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Hasenclever



Das 1914 gedruckte und 1916 uraufgeführte, fünfaktige Drama Der Sohn von Walter Hasenclever kann als die bekannteste theatralische Gestaltung des expressionistischen Generationenkonflikts gelten. Den Mittelpunkt bildet die scharfe Auseinandersetzung zwischen dem Protagonisten und seinem Vater, der gleichzeitig prototypisch für das innerlich erstarrte Bürgertum steht. Der Text ist Stationen- und Wandlungsdrama in einem. Er verfolgt den schwierigen, keineswegs geradlinigen emanzipato-rischen Weg des Sohnes und darüber hinaus dessen sukzessive Selbst-findung als vitaler und politisch engagierter junger Mann. Der Schlaganfalltod des Vaters, mit dem das Stück schließt, symbolisiert den selbst verschuldeten Untergang der bürgerlichen Gesellschaft auf Grund ihrer Borniertheit und Lebensfeindlichkeit .
     

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