet dabei auch mehrere Publikationsreihen und ruft für den Vertrieb schließlich eine von seiner Frau geleitete Buchhandlung ins Leben . Die literarische Interaktion innerhalb der Bewegung, die Vermittlung ihrer Ã"sthetik und Ideologie an das Publikum und ihr schließlich einsetzender, breiter Erfolg sind ohne diese organisatorischen Rahmenbedingungen und Vermarktungsstrategien nicht denkbar.
     

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