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Literatur des expressionismus

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Trakl



1913 debütiert Georg Trakl mit einem schmalen Band von Gedichten.
      Die Texte, die zu den eigenwilligsten und bemerkenswertesten, sicherlich zu den exzentrischsten der Epoche zählen, sind fast ohne Ausnahmen von düsteren Themen wie Verfall, Verwesung, Tod und Wahnsinn geprägt und häufig in der Jahreszeit des Herbstes situiert. Im auffälligen Kontrast dazu stehen die außerordentliche formale Brillanz und der höchst kunstvolle Wohllaut der Verse. Das lyrische Ich freilich gerät in einen Prozess der sukzessiven Auflösung. Gleichzeitig schwindet der Bezug zur äußeren Wirklichkeit. Die lyrische Welt wird selbstreferentiell und beginnt in einem kaum mehr nachvollziehbaren System von hermetischen Chiffren um die Konstitution von poetischem Sinn überhaupt zu kreisen . Nach dem Tod des Autors wird noch der zweite Gedichtband Sebastian im Traum veröffentlicht.
     

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