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Muschgs Essays zum Expressionismus



Ein weiterer entscheidender Anstoß zu einer neuen Auseinandersetzung mit der Epoche kommt aus der Schweiz. Der Literarhistoriker, Publizist und Politiker Walter Muschg veröffentlicht Ende der 1950er Jahre eine Reihe von Essays zum Expressionismus, die er, ergänzt um einige weitere Aufsätze, schließlich auch in einem Sammelband vereinigt . Der Autor, Ordinarius für Germanistik an der Universität Basel, veröffentlicht seine Studien in einer populären Buchreihe und verzichtet demonstrativ auf eine allein wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Er wirbt engagiert für eine ganz neue Bewertung der Epoche. Wichtig und wirkungsreich ist vor allem der grundlegende und titelgebende, sehr ausführliche Beitrag Von Trakl zu Brecht. Der glänzende Stilist Muschg unternimmt in dem Essay den Versuch, die eminente und in jenen Jahren weit unterschätzte ästhetische und ideologische Leistung der Expressionisten gebührend herauszuarbeiten und von hier aus in einer gewagten, aber Richtung weisenden Synthese eine Skizze zu einer künftigen Literaturgeschichte der Epoche zu entwerfen.
     

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