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Literatur des expressionismus

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Einstein



1912 erscheint erneut ein Maßstäbe setzender Prosatext, der nach dem Namen seines Protagonisten benannt, ästhetisch aber noch gewagter als Tubutsch ist, Carl Einsteins Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders. Die lose aneinander gereihten Szenen dieser Dichtung ergeben keinerlei konsistenten Handlungsstrang. Jede traditionelle Form literarischer Motivierung und Kausalität wird hier zugunsten eines rein assoziativen Erzählens aufgegeben . Im Erzähler-Ich lösen sich nicht nur alle metaphysischen Gewissheiten, sondern auch die Orientierungskategorien von Raum und Zeit auf . Die grotesken Verzerrungen der Realität führen unweigerlich in den Wahnsinn, der freilich 'zum Refugium unbedingter Menschlichkeit" avanciert, 'welchenoch nicht rationalistisch entwertet und relativiert worden ist" .
     

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